DigiTimes zum iPhone Fold/Ultra: Apple um Release in diesem Jahr bemüht


Apples erstes faltbares Smartphone wirft seine Schatten voraus: Zuletzt hieß es aus der Gerüchteküche, dass die Testproduktion bei Foxconn bereits begonnen habe. Ein aktueller Bericht macht zudem auf die besondere Klebeschicht aufmerksam, welche einen sichtbaren Knick im Display weitgehend verhindern soll (siehe
hier). Cupertino habe ferner eine exklusive
Abmachung mit Samsung getroffen: In den nächsten drei Jahren komme ausschließlich der koreanische Konzern für den Bezug des Panels infrage. Was den Release-Termin anbelangt, so sind sich die Branchenkenner jedoch uneinig.
DigiTimes äußert sich nun in dieser Frage: Tatsächlich gebe es Verzögerungen, allerdings seien diese nicht so gravierend, wie von einigen angenommen.
Massenproduktion um zwei Monate verschoben?Bislang sind sich die Leaker überaus uneinig darüber, wann Apple das iPhone Fold/Ultra veröffentlicht. Setsuna Digital sieht keine Probleme am Horizont und wertet die angelaufene Testproduktion als positives Zeichen. Nikkei Asia zufolge stieß Cupertino jedoch auf mehr Schwierigkeiten als gedacht – denkbar wäre sogar ein Release im nächsten Jahr. DigiTimes bestätigt Annahmen, die von einer Verzögerung ausgehen: Die Pläne für die Produktion hätten sich um „etwa ein bis zwei Monate“ nach hinten verschoben. Der Konzern scheint sich dennoch optimistisch zu zeigen: Er habe die Zulieferer bislang nicht über einen verspäteten Marktstart informiert. Die Massenproduktion erfolge erst im August und nicht im Juni, wie zunächst angepeilt.
Apple hält am Marktstart in diesem Jahr festEinschätzungen, die einen Marktstart des Produkts im Frühjahr 2027 vermuten, erteilt DigiTimes eine Absage: Das Unternehmen möchte nach wie vor, dass das Gerät in diesem Jahr im Handel erscheint – und das in ausreichenden Stückzahlen: Käufer, die beim iPhone Ultra/Fold nicht zuschlagen und sich stattdessen vielleicht für das iPhone 18 Pro (Max) entscheiden, sind mit Sicherheit nicht im Interesse des Konzerns. Das faltbare iPhone soll nämlich zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar kosten und Apple eine großzügige Marge einbringen.