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iPod-Vater Tony Fadell mit lesenswertem Essay: Warum die Wahl des KI-Assistenten so wichtig wird

Seit fast 20 Jahren ist Tony Fadell, eine der wesentlichen Figuren hinter dem iPod, schon nicht mehr bei Apple tätig. Dennoch hat er in der Applewelt immer noch einen großen Namen und seine Aussagen Gewicht. In einem neuen Essay geht Fadell auf die Frage ein, wie KI-Assistenten derzeit die Welt verändern, blickt dabei auch auf Siri AI, und legt seine generellen Ansichten zu diesem Thema dar. Dabei stellt er KI-Assistenten Mac, iPod, iPhone und Nest gegenüber – also jenen Plattformen, mit denen er sich während seiner Karriere eingehend verbunden fühlte. Sein Argument: Erfolgreich waren nicht einfach jene Produkte, die neue Technik boten, sondern jene, die eine Verhaltensänderung verstanden.


iPod, iPhone, KI-Assistenten
Der iPod machte digitale Musik massentauglich, das iPhone veränderte Kommunikation, Navigation, Mediennutzung und Alltag. Bei KI-Assistenten sieht Fadell eine ähnliche Schwelle. Es geht nicht nur um bessere Sprachmodelle, sondern um eine neue Art, mit Technik zu leben und zu arbeiten. Fadell beschreibt den entscheidenden Vorteil nicht als das beste und leistungsfähigste Modell zu betreiben, stattdessen sei der Gesamtkontext entscheidend. Ein einzelner Cloud-Dienst sehe immer nur Ausschnitte, wohingegen iPhone und andere Apple-Geräte das halbe Leben des Benutzers kenne. Aus unzähligen Einzelinformationen entstehe ein deutlich vollständigeres Bild, auf dessen Grundlage ein Assistent hilfreicher handeln könne. Für dieses Zusammenspiel prägt Fadell die Bezeichnung "Federation of Devices".

Die Wahl des Assistenten hat große Bedeutung
Genau daraus leitet Fadell Folgerungen ab. Wenn ein KI-Assistent der nächsten Generation neben Suchanfragen auch Arbeit, Routinen, Kontakte, Gesundheit, Aufenthaltsorte, Interessen und Schwächen kennt, sei die Wahl des bevorzugten Anbieters viel tiefgreifender, als sich für eine bestimmte Suchmaschine zu entscheiden. Greifen Siri AI und Co. daher so maßgeblich in persönliche Daten, Geräte und Alltagsabläufe ein, stelle sich unmittelbar die Frage nach Wahlfreiheit – also ob und wem man die Informationen anvertrauen möchte.

"Schattenseiten müssen diesmal früher diskutiert werden"
Fadell zieht eine weitere Parallele zum iPhone. Man habe damals nicht ausreichend gefragt, was das Smartphone mit menschlicher Verbindung mache – Dinge wie Smartphone-Sucht, Ablenkung und soziale Vereinsamung waren kein Thema. Bei KI trage die Branche hingegen die Verantwortung, derlei Fragen früher aufzuwerfen. Ein Assistent, der den Nutzer besser kennt als die meisten Menschen, immer verfügbar, nie urteilend und endlos geduldig ist, könne sehr mächtig, möglicherweise sogar zu mächtig werden. Diese Schattenseiten inklusive des Suchtpotenzials kommen seiner Ansicht nach derzeit zu wenig zur Sprache.

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System 6.0.1
System 6.0.107.07.26 18:20
Ein Assistent, der den Nutzer besser kennt als die meisten Menschen, immer verfügbar, nie urteilend und endlos geduldig ist, könne sehr mächtig, möglicherweise sogar zu mächtig werden. Diese Schattenseiten inklusive des Suchtpotenzials kommen seiner Ansicht nach derzeit zu wenig zur Sprache.

Gut, wenn man in dieser Situation eine freie Entscheidung zur Wahl des verwendeten Modell-Anbieters treffen kann.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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