Jon Prosser: Neue AirPods, neuer iMac und AirTags stehen bereit

In einem ausführlichen Ausblick auf Apples Pläne mit dem Mac hatten wir bereits dargelegt, dass der aktuelle iMac überfällig für eine Überarbeitung ist (siehe ). Dem Branchen-Insider Jon Prosser zufolge sieht Apple dies genauso und steht vor der Veröffentlichung eines neuen Modells. Die Ankündigung könnte nun jederzeit erfolgen, denn die Geräte seien "ready to ship". Wenn es sich eher um ein kleineres Prozessor-Upgrade handelt, dann ist mit einem Verkaufsstart im Mai zu rechnen. Sofern sich das Design stark wandelt und Apple auf dünnere Rahmen rund um das Display wechselt, wäre die WWDC ein wahrscheinlicherer Termin. In einem Punkt ist sich Prosser sicher: Heute kommt keine entsprechende Ankündigung.


Neue AirPods: Ebenfalls ready to ship
Prosser, dessen Vorhersagen in den vergangenen Monaten außerordentlich akkurat waren, spricht zudem von neuen AirPods. Auch diese seien versandbereit, es fehle nur noch Apples Ankündigung. Allerdings bleibt unklar, um welche Modellserie es sich dabei handelt – die seit Wochen diskutierten "AirPods X" mit Fokus auf Sportler sind es aber wohl nicht. Apple wartet laut Prosser nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, kann also jederzeit mit dem Verkauf beginnen. Gerüchte über "AirPods 3" mit angeblicher Markteinführung im Mai kamen erst kürzlich auf, da sich Walmart in einer Produktbeschreibung verplappert hatte (siehe )

AirTags: Zur WWDC
Auf Nachfrage äußert sich Prosser auch zu den Sachensuch-Etiketten, die Apple wohl unter dem Markennamen "AirTags" vertreiben wird. Diese erscheinen Prossers Informationen zufolge im Juni, Apple wolle die Ankündigung erst auf der Entwicklerkonferenz vornehmen. Zwischen ersten eindeutigen Hinweisen auf dieses Produkt und dem Verkaufsstart läge damit rund ein Jahr – Apple hatte schon in der Betaphase von iOS 13 an diversen Stellen im System Vorbereitungen getroffen. Unbekannt ist, ob sich die Markteinführung aufgrund technischer Probleme verschob oder ob Apple ohnehin nie einen früheren Start ins Auge gefasst hatte.

Kommentare

CJuser07.05.20 11:34
Da kann man wohl hoffen, dass man sich mit einem Update beim iMac noch gut 1,5 Monate Zeit lässt, sonst wird es nur ein Hardware-Update und nicht mehr...
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Philantrop
Philantrop07.05.20 12:21
Zum einen freue ich mich über neue AirPods.
Meine der ersten Generation halten gefühlt noch 20 Minuten beim telefonieren.
Schade drum.

Zum anderen würde ich gerne bei neuer Mac-Hardware zugreifen - bin aber am verzweifeln. Die Preis-Leistungs-Schere geht immer weiter auseinander. Intel ist mit seinen Prozessoren so weit ins Hintertreffen geraten, dass ich niemanden aktuell dazu raten würde - ein Produkt mit Intel CPU zu kaufen.

Bei Apple ist es ja noch schlimmer - weil sie in der Regel noch die letzte oder vorletzte CPU-Generation verbauen und dazu noch oft die Laptop-CPUs wegen der geringeren TDP die noch schlechter sind und früher drosseln.
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athlonet07.05.20 20:44
Ich hätte nichts gegen einen baldige Veröffentlichung eines aktualisierten iMacs mit Core i 10000 (AMD Ryzen ist leider unwahrscheinlich) und AMD Navi GPU. Und SSD only.

Ein neues Design birgt die Gafahr, dass die RAM-Klappe (27 Zoll iMac) wegfällt.
+2
level1608.05.20 00:30
Wir würden den iMac nicht als überfällig bezeichnen. Man schaue sich einfach die Veröffentlichungen der letzten Jahre an. Modell 2015: Oktober 2015 bis Juni 2017. Modell 2017: Juni 2017 bis März 2019. Modell 2019: März 2019 bis ???. Diese Zyklen und die Verfügbarkeit der 10. Gen. Intel Desktop CPUs betrachtet, rechnen wir mit einer Vorstellung im Herbst 2020. Es sei denn Apple bekommt von Intel wieder spezielle CPUs und diese auch früher als der Rest der Hersteller, denn könnte es diesen oder nächsten Monat neue Modelle geben. ... und dann waren da noch die Gerüchte über einen 23" iMac im Herbst, deren Quellen als verlässlich galten.
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