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Siri AI: Apple will viele hundert Millionen für Inhalte ausgeben – Verhandlungen mit Verlagen laufen

Apples neuer Sprachassistent namens Siri AI kommt im Herbst dieses Jahres auf iPhones, iPads und Macs. Allerdings nicht überall auf der Welt und auf sämtlichen Gerätekategorien: In der Europäischen Union wird die weitestgehend auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Funktion wegen des Digital Markets Act (DMA) vorerst nicht auf Smartphones und Tablets aus Cupertino verfügbar sein (siehe ). iPhone- und iPad-Nutzer in anderen Regionen, also etwa in den Vereinigten Staaten, können die erheblich verbesserten Leistungen hingegen uneingeschränkt verwenden. Damit Siri AI möglichst alle Fragen umfassend beantworten und zudem beständig dazulernen kann, muss der Sprachassistent auf so viele Informationsquellen zurückgreifen können wie irgend möglich. Apple verhandelt daher einem aktuellen Bericht zufolge mit etlichen großen Inhalteanbietern über eine Zusammenarbeit.


Bericht: Apple verhandelt wegen Siri AI seit Monaten mit Verlagen
Das kalifornische Unternehmen will sich dadurch den legalen Zugriff auf aktuelle Nachrichten und andere Informationen sichern. Das schreibt das Wall Street Journal. Apple führe in diesem Zusammenhang bereits seit mehreren Monaten Gespräche mit etlichen Verlagen, heißt es in dem Bericht (Bezahlschranke) der Tageszeitung. Ziel sei der Abschluss von Nutzungsverträgen mit mehrjährigen Laufzeiten. Die Bezahlung soll dabei abhängig von der tatsächlichen Nutzung der Inhalte erfolgen. Das stellt einen signifikanten Unterschied zu bislang üblichen Kontrakten zwischen Verlagen und KI-Unternehmen dar, welche im Allgemeinen eine pauschale Vergütung festschreiben. Apples Budget für die ins Auge gefassten Deals beläuft sich dem Wall Street Journal zufolge auf mehrere hundert Millionen US-Dollar.

Nicht alle Verlage zur Zusammenarbeit mit KI-Firmen bereit
Mit welchen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen oder Nachrichtenagenturen Apple verhandelt, lässt sich dem Bericht nicht entnehmen. Der iPhone-Hersteller verfügt allerdings seit Jahren über gute Kontakte zu großen Unternehmen der Branche, etwa durch die Zusammenarbeit bei Apple News+. Es gibt zudem bereits einzelne Nutzungsverträge im Hinblick auf das Training von Apple Intelligence. Allerdings sind nicht alle Verlage willens, KI-Firmen die Verwendung ihrer Inhalte zu gestatten, zumal dies dem Vernehmen nach häufig geschieht, ohne dass Lizenzen erteilt wurden. Die New York Times beispielsweise wirft OpenAI und Microsoft die illegale Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke vor und hat die beiden Unternehmen daher verklagt. Das deutsche Verlagshaus Axel Springer hingegen verständigte sich bereits vor knapp drei Jahren mit OpenAI auf eine Zusammenarbeit (siehe ).

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