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Neues Akku-System mit flüssigem Speicher

Forscher des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben ein neues Akku-System entwickelt, welches auf einer klebrigen Substanz basiert. Diese Substanz besteht aus einer Elektrolyt-Flüssigkeit, in der isoliert sowohl positive als auch negative Elektroden enthalten sind. Durch ein spezielles Filtersystem werden diese Elektronen schließlich sortiert und als Energiequelle genutzt. Der Vorteil des neuen Akku-Systems liegt in der Trennung von Lagerung und Entladung. Durch Austausch der Flüssigkeit wird das Akku-System so in kürzester Zeit wieder einsatzbereit, was es besonders für Autos attraktiv macht. Doch auch für Geräte wie Notebooks oder Tablets bietet das Akku-System Vorteile, da die Flüssigkeit das vorhandene Platzangebot effektiv ausnutzen kann. Die Technologie soll von dem neu gegründeten Unternehmen 24M zur Markreife geführt werden. Es dürften noch einige Jahre vergehen, bevor die Technik in ersten Produkten zu sehen sein wird. So will man zunächst bis Herbst einen funktionsfähigen verkleinerten Prototypen fertigstellen.

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Kommentare

eiPätt07.06.11 13:49
interessant, aber wie schon geschrieben eigentlich null relevanz derzeit
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uniX
uniX07.06.11 13:51
positive elektronen?...
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Quickmix
Quickmix07.06.11 13:57
Sehr cool
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Walter Plinge07.06.11 13:57
Tippfehler vermute ich. Im Originalartikel ist von positiven und negativen Elektroden (also Kathode und Anode) die Rede.

Edit: OK, kein Tippfehler, sondern grundsätzliches Verständnisproblem des Übersetzers wie der nachfolgende Satz zeigt.
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Gerhard Uhlhorn07.06.11 14:19
Positive Elektronen?!? Also arbeiten die mit Antimaterie? Erstaunlich!
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Kovu
Kovu07.06.11 14:24
Genau genommen sind es keine Elektronen, sondern Ionen. Die Elektronen sind es aber, die durch das Filtersystem wandern um die Ladung auszugleichen (von negativ nach positiv bzw. von Kathode zu Anode).
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Gerhard Uhlhorn07.06.11 14:35
Ja, ich weiß.
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thomas b.
thomas b.07.06.11 14:48
Hauptsache, das funktioniert in absehbarer Zeit.
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b4iT07.06.11 14:51
electrodes = ELEKTRODEN ... nicht Elektronen

Interessant, "Batterie voll tanken".
Das geht zwar dann schnell, Nachteil ist allerdings, dass man dafür wieder eine Tankstelle braucht. Wenn mans aber dennoch an der Steckdose laden kann, dann wirds wieder interessant
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vf4707.06.11 16:54
So ganz neu ist dieser Ansatz aber wohl nicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Zelle

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Swentech07.06.11 16:57
Wenn diese Akkutechnologie bis Ende des Jahres nicht verfügbar ist, wird der Zug wohl abgefahren sein.
Der Markt wird bereits von den Chinesen mit LiFePo4 Akkus überflutet.
Die Zellen sind dann so billig, das sich eine andere Technologie gar nicht mehr etablieren kann.
Elektrofahrzeuge werden wohl in Zukunft mit LiFPo4 Accus ausgestattet sein.

Gute Chancen für den Markt haben Amerikanische AHR32113 Akkuzellen von A123 Systems.
Diese Zellen sind ganz neu und bereits verfügbar für den Consumer.
Die Zellen halten 4 mal mehr Lade/Entlade Zyklen durch als die Chinazellen.
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TechID07.06.11 20:25
Ich weiss noch als damals die Batterien ausgelaufen sind...
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hotte12307.06.11 20:50
nen richtig flüssiger akku wäre ideal, also nicht zähflüssig.
laptopgehäuse auf - platine rein (die mit einer dünnen isolaitonsschicht besprüht wurde), flüssigkeit bis zum rand füllen - laptop zu

optimale platzausnutzung, eingebaute flüssigkeits-wärmeverteilung. statt eines lüfters hat man dann nur eine kleine wasserpumpe die für die zirkulation der flüssigkeit sorgt. keine lüftungsschlitze mehr weil durch die wäremverteilende flüssigkeit das komplette gehäuse effektiv zum abtransport der wärme genutzt werden kann.
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Ritchey
Ritchey08.06.11 06:41
Und warum soll das jetzt für Autos so prickelnd sein?
Nur weil es in der 4. Revolution hieß, dass sich die Fahrer dann nicht umstellen müssten (weiterhin an Tankstellen eine Flüssigkeit ins Gefährt schütten)?
Dazu sollte man mal bedenken, um welche Flüssigkeiten es sich bei diesen Akkus handelt und wie gefährlich die ggf. sind...
Fakt ist doch, dass die meisten Karren mehr als 80% ihrer Zeit irgendwo rumstehen. Genügend Zeit sie also aufzuladen. Was fehlt ist die Infrastruktur dazu.
Wie wäre es mit einem Anfang und einer staatlichen Förderung in der Form, dass der Arbeitgeber Zuschüsse für die Erzeugung regenerativer Energieen auf dem eigenen Gelände erhält und seine Angestellten diesen Strom kostenlos für ihr E-Mobil verwenden dürfen?
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RAMses3005
RAMses300508.06.11 09:23
Ihr wisst aber schon, dass die Brühe in einer Akkuzelle hochgiftig und ätzend ist? Wer die Ausdünstungen eines üblichen Bleiakkus einatmet, bekommt gesundheitliche Probleme.

Also nichts mit einfach "Elektrolyth tanken" an der Zapfsäule. Wenn, dann ist dieser Vorgang extrem komplex und sehr gefährlich und daher nur mit hohem technischen Aufwand zu lösen.
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