iMovie 2.2.7: Bluescreen kommt hinzu, andere Funktionen fallen weg

iMovie ist in der iOS-Version 2.2.7 erschienen und bringt einige Neuerungen mit. Apple integrierte etwa Bluescreen-Technologie, damit nun auch Hobby-Filmer Hintergründe in bestimmten Farben gegen andere austauschen können. Allerdings gibt es auch Funktionseinbußen, eine Export-Funktion hat Apple gestrichen. Das Update von iMovie steht zum Download im App Store bereit.


Green- bzw. Bluescreen implementiert
Mit der neuen Version der Videoschnitt-Software integrierte Apple nun Bluescreen-Technik. Die farbbasierte Bildfreistellung ermöglicht, Aufnahmen vor einem blauen oder grünen Hintergrund von diesem zu trennen. Anschließend können Editoren andere Hintergründe aus Film- oder Computeranimationsmaterial einsetzen. In der Filmbranche spricht man auch von chroma keying. Heutzutage ersetzt die automatische Erfassung von Bildobjekten per künstlicher Intelligenz diese Technologie zunehmend.

Bild-in-Bild, Splitscreen und neue Soundtracks
Apple spendiert iMovie darüber hinaus Funktionen, mit denen (halbtransparente) Standbilder das Filmmaterial überlagern dürfen. Daraus können Bild-in-Bild- sowie Splitscreen-Effekte resultieren, zudem lassen sich so Logos als Wasserzeichen einbinden. 80 neue Soundtracks aus diversen Musikgenres liefert der Hersteller zusätzlich mit, die sich automatisch an die Länge des Films anpassen.

Weitere Funktionen sind laut Apple:
  • Beim Wechsel von anderen Apps zurück zu iMovie, kehrt man nun direktes zur Bearbeitungsansicht des Projekts zurück.
  • ClassKit-Unterstützung, damit Schüler ihre Videoprojekte mithilfe der App „Schoolwork“ an Lehrer senden können
  • Zugriff auf das „•••“-Menü für iMovie-Theater-Nutzer, um auf das Theater-Fenster zuzugreifen
  • Ein Problem, bei dem der Viewer in der Vorschau im Vollbildmodus auf externen Displays schwarz bleiben konnte, wurde behoben

Export aus iMovie Theater entfernt
In iMovie Theater unterstützt iMovie kein Teilen mehr. Von dort können Anwender demnach keine Filme und Clips mehr exportieren. Apple verlangt von den Kunden, die Filme und Trailer zukünftig über iCloud-Fotos zu speichern, um sie auf anderen Geräten – Apple nennt etwa das Apple TV – anzusehen.

Kommentare

FlyingSloth12.06.19 10:28
Das ist Wunschdenken und funktioniert in der Praxis noch nicht. Zumindest nicht in der Qualitaet, die es erlauben wuerde, die Technik auch realistisch einzusetzen.
"Heutzutage ersetzt die automatische Erfassung von Bildobjekten per künstlicher Intelligenz diese Technologie zunehmend."
0
marc.hb12.06.19 11:00
Ich mache grundsätzlich nicht viel Videobearbeitung/Schneiden, aber jedes mal wenn ich iMovie nutze bin ich in gewisser Weise verwirrt. Zum einen gibt es eine Projektansicht und dann wieder die klasssiche Mediathek. Ich kann an beiden Orten Filme speichern und organisieren und dann das ganze in Filmen einbauen. Wozu das ganze? Vielleicht kann mich ja jemand von euch aufklären.

Es wäre doch viel logischer, eine Mediathek mit den ganzen Videos + Zugriff auf die Videos der Fotos App zu haben und diese dann in Projekten verwenden zu können.
+2
Deichkind12.06.19 11:06
Und für macOS gibt es seit gestern oder heute früh iMovie in Version 10.1.12.
0
Retrax12.06.19 11:47
Deichkind
Und für macOS gibt es seit gestern oder heute früh iMovie in Version 10.1.12.

Ja, genau!

Und da stand doch in der Beschreibung, dass iMovie Theater mit der Version wegfällt.

Gut, habs eh nicht gebraucht.

Frage:
Wieso wird trotzdem weiterhin nach dem Öffnen von iMovie im Filme Ordner dieses "Theater Daten File" angelegt?

Wenn iMovie kein Theater mehr hat, dann sollte es im Filmeordner auch kein Theater mehr machen!?!?

Dieses File macht mich noch kirre...

Jedesmal wenn ich in iMovie etwas mache muss ich anschließend manuell das File in den Papierkorb verschieben und löschen...

Mann, echt ey!
0
Fred G. Eger12.06.19 12:29
Ich bewundere jeden, der mit iMovie einen Film schneiden kann. Hochachtung.

Ich habe fast 20 Jahre mit Final Cut Pro gearbeitet, und jedesmal wenn ich versuchsweise mal was in iMovie probiert habe, dachte ich immer Final Cut ist ja irre benutzerfreundlich. Für iMovie war ich immer zu doof.

Aber was ich mich schon immer gefragt habe, wer zum Geier schneidet auf iOS einen Film?
+4
Megaseppl12.06.19 12:45
Fred G. Eger
Ich bewundere jeden, der mit iMovie einen Film schneiden kann. Hochachtung.

Ich habe fast 20 Jahre mit Final Cut Pro gearbeitet, und jedesmal wenn ich versuchsweise mal was in iMovie probiert habe, dachte ich immer Final Cut ist ja irre benutzerfreundlich. Für iMovie war ich immer zu doof.
Die uralten Versionen von iMovie waren noch in Ordnung.
Ich sehe es aber genauso: Final Cut Pro ist trotz seines Umfangs weitaus intuitiver, macht mehr Spaß und führt schneller zum Ergebnis als iMovie.
+1
Retrax12.06.19 12:49
Fred G. Eger
Aber was ich mich schon immer gefragt habe, wer zum Geier schneidet auf iOS einen Film?

Meld!

Auf dem iPad funktioniert das gut und man bekommt schnell schöne Ergebnisse.

Zugegeben:
Ich habe die beiliegenden Vorlagen genutzt und dann hielt sich der Schnitt in Grenzen.

Aber mit iMovie auf dem iPad hab ich lieber gearbeitet als in iMovie auf dem iMac.

Durch die zusätzliche Reduktion kommt man schneller zu Ergebnissen.

Mit iOS 13 wird das ganze sicher wieder eine Ecke professioneller.

Aber ich war mit dem iPad 2018 (128 GB) + iCloud (50 GB) und iMovie sehr zufrieden.
0
Oceanbeat
Oceanbeat12.06.19 19:54
Fred G. Eger
Aber was ich mich schon immer gefragt habe, wer zum Geier schneidet auf iOS einen Film?

Wenn Sie einmal schauen möchten...

iPad Pro + Keyboard + LumaFusion:
Wenn der Herbst seine morbide Pellerine über die Vorgärten wirft...
0
Tai14.06.19 05:44
Fred G. Eger
Aber was ich mich schon immer gefragt habe, wer zum Geier schneidet auf iOS einen Film?

Ich, zum Geier. Neben FCPX, ich filme auch mit dem iPad, Neben iPhone und Kameras.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen