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iOS 27, macOS 27 und Co. mit strengeren Sicherheitsanforderungen für Netzwerke

Die kommenden Major Releases von iOS, macOS und Co. warten wohl vor allem mit einer großen Neuerung auf: Siri soll endlich einen leistungsstarken Unterbau erhalten, um selbst bei komplexen Anfragen taugliche Antworten liefern zu können. Hierfür dürfte insbesondere die Zusammenarbeit mit Google sorgen. Welche Änderungen die neuen Versionen der Betriebssysteme noch mit sich bringen, ist hingegen kaum bekannt. Mark Gurman rechnet mit einer deutlich verbesserten Autokorrektur bei Texteingaben sowie Erleichterungen bei der Einrichtung des Homescreens. Nun wurde eine weitere Neuerung bekannt, welche Apple bereits offiziell aufgreift.


Server ist nicht sicher genug? Gerät verweigert die Verbindung
Apple hält sich üblicherweise sehr bedeckt, wenn es um Änderungen und neue Funktionen kommender Betriebssysteme geht. Ein unlängst veröffentlichtes Support-Dokument geht jedoch auf strengere Sicherheitsregeln für Netzwerkverbindungen ein und richtet sich an Administratoren. Apple-Geräte sind „bereits ab dem nächsten Major Release“ nicht mehr dazu in der Lage, sich mit Servern zu verbinden, die eine veraltete oder unsichere Verschlüsselung nutzen. Cupertino weist vor allem auf veraltete und nicht konforme TLS-Protokolle hin. Betroffen hiervon sind dem Dokument zufolge iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS. Die Seite gibt zudem Aufschluss über mögliche Verbindungsfehler und nennt Tipps, um diese zu beheben sowie Warnhinweise richtig zu interpretieren.

Intel-Rechner verbleiben bei macOS 26
Intel-Macs bleiben von den Änderungen unberührt: Apple erklärte bereits offiziell, dass macOS Tahoe die letzte Systemversion für diese Rechner ist. Die Systemvoraussetzungen für andere Produkte sind hingegen noch nicht bekannt, wenngleich der Leaker Instant Digital diese teilweise in Erfahrung gebracht haben will: Das iPhone 11 (inklusive Pro-Ableger) und das iPhone SE (2020) sollen leer ausgehen (siehe hier). Die Präsentation der Systemversion 27 erfolgt im Rahmen einer Keynote bei der Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni.

Kommentare

verstaerker
verstaerker22.04.26 13:10
das klingt jetzt schon nach Ärger
+7
ahnungsloser22.04.26 13:13
Dann wäre es schön, wenn iPads die Verschlüsselung auch endlich implementiert hätten!
0
System 6.0.1
System 6.0.122.04.26 13:13
Oh, das wird „lustig“, wenn tausende Leute sich nicht mehr einloggen können und Apple auf allen Kanälen verfluchen.

Ich gehe mal kurz in die Vorratskammer, gucken wie viel Popcorn ich noch habe …

🥳
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+5
Dirk!22.04.26 13:20
Man sollte vielleicht folgenden Punkt aus dem Support-Dokument nicht weglassen:
The new requirements apply to network connections directly involved in the following activities:
- Mobile device management (MDM)
- Declarative Device Management (DDM)
- Automated Device Enrollment
- Configuration profile installation
- App installation, including enterprise app distribution
- Software updates

Also nicht alle Netzwerkverbindungen sind betroffen.
+2
DeltaworX
DeltaworX22.04.26 13:23
Als sicher gelten aktuell TLS 1.2 und 1.3. TLS 1.2 wurde 2008 veröffentlicht. Genug Zeit sich damit auseinanderzusetzen.

Wer heute noch Server mit älteren, unsicheren Versionen betreibt hat sowieso ein Problem. Die Zertifikate dafür dürfte es auch schon nicht mehr geben bzw. diese laufen aus und neue wird es vermutlich nicht mehr geben.

So dramatisch dürfte das also nicht werden...
+12
Garak
Garak22.04.26 14:29
Puh, ich kann mich noch gut an die Zeit von vor rund 8 Jahren erinnern. Als ich ein Cloud Projekt in unsere Unternehmen hatte, welches simpelste Sicherheitsvorkehrungen für Deployments in der Cloud durchsetzen und technisch (per Policys in der Cloud) garantieren sollte. Man glaubt nicht, wieviel kritische Unternehmensdaten entweder völlig unverschlüsselt, ohne Authentifizierung oder auf Basis unsicherer Verschlüsselungsverfahren mit der Außenwelt ausgetauscht wurden. 😂

Die verantwortlichen Datenanalysten und Programmierer haben einen völlig verständnislos angeblickt, wenn man sie ihm Rahmen der Umsetzungskommunikation ansprach. Die kannten z.T. nicht mal simpelste Dinge, wie das oben angesprochene TLS. D.h. wir mussten diesen DAUs simpelste Grundlagen beibringen und welche Knöpfe in Einstellungen der Deploymentprozesse zu klicken sind. Aber millionenschwere, kritische Businessprozesse umsetzen und sich wie ein Superprogrammierer fühlen.🤦

Bis dann ein Einbruchs- und Datenleakvorfall an lokale Behörden in einem der betroffenen Ländervertretungen gemeldet werden mussten. Da schritt dann auch endlich mal der IT Chef ein und redete mit diesen Leuten Tacheles.
0

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