MacBook Neo Refurbished – schlechtes Angebot +++ Gesperrte Apps: Russland verlangt Klarstellung von Apple


Meist vergehen rund drei Monate, bis eine aktualisierte oder neue Mac-Serie auch im Refurbished Store für generalüberholte Geräte aufschlägt. Das ist beim MacBook Neo nun erstmals der Fall – und zwar in der zitrusgelben
Variante mit 256 GB Speicherkapazität. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt muss man vom Kauf aber wohl entschieden abraten. Apple veranschlagt 679 Euro, was nur geringfügig unter dem bis gestern gültigen Preis liegt.
Erschwerend kommt aber hinzu, für einen wesentlich geringeren Preis Neugeräte bei anderen Anbietern zu erhalten. Je nach Farbe wird man beispielsweise auf Amazon weiterhin ab
599 Euro fündig. Zwar dürfte es bald auch über Drittanbieter teurer werden, momentan haben viele aber noch nicht mit den Konditionen im Apple Store nachgezogen. Die Lagerbestände scheinen jedoch rasch zu schrumpfen, denn einige Angebote sind bereits verschwunden.
Gesperrte Apps: Russland verlangt Klarstellung von AppleApple hat mehrere Apps des staatlich kontrollierten russischen Technologiekonzerns VK aus dem App Store entfernt. Betroffen sind unter anderem VKontakte, VK Video, VK Messenger, VK Music und Odnoklassnik. Angeblich erfolgte die Löschung ohne jede Vorwarnung und genaue Begründung. Apple beruft sich hingegen darauf, geltende Sanktionen zu beachten, weswegen man tätig werden musste.
Aus Russland gibt es deswegen nun
Protest, denn der Regierungssprecher Dmitri Peskow kündigte behördliches Einschreiten an. Bleibe eine nachvollziehbare Begründung aus, müsse man Konsequenzen für die weitere Zusammenarbeit mit dem Unternehmen ziehen. Ganz so eindeutig scheint es indes nicht zu sein, denn VK selbst steht bislang auf keiner offiziellen Sanktionsliste – der Konzernchef allerdings schon.
Der Kreml wirft Apple vor, den Zugang zu wichtigen Diensten zu beschneiden, während die russischen Behörden allerdings gleichzeitig zahlreiche ausländische Plattformen blockieren oder einschränken. Hardware verkauft Apple übrigens seit März 2022 nicht mehr in Russland, dies als unmittelbare Folge des Überfalls auf die Ukraine.