Kurz: Apples aktualisierte Leadership-Seiten +++ Qualcomm zieht die Preise erheblich an


Im Vergleich zum Zeitpunkt vor einem Jahr hat sich auf Apples Leadership-Seiten zur Vorstellung des
Führungspersonals einiges getan. John Giannandrea, der vorherige Senior Vice President of Machine Learning and AI Strategy fehlt beispielsweise ganz – und so auch seine Position, denn dessen Nachfolger Subramanya arbeitet als VP unter Federighi. Jeff Williams, SVP Design, Watch and Health, schied aus, genauso wie Lisa Jackson, VP Environment, Policy and Social Initiatives.
Johny Srouji ist inzwischen Hardware-Chef, Jennifer Newstead als SVP General Counsel and Government Affairs neu. Steve Lemay übernahm außerdem die Abteilung "Human Interface Design". Katherine Adams (Chefjuristin), Luca Maestri (vormals CFO) und Adrian Perica (zuvor VP Corporate Development) sind ebenfalls nicht mehr aufgeführt.
Am auffälligsten ist natürlich die heute erfolgte Aktualisierung mit einem neuen Eintrag links oben – wo John Ternus sein bisheriges Profilfoto behält, allerdings bekanntlich nun als CEO einsortiert ist. Selbiges gilt für die Sektion "Board of Directors" mit Tim Cook als neuem Executive Chair. Arthur Levinson als bisheriger Chair ist hingegen nur noch als Lead Independent Director im Board. Auch die Biografien sind angepasst, im Falle
Cooks liest man jetzt über dessen Erfolge während seiner Amtszeit als CEO.
Qualcomm erhöht Chippreise zweistelligDer Chipkonzern Qualcomm erhöht mit sofortiger Wirkung die Preise für zahlreiche Komponenten im zweistelligen Prozentbereich. Kunden hatte Qualcomm bereits Ende Juli über den Schritt informiert. Einen einheitlichen Aufschlag gibt es allerdings nicht, stattdessen sollen die neuen Konditionen individuell ausgehandelt werden. CEO Cristiano Amon begründet die Maßnahme damit, dass Qualcomm die kräftig gestiegenen Kosten seiner eigenen Zulieferer nicht länger auffangen könne.
Für Apple betrifft besagte Qualcomm-Erhöhung vor allem Mobilfunkmodems. Noch setzen verschiedene Modelle des iPhone 17 auf Qualcomm, während Apple beim iPhone 17e und iPhone Air bereits die in Eigenregie entwickelten C-Chips verwendet. Für das iPhone 18 Pro sowie das faltbare iPhone gilt ein neuer C2 als wahrscheinlich – wenngleich unbekannt ist, ob das auf die weltweiten Ausführungen zutrifft. Da Apple langfristig ohne Qualcomm-Chips plant, sind die Preiserhöhungen somit weniger dramatisch für das Unternehmen als für andere Smartphone-Anbieter.