Rewind 433: High End 2014 Messe Spezial

Mit einem umfangreichen Spezial zur High End 2014 Messe in München steht ab sofort die 433. Ausgabe unseres wöchentlichen Magazins Rewind zur Verfügung. Auf 31 Seiten finden sich reich bebildert neue Produkte für den hifidelen Musikgenuss. Darüber hinaus enthält die aktuelle Ausgabe aber natürlich auch die Bilder der Woche. Wie immer können Sie die Ausgabe über MacRewind.de lesen und dort im umfangreichen Archiv stöbern.


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Kommentare

firstofnine24.05.14 09:18
Vielen Dank!!!! Sehr guter Überblick.
Wann man nichts ändert, dann ändert sich nichts!
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MacminiFan
MacminiFan24.05.14 09:55
Toll! Danke für die Megaausgabe und die super Bilder!!!
>Wann kann man mit der Vorstellung des "Muso" rechnen??<
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sonorman
sonorman24.05.14 10:00
MacminiFan
>Wann kann man mit der Vorstellung des "Muso" rechnen??<
Voraussichtlich im September. – Steht aber auch im Text neben den Bildern.
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promac
promac24.05.14 10:24
Frank
Erstmal ein fettes Kompliment !!!
Sehr schöner "Rundgang" mit echt guten Bildern, macht extremst Lust auf mehr …
Soooo kann doch mal ein Samstag beginnen ….

BITTE weiter so …
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Fuellemann24.05.14 11:05
Sehr schöner Bericht. Am meisten haben mich aber die Lautsprecher von Silbersand beeindruckt.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam24.05.14 11:16
Röhren sind nicht totzukriegen. Dabei haben sie in der anspruchsvollen, exakten Audioverstärkung ausschließlich Nachteile.

Aber sie glühen halt so schön "warm".
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sonorman
sonorman24.05.14 12:29
Fuellemann
Sehr schöner Bericht. Am meisten haben mich aber die Lautsprecher von Silbersand beeindruckt.
Silbersand? Die waren zwar auch da, aber ich habe nur Bilder bei Backes & Müller gemacht.

Silbersand ist – wenn ich mich recht erinnere – die "neue" Firma des ehemaligen Mitgründers von Backes & Müller, Herrn Friedrich Müller. Die Firma Backes & Müller existiert nach wie vor, hat jedoch mit Silbersand sonst nix zu tun. – Verwirrend das ist!
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barabas24.05.14 12:55
Obwohl die Messe nur einen Katzensprung entfernt, hatte ich erst in diesem Jahr wieder mal die Zeit mich dort einzufinden. Leider kollidierte die Messe zudem in den letzen Jahren häufig mit den geleichzeitig stattfindenden Naturfototagen in Fürstenfeldbruck.
In erster Linie interessierten mich auf der HigEnd die Lautsprechersysteme von Brodmann und Dali, aber auch die Kopfhörer von Ultrasone, Audez und Stax, sowie der Kopfhörerverstärker Auralic Gemini 2000 fielen mir auf.

Die Bromann VC 7 konnte ich hören, gefielen mir aber nicht so wie ich eigentlich erhofft hatte, die Dali Epicom 8 wurde leider nicht vorgeführt. Mit den besten Sound gab es meiner Meinung nach bei MBL.

Bei den Kopfhörern interessierte mich zunächst der Ultrasone Edition 5 und ob dieser seine 3500 EUR wert sei, ich denke auch wenn er sicherlich besser tönt als mein Edition 8, der Preis ist zu hoch gegriffen.
Der neue geschlossen elektrostatische Kopfhörer Audez LCD-XC erregte als nächstes meine Aufmerksamkeit, konnte ich ihn doch gleich zusammen mit dem neuen Kophörerverstäker Auralic Gemini 2000 ausgiebiger hören. Den Klang empfand ich als recht vielversprechend, weniger aber das Gewicht und die Grösse. Der Auralic Gemini 2000, - was hier zunächst aussah wie ein Kopfhörerständer entpuppte sich als hochwertiger anschlussfreudiger Class-A Kopfhörerverstärker mit integriertem DAC. Egal ob Hifi Anlage oder PC /Mac, das Teil findet überall einen Anschluss, zudem ist er noch mit einem SD Slot ausgestattet.
Die Krönung war dann noch der Stax SR 009 zusammen mit dem SRM 707t II. Am Stand vom Stax war dieser zu sehen aber nicht zu hören. Gefunden habe ich ihn dann später aber noch, etwas versteckt bei einem Händler aus der Schweiz. Keine Frage für mich, die Krönung, - allerdings auch beim Preis.





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barabas24.05.14 13:05
Berichtigung: Natürlich handelt es sich bei den Audez Kopfhörern nicht um Elektro-, sondern um Magnetostaten.
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sonorman
sonorman24.05.14 13:20
barabas

Der Stax SR009 ist wirklich eine Klasse für sich. Ich hatte ihn erst in meiner Übersicht eingeplant, dann aber wieder gestrichen, weil ich ihm letztes Jahr schon Platz gegönnt hatte.

Dass Stax dieses Jahr keine Vorführung hatte könnte auch an dem Umstand liegen, weil die Elektrostaten zu den offensten Kopfhörern überhaupt gehören. Bei der Umgebungslautstärke auf der Messe kann man solche Kopfhörer kaum genießen. Letztes Jahr hatten sie dafür extra eine kleine Hörkabine, aber selbst die war nicht sonderlich geeignet.

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barabas24.05.14 13:47
@ Sonorman

Da hatte ich Glück, der Händler hatte ein eigenes kleines Studio etwas abseits der grossen Masse. Nachfolgend ein Link mit umfangreichen Bildern der heurigen Messe.



Auf Page 5 findet man ganz unten besagten Stax, der schwarze Plastikstuhl links daneben müsste selbst heute noch warm sein....
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o.wunder
o.wunder24.05.14 14:35
Hach ja Elektrostaten liebe ich. ZB Martin Logan Lautsprecher und würde mir den Stax Kopfhörer auch mal gerne anhören. Allerdings zweifel ich das er sich am iPhone, oder überhaupt mit komprimierter Musik, gut anhört. Elektrostaten zeigen jeden Fehler. Viele CDs sind kaum anhörbar, viele Rock Titel selbst bei Vinyl schlecht abgemischt (zB Tina Turner, grauenhaft), aber bei gutem Material, vorzugsweise Vinyl, CDs per sündhaft teurem Abspieler, gibt es nichts was getreuer wiedergibt. Für Spass an fetziger Rockmusik sind allerdings knallige Klipsch Hörner auch prima und auch für manche Klassik.
Früher bin ich zu jeder High-End Messe gefahren, oft gab es da noch kleine abgeschlossene Hörräume, den Luxus gibt es wohl heute nicht mehr?

Ich genieße diese Rewind!
Vielen Dank dafür!
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o.wunder
o.wunder24.05.14 14:39
Dr. Seltsam
Röhren sind nicht totzukriegen. Dabei haben sie in der anspruchsvollen, exakten Audioverstärkung ausschließlich Nachteile.

Aber sie glühen halt so schön "warm".
Röhren haben eine extrem schnelle Signalverarbeitung und benötigen nur wenig Rückkopplung, was zu einer feinen Auflösung führt, weswegen Sie ja so geliebt werden. Klanglich mithalten können da nur die allerbesten Klasse A-Verstärker. Darum gibt es eben immer noch Röhren.
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barabas24.05.14 15:09
o.wunder
Hach ja Elektrostaten liebe ich. ZB Martin Logan Lautsprecher und würde mir den Stax Kopfhörer auch mal gerne anhören. Allerdings zweifel ich das er sich am iPhone, oder überhaupt mit komprimierter Musik, gut anhört. Elektrostaten zeigen jeden Fehler.

Ich genieße diese Rewind!
Vielen Dank dafür!

Das grundsätzliche Problem der Elektrostaten bzw. dessen Verstärker, ein direkter vernüftiger Anschluss an iPod und Co. ist hier eigentlich nicht gegeben. Bei einem dynamischen Kopfhörer und einem Magnetostaten geht dies oft hingegen direkt über die Kopfhörerbuchse, Voraussetzung ist hier eigentlich nur eine 3,5 Miniklinke, diese wenn nötig mittels Adapter und eine geringe Impendanz des Hörers damit dieser ausreichend Lautstärke generieren kann.
Zb. Mit dem Audez LCD-XC oder dem Ultrasone Edition 8 oder 5 klappt dies hervorragend, allerdings hört man hier dann eben die klanglichen Einschränkungen dieses Mediums. Wobei es hier nicht nur eine Rolle spielt ob die Files komprimiert, oder wie in meinem Fall verlustfrei als Apple Lossless auf dem Hosentaschenspieler abgelegt sind, gerade die nicht sehr hochwertigen DA Wandler in diesen Geräten sind hier die grossen Spielverderber. Den Audex hatte ich auf der Messe mal kurz an einen solchen angeschlossen, Michaels Jackson "Thriller" angespielt, - grausam. Um die letztendlich die tatsächliche Klasse auch dieser Hörer auszureizen ist ein externer hochwertiger Kopfhörerverstärker deshalb fast unabdingbar.
Im übrigen, sooo schlimm ist es bei einem SR 009 auch nicht wenn die Aufnahme nun mal nicht allerhöchsten Ansprüchen genügt. Bei diesem Stax handelt es sich mehr um einen Hifi-Kopfhörer und weniger um einen klassischen Studiomonitor. Er findet hier eigentlich die perfekten´Balance zwischen Musikalität und Durchhörbarbkeit, - sprich er ist sehr neutral und wird nie lästig, er ist nicht analytisch und stellt "Fehler" somit nicht besonders durch eine Lupe heraus.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam24.05.14 15:55
o.wunder
Dr. Seltsam
Röhren sind nicht totzukriegen. Dabei haben sie in der anspruchsvollen, exakten Audioverstärkung ausschließlich Nachteile.

Aber sie glühen halt so schön "warm".
Röhren haben eine extrem schnelle Signalverarbeitung und benötigen nur wenig Rückkopplung, was zu einer feinen Auflösung führt, weswegen Sie ja so geliebt werden. Klanglich mithalten können da nur die allerbesten Klasse A-Verstärker. Darum gibt es eben immer noch Röhren.

Röhren haben einen katastropahlen Klirrfaktor und eine ebenso furchtbare Kennlinie. Ich bin Gitarrist und liebe Röhrenverstärker, weil sie gemeinsam mit der E-Gitarre ein Instrument bilden. Dabei spielen Röhren eben genau das aus, was sie von Transen und Digitalverstärkern unterscheiden: Obertonreich jenseits der Sättigung, Kompression, Attack. In diesem ganz besonderen Kontext, als Instrument ist das hilfreich. Zur Verstärkung einer Aufnahme ist es katastrophal.

Ich baue meine Gitarren-Röhrenamps zum Teil selbst und nutze die besondere Charakteristik für die Gitarre. Zur Hifi-Verstärkung sind Röhren maximal hirnrissig. Jeder beliebige Transistor steckt in diesem Bereich jede Röhre um Dimensionen weg - dabei bleibt man, aufgemerkt, immer noch analog.

Röhren haben in HiFi-Equipmemt nichts verloren. Das ist schlicht und einfach eine physikalische Tatsache. Mag sein, dass dem ein oder anderen die extrem verfälschende Röhrenverstärkung gefällt, mit HiFi hat das allerdings nichts zu tun. Um nur einen eingermaßen erträglichen Klirrfaktor zu erhalten, müssen Röhrenverstärker im Vergleich zu Transen extrem überdimensioniert werden und selbst dann ist das Ergebnis zwar fett, aber audiotechnisch übel.

Kann zwar gefallen, wie Omas Telefunken-Röhren-Radio, ist aber immer noch übel.
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maclex
maclex24.05.14 17:01
dr. seltsam

da werden die besitzer von irgendwelchen röhren hi-end gerätschaften böse wiedersprechen.

im land der goldohren ist die "wahrheit" manchmal ein schwer erträglicher umtand.
LampenImac,PMG5,iBook,MBP2007,MBP 2010,iPod2003,nano2007, iphone3,4,6+, 2APE, ipad2,ipadmini, AppleTV2,MagicMouse,AluTastatur
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barabas24.05.14 17:43
Dr. Seltsam


Röhren haben einen katastropahlen Klirrfaktor und eine ebenso furchtbare Kennlinie. Ich bin Gitarrist und liebe Röhrenverstärker, weil sie gemeinsam mit der E-Gitarre ein Instrument bilden. Dabei spielen Röhren eben genau das aus, was sie von Transen und Digitalverstärkern unterscheiden: Obertonreich jenseits der Sättigung, Kompression, Attack. In diesem ganz besonderen Kontext, als Instrument ist das hilfreich. Zur Verstärkung einer Aufnahme ist es katastrophal.

Ich baue meine Gitarren-Röhrenamps zum Teil selbst und nutze die besondere Charakteristik für die Gitarre. Zur Hifi-Verstärkung sind Röhren maximal hirnrissig. Jeder beliebige Transistor steckt in diesem Bereich jede Röhre um Dimensionen weg - dabei bleibt man, aufgemerkt, immer noch analog.

Röhren haben in HiFi-Equipmemt nichts verloren. Das ist schlicht und einfach eine physikalische Tatsache. Mag sein, dass dem ein oder anderen die extrem verfälschende Röhrenverstärkung gefällt, mit HiFi hat das allerdings nichts zu tun. Um nur einen eingermaßen erträglichen Klirrfaktor zu erhalten, müssen Röhrenverstärker im Vergleich zu Transen extrem überdimensioniert werden und selbst dann ist das Ergebnis zwar fett, aber audiotechnisch übel.

Kann zwar gefallen, wie Omas Telefunken-Röhren-Radio, ist aber immer noch übel.

Hmm, womöglich besteht eine Unterschied zwischen HiFi (HighEnd) Verstärkern und einem Gitarrenverstärker oder womöglich macht gerade diese "Unvollkommenheit" (was ist eigentlich vollkommen, wie die Definition ?) den Klang aus welche Manche als vollkommen empfinden.
Ich selber habe eigentlich wenig Erfahrung mit Röhrenamps aber irgendetwas muss ja dran sein das diese Gattung im letzten Jahrzehnt eine gar unglaubliche Wiederauferstehung hinlegten und fast jede HiFi Manufaktur die etwas auf sich hält diese mittlerweile in ihrem Portfolio hat.
Doch, gerade fällt mir ein, - mein ehemaliger Stax SR 007 II wurde mit dem SRM 007t befeuert. Ich hatte damals natürlich auch den Transistorkollegen gehört, und wie ein Grossteil der anderen Kundschaft habe ich mich seinerzeit doch für den "unperfekten" Röhrenamp entschieden

Mein Fazit, Perfekt aus muss nicht immer besser klingen und Messwerte sind solange lediglich eine physikalische Grösse die solange diese nicht zu einem hörbaren Nachteil reichen irrelevant bleiben. Denn gerade bei hochklassigem Hifi, gerne auch HighEnd genannt zählt letztendlich nur eine einzige Schnittstelle, - das eigene Gehör
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Thomas Kaiser
Thomas Kaiser24.05.14 17:57
maclex
im land der goldohren

...existieren gar wundersame Dinge, bspw. das gold dahergepimpte "Audio Ethernet Cable" von Buffalo: mit "pure data transfer" und nicht wie sonst immer nur schnöde rein digital und "able to suppress noise that occurs inside and outside of the cable"

Ist ja verständlich, dass sich Buffalo dazu durchgerungen hat, anstatt ausschließlich im Billig-Segment um die Geizgeilen zu werben, lieber finanzkräftigen Goldohren das Geld aus der Tasche zu ziehen, die vermutlich den folgenden Brüller auch noch glauben:
Eine der größten Besonderheiten sind die im N1Z verbauten SSDs. Da Buffalo selbst im Serverbereich keine passenden Modelle für ihre Zwecke gefunden hat, bauen sie sich diese einfach selbst in den gewünschten Spezifikationen. Die derzeit weltweit einzigen "Server-Grade" SSDs mit 512 GB treiben den Preis allerdings in schwindelerregende Höhen. Kostet das Modell mit Festplatten rund 1.500 Euro, wird der N1Z mit 2x 512 GB SSDs gut 7.000 Euro verschlingen.

Das sollte zwar eigentlich "Audio-Grade" heißen aber 5.500,- EUR mehr für flankensteilere Einsen und präziser nachhallende Nullen sind doch beinahe ein Schnäppchen angesichts subjektiv ... äh digitaleren(?) Hörgenusses...
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sonorman
sonorman24.05.14 18:37
Thomas Kaiser
Das sollte zwar eigentlich "Audio-Grade" heißen aber 5.500,- EUR mehr für flankensteilere Einsen und präziser nachhallende Nullen sind doch beinahe ein Schnäppchen angesichts subjektiv ... äh digitaleren(?) Hörgenusses...
Nein, das sollte "Server-Grade" heißen. Laut Aussage von Buffalo gibt es derzeit keiner Server-SSDs mit den gesuchten Spezifikationen in der geforderten Kapazität. Die größten liegen derzeit wohl bei 64 oder 128 GB.
Der Aufdruck "Audio Grade" bezieht sich auf etwas anderes. Wenn Du willst, gebe ich Dir die Mail-Adresse des Entwicklers, damit Du ihn aufklären kannst.
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Thomas Kaiser
Thomas Kaiser24.05.14 19:23
sonorman
Thomas Kaiser
Das sollte zwar eigentlich "Audio-Grade" heißen aber 5.500,- EUR mehr für flankensteilere Einsen und präziser nachhallende Nullen sind doch beinahe ein Schnäppchen angesichts subjektiv ... äh digitaleren(?) Hörgenusses...
Nein, das sollte "Server-Grade" heißen. Laut Aussage von Buffalo gibt es derzeit keiner Server-SSDs mit den gesuchten Spezifikationen in der geforderten Kapazität. Die größten liegen derzeit wohl bei 64 oder 128 GB.

Das sind dann die mit den stabileren Bits? Wo Nullen noch echte Nullen sind und nicht halbe Einsen? Oder haben die schnellere Bits? Wieso kann Buffalo denn die selbe Kiste auch mit HDs anbieten? Auch die "edelsten" HDs sind so dermaßen andere Liga als die hier beschworenen "server grade SSDs" (die übrigens allesamt keinen billigen SATA-Anschluß haben...), dass alles zu spät ist...

Dass man an die höhere Wertigkeit von sündteuren analogen Komponenten irgendwie glauben kann, dafür könnte man ja noch Verständnis aufbringen... aber bei SSDs und Ethernet-Kabeln... irgendwie faszinierend
sonorman
Der Aufdruck "Audio Grade" bezieht sich auf etwas anderes

Darauf vielleicht?:



(Bildquelle "sonorman")
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sonorman
sonorman24.05.14 19:40
Wie gesagt, Du kannst Deine Weisheit gerne mit dem Entwickler teilen.

Es gibt leider viel zu viele IT-ler, die meinen, sich in der Digitaltechnik so gut auszukennen, dass alles in der Audiowelt oberhalb eines iPods oder des Ur-CD-Players reines Voodoo ist. Darum sind solche Diskussionen grundsätzlich von Polemik durchsetzt und vollkommen fruchtlos.
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maclex
maclex24.05.14 19:48
kein high-ender will zugeben das er einem esoterik schwindel aufgesessen ist.

es gibt sicher viele sehr gute audio hardware.
die muss nicht zwingend superteuer sein.

vieles ist aber absolut dreiste geldmacherei mit leuten die eben gerne daran glauben, dass "ihr" neuestes gadget eine unglaubliche wirkung haben soll.

z.b. sowas
2100€ paar

dabei kommt sowas raus:


Veränderungsmöglichkeiten:

-Unordnung wandelt sich zu Ordnung
- zeitrichtiges Hören der Musiksignale
-wahrheitsgetreue Abbildung von Klangdimensionen
- jeder Ton schafft sich seinen eigenen Raum
- Erweiterung der Dimensionswahrnehmung des Zuhörers außerhalb vom Musikgeschehen

- Musikwahrnehmung kann zum meditativen Erlebnis werden
- im Musikerleben haben Sie die Möglichkeit, sich anzunehmen, wie Sie sind
- Erinnerung an den Ursprung des Lebens werden geweckt
- eine grundsätzliche Veränderung Ihres Weltbildes ist möglich
LampenImac,PMG5,iBook,MBP2007,MBP 2010,iPod2003,nano2007, iphone3,4,6+, 2APE, ipad2,ipadmini, AppleTV2,MagicMouse,AluTastatur
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sonorman
sonorman24.05.14 19:56
Ja, es gibt da leider sehr viel Voodoo und Geldschneiderei (wie in vielen anderen Branchen auch). Die Kunst ist es, die Voodoo-Priester von den echten Experten zu unterscheiden, und das kann man nicht, wenn man sich mit der Materie nicht ernsthaft auseinandersetzt.
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Thomas Kaiser
Thomas Kaiser24.05.14 21:00
sonorman
Die Kunst ist es, die Voodoo-Priester von den echten Experten zu unterscheiden, und das kann man nicht, wenn man sich mit der Materie nicht ernsthaft auseinandersetzt.

Exakt. Und da hilft es ungemein, sich auf die Grundlagen zu besinnen. Bspw. Ethernet: Gesetzt den Fall, das ist dazu da, N1A und N1Z per LAN mit anderen Geräten zu verbinden (ist es das?), dann muß es interoperabel sein, d.h. den gängigen Normen/Spezifikationen/Standards entsprechen, damit darüber Daten fließen können. Da befindet man sich noch überhaupt nicht in irgendeiner "Audio-Welt" sondern da geht's ganz simpel darum, ein NAS als Network Attached Storage zu nutzen.

Für die Kabel gibt's verschiedene Normen, für die Buffalo-Dinger reicht CAT5e und dafür braucht's keine Goldkontakte und so Zeugs sondern das geht auch für einen Bruchteil des magischen C1AE-Buffalo-Edelkabels . Und Sachen wie "pure data transfer" und "able to suppress noise that occurs inside and outside of the cable" sind in Bezug auf eine digitale Transfermethoden halt eben wie Du schreibst nichts weiter als "Voodoo und Geldschneiderei".

Und selbiges trifft auf das Thema Storage zu, das man ebenso komplett isoliert betrachten kann: Storage muß schnell genug und konstant Daten liefern und die müssen 1:1 identisch mit denen sein, die vorher mal draufgespielt wurden. Dass diese Wahnsinns-SSDs da drin ausgerechnet den Billig-Anschluß SATA unterstützen, sollte zu denken geben, ebenso wieso selbst die krassesten "server grade" SSDs nicht gut genug fürs N1Z sein sollen während im N1A stinknormale HDs ihren Dienst verrichten (und nein, diese HDs sind todsicher nicht "selbst entwickelt", denn dann würden die pro Stück Hunderttausende bis ein paar Mio. kosten)

Und dementsprechend sind auch "Audio-Grade SSDs" halt leider nichts weiter als "Voodoo und Geldschneiderei". Und das Ganze spielt sich noch komplett außerhalb der Audio-Welt ab, zu der ich eh nix sagen könnte, weil genau null Ahnung
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macmuckel
macmuckel24.05.14 21:07
Ich halte nicht viel von HiFi.

Bediene mich auch für privates Audio lieber aus den Regalen renomierter PA-Hersteller wie CODA AUDIO, Meyer Sound, L-ACOUSTICS, KLING & FREITAG, FUNKTION-ONE oder K array.

Da ist echtes Wissen von Beschallung vorhanden statt Hokuspokus. Die müssen auch echte Profis von ihren Systemen überzeugen.

Die Pro Light & Sound in Frankfurt ist daher die deutlich interessantere Messe.
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sonorman
sonorman24.05.14 21:19
Thomas

Ich habe hier keinerlei Wertung zu dem Buffalo-Gerät, seiner SSDs oder der Kabel abgegeben. Ich erlaube mir auch kein Urteil darüber, weil ich weder Details zu seiner Technik kenne, noch praktische Erfahrungen damit gesammelt habe. Über die "Features" mache ich mir meine eigenen Gedanken und kann ziemlich gut einschätzen, was ich davon zu erwarten habe. Und falls meine Einschätzung nicht ausreicht, kenne ich genug wirklich schlaue Leute in der Branche, die ich fragen könnte. Ich habe das Gerät in der Rewind lediglich kurz vorgestellt. Dein Vortrag ist daher bei mir an der falschen Adresse.
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Deckard
Deckard24.05.14 23:37
Luxusprobleme. Als langjähriger Besucher von Industrialkonzerten haben meine Ohren soviel gelitten, dass ich mich nicht mehr umschauen muss. Analog bleibt für mich aber weiterhin top. Das ist für mich das Mastering nach dem Mastering. Es muss ja auch was dran sein, ansonsten würde niemand digitale Effekte bauen die analoge Fehler simulieren. Als Musiker schätze ich das Eigenleben der Röhre. Und Kupfer rult, muss ja nicht 20 Jahre in Essig eingelegt sein. Die Diskussionen sind aber immer schön. Take Five.
...but then again, who does?
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Thomas Kaiser
Thomas Kaiser24.05.14 23:38
sonorman
Dein Vortrag ist daher bei mir an der falschen Adresse.

Vom Fachlichen her ging doch eh nichts an Deine Adresse. Ich werd' mich auch hüten, drauf hinzuweisen, dass es eigentlich im Sinne Deiner Leser wäre, Marketinglala seitens der Hersteller auch als solches zu kennzeichnen und nicht im redaktionellen Mäntelchen als Fakten zu verkaufen.

Übrigens bzw. abschließend: Da isser Dein "Entwickler": Masakazu Araki . Überall sonst und selbst in Buffalos eigenen Pressemitteilungen wird er dem "Global Product Marketing Department" bei Buffalo zugerechnet. Also lustigerweise genau dem Ort, wo so Sachen wie mehrere Tausis Aufpreis rechtfertigende "Audio Grade SSDs" erfunden werden
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sonorman
sonorman25.05.14 00:23
Ja, das hast Du schön gegoogelt, Thomas. Respekt.

Aber vielleicht hättest Du auch mal die weiteren Suchergebnisse checken sollen. Zum Beispiel @@
Gerne kann ich Dir morgen auch ein Foto von seiner Visitenkarte schicken.
Der Lebenslauf kann sich nun mal ändern.

Zudem habe ich ja nicht geschrieben, dass er der (allein-) verantwortliche Entwickler wäre. Die "Schirmherrschaft" über das Projekt hat der Buffalo Chef selbst, der ein bekennender Audio-Fan ist. Ob und wie viel an dem Teil pures Marketing ist, kann und will ich aus den in meinem Post zuvor genannten Gründen derzeit nicht beurteilen.

Der Punkt ist, dass Du hier laufend über etwas urteilst, über das Du Dir gar kein Urteil erlauben kannst, weil Du gar nichts näheres darüber weißt. Du nimmst lediglich an, dass das alles Quatsch sein muss, weil Dein fachfremdes IT-Wissen das impliziert. Ich für meinen Teil habe lediglich in ein paar Zeilen in der Rewind dieses Produkt vorgestellt und das, wie ich meine, nicht als "Marketing im redaktionellen Mäntelchen"' wie Du es ja KEINESFALLS unterstellen wolltest.
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Deckard
Deckard25.05.14 01:55
@sonorman: abgesehen von allen Diskussionen, vielen Dank mal wieder. Die Diskussionen zeigen, das Du das hier nicht zum Spass machst.
...but then again, who does?
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