Test ADL Stratos: Digitaler Alleskönner – auch für Vinyl-Fans

Wenn in der letzten Zeit in REWIND von DACs die Rede war, dann meistens von solchen, die primär digitale Audiosignale auf bestmögliche Weise auf analoge Ebene konvertieren können und darüber hinaus eventuell noch als Vor- oder Kopfhörerverstärker nutzbar sind. Oder als Streaming-Player. Aber was ist, wenn man auch noch eine große Schallplattensammlung hat? Die analogen Tonträger müssen in der Regel am DAC vorbei mit dem Rest der HiFi-Kette verbunden werden. Dabei wäre es in manchen Fällen nicht das Schlechteste, wenn man seine Vinyl-Schätze auch auf digitaler Ebene verarbeiten könnte, auch wenn das nicht im Sinne einer absolut puristischen Analogwiedergabe ist.

DACs mit Analogeingängen – also solche, die über einen ADC (Analog/Digital-Converter) verfügen – gibt es viele. Die Auswahl an High-End-Wandlern mit Phono-Eingängen für MM und MC und anderen Eingängen, die auch zur Aufnahme und Speicherung analoger Quellen auf digitalen Speichermedien genutzt werden können, ist recht überschaubar. Insbesondere unter denjenigen DACs, die auch mit einer hochwertigen Kopfhörer-Ausgangsstufe ausgestattet und kompakt genug für den Desktop- oder Heimstudio-Einsatz sind.


Unter dem Namen Furutech ADL GT40a gibt es schon seit einer Weile ein Gerät mit genau dieser Ausstattung zu einem erträglichen Preis von rund 600 Euro. Auf den Norddeutschen HiFi-Tagen Anfang Februar dieses Jahres bin ich in den Räumen des deutschen ADL-Vertriebs NT-Global zufällig über eine neuere, technisch anspruchsvollere Variante namens ADL Stratos (Store: ) gestoßen. Mein Interesse hat dieser DAC vor allem wegen seiner symmetrischen Kopfhörerbuchse an der Front geweckt. DACs mit integriertem symmetrischen Kopfhörerverstärker in dieser Größe und Preisklasse sind nach wie vor relativ selten anzutreffen. Dass ich bei näherer Betrachtung des Stratos dann noch auf Phono-Eingänge stieß, machte ihn nur umso interessanter. Das musste ich unbedingt näher unter die Lupe nehmen, und nun ist es soweit.


Kommentare

Jordon
Jordon08.04.17 14:09
Das ist aber ein wirklich hässliches Gerät. Das würde ich mir selbst wenn es wahre "Wunderklänge" von sich gäben würde nicht kaufen und zu meiner Anlage stellen.
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MFG08.04.17 15:55
Jordon

… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜
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Jordon
Jordon08.04.17 17:26
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜
+1
orion
orion09.04.17 07:45
Jordon
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

Genau... ein Messer muß auch nicht scharf sein... Hauptsache es sieht gut aus... weia...
-1
MFG09.04.17 09:47
Jordon
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

Naja, das ist natürlich Geschmacksache, mir käme es viel eher darauf an, welchen Klang und welche Qualität der Kasten bringt, erst dann entschiede das Aussehen.
Aber das kann zum Glück jeder halten, wie er mag! 😀
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barabas09.04.17 11:43
Ich denke was die Optik betrifft muss das eine das andere ja nicht ausschließen, ich denke hierfür gibt es genügend andere Beispiele auf dem Markt.
Was die Optik betrifft, wäre das hier vorgestellte Modell für mich wohl eher etwas für ein kleines Studio oder einen eigenen Hörraum, weniger hingegen für ein Wohnzimmer über dessen Ausstattung man zudem nicht immer alleine entscheidet.
+1
Jordon
Jordon09.04.17 13:10
Wer hat das behauptet? Und wieso muß denn das Eine das Andere ausschließen?
Es gibt genug Altanativen mit gleicher Audio-Qualität aber mit ansprechenderem Design!
orion
Jordon
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

Genau... ein Messer muß auch nicht scharf sein... Hauptsache es sieht gut aus... weia...
+1
bublik
bublik09.04.17 20:14
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

nein aber es kann auch gut aussehen und es ist kein Unikat und man kann alternativen aussuchen
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bublik
bublik09.04.17 20:40
und Netzteil ins Gehäuse zu packen ist bei den Herstellern Act der Unmöglichkeit
+1
sonorman
sonorman15.04.17 16:12
bublik
und Netzteil ins Gehäuse zu packen ist bei den Herstellern Act der Unmöglichkeit
Da muss man etwas differenzieren, denn es gibt gerade bei Digitaltechnik gute Gründe, das Netzteil möglichst weit entfernt zu positionieren, um Einstreuungen zu vermeiden. Ansonsten muss man beim Netzteil einen enormen Aufwand betreiben, um die empfindlichen Digitalsignale nicht zu verseuchen. Und das kostet!

Stromversorgung ist aber ein komplexes Thema für sich und es gibt viele verschiedene Herangehensweisen.
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