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Test ADL Stratos: Digitaler Alleskönner – auch für Vinyl-Fans

ADL Stratos – Fazit

Das war mal wieder ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits überzeugt der Stratos mit seiner wirklich komfortablen Benutzung, eindeutigen Anzeigen, tollem Klang und nicht zuletzt mit den sonst selten in DACs anzutreffenden Phono-Optionen. Andererseits führen Dinge wie das unschöne Plopp-Geräusch beim Abschalten oder die am Mac nicht einwandfrei funktionierende DSD-Option zu einer gewissen Dämpfung der Freude.

Die im Text beschriebenen Schwachpunkte lassen sich teilweise vielleicht per Firmware-Update beheben, aber ob das auch geschieht, kann ich nicht versprechen. Eine klare Aussage vom Hersteller in diese Richtung gab es nicht. Jedoch sind diese Punkte auch keine echten Dealbreaker, es sei denn, man will unbedingt DSD-Wiedergabe bzw. DSD-Upsampling via Mac und Audirvana nutzen. Wer das nicht braucht und sich auf PCM beschränkt, bekommt mit dem Stratos einen erstklassigen DAC, Kopfhörerverstärker und Vorverstärker mit (in dieser Klasse) selten anzutreffenden Bonusfunktionen für Analog-Freunde.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob der ADL Stratos am Ende die REWIND Highlight-Auszeichnung erhalten soll. Mit seinen allgemeinen Qualitäten hätte er das fraglos verdient, wobei ich über solche Kleinigkeiten wie das Plopp-Geräusch noch hätte hinweg sehen können. Aber spätestens die Probleme mit DSD, die andere, günstigere DACs am Mac nicht haben, verhindern das leider. Nichtsdestotrotz sollten Sie diesen DAC unbedingt in die engere Auswahl nehmen, wenn sein Funktionsumfang für Ihre Zwecke in Frage kommt. In den Disziplinen Klang, Bedienung und Funktionsumfang ist der ADL Stratos ein gelungenes Gesamtpaket.



Plus/Minus ADL Stratos

+ sehr dynamischer, lebendiger Klang
+ vielseitiges Einsatzspektrum
+ große Formatunterstützung
+ symmetrische und unsymmetrische Kopfhörer- und Vorstufenausgänge
+ kräftiger HPA; für hochohmige Kopfhörer geeignet
+ Phono-Eingang MM+MC
+ asynchroner USB-Eingang
+ Toslink In- und Out
+ Recording/Digitalisierung analoger Quellen (A/D-Konverter)
+ hochwertige analoge Vorstufe mit präziser Lautstärkeregelung
+ kann auch rein analog (unter Umgehung des DAC) angesteuert werden
+ sehr komfortable Bedienung
+ kompakt und voll Desktop-tauglich


– keine GAIN-Anpassung für unterschiedlich laute Kopfhörer
– Vorstufenausgang wird bei symmetrischem Kopfhörerbetrieb nicht abgeschaltet
– deutliches Plopp-Geräusch beim Abschalten in Standby
– DSD funktionierte im Test mit Audirvana am Mac nicht

Kommentare

Jordon
Jordon08.04.17 14:09
Das ist aber ein wirklich hässliches Gerät. Das würde ich mir selbst wenn es wahre "Wunderklänge" von sich gäben würde nicht kaufen und zu meiner Anlage stellen.
0
MFG08.04.17 15:55
Jordon

… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜
0
Jordon
Jordon08.04.17 17:26
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜
+1
orion09.04.17 07:45
Jordon
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

Genau... ein Messer muß auch nicht scharf sein... Hauptsache es sieht gut aus... weia...
-1
MFG09.04.17 09:47
Jordon
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

Naja, das ist natürlich Geschmacksache, mir käme es viel eher darauf an, welchen Klang und welche Qualität der Kasten bringt, erst dann entschiede das Aussehen.
Aber das kann zum Glück jeder halten, wie er mag! 😀
0
barabas09.04.17 11:43
Ich denke was die Optik betrifft muss das eine das andere ja nicht ausschließen, ich denke hierfür gibt es genügend andere Beispiele auf dem Markt.
Was die Optik betrifft, wäre das hier vorgestellte Modell für mich wohl eher etwas für ein kleines Studio oder einen eigenen Hörraum, weniger hingegen für ein Wohnzimmer über dessen Ausstattung man zudem nicht immer alleine entscheidet.
+1
Jordon
Jordon09.04.17 13:10
Wer hat das behauptet? Und wieso muß denn das Eine das Andere ausschließen?
Es gibt genug Altanativen mit gleicher Audio-Qualität aber mit ansprechenderem Design!
orion
Jordon
Ja, mit unter, auf jeden Fall!
Vorallem wenn es solche Teile ja auch in "schön" gibt
Wie war das nochmal "Das Auge hört mit" oder so ähnlich
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

Genau... ein Messer muß auch nicht scharf sein... Hauptsache es sieht gut aus... weia...
+1
bublik
bublik09.04.17 20:14
MFG
Jordon… weil der Sinn einer Musikanlage darin besteht, ansprechend auszusehen? 😜

nein aber es kann auch gut aussehen und es ist kein Unikat und man kann alternativen aussuchen
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bublik
bublik09.04.17 20:40
und Netzteil ins Gehäuse zu packen ist bei den Herstellern Act der Unmöglichkeit
+1
sonorman
sonorman15.04.17 16:12
bublik
und Netzteil ins Gehäuse zu packen ist bei den Herstellern Act der Unmöglichkeit
Da muss man etwas differenzieren, denn es gibt gerade bei Digitaltechnik gute Gründe, das Netzteil möglichst weit entfernt zu positionieren, um Einstreuungen zu vermeiden. Ansonsten muss man beim Netzteil einen enormen Aufwand betreiben, um die empfindlichen Digitalsignale nicht zu verseuchen. Und das kostet!

Stromversorgung ist aber ein komplexes Thema für sich und es gibt viele verschiedene Herangehensweisen.
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