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Weitere WWDC-Neuerungen: iCloud+, Siri-Warteliste, Xcode-Verbesserungen

Wer mehr Speicherplatz als die kostenlosen 5 GB benötigt, muss zu einem Speicherupgrade greifen, bei Apple inzwischen als iCloud+ bezeichnet. Der Funktionsumfang steigt mit den kommenden Systemupdates, denn Apple Intelligence benötigt für manche Funktionen ein Abo. Aus der Formulierung "mit den meisten iCloud-Plänen" stünden höhere Nutzungslimits zur Verfügung, lässt sich wohl folgern, dass der 99-Cent-Tarif nicht mit von der Partie ist. Apple muss allerdings noch klarstellen, was die genauen Einschränkungen sind, will man für KI nicht in die Tasche greifen. Das betrifft übrigens auch die Home-App, in der es ebenfalls zusätzliche, nicht einzeln aufgeschlüsselte Funktionen für iCloud+ geben wird.


Siri-Warteliste
Die Berichte über Wartelisten für Siri treffen zu – für Entwickler. Hat man die erste Entwicklerversion installiert, so steht Siri AI nicht direkt zur Verfügung, stattdessen ist eine Anmeldung über "Warteliste beitreten" in den Siri-Einstellungen erforderlich. Ob das in der marktreifen Version für reguläre Nutzer ebenfalls der Fall ist, muss sich erst noch zeigen. Bloomberg hatte dies in einem kürzlich erschienenen Artikel so vermutet.

Xcode-Verbesserungen
Apple kündigte ein neues "Core AI"-Framework an. Konkrete Details dazu folgen in den Entwickler-Sessions und der State-of-the-Union-Präsentation. Der Sinn dahinter ist, eigene KI-Modelle in die App zu integrieren. Zusätzlich führt Apple Custom Skills und serverseitige Modellverarbeitung ein. Entwickler können damit eigene Fähigkeiten definieren und je nach Aufgabe entscheiden, ob eine Funktion lokal auf dem Gerät oder über leistungsfähigere Servermodelle ausgeführt wird.

Auch Xcode erhält neue KI-Funktionen. Der "Coding-Assistent" kann künftig bei der Lokalisierung von Apps helfen, mit simulierten Geräten interagieren und auf Wunsch Gemini nutzen. Außerdem lässt sich der Assistent über Custom Skills erweitern. Federighi bezeichnete Xcode als den künftig besten Ort, um Apps mit agentischen Coding-Workflows zu entwickeln. Gemeint sind Entwicklungsabläufe, bei denen KI nicht nur einzelne Codezeilen vorschlägt, sondern komplexere Aufgaben übernimmt.

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