Rewind - Ausgabe 256 erschienen

Pünktlich zum Neujahrstag steht eine neue Ausgabe unseres wöchentlichen Magazins Rewind zur Verfügung. Wie immer können Sie die aktuelle Ausgabe über MacRewind.de lesen und dort auch im umfangreichen Archiv stöbern. Ausgabe 256 steht ganz im Zeichen eines umfangreichen Tests dreier hochwertiger Objektive, nämlich Sigma 150mm F2,8 EX DG HSM, Nikon AF-S Micro NIKKOR 105 mm 1:2,8G VR und Zeiss Makro-Planar T* 2/100 ZF.2. Das Inhaltsverzeichnis sieht folgendermaßen aus:

  • Makro-Mania: Drei Top-Objektive im Test
  • Life on Mars: Seiko EPD-Uhr im Exklusivtest
  • Bilder der Woche

Weiterführende Links:

Kommentare

eiq
eiq01.01.11 10:13
Nose Dial? Hmm, ich habe mit meinen Lederhandschuhen absolut keine Probleme, das iPhone zu bedienen. Die 79 Cent sollte man lieber als Anzahlung für vernünftige Handschuhe investieren.

Die Zeiss-Objektive sind schon was feines. Trotzdem hab ich mein 50/1,4 (das schwächste der Zeiss-Objektivreihe) wieder verkauft. Haptisch großartig, auch die Farbwiedergabe ist toll, aber es ist einfach nicht besser als alle anderen 50/1,4, und dafür doch etwas teuer.
Aber das satte Einrasten der Streulichtblende vermisse ich doch etwas bei den billigen (nicht günstigen!) Plastikblenden von Canon …
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sonorman
sonorman01.01.11 13:04
Die Zeiss-Objektive sind definitiv nicht alle top. Darunter gibt es auch einige sehr durchschnittliche, für viel zu viel Geld, aber das 2/100 ist ein echtes Traumteil. Vor allem gefällt mir auch die gelungene Kombination aus Makro, Portraitlinse und Objektiv für die Produktfotografie in einem. Schön vielseitig das Ding.

Frohes Neues!
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Esäk
Esäk01.01.11 13:07
Die virtuellen Blenden bei Nikon finde ich auch ums Eck gedacht.
Doch wie kommst Du darauf, dass es bei Objektiven merkbaren Exemplarstreuungen der Verzerrungen geben kann?
Die Todesstrafe gehört auch in Hessen abgeschafft!
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cheers01.01.11 13:11
Mir gefällt mein Planar 50/1,4 immer noch sehr gut.
War das Ef 50/1,4 am Crop irgendwie nichts halbes und nicht ganzes, hat mir das Zeiss den Spaß an dieser Brennweite zurückgegeben.
Zusammen mit der EF-S (Katzeye hab' ich wieder rausgenommen, gefiel mir nicht 100%ig) war es für mich fast wie 'ne Neuentdeckung der Fotografie.
Sicherlich ist das Makro noch mal 'nen Ticken besser, aber der Preis bzw. Aufschlag war mir zur Zeit des Kaufes etwas zu hoch.
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sonorman
sonorman01.01.11 13:25
Esäk
Weil solche Serienstreuungen bei Objektiven mehr oder weniger normal sind.
Ich würde Dir dazu gerne einen Link posten. Es gab vor einem halben Jahr oder so mal einen sehr spannenden Vergleich von fünf oder sechs 50mm Nikkoren des gleichen Typs. Leider kann ich den im Moment nicht wiederfinden. Da war jedenfalls sehr anschaulich aufgeführt, wie unterschiedlich die Bildfeldverzerrungen bei unterschiedliichen Objektiven der selben Baureihe sein können.
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sonorman
sonorman01.01.11 13:34
Also, nur damit wir uns da nicht missverstehen: tendenziell sind die Verzerrungen bei ein und dem selben Objektivtyp natürlich immer gleich, weil sie sich aus dem optischen Aufbau ergeben, aber es kann sein, dass z.B. ein Objektiv einen leichten "Knick" in der linken unteren Bildhälfte produziert, während ein anderes vom selbem Typ dort gar keine, oder eine viel geringere Abweichung zeigt, dafür aber vielleicht an einer anderen Stelle im Bildfeld nicht so ebenmäßig abbildet.
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Esäk
Esäk01.01.11 14:29
Aha, danke, sonorman!
Dann sind es also im Prinzip Linsenfehler, denn wie stark eine Kissen- oder Tonnenverzerrung sowie Vignettierung ausfällt, das ist ja durch den Aufbau festgelegt und sollte relative eng toleriert sein.
Die Todesstrafe gehört auch in Hessen abgeschafft!
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eiq
eiq01.01.11 14:33
sonorman
Ich glaube du meinst diesen Test:
(Nikon 50/1,4)
(Canon 50/1,4)
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sonorman
sonorman01.01.11 15:01
eiq
Ja genau!
Verflixt. Ich wusste doch, dass es auf SLRGear war, habe da aber vorhin nichts gefunden.
Bin wohl noch nicht wieder ganz nüchtern.
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ExMacRabbitPro
ExMacRabbitPro01.01.11 15:06
Ähm - ist das nicht alles vollkommen logisch?

Auch die Herstellung eines Objektivs unterliegt wie die Herstellung aller technischer Geräte schwankenden Fertigungstoleranzen. Es liegt am Hersteller, sich für die auftretenden Toleranzen Grenzen zu setzen innerhalb derer das Produkt die angestrebte Qualität erfüllt.
Wird sie nicht erfüllt, dann ist das Produkt Ausschuss oder es wird nachgearbeitet bis die Toleranzgrenzen unterschritten werden.
Dies wird bei jedem mir bekannten Fertigungsprozess so gehandhabt. Daher ergeben sich immer Schwankungen bei der Leistung baugleicher Produkte.
Die Frage ist, ob es wirklich Praxisrelevant ist, diese zu untersuchen.
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DonQ
DonQ01.01.11 18:05
Die Frage ist, ob es wirklich Praxisrelevant ist, diese zu untersuchen.

absolut, nur so deckt man fehler auf und hilft die unsäglichen einsparungen in der endkontrolle zu vermeiden.

es ist sicher ein unterschied ob alle 100, alle 1000 oder nur alle 10.000 teile jemand die toleranzen und bauteile prüft, den so genau auch automaten arbeiten, sie verschleissen und das wirkt sich erst recht bei optischen geräten wie objektiven aus.
an apple a day, keeps the rats away…
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DonQ
DonQ01.01.11 18:06
achja, die Seiko ist potthässlich, aber das display erweckt neugier.
an apple a day, keeps the rats away…
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ExMacRabbitPro
ExMacRabbitPro01.01.11 21:24
es ist sicher ein unterschied ob alle 100, alle 1000 oder nur alle 10.000 teile jemand die toleranzen und bauteile prüft, den so genau auch automaten arbeiten, sie verschleissen und das wirkt sich erst recht bei optischen geräten wie objektiven aus.

Also bei der Produktion von hochgenauer Optik (und dazu zählen Objektive im 1000 EUR Bereich) kannst Du einen darauf lassen dass nicht alle 100, 1000 oder 10.000 Exemplare geprüft wird, sondern jedes einzelne. Ob von Menschenhand oder automatisiert sei mal dahin gestellt.
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Esäk
Esäk01.01.11 21:56
Danke für die Links.
Bei der chromatischen Aberration sind es bis zu 0,2% und bei den genometrischen Verzerrungen in etwa die gleiche Größenordnung. Das erstaunt mich schon, obwohl von den Beträgen her nicht wirklich heftig. Aber dass es bei der Vignettierung messbare Unterschiede gibt, das erstaunt mich wirklich. Schließlich dürfte Letzteres doch einfach konstruktionsbedingt sein und nicht unbedingt von der Güte der Linsen abhängen.
Allgemein hätte ich der heutigen Fertigungstechnik eine größere Serienpräzision zugetraut.
Wider was gelernt.
Die Todesstrafe gehört auch in Hessen abgeschafft!
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MacDub02.01.11 08:10
Was ist MacRewind eigentlich? Eine Art Hobby einer eurer Redakteure? Der Inhalt hat ja ehrlichgesagt nichts mit der Mactechnews Seite zu tun.
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goldsmart
goldsmart02.01.11 08:56
Foto Rewind!
VISTA: Virus Inside, Switch To Apple!
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sonorman
sonorman02.01.11 10:50
MacDub

Es heißt nur noch "Rewind" und es ist ein Technikmagazin mit Apple-Schwerpunkt bei Computerthemen. – Ganz einfach.
Steht übrigens so ähnlich auch auf jeder Titelseite.
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DonQ
DonQ02.01.11 10:52
behalt mal deine gase ExMacRabbit.
richtige Endkontrolle wird immer von erfahrener Menschenhand erledigt und leider teilweise deutlich über 1:100.000 in stichproben
an apple a day, keeps the rats away…
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sonorman
sonorman02.01.11 11:16
DonQ & ExMacRabbitPro

Ich denke, Ihr habt beide Recht.

ExMacRabbit sagte:
Es liegt am Hersteller, sich für die auftretenden Toleranzen Grenzen zu setzen innerhalb derer das Produkt die angestrebte Qualität erfüllt.
Dem kann ich nur zustimmen. Unterschiede treten da auf, wo Hersteller unterschiedliche Grenzen setzen, was eine technische Frage, oft aber auch einfach eine Kostenfrage ist. So haben Sigma Objektive noch immer den Ruf, ziemlich große Schwankungen in der Qualität zu haben – ob gerechtfertigt, oder nicht, aber den Ruf haben sie auch heute noch.
Die Frage ist, ob es wirklich Praxisrelevant ist, diese zu untersuchen.
Für Tester, die vornehmlich mit Linienzählerei und Messwerten befassen, ist das natürlich relevant. Ebenso für diejenigen User, denen solche Methoden für Ihre Entscheidung wichtiger sind, als Praxiserfahrungen und entsprechende Praxisberichte. Und es ist auch in sofern wichtig, weil die Toleranzen eben manchmal auch nicht sehr eng liegen. Da ist es für jeden Verbraucher gut zu erfahren, ob ein Objektiv besonders großen Serienschwankungen unterliegt. Aber in den meisten Fällen – und so gesehen hast Du absolut Recht – sind die kleineren Schwankungen in der Praxis eher unerheblich, weil man sie nur sehen wirde, wenn man Testcharts fotografieren würde.
Also bei der Produktion von hochgenauer Optik (und dazu zählen Objektive im 1000 EUR Bereich) kannst Du einen darauf lassen dass nicht alle 100, 1000 oder 10.000 Exemplare geprüft wird, sondern jedes einzelne.
Stimmt.
Hochwertige Objektive werden einzeln geprüft. Und zwar jedes – nicht nur Stichprobenartig. Aber hier kommt eben wieder die Frage ins Spiel, wie genau der Hersteller die jeweiligen Toleranzen definiert hat und das ist im wesentlichen eine Kostenfrage. Um die letzten zwei, drei Prozent an Genauigkeit herauszukitzeln, reicht es eben nicht, einfach nur die Endkontrolle zu verschärfen, denn strengere Kontrollen erhöhen nur den Ausschuss. Voraussetzung sind dann verbesserungen in jedem einzelnen Schritt des Fertigungs- und Montageprozesses, was u.U. die Anschaffung komplett neuer Maschinen bedeutet.

Selbst bei solchen teuren High-Endern Leica und Zeiss gibt es Objektive, die für ihr Geld eigentlich deutlich besser abschneiden müssten. (Siehe Beispiel hier @@ ). Manche Objektivtypen sind dabei auch leichter präzise zu fertigen, als andere. Ein Beispiel sind Tele Makro-Objektive. Die allermeisten dieser Objektivtypen, egal von welchem Hersteller, sind sehr gut. Bei anderen Objektivtypen, vornehmlich Weitwinkel-Optiken, wird die Sache wesentlich komplizierter und die Serienschwankungen damit größer.
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