Werbung in Apple Karten: Es geht los – erst einmal in den USA und Kanada


Im März dieses Jahres kündigte Apple an, dass der hauseigene Karten- und Navigationsdienst ab Sommer 2026 Werbung anzeigen werde (siehe
). Das sorgte für rege und auch kontroverse Diskussionen unter den Nutzern von Apple Maps, wie der Service auf Englisch heißt. Der iPhone-Hersteller geht Berichten zufolge davon aus, mit der Maßnahme die Erlöse der Dienstesparte um mehrere Milliarden US-Dollar pro Jahr steigern zu können. Sein neues Angebot richtet sich dem Vernehmen nach vornehmlich an Ladengeschäfte. Vor wenigen Wochen veröffentlichte Apple in diesem Zusammenhang ein
Regelwerk für Werbetreibende, welches nicht nur bei Apple Karten, sondern auch in einigen anderen Apps zum Tragen kommt, etwa Aktien, Sport und News. Darin schließt der Konzern eine ganze Reihe von Kategorien von der Anzeigenschaltung aus.
Unternehmen in USA und Kanada können jetzt Werbung buchenUS-amerikanische und kanadische Unternehmen, welche Apples Richtlinien zufolge als Anzeigenkunden für Apple Karten zugelassen sind, können ab sofort Werbung in dem Dienst buchen. Das
berichtet das Nachrichtenportal MediaPost. Sie können zu diesem Zweck bereits Fotos und Grafiken wie Logos auf Apples Server hochladen. Zudem lassen sich Werbebotschaften hinterlegen, ein Budget kann ebenfalls festgelegt werden. Darüber hinaus gibt es ein Einführungsangebot: Wer bis 11. Oktober 2026 Werbung auf Apple Karten bucht, erhält ein volles Jahr lang monatlich eine Gutschrift in Höhe von 15 Prozent auf den Anzeigenpreis. Dieser Betrag kann dann für künftige Werbung genutzt werden, es gilt jedoch eine Obergrenze in Höhe von 1.000 US-Dollar pro Monat.
Anzeigen tauchen demnächst in Suchergebnissen aufDie gebuchte Werbung taucht allerdings noch nicht in Apple Karten auf. Vielmehr erscheinen die Anzeigen erst in naher Zukunft. Laut Apples offizieller Ankündigung vom März dieses Jahres soll es noch im Sommer so weit sein, also spätestens in etwas mehr als einem Monat. Sichtbar ist die Werbung dann in den Suchergebnissen, Apple beschränkt sich zudem auf eine einzige Anzeige pro Suchvorgang. App-Nutzer werden dem kalifornischen Unternehmen zufolge nicht getrackt. Werbung für Services rund ums Haus wie etwa Schlüsseldienste, allgemeine Bauleistungen oder Schädlingsbekämpfung ist untersagt. Bei Dienstleistungen rund um die Gesundheit will Apple im Einzelfall über die Zulässigkeit entscheiden. Wann Apple Karten auch in anderen Weltregionen Werbung präsentiert, ist derzeit nicht bekannt.