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App-Umsätze: Umsätze in Spielen sinken, andere Apps füllen die Lücke

Für Software-Entwickler sind Mobilplattformen ein potenziell lukrativer Markt – nahezu jeder nutzt ein Smartphone, und über den vorinstallierten App Store können Softwaretitel von Drittanbietern schnell und unkompliziert installiert werden. Android und iOS teilen sich den Markt nahezu restlos untereinander auf, und beide haben integrierte Bezahl- und Abrechnungsfunktionen für Einmalkauf und Abonnements. Eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens Sensor Tower zeigt die aktuellen Trends auf den globalen App-Märkten.


Bei der Aufstellung der aktuellen Umsätze auf dem weltweiten App-Markt fiel den Analysten ein eindeutiger Trend auf: Die Umsätze per In-App-Kauf in mobilen Spielen sanken. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen in allen anderen Kategorien. Dies machte den Verlust im Spielesektor nahezu wett: Insgesamt registrierte die Untersuchung einen prozentualen Umsatzverlust von lediglich 0,3 Prozent im Vergleich um entsprechenden Vorjahresquartal.

Der Umsatz in mobilen Spielen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken, während andere Apps den Verlust weitgehend ausgleichen. (Quelle: Sensor Tower)

iOS weiterhin deutlich umsatzstärker
Vergleicht man die Umsätze zwischen Apples und Googles Mobilplattformen, sticht ein weiterhin großer Unterschied ins Auge: Auf iOS wird mehr als doppelt so viel Geld per In-App-Kauf umgesetzt als unter Android. Allerdings nähert sich der Google-Play-Store langsam an, da dessen Umsätze dreimal so schnell wuchsen wie die im iOS App Store. Der nominelle Unterschied ist jedoch weiterhin deutlich.

Auf Apples Plattformen wird mehr als doppelt so viel Geld umgesetzt als bei der Konkurrenz. (Quelle: Sensor Tower)

Deutschland ist Wachstumsmarkt
Die meisten Umsätze innerhalb von Apps kommen weiterhin in den USA zustande; nahezu 15 Milliarden US-Dollar setzten App Stores in den USA um. Allerdings steigerten die chinesischen Pendants ihre Umsätze deutlich um 10 Prozent und verzeichneten nun einen Umsatz von knapp 6 Milliarden US-Dollar – im zweiten Quartal 2026. Deutschland ist ein wichtiger Wachstumsmarkt, da hier die In-App-Kauf-Umsätze um 9 Prozent gestiegen sind.

(Quelle: Sensor Tower)

Shopping, KI, Dating, Streaming
An der Zusammenstellung der umsatzstärksten Apps hat sich in den vergangenen Monaten kaum etwas geändert. Nach dem (Android-exklusiven) Google One folgen TikTok, ChatGPT, Amazon Shopping sowie Amazon Prime Video. YouTube tauschte den Ranglistenplatz mit Tinder. Bei den App-Downloads dominieren KI-Dienste: Claude, ChatGPT und Gemini belegen die ersten drei Plätze.

Die umsatzstärksten und am meisten heruntergeladenen Apps in Deutschland im Überblick. (Quelle: Sensor Tower)

Kommentare

Peanuts
Peanuts13.08.26 10:11
MTN
Die umsatzstärksten und am meisten heruntergeladenen Apps in Deutschland im Überblick.
Von denen ist die Post & DHL App die einzige, die ich auf meinem iPhone habe. 😄
+1
Tbskttnr
Tbskttnr13.08.26 10:18
Spannend... ich finde, die sind bei der Rückerstattung sehr streng geworden. Mein Sohn hatte aus versehen was im Abo gekauft, was er einfach unwissend getätigt hatte. Habe es beantragt auf Rückerstattung – keine 2 Stunden später – und wurde abgelehnt. Ging früher ohne Probleme und nein, das war jetzt nicht das 5. Mal innerhalb kurzer Zeit. Erste mal in einem Jahr vielleicht. Dann erklärt sich die Meldung oben ^^
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Legoman
Legoman13.08.26 11:01
Mein Sudoku spielt zwar ungefähr 10 Mal Werbung pro Rätsel aus - aber da bin ich mittlerweile so dermaßen resistent geworden und käme trotzdem nicht auf die Idee, ein Abo abzuschließen.

Bei DHL und Check24 kann ich zwar was kaufen - aber ein klassischer In-App-Kauf kann das nicht sein - da ich diesen auf allen Geräten deaktiviert habe.
(Vermutlich stehen diese Apps deshalb auf der Downloadseite und nicht bei den Umsätzen.)
Wie da dann allerdings eine Umsatzbeteiligung Richtung Apple aussieht, weiß ich nicht.

Tbskttnr
Mein Sohn hatte aus versehen was im Abo gekauft, was er einfach unwissend getätigt hatte.

Unbedingt immer die In-App-Käufe deaktivieren.
Die Werbungen sind mittlerweile so aufdringlich, dass man wirklich verteufelt aufpassen muss, um nicht doch versehentlich was falsches anzutippen. Und grad beim Spielen kann es in der Hektik schnell passieren, dass man z.B. keine Guthabenmünzen mehr hat und versehentlich welche für echtes Geld kauft.
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weasel13.08.26 11:14
Hmm, ich glaube, ich habe meine letzte (neue) App vor etwa 3 Jahren heruntergeladen. Käufe hatte ich schon ewig keine mehr. Das letzte war wohl SkySafari.

Bei mir persönlich ist da die Luft raus. Insbesondere da ich in letzter Zeit die iPhone und iPad Nutzung drastisch reduziert habe (<< 1h am Tag).
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