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App-Abos: Apple erweitert Abo-Funktionen des App Stores erneut

Apple sieht Abos als besten Weg an, um mit Apps Umsätze zu erzielen. Das Unternehmen bearbeitet Entwickler dabei intensiv, möglichst auf diese Form der Bezahlung umzusteigen, anstatt lediglich Einmalzahlungen zu verlangen. In den letzten Jahren konzentrierte man sich daher darauf, zwar regelmäßig Erweiterungen der Abo-Funktionen umzusetzen, kümmerte sich jedoch kaum noch um traditionelle Kaufmodelle. Auch im Jahr 2026 gibt es beispielsweise keine bequeme Möglichkeit, Kunden früherer Versionen Upgraderabatte anzubieten. Apples Antwort auf derlei Fragen lautet stets, man solle doch einfach stattdessen Abos in Erwägung ziehen und damit dauerhafte Umsätze erzielen.


Monatsabos mit Jahresbindung
Jetzt kündigte Apple eine weitere Funktion für Abos im App Store an. Gab es bislang Monats- und Jahresabos, wobei nur letztere Rabatte angesichts längerer Verpflichtung ermöglichten, folgen nun Monatsabos mit jährlicher Bindung. Entwickler können Kunden damit reduzierte Monatspreise anbieten, sofern diese dann ein Jahr bezahlen. Testen lässt sich das bereits über App Store Connect und Xcode, die Freischaltung für alle Nutzer soll mit iOS 26.5 erfolgen – also aller Voraussicht nach im Mai. Seltsamerweise sind die Vereinigten Staaten vom Angebot ausgenommen, obwohl die meisten Dienste normalerweise erst in Apples Heimatland ihr Debüt geben.

Die ewige Frage: Pro und Contra Software-Abos
Es gibt sicherlich zahlreiche Konstellationen, in denen Software-Abos ein sinnvolles Geschäftsmodell darstellen. Wenn durch den individuellen Nutzer laufende Kosten im Hintergrund entstehen, bietet sich diese Zahlweise beispielsweise an. Für den Anwender kann es zudem Vorteile bergen, wenn die jeweilige App nur kurzfristig benötigt wird und es auch Zugang für Einzelmonate gibt. Der Trend, zunehmend auch Software per Abo anzubieten, die einfach nur lokal vor sich hinarbeitet, ist hingegen sehr kritisch zu sehen. Ob es im Sinne des Erfinders ist, teils selbst Texteditoren oder Desktop-Tools nur noch per monatlicher/jährlicher Zahlung zu erhalten, sei einmal dahingestellt.

Kommentare

Somasi28.04.26 12:37
Diese Versessenheit auf Abos von Apple stört mich am meisten an Apple.
Ich finde es gar nicht kundenfreundlich sondern nur noch Umsatzpolzerei.

Wie schon im Text erwähnt, gibt es sicher gute Gründe, bei diversen Angeboten, um Abos anzubieten.

Ich bin absoluter Gegner von Abos. Lieber gebe ich bei einem Update wieder etwas an die Anbieter um so die Kosten für die Arbeit zu decken.

Was einmal ein paar Franken einmalig gekostet hat, wird heute mit übertriebenen Abokosten ausgestattet.

Einfach möglichst keine solche Apps mehr kaufen!
+21
aMacUser
aMacUser28.04.26 12:47
MTN
Der Trend, zunehmend auch Software per Abo anzubieten, die einfach nur lokal vor sich hinarbeitet, ist hingegen sehr kritisch zu sehen. Ob es im Sinne des Erfinders ist, teils selbst Texteditoren oder Desktop-Tools nur noch per monatlicher/jährlicher Zahlung zu erhalten, sei einmal dahingestellt.
Da muss man allerdings auch noch einen anderen Aspekt betrachten. Jeder, der sich eine Software kauft, erwartet (zurecht) auch Updates der Software, und wenn es nur Bugfixes sind. Nur muss ein Unternehmen jetzt auch von irgendwas leben. Früher gab es noch Zeiten, wo das allein durch "immer mehr verkaufen" geklappt hat, also es haben immer mehr Nutzer die Software gekauft. Nur irgendwann ist der Markt gesättigt. Irgendwann halt einfach jeder, der will, eine bestimmte Art Software. Dann lässt sich nichts mehr neu verkaufen.

Ich kenne da zwei Lösungsansätze:

1. Regelmäßig bezahlte Updates anbieten, zu denen man aber nicht gezwungen ist. Vorteil: Ich muss das Update nicht kaufen und kann die alte Version weiter nutzen. Nachteil: Das Unternehmen kann absolut nichts planen, was Umsatz und Gewinne angeht. Jedes Update ist eine Wundertüte, ob die Leute das überhaupt kaufen.
2. Abo-Funktion. Vorteil: Das Unternehmen hat regelmäßige Einkünfte und kann langfristig planen. Nachteil: Ich muss halt auch dauerhaft zahlen, um die Software zu nutzen.
(3. Es gibt auch Zwitter: Ich kenne einen Hersteller, der seine Software grundsätzlich im Abo anbietet. Wenn man das Abo kündigt, kann man jedoch die Vor-Version weiter nutzen, aber ohne jegliche Updates).

Ja, unter'm Strich sind Abos für Unternehmen von Vorteil und für uns Nutzer (finanziell) von Nachteil. Aber ehrlich gesagt, bezahle ich für eine gute Software lieber ein Abo, als dass das Unternehmen später schließen muss, weil nicht genug Leute die Updates gekauft haben.
+7
Peanuts
Peanuts28.04.26 13:08
Ich verstehe den Sinn von Abos für die Unternehmen, frage mich aber wieso es früher auch ohne Abos ging. Da konnten die Unternehmen doch auch genug Geld einnehmen?

Bei mir führt das dazu das ich weniger Software nutze. Früher habe ich mir eher mal ein kleines Tool gekauft.
+13
DeltaworX
DeltaworX28.04.26 13:43
Peanuts
Ich verstehe den Sinn von Abos für die Unternehmen, frage mich aber wieso es früher auch ohne Abos ging. Da konnten die Unternehmen doch auch genug Geld einnehmen?
Früher hat Software deutlich mehr gekostet und Updates waren kostenpflichtig.

Seitdem alle Welt der Meinung ist das Software möglichst etwas kostenloses sein müsse und Updates sowieso umsonst sein müssen ist es schwierig von der Entwicklung von Software zu leben.
+4
Peanuts
Peanuts28.04.26 13:56
DeltaworX
Früher hat Software deutlich mehr gekostet und Updates waren kostenpflichtig.

Seitdem alle Welt der Meinung ist das Software möglichst etwas kostenloses sein müsse und Updates sowieso umsonst sein müssen ist es schwierig von der Entwicklung von Software zu leben.

Früher haben viele (private) Nutzer nur Raubkopien genutzt und kein Windows, kein Office, kein Spiel, etc. gekauft. Also fehlten auch dort Einnahmen.

Ich war und bin durchaus bereit für Software und Updates (muss ja nicht jährlich sein) zu bezahlen. In der Summe sind die Abomodelle aber deutlich teurer als Kauf und mal ein Update.

Diese Umsonst-Mentalität nervt mich auch. Nicht nur bei Software auch bei z.B. Journalismus.
+5
ERNIE28.04.26 14:02
Folgendes Konzept finde ich fair für alle: Kaufe Software, Updates gibt es für ein Jahr, anschließend bleibt es auf dem letzten Stand in deinem "Besitz" (lebenslanges Nutzungsrecht).
Wenn Du mehr willst: kaufe ein(e) Update/Verlängerung.

Im Grunde nicht viel anders, als Früher: Wenn der Entwickler mehr Geld generieren wollte, hörte er auf an Version 1.x zu arbeiten, und bot stattdessen eine Kostenpflichtige v2.0 an.
+6
gritsch28.04.26 14:04
Peanuts
In der Summe sind die Abomodelle aber deutlich teurer als Kauf und mal ein Update.

Das muss nicht unbedingt sein.
Was hat denn früher zb die Createive-Suite gekostet? Die hat doch vor 10 Jahren schon an die 2.000€ gekostet. Und jedes Jahr gab es ein Update dessen Dokumente mit der alten Version dann nicht 100% kompatibel waren und man in vielen Branchen updaten MUSSTE.
Nein, ich bin auch kein Fan von Abos und habe bis auf die 50-GB-Apple-Cloud auch kein einziges Abo abgeschlossen, ich kann aber die Vorteile für Unternehmen verstehen (und auch dass das nicht unbedingt in Nachteilen für die Kunden enden muss).
+2
pogo3
pogo328.04.26 14:05
Ich verstehe den Sinn von Abos für die Unternehmen, frage mich aber wieso es früher auch ohne Abos ging. Da konnten die Unternehmen doch auch genug Geld einnehmen?
Das ist gleich in vielfacher Sicht etwas naiv betrachtet.

1. Ein Unternehmen kann nie "genug Geld" einnehmen, es agiert in Gewinnerziehlungsabsicht. Ansonsten ist es kein Unternehmen. (Ich weiß es gibt ausnehmen, diese will ich hier mal ausklammern, der Einfachheit wegen.)

2. "Früher" ging es nur bedingt gut, ohne Abo. Das größte Problem der Softwarehersteller war der kriminelle Tausch von Software. Die "beiliegende" CD konnte beliebig verliehen werden, es gab Plattformen um einen Key-Code zu teilen, bzw. lauffähige Key-s zu teilen. Die erste Frage bei Kauf eines Computers, und selbst in Unternehmen: Hast du eine lauffähige MS Suite ? Hast eine lauffähige Adobe Suite ? Diese Suiten kosteten gerne viele hunderte, gar tausende, Euro bzw. D-Mark, es entstand ein massiver Markt an illegaler Verwendung.

3. Abo´s sind nur möglich, weil es das Internet gibt. Man hätte die Nutzung nicht selektiv messen, bewerten und vor allem die Rechnungsstellung nicht "just in time" bewirken können. Das Abo kann die Software quasi in kleine Teile der Nutzung aufspalten, und die Nutzung direkt dem User belasten. Damit werden Hindernisse der Verfügbarkeit (Raum, Zeit) eliminiert und die Nutzung pro Nutzer sichergestellt, bzw. sicher verwaltet.

Dabei ist die Sache noch nicht am Ende der Verwertung angekommen. Das Abo lässt noch Möglichkeiten aus, den eigentlich müsste man nach bearbeiteten Bit-Einheiten abrechnen. Also: Wieviele Bit hat man bei Gestaltung eines Bildes, beim schreiben einer Mail, versenden und bearbeiten von digitalen Inhalten tatsächlich benutzt bzw. abgeändert. Ich schätze das wäre dann das Optimum. Das Abo verschwendet noch etwas viel Daten-Luft.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
+1
gritsch28.04.26 14:10
ERNIE
Folgendes Konzept finde ich fair für alle: Kaufe Software, Updates gibt es für ein Jahr, anschließend bleibt es auf dem letzten Stand in deinem "Besitz" (lebenslanges Nutzungsrecht).
Wenn Du mehr willst: kaufe ein(e) Update/Verlängerung.

Im Grunde nicht viel anders, als Früher: Wenn der Entwickler mehr Geld generieren wollte, hörte er auf an Version 1.x zu arbeiten, und bot stattdessen eine Kostenpflichtige v2.0 an.

Hast du da mal irgendwelche Beispiele?
Heute gibt es doch für fast alles (zumindest im privaten Bereich) eine Freeware. Wenn man mit einem Programm Geld verdient, sollte es auch kein Problem sein, dafür geringe Summen zu zahlen.
Wollte man früher ein anderes OS auf seinem Mac emulieren, gab es quasi nur Parallels. Das durfte man für ca 100€ kaufen. Das funktionierte dann genau bis zum nächsten Systemupdate. Dann gab es ein Update für 70€. Alternativ konnte man natürklich auch eine Systemversion und Parallels-Version auslassen. Dann gab es aber kein Update mehr für 70€ sondern Neukauf für 110€. Heute gibt es VMWare und andere völlig kostenlos. Und genauso ist es bei vielen anderen Tools. Früher musste man einen guten "Texteditor" bezahlen (zb BBEdit) - heute gibt es mehrere wirklich sehr gute "Texteditoren" und zwar vollkommen kostenlos.
0
pogo3
pogo328.04.26 14:11
Nachtrag: In der Welt des Online - Entertainment also Games etc. ist das schon sehr nahe dran. Du kaufst quasi just-in-time eine Biteinheit: Haus, Straße etc., oder Laser Kanone, Bomben, Fighter, Levels etc.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
0
Pixelmeister28.04.26 14:16
Ich habe dazu eine einfache Meinung: ich mag Abos nicht. Sicherlich gibt es genügend Gründe für Abo-Modelle, u.a. Gewinnmaximierung. Und das ist sicherlich alles ganz toll. Aber ich mag Abos nicht – und ich glaube auch nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Ich habe kein Musik-Abo (z.Z. habe ich sogar noch ein paar Tage Apple Music – habe ich aber kein einziges Mal genutzt, ist in ein paar Tagen ja sowieso alles wieder weg), kein Netflix, Prime o.ä. (außer wenn sowas mal kostenlos 1 Monat getestet werden darf), kein Cloud-Abo oder was auch immer.

Wenn ich mich im App Store für eine App interessiere, gucke ich als erstes nach den In-App-Käufen. Wenn da nur zeitlich begrenzte Modelle angeboten werden, bin ich raus. Ganz einfach.

Gekauft habe ich im App Store schon so einiges. Bestimmt einige Hundert Euro in Spiele und andere kleine Apps investiert. Manchmal sogar, ohne sie zu benutzen, einfach nur um sie zu haben und den Entwickler zu belohnen.
+2
Phileas28.04.26 14:18
Bevor jemand schimpft: Ich sage NICHT, dass es so ist.
Das hier ist nur eine Idee:

Apples 30% Provision im App-Store stehen immer öfter unter Druck.
Alternative App-Stores sind Apple ein Dorn im Auge.
Apple möchte alle Teile des Ökosystems kontrollieren.

Wenn der Großteil der Apps im Abo erhältlich ist, verdient der Services-Bereich verlässlich mehr – und man kann leichter einen Service wie Apple Arcade / Apple One anbieten, wo man exklusive Software Bundles schnürt, deren Einnahmen man wieder gemütlich selbst steuern kann und die es so nicht in alternativen Stores gibt.
+1
Lavalampa28.04.26 14:33
Ich benutze einfach keine Abo Software. Find das schrecklich und bald hat man 50€ oder mehr pro Monat die man für nichts ausgibt, weil man eh nicht alles nutzt oder man halt auch mal pausiert.
+2
gritsch28.04.26 14:38
Lavalampa
Ich benutze einfach keine Abo Software.

Das sagt sich auch leicht wenn man nicht darauf angewiesen ist.
Wenn du zb beruflich auf Photoshop angewiesen bist, dann musst du das Abo kaufen. Einmalkauf gibt es nicht mehr. Dann sind aber 25€ pro Monat doch eine lächerliche Summe oder nicht?
Viel schlimmer finde ich schon 10€ für einen Passwortmanager oder ähnliche Software welche bereits im System dabei ist oder als kostelose OpenSource gibt. Sowas muss man wirklich nicht kaufen.
Da aber zB Speicherplatz, eine Domain etc auch dem Verkäufer monatlich/jährlich etwas kostet verstehe ich vollkommen dass man dies als Abo verkaufen muss. War auch vor 30 Jahren schon so, nur nannte man es da halt nicht Software-Abo...
+2
ERNIE28.04.26 15:03
gritsch
Hast du da mal irgendwelche Beispiele?
Für ein Programm, bei dem man Updates auf Zeit kauf, den letzten Stand anschließend auch ohne Einwurf weiterer Coins weiternutzen kann?
Crossover.
gritsch
...Parallels.
Das durfte man für ca 100€ kaufen. Das funktionierte dann genau bis zum nächsten Systemupdate. Dann gab es ein Update für 70€.
Mit etwas Geduld gab's das Update für 50€, nutzbar auch, wenn man eine Version ausgelassen hat. Ich habe selbst unzählige Versionen seit PPC-Zeiten.
gritsch
Heute gibt es VMWare und andere völlig kostenlos. Und genauso ist es bei vielen anderen Tools. Früher musste man einen guten "Texteditor" bezahlen (zb BBEdit) - heute gibt es mehrere wirklich sehr gute "Texteditoren" und zwar vollkommen kostenlos.

Es ist toll, wenn Leute ihre Software kostenlos bzw. als Open-Source zur Verfügung stellen.
Ich finde es aber auch durchaus fair, für geleistete Arbeit einen angemessenen Beitrag zu leisten. Leider sehe ich das häufig nicht bei Abos... etwa für Kalender-Apps.
0
Black Coffee28.04.26 15:14
Ich sehe das entspannter, ich habe ca. 10 SW-Abos (incl. MTN-Werbefrei) mit ca. 23,-- / mtl.
Alle Sachen, die ich entweder
• brauche bzw. auf die ich nicht verzichten kann (z. B. 1Password, iCloud+), oder die mir
• produktiv einen deutlichen Mehrwert bieten (Bear-App, Fantastical).

wird auch regelmäßig geprüft, ob noch sinnvoll / notwendig.

Den € 23,-- stehen pro Monat ganz andere “Abo“-Kosten gegenüber:
• Miete
• Strom
• Versicherungen (von Hausrat, Privat-Haftpflicht, Kranken-Vers. usw. usf.)
• Deutschland-Ticket
• “GEZ“
• Internet-Anschluss
• Domains
• Mobilfunk-Vertrag
• Miete für Bankschliessfach

Seht der harten Wahrheit ins Auge: das ganze Leben ist ein “Abo“
+3
esc
esc28.04.26 18:41
Ich finde es schon übertrieben das selbst rudimentäre Apps wie ein Taschenrechner der etwas mehr kann schon ein Abo erfordert.
0
Lavalampa28.04.26 19:29
gritsch
Lavalampa
Ich benutze einfach keine Abo Software.

Das sagt sich auch leicht wenn man nicht darauf angewiesen ist.
Wenn du zb beruflich auf Photoshop angewiesen bist, dann musst du das Abo kaufen. Einmalkauf gibt es nicht mehr. Dann sind aber 25€ pro Monat doch eine lächerliche Summe oder nicht?
Viel schlimmer finde ich schon 10€ für einen Passwortmanager oder ähnliche Software welche bereits im System dabei ist oder als kostelose OpenSource gibt. Sowas muss man wirklich nicht kaufen.
Da aber zB Speicherplatz, eine Domain etc auch dem Verkäufer monatlich/jährlich etwas kostet verstehe ich vollkommen dass man dies als Abo verkaufen muss. War auch vor 30 Jahren schon so, nur nannte man es da halt nicht Software-Abo...


Ich benutze da Affinity. Ist jetzt sogar gratis aber leider von Canva aufgekauft.
+1
Black Coffee28.04.26 20:03
esc
Ich finde es schon übertrieben das selbst rudimentäre Apps wie ein Taschenrechner der etwas mehr kann schon ein Abo erfordert.

Es gibt sicherlich viele Apps da draußen, die selbst € 5,-- p. a. nicht wert sind. Kommt immer auf den Einzelfall an.

Von wegen Taschenrechner:
schau Dir mal PCalc an: ich nutze den seit den Neunzigern , mehr geht fast nicht.
Einmal-Kauf, nix Abo!
0
gritsch28.04.26 20:22
Lavalampa
Ich benutze da Affinity. Ist jetzt sogar gratis aber leider von Canva aufgekauft.

Nützt einem halt nichts wenn man Photoshop benötigt weil Kunden Daten in dem Format anliefern, Daten in dem Format wollen etc. Wenn man aber Geld damit verdient, sind 25€ im Monat für das Abo dafür ein lächerlicher Preis im Verhältnis zu dem was es früher gekostet hat.
+1
Performant8429.04.26 07:47
DeltaworX
Früher hat Software deutlich mehr gekostet und Updates waren kostenpflichtig.
…und heute zahlt man das Abo auch dann, wenn man kein Update benötigt. Oder der Entwickler die Software gar nicht richtig pflegt.
-1
AJVienna29.04.26 08:08
Peanuts
Diese Umsonst-Mentalität nervt mich auch. Nicht nur bei Software auch bei z.B. Journalismus.
Journalismus und Software sind da aus Kundensicht ähnlich für mich. Ich habe keine Lust auf ein großes Zeitungsabo weil mich nur wenig Artikel interessieren und dann meist aus verschiedenen Quellen. Bei Software ist das ähnlich, oft brauche ich nur selten eine Software oder ganz spezielle Funktionen die dann nur eine Software hat, die aber generell nicht meine erste Wahl wäre. Deshalb finde ich so Abo Modelle wie bei SetApp oder Readly sehr interessant. Wo man für eine überschaubare monatliche Ausgabe Zugriff auf sehr viele Sachen hat. Da wäre eine Premium Option mit Zugriff auf Pro apps sehr interessant. Könnte man dann ja auch zeitlich limitieren um professionelle Nutzung auszuschließen. Zum Beispiel nur abends um am Wochenende und Max. 5h die Woche oder sowas.
+1
pstoehr29.04.26 09:57
Es würde mich echt interessieren wieso die Abo-Hasser sich nicht einfach die Software selber programmieren oder eine Firma dafür bezahlen die Software zu erstellen.
Wenn sie dann noch die Verwertungsrechte für den weiteren Verkauf an andere hätten … Schwups könnten sie den Markt mit Kaufsoftware überfluten.

Ich vermute jetzt einfach mal, dass ihnen entweder das Wissen, die Zeit, das Geld oder der Mut dafür fehlt.
Und wenn man dann noch liest, dass Leute es gerne hätten wenn man einmal für die Grundversion zahlt und in „42 Monaten“ dann gerne für die überüberübernächste Version mit dem neuen Feature etwas zahlen würde … Wer bezahlt dem Entwickler dann „die Arbeit dazwischen“?

Ich mag das Abo-Modell auch nicht, aber irgendwie verstehe ich die Entwickler schon die es als Bezahlmodell gewählt haben. Es gibt ihnen wenigstens eine gewisse Basis-Sicherheit fürs tägliche Leben!
+1
Performant8429.04.26 19:52
pstoehr
Und wenn man dann noch liest, dass Leute es gerne hätten wenn man einmal für die Grundversion zahlt und in „42 Monaten“ dann gerne für die überüberübernächste Version mit dem neuen Feature etwas zahlen würde … Wer bezahlt dem Entwickler dann „die Arbeit dazwischen“?
Die nächste Version bezahlt es.
Denn in die fliesst ihre Arbeit - und das Ergebnis wird dann verkauft/lizenziert. So wie in anderen Jobs auch.

Ein Taxifahrer wird auch nicht fürs Warten am Taxistand bezahlt, mit Abos von Leuten, die heute nicht Taxi fahren wollen.

Und ein Staubsaugerhersteller (nach dem Kauf durch den Endkunden) auch nicht für die weitere Entwicklung neuer Staubsauger.
Wer bezahlt dem Entwickler dann „die Arbeit dazwischen“?
Die Arbeit, also der Aufwand “dazwischen” hat nichts mit dem Abopreis zu tun. Die sind ja entkoppelt. Auch wenn beim Entwickler überhaupt kein Bugfix- und Änderungsaufwand anfällt, ist der Abopreis ja fällig (sofern man die Software nutzen will).
-1
pstoehr30.04.26 21:44
Performant84
pstoehr
Und wenn man dann noch liest, dass Leute es gerne hätten wenn man einmal für die Grundversion zahlt und in „42 Monaten“ dann gerne für die überüberübernächste Version mit dem neuen Feature etwas zahlen würde … Wer bezahlt dem Entwickler dann „die Arbeit dazwischen“?
Die nächste Version bezahlt es.
Denn in die fliesst ihre Arbeit - und das Ergebnis wird dann verkauft/lizenziert. So wie in anderen Jobs auch.
Naja, so einfach ist das nicht.
Man müßte dann als Entwickler ja verschiedene Updatekosten berechnen. Für jede vorherige Version die man jemals auf den Markt gebracht hat zur aktuell neusten.
Klar, kann man machen aber eigentlich will man als Entwickler ja keine komplizierten Update-Modelle entwickeln und abrechnen sondern neue Software-Features rausbringen …
+2

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