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Google schnallt den Gürtel enger

Angesichts der angespannten Wirtschaftslage sieht auch Google Handlungsbedarf und stellt verschiedenste Projekte ein. Betroffen ist nun der Twitter-Konkurrent Jaiku, den Google nach der Umstellung auf die Google App Engine in die Welt des Open-Source entlassen will, um sich dann aus der aktiven Weiterentwicklung zurückzuziehen. Ganz eingestellt werden soll Dodgeball, mit dem man in der Nähe befindliche Freunde ausfindig machen konnte. Weitere Einsparungsmaßnahmen erhofft man sich zudem durch die Einstellung des Google-Video-Portals, welches seit jeher in Konkurrenz zum eingekauften YouTube steht. Zwar soll der Zugriff auf die Google Videos weiterhin möglich sein, doch neue Videos sollen Anwender nur noch einige Monate auf Google Video veröffentlichen können. Entsprechende Zeiträume will Google demnächst bekannt geben. Wenig verwunderlich ist daher auch die Verkündung, dass Google erstmals Mitarbeiter entlassen will. Begonnen wird beim Rekrutierungs-Team, welches um 100 Stellen verkleinert werden soll. Ebenfalls will Google weitere Entwicklungsstandorte zusammenlegen. Davon betroffen sind nach Arizona nun Standorte in Texas, Norwegen und Schweden. Betroffene Mitarbeiter will Google in anderen Standorten unterbringen und erhofft sich so eine effektivere Zusammenarbeit zwischen den Entwickler-Teams.

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Kommentare

shetty16.01.09 11:39
Kann man dann endlich auch bei Youtube längere Videos hochladen?
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rasta293
rasta29316.01.09 11:58
nein, jetzt noch kürzere Sparpaket
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LoCal
LoCal16.01.09 12:00
Auch wenn es fies klingen mag: Ein Hoffnungsschimmer
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
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croc_one
croc_one16.01.09 12:10
Google Video, ok. Jaiku, ok. Dodgeball, ok. Aber jetzt auch noch das Recruiting Team verkleinern >> also Google gehts nun echt nicht schlecht, ich halt das für überzogen.
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FoundInTheFlood
FoundInTheFlood16.01.09 12:44
Wir scheinen alle zu unterschätzen was da an "Krise" noch kommen wird ...
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Rotfuxx16.01.09 14:03
Google lebt von Werbeeinnahmen und die gehören in Krisenzeiten typischerweise zuerst zum Streichpotenzial.

Die Konjunkturzyklen bekommt daher die von Werbemitteln abhängige Industrie zumeist doppelt so stark zu spüren.
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