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iPhone 15: Massenproduktion gestartet – diesmal mit Fertigung in mehr Ländern?

Apple stellt das iPhone 15 am 12. September vor, der Marktstart erfolgt dann am 22. September: Dieser Fahrplan für die kommende Generation der Smartphones aus Cupertino gilt bei Analysten und Branchenexperten wie etwa Mark Gurman mittlerweile als gesetzt (siehe ). Die Fertigung der voraussichtlich vier Modelle hat folglich bereits begonnen, denn bis zum Beginn der Auslieferung vergehen nur noch wenige Wochen. Dabei kommt es zu einer Premiere: Das iPhone 15 wird noch vor der Präsentation an einem Standort produziert, welcher in der Vergangenheit stets erst mit deutlicher Verzögerung zum Zuge kam.


Massenproduktion des iPhone 15 beginnt in Indien
Foxconn, bekanntlich Apples größter Auftragsfertiger, hat jetzt in Indien mit der Produktion des iPhone 15 begonnen. Die Smartphones laufen einem Bericht von Bloomberg zufolge im Werk in Sriperumbudur vom Band, einer Sonderwirtschaftszone im Bundesstaat Tamil Nadu. Der Fertigungsbeginn in Indien erfolgt somit nur kurze Zeit nach dem Start in China und erstmals vor der offiziellen Ankündigung der neuen Gerätegeneration. Beim iPhone 14 war das noch anders: Die Massenproduktion des Geräts im bevölkerungsreichsten Land der Erde begann erst Ende September, also einige Wochen nach Apples iPhone-Event. Blickt man weiter zurück, lag Indien sogar sechs bis neun Monate hinter China.

Apples Ziel: Diversifizierung der Lieferketten
Der frühe Produktionsstart in Sriperumbudur ist Teil von Apples Strategie, die Lieferketten zu diversifizieren und die extreme Abhängigkeit von China als Produktionsstandort zu reduzieren. Ziel des kalifornischen Unternehmens ist, spätestens 2025 etwa 25 Prozent aller iPhones in Indien vom Band laufen zu lassen. Neben Foxconn sollen dabei auch andere Unternehmen wie etwa Pegatron zum Zuge kommen, und zwar ebenfalls schon beim iPhone 15. Apples Vorhaben lässt sich allerdings zumindest bislang offenbar nicht ganz reibungslos umsetzen. Vor wenigen Monaten gab es Berichte über große Probleme mit der Fertigung in Indien (siehe ). Der iPhone-Auftragsfertiger Wistron gab sogar auf, verkaufte sein Werk in der Nähe von Bangalore und zog sich aus dem Land zurück (siehe ).

Kommentare

Leichtbau
Leichtbau17.08.23 10:23
Hoffentlich können die neuen Produktionsstätten qualitativ mit denen der chinesischen mithalten.
robbie@compjutah ~ % sudo deindustrialisierung /schland
+2
haschuk17.08.23 13:05
Hat auch andere Gründe.

Indien gilt für Apple als nächster großer Wachstumsmarkt. Smartphones sind mit hohen Importzöllen belegt. Für weitere Geräte wie iPads und Macbooks hat Indien vor kurzem eine Import-Lizenzpflicht eingeführt.

Will Apple auf diesem Markt irgendetwas reißen, geht kein Weg an Made in India vorbei.
+1

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