iOS 14 hat ältere Versionen weitgehend verdrängt – außerdem Blick auf unsere Statistiken

Relativ schnell hatte sich nach der Veröffentlichung von iOS 14 gezeigt, dass überdurchschnittlich viele Nutzer direkt auf das neue System umsteigen wollten. Dies mag auch daran gelegen haben, dass iOS 14 große, sichtbare Neuerungen bot, beispielsweise die Umgestaltung des Homescreens. Schon in der Vergangenheit war zu beobachten, dass funktionelle oder optische Änderungen mehr Anwender vom Wechsel überzeugten, als es wichtige Umstellungen unter der Haube taten. Der Trend setzt sich auch mehr als sechs Monate später noch fort, denn aktuellen Zahlen zufolge kommt iOS 14 inzwischen auf eine Verbreitung von mehr als 90 Prozent, wohingegen nur rund 5 Prozent bei iOS 13 blieben, weitere knapp 5 Prozent (vermutlich hardware-bedingt) bei iOS 12 und älter.


Deutlich höherer Anteil vorherige Systeme
Wirklich zur Geltung kommen besagte Werte aber, wenn man sie mit dem Vorjahr vergleicht. Beispielsweise entfielen im April 2020 nur rund 80 Prozent auf die damals aktuelle iOS-Version, im April 2019 waren es rund 85 Prozent für iOS 12. Besonders schnell waren die Zahlen von iOS 14 in den ersten Monaten gestiegen. Ende Dezember dokumentierte Apple einen Anteil von 72 Prozent – iOS 13 hatte dafür fast vier Monate länger benötigt. Allerdings gibt es auch zwei wichtige Unterschiede. Erstens fielen mit iOS 14 keine älteren Geräte aus der Liste unterstützter Devices, zweitens war die Markteinführung von iOS 13 mit Problemen gepflastert.

Noch zwei Monate bis zum Nachfolger
Bis zur Vorstellung der nächsten "Major Releases" für iPhone, iPad, Mac und weitere Plattformen vergehen nur noch zwei Monate. Apple kündigte die diesjährige WWDC für den 7. bis 11. Juni an und sprach in der Pressemitteilung bereits davon, wichtige Themen der Veranstaltung seien die Zukunft der Betriebssysteme. Bis zur allgemeinen Freigabe für alle Nutzer dürfte es dann aber wieder September (iOS & iPadOS) sowie Oktober (macOS) werden.

Ein Blick auf unsere eigenen Statistiken
Zuletzt noch unsere eigenen Zahlen. In den letzten 10 Tagen kam iOS 14 ebenfalls auf 90 Prozent der iOS-Zugriffe, iOS 13 verschwand fast vollständig und schafft nicht einmal mehr 2 Prozent, iOS 12 liegt bei knapp vier Prozent. Aus der Kuriositätensammlung: Ein einzelner Nutzer hält anscheinend noch 8.1.2 die Treue, zwei andere verwenden hingegen lieber das deutlich modernere iOS 9.0.2.

Kommentare

MacRS07.04.21 09:53
Ältere Versionen wurden verdrängt - soso. Ich glaube Version 14 ist eine Mutation von Version 13
+1
Bitsurfer07.04.21 10:20
MacRS
Ältere Versionen wurden verdrängt - soso. Ich glaube Version 14 ist eine Mutation von Version 13
..... mit besonders hohem Ansteckungsgrad.
+1
iWilson07.04.21 10:35
Dann sollte ich mal das iPad 1 und das iPhone 4 anwerfen. Dann habt Ihr auch die 5.1.1 und 6.1.3 in der Statistik.
+6
Bitsurfer07.04.21 11:00
iWilson
Dann sollte ich mal das iPad 1 und das iPhone 4 anwerfen. Dann habt Ihr auch die 5.1.1 und 6.1.3 in der Statistik.
Ich hätte noch ein iPhone 3G
+1
chill
chill07.04.21 11:23
Ich denke das es noch eine grössere Anzahl noch älterer Geräte gibt. Mit entsprechender iOS Varianten.
"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp
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caba
caba07.04.21 13:54
iWilson
Dann sollte ich mal das iPad 1 und das iPhone 4 anwerfen. Dann habt Ihr auch die 5.1.1 und 6.1.3 in der Statistik.
Grade versucht. Aber mit Safari unter iOS 5.1 lässt sich die Seite bei mir nicht aufrufen. Vielleicht geht‘s noch mit einem anderen Browser …
+1
jmh
jmh07.04.21 14:41
"iOS 14 hat ältere Versionen weitgehend verdrängt"

ist das schon gentrifizierung bei den betriebssystemen?
wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
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