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Vision Pro unter Ternus: Stellenabbau noch umfangreicher als bekannt

Gerade erst kursierten Berichte, dass Apple die Vision-Abteilung erheblich ausgedünnt hat – nachdem die Teams ohnehin teilweise schon vor Monaten auf andere Projekte aufgeteilt wurden. Laut Mark Gurman kam es aber zu deutlich einschneidenderen Streichungen als zunächst bekannt. Es ging anscheinend um mehr als nur zwei erfolglose Spezialbereiche rund um das Headset, sondern um einen breiteren Rückbau. Betroffen waren demnach zudem Mitarbeiter außerhalb der eigentlichen Vision Products Group, die auf verschiedene Weise zuarbeiteten. Nicht nur Spiele und Videos sowie Siri seien tangiert, der Sparkurs machte vor Gerätesicherheit, Audio, Tests und visionOS ebenfalls nicht Halt.


Ternus sieht Lage anders als Cook sie einschätzte
Besonders interessant ist die Haltung des neuen Apple-Chefs. Mitarbeiter der Vision-Abteilung sollen in den vergangenen Monaten beständig versucht haben, John Ternus davon zu überzeugen, am bisherigen Kurs festzuhalten – trotz Verkaufszahlen, die weit unterhalb der Erwartungen lagen. Unternehmensinterne Quellen beschreiben Ternus jedoch schon länger als Skeptiker. Die Vision Pro ist seiner Ansicht nach zu schwer und zu teuer, um irgendeine Chance auf dem Massenmarkt zu haben. Zumindest eine Richtungsentscheidung durch den Führungswechsel macht sich damit wohl bemerkbar, denn für Cook war die Vision Pro ein Herzensprojekt.

Konkrete Auswirkungen
Ein direkter Nachfolger der Vision Pro gilt inzwischen als ausgeschlossen – und sollte doch noch eine leichtere "Vision Air" auf den Markt kommen, dann nur in fernerer Zukunft. Ternus setzt hingegen auf Smart Glasses und alltagstauglichere Lösungen. Ternus soll aber grundsätzlich bereit sein, Apples Aktivitäten rund um Computerbrillen jeglicher Ausführung komplett zu beerdigen, falls sich auch die leichteren Brillen nicht durchsetzen. Die von Cook propagierte "Spatial Computing"-Ära steht damit weiterhin auf wackligen Beinen, wenngleich viele entwickelte Technologien durchaus in gänzlich anderen Produkten Verwendung finden könnten.

Kommentare

trueclou02.09.26 15:01
Vollkommen richtige Einschätzung, guter Mann!
+2
Metty
Metty02.09.26 15:03
Wenn hier mal nicht das Kind mit dem Bad ausgeschüttet wird. Die Apple Vision Pro ist eine technische Meisterleistung und "Spatial Computing" noch lange nicht am Ende. Man muss es nur leichter und bezahlbarer hinbekommen.
+19
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck02.09.26 15:13
Metty
Man muss es nur leichter und bezahlbarer hinbekommen.

…und einen Anwendungsfall finden, welcher genug mögliche Kunden anspricht.
+20
sudoRinger
sudoRinger02.09.26 15:19
Das ist der Beleg, dass Ternus als CEO tatsächlich das Unternehmen führen kann und nicht alles mit dem Executive Chairman Cook abstimmen muss. Zumindest in deutschen Unternehmen ist es oft problematisch, wenn der Vorstandsvorsitzende in der Anschlussverwendung Aufsichtsratsvorsitzender wird, denn der Vorstand entscheidet zwar, aber der Aufsichtsrat genehmigt.
Damit hat Ternus gleich eine Baustelle seinem Vorgänger umgehängt, abgeräumt und den Kopf frei für wichtigere Themen. Wieviel Managementaufmerksamkeit wurde für Auto und Vision verschwendet!
+11
desko7502.09.26 15:37
@Metty
Spatial Computing wird auch wieder kommen. Aber bis der technische Fortschritt leichtere, kleinere und günstigere Headsets ermöglicht, dauert es noch ein paar Jahre.
Und ich denke, dann werden Sie das Konzept auch wieder aufgreifen.

@Mendel
Ich denke, viele Anwendungsfälle kommen ganz von ganz allein, wenn diese Geräte erstmal leichter zu handhaben sind und nicht so viel Aufmerksamkeit für die Benutzung erfordern. Aufsetzen, rumfuchteln, Gefuchtel korrigieren, Brille gerade rücken, Aua sagen, absetzen, ...
Aktuell sind das Geräte für den stationären, zeitlich begrenzten Gebrauch. Die schmerzfreie Nutzungsdauer muss erhöht werden und sie unterwegs nutzen zu können/wollen, wäre auch hilfreich, um die Verbreitung zu erhöhen.

Ein iPhone z.B. ist doch nicht zuletzt deswegen so nützlich, weil es einfach total unaufdringlich und einfach zu handlen ist. Es ist schnell da und genauso schnell wieder weg. Da müssen wir mit den Brillen m.M.n. auch hin kommen.
+3
MLOS02.09.26 15:51
Ich glaube nicht so recht an Spatial Computing, eher an Neural Computing. Man interagiert mit einem Computer einfach, wie man es möchte, per Sprach- oder Texteingabe, per on-demand UIs etc. Programme, wie wir sie aktuell kennen, sind dann nicht länger erforderlich.
+6
macfreakz02.09.26 15:56
Das ganze um Vision Pro würde ich bei Apple nicht begraben, sondern es halt zurück in die RnD Abteilung bringen mit gutem Budget und Zeitfenster, draus gewonnene Erkenntnisse miteinfliessen um die neue Version zu perfektionieren. Das braucht noch viel Zeit, um bestimmte Technologien reif dafür zu bauen. Vision Pro war viel zu früh auf den Markt geworfen.
+3
Metty
Metty02.09.26 16:36
Mendel Kucharzeck
…und einen Anwendungsfall finden, welcher genug mögliche Kunden anspricht.

Ich kann und will mir keine AVP leisten, aber ich habe Interesse an der Technologie. Deshalb habe ich mir eine Viture Ultra gekauft um damit zu experimentieren. Was mache ich damit?

3D Filme schauen. Ja, das ist schon beeindruckend. Auch wenn das Ding nur eine Auflösung knapp über HD besitzt ist die 3D Wirkung wirklich toll. Man kann natürlich auch einfach 2D Filme schauen. Die automatische 3D Konvertierung hat so ihre Limitationen.

Das Ding ist technisch gesehen ein einfacher Monitor mit USB-C Anschluss. Ich kann die Brille direkt an den Mac anschliessen und wie einen externen Monitor gebrauchen. So kann man auch Inhalte und Programme bearbeiten, bei denen man nicht möchte, dass der Nachbar in der Bahn darauf schaut.

Es gibt noch viele Funktionen, die ich noch gar nicht alle ausprobiert habe, z.B. Anschluss an Spielekonsolen (Ich habe keine.), Gestensteuerung, Verbindung zum iPhone (Mein iPhone hat noch keinen USB-C Anschluss), etc.

Auch wenn das Ding technisch gesehen Welten hinter einer AVP ist, so sehe ich dennoch das Potential für solche Datenbrillen. Ich bin davon überzeugt, dass sich je nach Benutzer andere Anwendungsfälle finden werden, die zum Kauf anregen. Aber Gewicht und Preis müssen einfach runter um dem Massenmarkt begeistern zu können. Dann finden sich auch Entwickler, die in entsprechende Lösungen investieren werden.

Meine Viture Ultra ist schon technisch veraltet. Es gibt bereits neuere Modelle. Die Konkurrenz bring auch ständig neue Brillen heraus. Es ist also ein Markt da, der derzeit nicht von Apple bedient wird. Es wäre dumm von Apple das Thema einfach aufzugeben. Mit der AVP wurde viel Know-How gesammelt. Das einfach wegzuwerfen wäre schon etwas traurig.
+4
adiga
adiga02.09.26 16:46
Mendel Kucharzeck
Metty
Man muss es nur leichter und bezahlbarer hinbekommen.

…und einen Anwendungsfall finden, welcher genug mögliche Kunden anspricht.
Ich hätte schon einen gehabt, z. B. Filme auf der Vision zu gucken. (Virtuell) Horizontfüllend stelle ich mir das toll vor. Das Problem: Es gibt sie nicht zu verkaufen. Irgendwie ernüchternd, wenn es im Apple Land #1 einige Apple Produkte nicht zu erwerben gibt. Dabei sitzt gerade bei uns das Geld schön locker. Keine Ahnung was sich Apple dabei denkt.
+4
zactech02.09.26 17:23
Ich teile seine Einstellung nicht.
Es erinnert mich sehr an den Newton: Eigentlich wollte ich gerne einen kaufen, aber ich habe einfach keinen Anwendungsfall gefunden. Apple hat es auch damals verpasst, sinnvolle Apps und Mac-Integrationen dafür zu entwickeln, bis er eingestellt wurde.

Heute machen iPhones und iPads 50% des Umsatzes bei Apple aus. Zwischendurch war schon der iPod sehr erfolgreich. Und jeder Paketdienst, jeder Mitarbeiter in der Logistik etc. hat ein Handheld irgendeiner Art bei sich.

Und so ähnlich ist es bei der Vision Pro: eine leichtere Variante ohne Frontbildschirm und optional seitlich offen könnte zusammen mit Pro-Apps oder Games schon was sein. Nur die aktuelle Kombi ist halt noch nicht rund.

edit#
Noch ein konkretes Beispiel dazu: Spannende Momente immersiv mit der Vision Pro noch einmal zu konsumieren ist bestimmt toll! Aber niemand will oder kann diese bleibenden Momente wie die ersten Schritte des Kindes, die eigene Downhillfahrt oder erklommene Aussichtspunkte mit der Vision Pro auf dem Kopf aufzeichnen.
Gerade in Kombination mit einer leichten AR-Brille, deren Aufnahmen Vision-kompatibel sind, gäbe es da einiges an Potential.
0
ricoh02.09.26 20:57
Ich nutze die Vision Pro meist als erweitertes Display für den Mac. Gerade heute wieder war ich unterwegs mit MacBook und Vision Pro und konnte damit genau so arbeiten, als wäre ich im Büro.
Auch im Urlaub habe ich das schon genutzt, wenn ich mal kurz etwas am Rechner zu tun hatte. Alternativ hätte ich natürlich auch ein riesiges Display mitschleppen und aufbauen können. 😉
Das werde ich vermissen, wenn es die Brille nicht mehr gibt.
+2
Weia
Weia02.09.26 21:13
Metty
Die Apple Vision Pro ist eine technische Meisterleistung
Na und? Bloß, weil etwas eine technische Meisterleitung ist, ist es noch lange nicht zu irgendwas nütze. Die ganze Idee mit den Brillen ist eine reine Nische für technikverliebte Nerds, die sich nie durchsetzen wird. Es wäre auch eine technische Meisterleistung, ein 1:1-Replikat des Eiffelturms auf der Rückseite des Mondes aufzustellen. Wäre das sinnvoll? Nein. Wird es jemals geschehen? Nein.

Zu dem Zeitpunkt, wo so etwas wie die Vision Pro vielleicht als leichte Brille technisch umsetzbar wäre (falls es das jemals würde), wird längst kein Mensch mehr bereit sein, sich sein Gesicht mit einer Brille zu verunstalten, weil die als Sehkorrektur dann längst ausgedient haben und als völlig anachronistisch empfunden werden wird.
und "Spatial Computing" noch lange nicht am Ende. Man muss es nur leichter und bezahlbarer hinbekommen.
Es ist noch nicht mal am Anfang. Wozu soll das gut sein? Welche heute noch ungelösten Probleme löst es?

Der Treppenwitz ist natürlich, dass wir in macOS/iPadOS/iOS jetzt vermutlich noch geraume Zeit mit einer GUI werden leben müssen, deren Ästhetik wesentlich von der Vision Pro geprägt wurde.
“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”
+2
esc
esc02.09.26 22:17
Nicht alles, was technisch machbar ist, ergibt als Produkt Sinn. Anstatt Lösungen für konkrete Anwendungsfälle aus der Praxis zu liefern, suchte man für ein technisch hochwertiges Produkt nach passenden Szenarien.
+1
Huba02.09.26 22:22
Eine Nische, in der für solche Produkte das Geld recht locker sitzt, ist der Spielemarkt. Ich konnte letztens bei einem Bekannten eine VR-Brille von Meta ausprobieren — die hat schon einen grossen Spassfaktor. Es gibt genug Leute, die mit erheblichen Budget Gaming-PCs zusammenstellen, Nintendo und Playstation kaufen… Da wäre eine VisionPro natürlich zu teuer und zu überqualifiziert für. Aber für ein abgespecktes Modell für die Massen, die mit so einer Hardware im vertrauten Apple-Kosmos bleiben könnten, hätte ich durchaus eine lukrative Zukunft gesehen. Die grossen Spieleschmieden hätten natürlich (mit exklusiven Titeln) mit ins Boot geholt werden müssen…
+2
mk170102.09.26 23:05
Weia
…Die ganze Idee mit den Brillen ist eine reine Nische für technikverliebte Nerds, die sich nie durchsetzen wird…

Ah, Ich verstehe! Ähnlich wie das Auto oder das Internet … 😂😂
+4
Weia
Weia02.09.26 23:18
mk1701
Weia
…Die ganze Idee mit den Brillen ist eine reine Nische für technikverliebte Nerds, die sich nie durchsetzen wird…
Ah, Ich verstehe! Ähnlich wie das Auto oder das Internet … 😂😂
Nein, denn das sind eben Dinge, die einen echten Nutzen haben und nicht nur „technische Meisterleistungen“ sind. Nenne mir doch einen einzigen ernsthaften (d.h., keine Spiele) Anwendungszweck für so ein Ding, der keine professionelle Nische (wie Fern-OPs) ist, nicht nur inkrementelle Verbesserungen existenter Lösungen darstellt (Monitor-Ersatz) und nicht nur in der Berauschung an der Technik um der Technik willen besteht.

Bei Auto und Internet wäre das überhaupt kein Problem.
“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”
0
sudoRinger
sudoRinger02.09.26 23:31
Weia
Nein, denn das sind eben Dinge, die einen echten Nutzen haben und nicht nur „technische Meisterleistungen“ sind. Nenne mir doch einen einzigen ernsthaften (d.h., keine Spiele) Anwendungszweck für so ein Ding, der keine professionelle Nische (wie Fern-OPs) ist, nicht nur inkrementelle Verbesserungen existenter Lösungen darstellt (Monitor-Ersatz) und nicht nur in der Berauschung an der Technik um der Technik willen besteht.
Du weisst, dass ich bei der Vision Pro ganz auf Deiner Linie bin.
Nur sind Spiele, Fern-OPs, Endoskopie-OPs, Architekturbegutachtung, 3D-TV, Büromonitor für den Businessflug alles ernsthafte Anwendungen ("ernsthaft" im Sinne von "tatsächlich gegeben"). Apple machte aber den Denkfehler zu glauben, dass die Abdeckung ganz vieler Nischenanwendungen mit einem Gerät ein Massenmarkt ergibt.

Diese Anwendungen passen aber nicht sinnvoll in ein Gerät
  • Spiele: hier reicht günstig und Kabel zum Gaming-Computer
  • Medizin: hochauflösend, aber wozu dieses Gruselaugendisplay und Fenster?
  • 3D-TV: warum Fenster? warum Abbildung der Raumumgebung? Warum ein Akku?
  • Industrieanwendungen: warum so umständlich programmierbar? warum so teuer?
Dafür braucht es jeweils speziell designte Geräte für die jeweilige Nische. Aber keine Ente wie die Vision Pro, die schwimmen, fliegen und laufen soll.

Als Schwerpunkt wurde die Vision Pro von Apple aber ausgerechnet für Büroanwendungen wie Kalender, Kontake, Notizen usw. gestaltet. Und in dieser Disziplin kann ich mir das Gerät am allerwenigsten vorstellen. Tastaturtippen in der Luft, wer denkt sich sowas aus?

mk1701
Ah, Ich verstehe! Ähnlich wie das Auto oder das Internet … 😂😂
Eher wie Metaverse, Flugtaxis und AI-Umhänger
+7
Weia
Weia02.09.26 23:38
sudoRinger
Nur sind Spiele, Fern-OPs, Endoskopie-OPs, Architekturbegutachtung, 3D-TV, Büromonitor für den Businessflug alles ernsthafte Anwendungen ("ernsthaft" im Sinne von "tatsächlich gegeben").
Das stimmt; das ernsthaft bezog sich wirklich nur auf Spiele und meinte da, dass das zwar relativ verbreitet ist, aber nur zum Spielen kaum jemand so viel Geld ausgeben kann bzw. wird. In den anderen von Dir genannten Fällen ist es umgekehrt: zahlungskräftiger, aber enger Adressatenbereich.
Apple machte aber den Denkfehler zu glauben, dass die Abdeckung ganz vieler Nischenanwendungen mit einem Gerät ein Massenmarkt ist. […]
Das ist eine gute Analyse, der ich voll zustimme.
“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”
+3
Schens
Schens03.09.26 08:55
Mendel Kucharzeck
…und einen Anwendungsfall finden, welcher genug mögliche Kunden anspricht.

Derer gibt es Hunderte. Der Innenarchitekt, der seinen Entwurf mit den Kunden bespricht, welche das dann "erleben können". Der Autoverkäufer, der das neue Fahrzeug konfiguriert. Der Onlinesporttherapeut, der auf Wangerooge steht und dem Kunden aus Bayern genau zeigt, was zu tun ist. Die Schulklasse, die in einem Mitochondrium steht und lernt, was passiert....
0
desko7503.09.26 11:39
Der Markterfolg spricht einfach für sich.
Wir haben diese VR-Heasets jetzt in jedem Preissegment und auf jeder technischen Qualitätsstufe. Von erschwinglich und "technisch brauchbar" (Meta) bis echt teuer und "technisch top notch" ist alles dabei. Gerade, wenn man den Gebrauchtmarkt dazu nimmt.
Und trotzdem ist VR nicht abgehoben. Am Preis oder der technischen Finesse kann es nicht liegen.
+1
Weia
Weia03.09.26 17:50
Schens
Mendel Kucharzeck
…und einen Anwendungsfall finden, welcher genug mögliche Kunden anspricht.
Derer gibt es Hunderte. Der Innenarchitekt, der seinen Entwurf mit den Kunden bespricht, welche das dann "erleben können". Der Autoverkäufer, der das neue Fahrzeug konfiguriert. Der Onlinesporttherapeut, der auf Wangerooge steht und dem Kunden aus Bayern genau zeigt, was zu tun ist.
Wie viele Innenarchitekten, Autoverkäufer und Onlinesporttherapeuten gibt es, verglichen mit Menschen, die unterwegs per Stimme oder Text erreichbar sein und Informationen bekommen wollen?

Und brauchen Innenarchitekten, Autoverkäufer und Onlinesporttherapeuten dafür wirklich eine immersive 3D-Darstellung oder tut’s 2D nicht letztlich genauso, vor allem, wenn man die mit 3D einhergehenden Komforteinbußen mit berücksichtigt?
“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”
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Schens
Schens03.09.26 18:42
Weia
Und brauchen Innenarchitekten, Autoverkäufer und Onlinesporttherapeuten dafür wirklich eine immersive 3D-Darstellung oder tut’s 2D nicht letztlich genauso, vor allem, wenn man die mit 3D einhergehenden Komforteinbußen mit berücksichtigt?

Ich habe das mal mit einer technischen Präsentation erlebt. War geil. Komplett anderes Erlebnis. Das "Gerät" wurde "durchgereicht", die Vision Pro blendete die Technik ein. Fazinierend.

Stell Dir vor, Teufel&Völkers hätte alle Immobilien in "Immersive" im Angebot. Heike und Sebastian-Ulf könnten von zu Hause und in Ruhe durch ihr neues(?) Heim wandern. Im Wohnzimmer stehend und wandernd mit dem Trackball der Handschuhsteuerung.

Oder ein Altenheim, dass jeden Freitag einen Ausflug macht. El Salvador, Kyoto, Hawaii. Von Wanne-Eickel aus.

Ein bisschen Phantasie, bitte.
+2
Weia
Weia03.09.26 20:47
Schens
Fazinierend.
Das glaube ich Dir sofort. Aber ohne pragmatischen Nutzen reicht das eben nicht für die Stückzahlen, mit denen ein Hersteller wie Apple kalkuliert.
Heike und Sebastian-Ulf könnten von zu Hause und in Ruhe durch ihr neues(?) Heim wandern.
Können sie nicht, denn das wird nicht ihr neues Heim, da ihr Geld nach dem Kauf von 2 Vision Pros dafür nicht mehr langt.
“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”
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Schens
Schens04.09.26 08:27
Weia
Können sie nicht, denn das wird nicht ihr neues Heim, da ihr Geld nach dem Kauf von 2 Vision Pros dafür nicht mehr langt.

Ich war eher der Meinung, dass Engel&Wohnheim das zur Verfügung stellen....aber ich erkenne Deinen Einwand an.
+1
Weia
Weia04.09.26 11:07
Schens
Ich war eher der Meinung, dass Engel&Wohnheim das zur Verfügung stellen....aber ich erkenne Deinen Einwand an.
Ach so; ich wusste nicht, dass Bengel&Bölkstoff eine Optiker-Abteilung haben, die die Vision Pro an die Dioptrien von Heike und Sebastian-Ulf anpassen kann.
“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”
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Schens
Schens04.09.26 14:19
Weia
Ach so; ich wusste nicht, dass Bengel&Bölkstoff eine Optiker-Abteilung haben, die die Vision Pro an die Dioptrien von Heike und Sebastian-Ulf anpassen kann.

Ein unlösbares Problem.
+2
BMueller05.09.26 15:08
Im Businessmarkt, Logistik und Fertigung, könnte die Vision Pro mit den entsprechenden Anwendungen erheblichen Mehrwert bringen. Aber da ist Apple ja nicht tätig.
+1

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