Kommentar: Apple verliert den Kurs im Mac-Bereich

In den 90er Jahren krankte Apples Produktportfolio nicht nur an teilweise diskutabler Qualität, sondern vor allem auch an einem unüberschaubaren Wirrwarr verschiedener Baureihen und Modelle, die sich teils nur marginal unterschieden. Theoretisch hätte damit natürlich jeder exakt den passenden Mac kaufen können, intensives Produktstudium vorausgesetzt, für normale Anwender hingegen war kaum zu übersehen, welcher Mac den nun der richtige sei. Einer der ersten Schritte, die Steve Jobs nach seiner Rückkehr zu Apple durchsetzte, war eine radikale Vereinfachung des Sortiments - ein Kahlschlag durch die Mac-Baureihen, sozusagen. Als Leitmotiv präsentierte Jobs die vier Quadranten. Aufgeteilt in mobile Macs und Desktop-Macs sowie für professionelle Anwender und für den Heimnutzer. Gefüllt wurden die Sektoren mit iBook, PowerBook, iMac und Power Mac.


13", 13", 13" und 13". Und 12".
Spätestens mit dem gestrigen Abend wurde klar, dass es keine Pläne gibt, eine ähnlich klar zu überblickende Struktur zu schaffen. Anstatt aufzuräumen, hat Apple ein beispiellos konfuses Sortiment geschaffen. Dem regelmäßigen Leser einer Newsseite mag noch einleuchten, was denn nun die Unterschiede der zahlreichen Notebooks mit gleicher Display-Größe sind - doch auch hier bedarf es einiges an Produktstudium. Wer ein 13"-Notebook möchte, kann nun wählen aus MacBook Air 13", MacBook Pro 13" (alt), MacBook Pro 13" (neu, aber weniger Anschlüsse und Ausstattung) und MacBook Pro 13" (neu und mit Touch Bar). Dazu kommt dann noch eine Variante mit etwas kleinerem Display, nämlich das MacBook. Wer die unzähligen Baureihen einer Notebook-Serie bei PC-Herstellern belächelt, kann inzwischen bei einem Blick auf Apples Produktseiten ebenfalls den Kopf schütteln.


Einsteiger-Baureihe?
Das MacBook Air 13" mit inzwischen ziemlich alter Hardware als Einstiegs-Angebot zu positionieren, dies für 1099 bzw. 1399 Euro, ist kein attraktives Angebot für das untere Ende der Mac-Palette, sondern schlicht unverschämt. Kunden erhalten ein nicht aktualisiertes Produkt, das seit mehr als eineinhalb Jahren unverändert angeboten wird. Für 999 Euro wäre dies vielleicht noch ok, aber keinesfalls für 1399. Ganz offensichtlich ist Apple der Meinung, oder hat erkannt, dass Kunden dennoch zum Mac greifen werden. Für die eigene Marge ist dies vorteilhaft, spart sich Apple doch teure Weiterentwicklung und kann alte Hardware weiterhin zu sehr teuren Preisen vertreiben.

Desktop-Bereich: Klarer, aber richtig alt
Wer gerne einen Desktop-Mac kaufen möchte, hat die Wahl zwischen drei Baureihen, die noch weitgehend klar positioniert sind. Als günstigster Mac steht der Mac mini (uralt) bereit, als leistungsfähiges Gerät mit integriertem hochwertigen Display der iMac (vor einem Jahr aktualisiert), wer sehr viel Leistung benötigt, greift zum Mac Pro (steinalt). Um die eingangs genannte Kritik aufzugreifen, stimmt bei den Desktop-Macs die Ausrichtung noch und die wenigsten Kunden dürften Probleme haben, sich für das passende Modell zu entscheiden. Dass es allerdings teils eindeutig veraltete Hardware zu horrenden Preisen gibt, ist ein anderer Punkt.

Der Erfolg gibt Apple Recht
Egal wie scharf man die Kritik formuliert, Apples Quartalsergebnisse sprechen eine andere Sprache. Zwar gingen die Zahlen im Laufe des Jahres deutlich zurück, noch immer setzt Apple aber fast fünf Millionen Macs pro Quartal ab. Vermutlich lägen diese Zahlen nicht wesentlich höher, würde Apple wieder auf den früheren Takt von kleineren Upgrades alle sechs Monate wechseln. Der gefühlte Skandal, in sehr teuren Computern nicht einmal aktuelle Hardware zu erhalten, ist für normale Kunden keiner.

Aus diesem Grund macht sich auch immer stärker eine gewisse Wahrnehmungsdiskrepanz deutlich: Während in Mac-Foren rund um die Welt immer mehr enttäuschte, alteingesessene Mac-Nutzer ihrem Frust Luft machen, kommt diese Einschätzung bei Normalanwendern nicht an. Ob dies langfristig so bleibt, sei aber einmal dahingestellt. Ebenfalls oft in Foren zu hören ist, dass im Bekanntenkreis seltener empfohlen wird, doch auf jeden Fall einen Mac zu kaufen. Die früher als "Missionare" belächelten, extrem überzeugten Mac-Nutzer werden seltener. Langfristig kann dies zu einem Problem werden, denn begeisterte Nutzer waren lange Zeit wesentlicher Teil der Marketing-Maschinerie.

Kommentare

ghostlord28.10.16 12:08
Traurig aber leider war
Ich war mal so ein "Missionar" -
Derzeit brauche ich keine neue Hardware, müsste ich jetzt einen Computer kaufen, ich würde mir wohl einen Windows PC kaufen.
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chill
chill28.10.16 12:10
Toll das MTN auch einmal zu dieser Erkenntnis kommt.
"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp
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MacNew28.10.16 12:16
Hm, (leider) gut zusammenfassender und zutreffender Kommentar zur Lage ...
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smarty
smarty28.10.16 12:18
stimmt alles .. komplett unübersichtlich und überteuert
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PabloEscobar
PabloEscobar28.10.16 12:18
As a creative professional I am beyond frustrated at what Apple considers innovation compared to what Microsoft is doing. I mean they could have just brought pencil support to the Mac (heck, even if it's restricted to certain apps since macOS is not touch-optimised yet) and it would have been a no-brainer purchase for me. Instead, they not only managed to put out an underwhelming update to their portable pro machines but actually made them less functional than before. Well done, Apple. I wish you the best of luck with your professional customer base but this guy here is done.
könnte fast von mir sein
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Dante Anita28.10.16 12:22
Leider stimmt der Artikel zu 100 %.
Apple schafft es mit 110.000 Mitarbeitern nicht, sein Produktportfolio aktuell zu halten. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen

Wenn sie schon keine Weiterentwicklung zustande bringen, dann wird wohl wenigstens jemand da sein, der einen neuen Prozessor und mehr RAM in die Kisten reinstopfen kann? Das kann doch nicht sooo schwer sein.

Anscheinend ist Umstiegshürde zurück zu Windows so groß oder die User sind so loyal, anders kann ich mir nicht erklären, das heute jemand noch z.B. einen Mini kauft.
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Eventus
Eventus28.10.16 12:24
Hab schon letzte Nacht geschrieben:
Eventus
Bei mobilen Macs ist die Auswahl nicht viel anders als beim iPhone:
• ein kleines, günstiges Modell (SE, MB/MBA*)
• vorgängiges Modell in zwei Grössen
• neuestes Modell in diesen zwei Grössen

*Das MBA wird vermutlich eingestellt, sobald das MB günstiger wird, also bei Erscheinen des MacBook 2. Gen.; bis dahin muss das MBA als günstiges Einsteigergerät dienen.

Das MBPoTB dient als relativ günstiges Modell für jene, denen das MB zu leistungsschwach ist.
Live long and prosper! 🖖
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slakner28.10.16 12:32
Der Kommentar trifft es sehr gut. Der gestrige Abend könnte für mich der Einstieg in den Ausstieg vom Mac sein. Eigentlich liebe ich MacOS, aber das geht so gar nicht. Ich will nicht 5 neue Adapter plus entsprechende Peripherie-Geräte neu kaufen, ich will solche Adapter auch nicht mitschleppen. Apple interessiert sich einen Scheiß für Kundenwünsche.
Wenn USB-C so toll ist, warum führt man das nicht stückweise ein, so dass ich immer noch auf das alte USB zurückgreifen kann. Wie lade ich jetzt meine Fotos auf den Mac? Das sind einfache praktische Fragen, die ich unter Umständen auch meinen Eltern einfach erklären möchte. Und ich kann es nicht, es sei denn ich muss sagen, kauft Euch dafür bitte den Adapter X oder Y, kostet nur 29,99 Euro. Das ist unverschämt!
Und was bekommen wir dafür? MacBooks waren schon vorher hinreichend dünn, auch andere Hersteller haben dünn mobile Rechner. Die Funktionsleiste mag nett sein, aber ist sie notwendig? Löst der Computer meine alltäglichen Aufgaben oder eher Probleme, die es ohne den Computer nicht gäbe? Im Fall der Funktionsleistes eher letzteres. Mein MacBook ist fast 2 Jahre alt und macht es noch eine Weile. Mal sehen, ob ich 2018 nicht auf Linux oder Windows emigriere. Ich habe einfach keine Lust mehr auf Apple!
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pumacl
pumacl28.10.16 12:34
Ich füge noch dazu: so was hätte es unter Steve Jobs nicht gegeben.
Hony soit
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thomas b.
thomas b.28.10.16 12:35
Ich realisiere gerade selbst, wie lange ich schon nichts mehr von Apple gekauft habe, mein 17" MacBook pro ist von 2010 (kein Nachfolger), das iPhone 5 ist von 2012 (7er war allerdings in Überlegung) und mein iPad Air ist von 2013.

Auf Windows umsteigen kommt für mich nicht in Frage, also darf das MBP noch weiter seinen Dienst tun. Daran verdient Apple aber nichts.
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matt.ludwig28.10.16 12:36
slakner
Der Kommentar trifft es sehr gut. Der gestrige Abend könnte für mich der Einstieg in den Ausstieg vom Mac sein. Eigentlich liebe ich MacOS, aber das geht so gar nicht. Ich will nicht 5 neue Adapter plus entsprechende Peripherie-Geräte neu kaufen, ich will solche Adapter auch nicht mitschleppen. Apple interessiert sich einen Scheiß für Kundenwünsche.
Wenn USB-C so toll ist, warum führt man das nicht stückweise ein, so dass ich immer noch auf das alte USB zurückgreifen kann. Wie lade ich jetzt meine Fotos auf den Mac? Das sind einfache praktische Fragen, die ich unter Umständen auch meinen Eltern einfach erklären möchte. Und ich kann es nicht, es sei denn ich muss sagen, kauft Euch dafür bitte den Adapter X oder Y, kostet nur 29,99 Euro. Das ist unverschämt!
Und was bekommen wir dafür? MacBooks waren schon vorher hinreichend dünn, auch andere Hersteller haben dünn mobile Rechner. Die Funktionsleiste mag nett sein, aber ist sie notwendig? Löst der Computer meine alltäglichen Aufgaben oder eher Probleme, die es ohne den Computer nicht gäbe? Im Fall der Funktionsleistes eher letzteres. Mein MacBook ist fast 2 Jahre alt und macht es noch eine Weile. Mal sehen, ob ich 2018 nicht auf Linux oder Windows emigriere. Ich habe einfach keine Lust mehr auf Apple!
Eventus wird dir sicher erklären das es dafür im Jahr 2016 die Cloud gibt!
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Garpy
Garpy28.10.16 12:37
Meiner Meinung nach liegt es einfach daran, dass die Hardware in den letzten 10 Jahren einfach so leistungsfähig wurde, dass der Bedarf bei nicht Pro-Usern nach schneller Hardware nicht mehr so gegeben ist.

In meinem MBP von 2008 werkelt ein Core2 Duo mit 2,4 Ghz, 8 GB Ram und einer 500 GB SSD. Ich bin damit sehr zufrieden, reicht für meine Verwendung deutlich aus. Meine Vermutung ist, dass das bei 80% der Kunden auch so ist. Es lohnt sich für Apple einfach nicht, den letzten Hardware-Möglichkeiten nach zu laufen. Die meisten Kunden kaufen dadurch nicht mehr oder öfters.

Bei Pro-Kunden sieht das natürlich ganz anders aus, aber machen diese Kunden noch einen großen Anteil bei Apple aus? Ich weiß es nicht...

Ist übrigens auch im Automobil-Sektor (bin Entwickler bei einem dt. Autobauer) ähnlich. Die Unterschiede zwischen Nachfolger und Vorgänger sind teilweise nicht mehr erkennbar und spielen sich nur in Teilbereichen wirklich ab (bspw. Assistenzsystemen), wo es der Kunde auch wahrnimmt. Schaut euch mal den neuen 5er an und dessen Nachfolger an. Das Alter der Fahrzeuge, die in D auf der Straße fahren, war im Durchschnitt noch nie so hoch wie aktuell. Vielleicht braucht der Kunde einfach keine Gestensteuerung und bleibt bei seinem alten E60, der es einfach noch gut tut...
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Eventus
Eventus28.10.16 12:40
Immer diese Adapter-Nörgler! Es wird als Zubehör sicher auch so kleine Noppel für USB C zu Uralt-USB geben, die man eingesteckt lassen kann.

Mich nervt eher, dass an diesen progressiven Macs noch ein Loch ist für altmodische Kopfhörer.
Live long and prosper! 🖖
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ckingpin28.10.16 12:44
wenn ich die Kommentare schon wieder lesen, frag ich mich, ob hier nur iPhone-Switcher sind, die so zum Mac kamen
Apple war schon immer so!
Wenn Apple meint, es gibt bessere Option, wird die Vergangenheit gekappt. Ich habe im Keller mindestens zwei Kisten Adapter, Kabel und Gedöns, den ich heute nicht mehr verwenden kann. Aber ich nutze meine Macs ca. 5 Jahre - meist beruflich. Bislang hat mich noch kein Gerät enttäuscht.
Gut, das Sortiment ist fragmentierter, aber offensichtlich ist man damit erfolgreicher als mit einer klaren Struktur, wie sie Steve Jobs aufgezeigt hatte. Schließlich sind Schulen, Behörden, Home-User, Studenten bis zu den Profis abzudecken. Vielleicht wird so der Bedarf besser abgedeckt.
Wenn ich mir die neuen Microsoft-Geräte von dieser Woche angucke, kann ich nur feststellen, dass die aktuellen Innovationen wohl eher nicht aus Cupertino kommen - aber meist funktionieren die Sachen, die dort angeboten werden
Von daher muss jeder für sich entscheiden - aber diese Äußerungen zu den (radikalen) Änderungen finde ich einfach nur lächerlich ... sorry - das erinnert mich an Henry Ford, der mal gesagt haben soll: wenn ich meine Kunden gefragt hätte, was sie möchten, wäre die Antwort kein T-Modell gewesen, sondern schnellere Pferde! In diesem Sinne!
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Mac me Happy
Mac me Happy28.10.16 12:46
thomas b.28.10.16 12:35
Ich realisiere gerade selbst, wie lange ich schon nichts mehr von Apple gekauft habe, mein 17" MacBook pro ist von 2010 (kein Nachfolger), das iPhone 5 ist von 2012 (7er war allerdings in Überlegung) und mein iPad Air ist von 2013.

Auf Windows umsteigen kommt für mich nicht in Frage, also darf das MBP noch weiter seinen Dienst tun. Daran verdient Apple aber nichts.

+1!

MBP 17 Zoll Mid 2010 und Ipad Air von 2013. Bei einer überzeugendenden Präsentation eines richtig geilen IMacs hätte ich heute Nacht noch bestellt - stattdessen Unverständnis, Enttäuschung und Frust. Apple, was ist los...???? :'(
An Apple a Day keeps trouble away...
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marterpfahl28.10.16 12:47
Danke an die Redaktion für die angebrachte, ungeschönte Kritik.
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Griflet
Griflet28.10.16 12:47
Ich bin froh, dass mein iMac von 2011 Dank der Möglichkeit, aufschraubbar zu sein, und der eingebauten SSD reparier- bzw. aufrüstbar und ausreichend schnell ist. Unter den derzeitigen Umständen würde ich mir nämlich lieber einen 'Hackintosh' mit all den damit verbundenen Unannehmlichkeiten zusammenbauen. Das wäre dann mein erster Rechner seit 2001, der nicht von Apple wäre, aber arbeiten kann man eben mit Mac OS doch noch besser als mit Linux – an Windows denke ich nicht mal.
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iGod28.10.16 12:47
Natürlich interessiert sich Apple noch für den Mac sonst würden sie kein komplett neues MBP mit Touch Bar entwickeln sondern einfach nur logische Fortschritte machen und die MBPs nur mit aktueller Hardware vollstopfen und vielleicht bisschen dünner machen. Und Apple würde nicht jedes Jahr ein neues OS anbieten, wenn ihnen der Mac egal wäre.
Aber heult nur alle rum anstatt mal zu eurem Wort zu stehen und zu wechseln.
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Eventus
Eventus28.10.16 12:48
matt.ludwig
slakner
Wie lade ich jetzt meine Fotos auf den Mac? Das sind einfache praktische Fragen, die ich unter Umständen auch meinen Eltern einfach erklären möchte. Und ich kann es nicht, es sei denn ich muss sagen, kauft Euch dafür bitte den Adapter X oder Y, kostet nur 29,99 Euro. Das ist unverschämt!
Eventus wird dir sicher erklären das es dafür im Jahr 2016 die Cloud gibt!
Ist so. Ein progressives Gerät von Ende 2016 muss nicht jedem seiner Käufer einen Uralt-Anschluss antun, weil jemandes Eltern zwar das neueste und teuerste Modell kaufen, aber weder Internet nutzen, noch sich Adapter kaufen wollen oder können.
Live long and prosper! 🖖
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mr.-antimagnetic28.10.16 12:49
die angesprochenen klaren Strukturen fehlen doch nicht nur bei'm Mac sondern bei sämtlichen Baureihen . Mehr noch, sie sind Teil eines fundamentalen Problems bei Apple was sowohl Hard - u. Software, Kommunikation und auch Verlässlichkeit betrifft . Tim Cook in allen Ehren, er mag ein hervorragender Geschäftsführer sein aber hat schlicht und einfach keinen Bezug zu dem was er verkauft, von Visionen mag man gar nicht erst anfangen. Wenn man sich wie bei der September Keynote, die gefühlte Hälfte lang etwas über neue Armbänder, Emojis sowie irgendwelche animierten Message Sprechblasen anhören muss dann sollten doch ein paar Alarmglocken läuten. Aber solange wie der dicke Phil über "thinness" schwadroniert u. Herr Cook das Wort "amazing Products" in jeden dritten Satz einbaut - solange werden die ignoriert ..
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sonorman
sonorman28.10.16 12:49
Eventus
Immer diese Adapter-Nörgler! Es wird als Zubehör sicher auch so kleine Noppel für USB C zu Uralt-USB geben, die man eingesteckt lassen kann.
Sehe ich auch so. Völlig übertrieben Panik. Zumal an anderer Stelle (iDevices) alle gaaanz Laut nach USB-C schreien, weil das böse Lightning ja Adapter benötigt!

Wer sich heute eine externe Festplatte mit USB-C kauft, der bekommt oft (z.B. bei LaCie) 2 Kabel mitgeliefert: USB-C auf USB-C und USB-A auf USB-C. Solche Kabel kann man auch für ein paar Flocken im Family-Pack bei Amazon kaufen () Sich deswegen aufzuregen, aber an anderer Stelle mehr radikale Innovation von Apple zu fordern, passt irgendwie nicht zusammen.
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marti20_428.10.16 12:49
Vorweg, die Linienführung ist nicht ideal, da noch nicht alle Produkte umgestellt wurden, gibt es jetzt halt einen Mix zwischen alt und neu, wieso sollte Apple was daran ändern?

Schlussendlich die Hersteller liefern meistens nur was gefordert wird, gerade hier im Forum waren und sind ebenfalls viele Nörgler unterwegs die immer mehr Produktevielfalt gefordert haben - sind sie da ist es auch nicht recht.
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spoon4228.10.16 12:50
Für mich ist das ganz Einfach. Der Preis. Für den neuen Mac Pro 3166 € hat schon was. Für mich ist damit das Limit erreicht.
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kommunikatio
kommunikatio28.10.16 12:51
Der Kurs ist doch deutlich: Mobile Devices statt Desktoplösungen.
Und alles zu jeder Zeit an jedem Ort: Cloud und Network so einfach wie möglich.
Apple hat Erfolg, weil sie den sich ändernden Kundenbedürfnissen folgen und nicht den alteingesessenen Usern mit ihrer gefestigten Verhaltensstruktur.
Es gibt keinen tieferen Sinn.
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iGod28.10.16 12:52
Apple will die einfachen Kunden, die Surfen und Mailen wollen, natürlich auch zum iPad Pro locken. Deswegen wird das MacBook Air nicht so attraktiv angeboten.
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josh228.10.16 12:53
Es sind wirklich tolle Maschinen und es macht Spaß damit zu arbeiten. Allerdings ist es wirklich nicht nachvollziehbar, was da seit einigen Jahren passiert. Die Geräte werden immer teurer und die tollen Steigerungswerte erklären sich vor allem dadurch, dass die Hardware einfach sehr veraltet ist, wenn sie aktualisiert wird. Ich frage mich, warum Apple nicht gut investiert und wieder etwas schneller aktualisiert (es muss ja nicht immer ein komplett neues Modell sein, einfach gute Produktpflege) und dann zu einem guten Preis verkaufen – nicht völlig übertrieben. Dadurch könnten sie so gute Werbung und Presse generieren, besonders, wenn die anderen Bereiche gerade mal etwas kritischer gesehen werden. Jetzt ist das gesamte Produktrepertoir eher schwach, dabei ist genug Kapital vorhanden, um wirklich alle Konkurrenten zu verdrängen. Ich frage mich, warum man nicht diese Zeit nutzt und richtig Druck macht? Die anderen Hersteller werden sich alle Frauen, besonders Microsoft, die eigentlich nichts mehr zu bieten hatten, erstarken zusehends. Ist ja nett, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Apple das wirklich so vorhat. Ich denke eher, dass Apple viel zu sehr ans Marketing gebunden ist und die gesamte Struktur in den letzten Jahren nicht ausreichend mitgewachsen ist.
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deppenapostroph's28.10.16 12:53
Eventus
Hab schon letzte Nacht geschrieben:
Eventus
Bei mobilen Macs ist die Auswahl nicht viel anders als beim iPhone:
• ein kleines, günstiges Modell (SE, MB/MBA*)
• vorgängiges Modell in zwei Grössen
• neuestes Modell in diesen zwei Grössen

*Das MBA wird vermutlich eingestellt, sobald das MB günstiger wird, also bei Erscheinen des MacBook 2. Gen.; bis dahin muss das MBA als günstiges Einsteigergerät dienen.

Das MBPoTB dient als relativ günstiges Modell für jene, denen das MB zu leistungsschwach ist.

Was ist denn daran "relativ günstig"...Manche hier verlieren doch vollkommen das Gefühl für eine wie auch immer geartete Lebensrealität oder sind hier nur noch die oberen 10.000 am kommentieren?

Wo is denn da noch die Relation wenn man 1100 (MBa mit 2x1,6Ghz, 128SSD, 900p auf 13 Zoll) als günstig bezeichnet für Hardware von vorgestern..und 1450 als relativ günstig für das Gebotene.

Mich stört da nicht der Apple Preis, sondern dass es Leute gibt die das ernsthaft noch verteidigen und/oder glorifizieren und es als ok'ish ansehen. Wenn Apple (und deren Fans) aufhören sich als Marke der Künstler, der Jugend und Kreativen zu gerieren - dann ok - denn an deren Lebensrealität geht das einfach nur noch vorbei.

Mich interessiert ja auch nicht was eine Rolex kostet und wer möchte kann das bezahlen.
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deppenapostroph's28.10.16 12:55
iGod
Apple will die einfachen Kunden, die Surfen und Mailen wollen, natürlich auch zum iPad Pro locken. Deswegen wird das MacBook Air nicht so attraktiv angeboten.

Logisch, IpadPro = Surfen und Mailen. Sagt ja das Pro im Namen und der Einstiegspreis von 680€ - Alles klar
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cfkane28.10.16 12:55
mr.-antimagnetic
Aber solange wie der dicke Phil über "thinness" schwadroniert u. Herr Cook das Wort "amazing Products" in jeden dritten Satz einbaut - solange werden die ignoriert ..
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sonorman
sonorman28.10.16 12:56
deppenapostroph's
Mich interessiert ja auch nicht was eine Rolex kostet und wer möchte kann das bezahlen.
Aber vielleicht will Apple ja mehr wie Rolex sein. Oder zumindest wie Porsche. Da gibt es auch vergleichbar stark motorisierte und besser ausgestattete Auto für deutlich weniger Geld. Aber das sind eben keine Porsche.
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