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OpenAI-Device angeblich in der Form eines Donuts

Beinahe kann man die Uhr danach stellen, fast jeden Tag gibt es neue Nachrichten aus dem KI-Bereich. Die meisten handeln von aktuellen Modellen, agentischen Anwendungen und dazugehörigen Apps. Die neuesten Informationen aus dem Hause OpenAI, die Bloomberg vorliegen sollen, unterscheiden sich recht deutlich davon, denn darin geht es um Hardware. Bekannt ist schon länger, dass man bei dem KI-Startup daran arbeitet, so detailliert wurde aber noch nie darüber berichtet. Das Unternehmen entwickle einen smarten Speaker, der die KI zum täglichen Begleiter machen soll.


Details zu Form und Design
Der Lautsprecher habe Bloomberg zufolge ungefähr die Größe eines Hockey-Pucks und die Form eines Donuts. Ausgestattet sei er mit Gittern, Mikrofonen und Kameras, damit Kunden mit dem Gerät verbal interagieren können und die individuelle Umgebung des Anwenders berücksichtigt werde. Hergestellt sei er aus hochwertigen Materialien. Gewisse Ähnlichkeiten zu Lautsprechern von Apple, Amazon und Google lassen sich damit kaum wegdiskutieren. Anders als die HomePod-Modelle benötige das Gerät von OpenAI aber keinen Stromanschluss, da es auf Basis eines Akkus arbeite. Es solle in unterschiedlichen Positionen gut funktionieren, in der Hand ebenso wie abgelegt auf einer Tischfläche. Um interaktiver zu wirken, gebe es bewegliche Teile, die den Nutzern während der Konversationen Feedback geben könnten. Anders als das von Apple wohl geplante "HomePad" verfüge der OpenAI-Sprössling nicht über ein Display. Laufen werde auf dem Gerät natürlich ein fortgeschrittenes KI-Modell aus der eigenen Entwicklung.

Erscheinungstermin könnte vom Rechtsstreit mit Apple abhängen
Wann das Gerät erscheint, dessen Preis laut Bloomberg zwischen 300 und 400 Dollar liegen könnte, ist nicht geklärt. Im Lichte der jüngsten Klage von Apple gegen OpenAI wegen des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen dürfte auch der Veröffentlichungszeitpunkt betroffen sein. Bloomberg schätzt ein, dass man in Cupertino nicht ansatzweise in die Nähe von etwas komme, das dem Gerät in der Form ähneln würde. Ob diese Einschätzung auch juristisch trägt, wird sich zeigen. Spekuliert wird außerdem, ob die Streitigkeit sich auf das Fertigungsmaterial des Lautsprechers beziehen könnte. Den Angaben zufolge soll das Gerät nicht das einzige bleiben, mit dem OpenAI den Markt aufrollen möchte. Insgesamt seien fünf Produkte geplant, der Verkaufsstart des Speakers falle ins nächste Jahr.

Kommentare

Stefan...07.08.26 12:22
Also ein 0815-"Smart"speaker, der neben akustischer Spionage ach visuelle betreibt.
Ah, und mit Akku.
+11
fronk
fronk07.08.26 13:28
Ich glaube nicht daran, dass das Gerät überhaupt erscheint. Es ist von Hause aus mit welchem Ökosystem vernetzt? Genau, keinem. Es kann ohne Vernetzung weder Musik spielen, Termine anlegen etc. man müsste es erst einmal mit seinen Geräten verknüpfen und Vollzugriff erlauben … Will das jemand tun?
„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley
+2
macuser96
macuser9607.08.26 13:57
Mmmh ist ein Hockeypuck nicht in etwa so groß wie ein Donut ...?
0
Kerberos07.08.26 14:11
Der Unterschied zeigt sich beim reinbeißen.
+3
NFK07.08.26 14:21
Man muss sich doch nur das Glücksbärchi-Lächeln von Jony Ive auf dem Foto mit Altman ansehen, um zu wissen, worum es ihm geht: den Menschen zu helfen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Was den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen betrifft: Apple hat 2025 das Projekt „Non-Antropomorphic Robot“ veröffentlicht, eine Schreibtischlampe, die so tut, als wäre sie ein niedlicher Begleiter auf dem Schreibtisch. Apple kann also durchaus darauf pochen, dass sie ebenfalls schon in Richtung Glücksbärchi geforscht haben und überhaupt nichts von Ive abkupfern werden, eher umgekehrt.
Apple hat eine Roboter-Lampe gebaut

Wie auch John Gruber anmerkt, sollte so langsam der Unsinn aufhören, das Teil als „intelligenten Lautsprecher“ zu bezeichen. Es wird ein Buddy, ein künstliches Haustier, ein Roboter. Man würde auch R2-D2 nicht gerecht, wenn man ihn als „intelligenten Lautsprecher“ bezeichnet.
OpenAI Pet

Die Leute sollen es lieben und nicht über die technischen Details nachdenken: „Glücksbärchen-Strahlen ab!“
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esc
esc07.08.26 14:23
Ive wird wohl am nächsten grösseren Flop beteiligt sein, das Ferrari Design war ihm wohl nicht genug.
-1
Dupondt07.08.26 14:34
esc
Ive wird wohl am nächsten grösseren Flop beteiligt sein, das Ferrari Design war ihm wohl nicht genug.

Wie's aktuell aussieht, ist der E-Ferrari wohl alles andere als ein Flop. Der Luce ist nämlich Berichten zufolge für 2026 schon ausverkauft.
+2
Fontelster
Fontelster07.08.26 14:46
mtn
Hergestellt sei er aus hochwertigen Materialien.
Endlich! Die meisten Firmen behaupten ja von sich, Sachen aus minderwertigen Materialien herzustellen.
NFK
Man würde auch R2-D2 nicht gerecht, wenn man ihn als „intelligenten Lautsprecher“ bezeichnet.
Nein, dafür müsste man ihn erstmal verstehen
+1
JeDI07.08.26 16:08
Dupondt
Wie's aktuell aussieht, ist der E-Ferrari wohl alles andere als ein Flop. Der Luce ist nämlich Berichten zufolge für 2026 schon ausverkauft.
Soll aber wohl auch daran liegen das Ferrari manche begehrte Modelle nur noch an Kunden verkauft, die auch mind. 1 Luce (bestellt) haben
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esc
esc07.08.26 17:49
Dupondt
esc
Ive wird wohl am nächsten grösseren Flop beteiligt sein, das Ferrari Design war ihm wohl nicht genug.

Wie's aktuell aussieht, ist der E-Ferrari wohl alles andere als ein Flop. Der Luce ist nämlich Berichten zufolge für 2026 schon ausverkauft.

Ich kenne keinen Ferrari Fan dem das gefällt, ob es auch wirtschaftlich ein Flop wird kann ich nicht beurteilen.
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Raziel110.08.26 09:24
fronk
Ich glaube nicht daran, dass das Gerät überhaupt erscheint. Es ist von Hause aus mit welchem Ökosystem vernetzt? Genau, keinem. Es kann ohne Vernetzung weder Musik spielen, Termine anlegen etc. man müsste es erst einmal mit seinen Geräten verknüpfen und Vollzugriff erlauben … Will das jemand tun?

Das was du beschreibst ist doch der ganze normale Weg bei alle bekannten LLM systemen? Und ja genau das macht man so wie man es haben will. Und dann kann das System für einen eigentlich alles machen was man bisher selbst manuelle machen musste.
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Raziel110.08.26 09:25
esc
Dupondt
esc
Ive wird wohl am nächsten grösseren Flop beteiligt sein, das Ferrari Design war ihm wohl nicht genug.

Wie's aktuell aussieht, ist der E-Ferrari wohl alles andere als ein Flop. Der Luce ist nämlich Berichten zufolge für 2026 schon ausverkauft.

Ich kenne keinen Ferrari Fan dem das gefällt, ob es auch wirtschaftlich ein Flop wird kann ich nicht beurteilen.

Nun Ferrari Fans werden aber auch Ferraris lieben so wie sie die Fahrzeuge kennen. Aber der neue ist halt was anderes. Das überrascht also wenig. Aber dafür gefällt das Auto vielen anderen
-1

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