ELAC präsentiert High–End Stereo-Vollverstärker mit DAC zu einem attraktiven Preis

Bei meiner ELAC Firmen-Tour letzte Woche war er zu sehen, und auf diversen Messen tingelt er schon seit Anfang des Jahres als Prototyp durch die Lande. Jetzt steht ELACs kompakter Vollverstärker kurz vor dem Verkaufsstart. Sein Name: ELAC EA101EQ‑G


Kompakt
Marke ELAC
Bezeichnung EA101EQ‑G
Art Stereo Verstärker/DAC
Empf. Preis (€) 699
Verfügbarkeit sofort
Der kleine Amp hat es bei näherer Betrachtung faustdick hinter den Ohren. Nicht nur, dass er für seine Größe recht ordentliche Ausgangsleistung bietet: Angegeben ist diese mit 2x 80 W, die von der sogenannten BASH–Technologie (Bridge Amplifier Switching Hybrid) in Verbindung mit klassischen A/B–Verstärkern erzeugt wird. Ein Class D-Netzteil erzeugt dabei eine modulierte Versorgungsspannung, die sich dem tatsächlichen Leistungsbedarf anpasst. Hierdurch wird die Effizienz drastisch erhöht. ELAC verspricht, dass dieser kleine Amp auch anspruchsvolle Lautsprecher bis 2 Ohm problemlos treiben kann.

Aber Signalverstärkung ist längst nicht alles, was der EA101EQ-G auf den Kasten hat. Per asynchronem USB–Eingang nimmt er digitale Daten bis 24 bit / 192 kHz entgegen und wandelt diese in Analogsignale. Damit – und weil er so schön kompakt ist – eignet sich der EA101EQ-G auch als DAC für die Nutzung am Mac. Und ganz nebenbei bietet er auch noch einen 6,35 mm Kopfhöreranschluss.


Einen DAC bietet natürlich heute fast jeder integrierte Amp. Aber nicht so schnell. Da ist noch mehr. Der EA101EQ-G ist zwar "nur" ein Stereo–Vollverstärker, er verfügt aber über eine DSP–basierte Signalverarbeitung. Die erlaubt es ihm, über seine digitalen Eingänge auch Dolby Digital 2.1 zu verarbeiten. Einen entsprechenden Subwoofer–Ausgang besitzt er ebenfalls. Außerdem ist auch Bluetooth für drahtlose Wiedergabe von kompatiblen Playern mit von der Partie.

Dies alles kann komfortabel über eine zugehörige App (erhältlich für iOS und Android) gesteuert werden. Außerdem hat er damit noch weitere tolle Tricks auf Lager. Mit der App-basierten „Auto Blend und Calibrate“ Funktion (ABC) bietet er automatische akustische Einmessung für klassisches Stereo, aber auch für 2.1-Systeme mit Subwoofer. Auto Blend optimiert das Zusammenspiel von Subwoofer und Hauptlautsprecher durch Ermittlung der idealen Übergangsfrequenz und Phasenbeziehung. Calibrate übernimmt anschließend eine akustische Adaption des Systems an die Raumakustik. Dies alles funktioniert ohne aufwendiges Prozedere.


Mehr noch. Der EA101EQ-G verfügt über eine Anlernfunktion für Signale von fremden Fernbedienungen, beispielsweise der des Fernsehers oder der Set-Top-Box, sodass diese die Lautstärke des EA101EQ-G regeln können. Das funktioniert, indem der im EA101EQ-G verbaute IR–Empfänger das Signal einer fremden Fernbedienung empfängt. Über die zugehörige App kann man den so angelernten Befehlen die entsprechende Funktion (z.B. VOL+) zuweisen. Zwar wird der EA101EQ-G auch mit einer eigenen IR–Fernbedienung geliefert, doch dank der Anlernfunktion muss man diese nicht ständig mit auf dem Tisch liegen haben. – Sehr nett!


Und das Beste zum Schluss: Mit einem UVP von 699 Euro ist der ab sofort erhältliche EA101EQ‑G durchaus erschwinglich.

Kommentare

frankenstein20.11.16 09:14
Kein Ethernet oder WLAN?
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Hot Mac
Hot Mac20.11.16 09:21
frankenstein
Kein Ethernet oder WLAN?
Der Element ist ein Verstärker und kein Netzwerkplayer.
Fürs Streaming gibt es andere Geräte.

Bei dem Preis kann man nicht meckern.
Champagne for my real friends, real pain for my sham friends!
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sonorman
sonorman20.11.16 09:42
Es wird zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen netzwerkfähigen Verstärker von ELAC geben, der auch als Endpoint für den Discovery Music Server () dienen kann. Der Element ist bewusst nicht als Netzwerkkomponente ausgelegt.
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Michael Lang20.11.16 11:14
Sehr interessanter Verstärker zu einem vernünftigen Preis. Über einen baldigen Test (wie gut er klingt und wie gut die Einmessfunktionen funktionieren) würde ich mich sehr freuen...
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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wurzelmac
wurzelmac20.11.16 13:53
Kopfhörerausgang?!?
You have to keep busy. After all, no dog has ever pissed on a moving car.
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Hot Mac
Hot Mac20.11.16 14:06
wurzelmac
Kopfhörerausgang?!?

Hat er, aber nur einen!
Champagne for my real friends, real pain for my sham friends!
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teorema67
teorema6720.11.16 15:25
Hot Mac
wurzelmac
Kopfhörerausgang?!?

Hat er, aber nur einen!
So ne veraltete Klinke, wie wir kürzlich gelernt haben
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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Hot Mac
Hot Mac20.11.16 15:44
Das ist nur etwas für Nostalgiker!
Obwohl ...
Die 1⁄4-Zoll-Klinke werden wir wohl so schnell nicht los.
Champagne for my real friends, real pain for my sham friends!
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barabas20.11.16 16:02
Hot Mac
Das ist nur etwas für Nostalgiker!
Obwohl ...
Die 1⁄4-Zoll-Klinke werden wir wohl so schnell nicht los.

Die andere Frage dürfte lauten, - taugt der KH-Anschluss etwas? In der Regel sind diese Standartanschlüsse an Hifi-Komponenten nicht die hochwertigsten.

Aber wenigsten hat er einen,,,,
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barabas20.11.16 16:04
teorema67
Hot Mac
wurzelmac
Kopfhörerausgang?!?

Hat er, aber nur einen!
So ne veraltete Klinke, wie wir kürzlich gelernt haben

Ich schließe hier mal nicht aus das diese alten Anschlüsse sogar noch unsere "neuen" Macs überleben
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teorema67
teorema6720.11.16 18:22
Hot Mac
Das ist nur etwas für Nostalgiker!
Obwohl ...
Die 1⁄4-Zoll-Klinke werden wir wohl so schnell nicht los.
Also ehrlich... Wenn da ein Lightning dran wäre, hätten wir was zum Lachen. Ein teurer DAC, an dem der Kopfhörer mit einem weiteren DAC/AMP betrieben wird

Die 6,3 mm Klinke ist absolut in Ordnung.
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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eames20.11.16 19:30
sonorman
Es wird zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen netzwerkfähigen Verstärker von ELAC geben, der auch als Endpoint für den Discovery Music Server dienen kann.
Hast du die Möglichkeit den neuen NAD C368/388 zu testen? Der würde mich sehr interessieren. Ist ein klassischer Stereoverstärker den man mit Bluesound umd Hdmi erweitern kann...
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iKurt
iKurt23.11.16 19:28
Wenn er nur bis zu 2 Ohm treiben kann, ist er für Elektrostaten wohl nicht geeignet, denn diese gehen bis 0,1- 0,2 Ohm herunter.
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teorema67
teorema6723.11.16 23:33
Die haben doch eh ihr eigenes Speiseteil.
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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HAL 9000
HAL 900027.03.17 22:22
Die kleine Kiste läuft hier seit gestern.
An JM-Lab Electra 905.
Kommt gut, auch ohne Einmessung...
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