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Zoll und Nachentgelt mit Apple Pay: DHL rechnet jetzt an der Tür auch bargeldlos ab

Endlich ist das lang ersehnte Paket eingetroffen: Der Paketbote steht direkt vor der Tür! Doch dann die böse Überraschung: Das Porto hat nicht gereicht, ein Nachentgelt wird fällig, und der Lieferant braucht es passend – er hat kein Wechselgeld. Also nimmt er die Sendung wieder mit, damit man am nächsten Tag Schlange stehen kann, um am Abholschalter zu bezahlen. Ende Juli hat diese nervige Prozedur spätestens ein Ende, denn DHL führt bundesweit bargeldlose Zahlungen ein – teilweise sogar per Apple Pay.


Zollgebühren und Nachentgelte können mit Girocard oder Kreditkarten abgegolten werden; ebenfalls akzeptiert DHL „mobile Bezahlverfahren per Smartphone und Smartwatch“. Zu den akzeptierten Methoden wird auch Apple Pay gehören. Für Nachnahme gelten Einschränkungen: Diese sind zwar bargeldlos bezahlbar, allerdings erlaubt DHL für diesen Zweck nur Girocard – „aus Sicherheitsgründen“.

Spätestens ab Ende Juli
Der Paketversender hat bereits damit begonnen, auf bargeldlose Zahlungen umzustellen; in manchen Regionen steht die neue Funktion auf den Handscannern der Zusteller schon jetzt zur Verfügung. Bis zum 1. August soll die Umstellung abgeschlossen sein, und die Bezahlmöglichkeiten werden fortan für alle Empfänger in Deutschland bereitstehen. Eine Zahlung mit Bargeld bleibt weiterhin möglich.

Entlastung für Zusteller
Die zusätzlichen Bezahlmöglichkeiten sollen laut DHL-Veröffentlichung auch die Paketboten entlasten: Wenn zukünftig seltener per Bargeld bezahlt würde, liefe der durchschnittliche Bezahlvorgang schneller ab. Damit gewinne der Handscanner, den die DHL-Zusteller mit sich führen, eine weitere praktische Funktion hinzu. Bereits jetzt drucken diese Paketetiketten, zeigen Hinweise für die Zustellung an, scannen Sendungs-Labels, nehmen die Unterschriften von Kunden auf und öffnen Packstationen. Ob die Bezahlfunktion mit einem Hardware-Upgrade einhergeht oder eine Softwareaktualisierung ausreicht, hat DHL nicht verraten.

Kommentare

esc
esc29.06.26 10:55
Ist das die digitale Transformation, von der man seit langem redet?
-1
oculi29.06.26 11:38
Wow .... wieviel Jahre hat das nun gedauert?
An der unverschämt hohen Handlings-Gebühr wird sich ganz sicher nichts ändern. Eher wohl im Gegenteil - sie wird mit Sicherheit jedes Jahr weiter nach oben angepaßt werden.
+1
slanty29.06.26 11:46
Ich kann es verraten. Es ist ein Software Update😎
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Peanuts
Peanuts29.06.26 11:56
Endlich 🎉

Die Servicegebühr sollte (zumindest in Stufen) an den Wert angepasst werden. Ich habe so häufig, dass die Servicegebühr viel teurer ist wie die Zollgebühr.
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Garak
Garak29.06.26 12:01
Man kann in diesem Land froh sein, dass man hier nicht noch irgendwelche Formulare per Fax im Vorfeld an DHL schicken muss. 😜

Generell zur DHL Gebühr für das Zollhandling (nicht der Zollaufschlag der EU):
Ich habe DHL KEINE Erlaubnis erteilt, in meinem Namen die Zollabfertigung durchzuführen. Weder explizit noch implizit durch Anerkennung neuer AGB.

Ich bin früher dafür immer zur entsprechenden Stelle gefahren. Nun hat mich DHL schon vor Längerem zweimal mit ihrer Gebühr abgezockt, weil sie ungefragt die Zollprozedur erledigt hat. Selbst mein Einspruch hat NICHT dazu geführt, dass ich auch beim nächsten Mal diese DHL "Servicegebühr" bezahlen musste.
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