Bloomberg zu iOS 27: Siri verarbeitet mehrere Anfragen gleichzeitig, Apple baut Autokorrektur aus


Wer Siri startet, kann dem Sprachassistenten alle möglichen Fragen zumuten – ob er darauf sinnvolle Antworten findet, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Nutzer müssen zudem darauf achten, Siri nicht zu überfordern: Ein komplexer Satzbau und das Fehlen bestimmter Stichwörter führen zumeist zu einem eher frustrierenden Ergebnis. Mit iOS 27 beginnt mehreren einschlägigen Berichten zufolge eine Aufholjagd: Siri soll wesentlich leistungsfähiger werden und an moderne Sprachassistenten und Chatbots heranrücken.
Bloomberg führt einige der Features aus, zu denen Siri bald in der Lage sein soll.
Siri verarbeitet kombinierte AnfragenWer Siri ein Anliegen vorträgt, braucht in der Regel Geduld: Die einzelnen Kommandos müssen nacheinander erfolgen, um die gewünschten Resultate zu erbringen. Böse Zungen würden gar behaupten, dass Siri selbst mit einfachen Anweisungen vielfach nicht zurechtkommt. Bloomberg zufolge möchte Apple Siris Sprachverständnis mit iOS 27 deutlich aufwerten: Siri sei künftig dazu in der Lage, Anfragen zu kombinieren. Es sei dann beispielsweise möglich, den Sprachassistenten nach dem Wetter zu fragen, einen Kalendereintrag zu erstellen und eine Nachricht zu senden, ohne mehrfach ansetzen zu müssen.
Baut Apple die Autokorrektur aus?Apple arbeite zudem daran, die Bildschirmtastatur mit KI aufzuwerten. Das Unternehmen habe vor allem die Autokorrektur im Visier: Diese könnte künftig alternative Wörter vorschlagen und einen Ansatz verfolgen, der von Tools wie Grammarly bekannt ist. Der Schreibassistent geht auch auf die Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und den Stil ein und schlägt gegebenenfalls Alternativen vor. Ob diese Funktionen tatsächlich bereits in iOS 27 Einzug halten, sei allerdings noch offen.
KI-Tools im Beta-StatusApple wird viele der Neuerungen wohl am 8. Juni im Rahmen einer WWDC-Veranstaltung vorstellen. Ob die ersten Beta-Builds mit dem runderneuerten Sprachassistenten einhergehen, ist nicht sicher. Manche der Features dürften zudem noch etwas Entwicklungszeit erfordern, ehe sie ausgereift sind: Die bereits existierenden Funktionen von Apple Intelligence sind etwa bis dato allesamt mit dem Label „Beta“ versehen.