Die wertvollste Marke der Welt: Apple


Gerade erst jährte sich ein Ereignis, welches beinahe mit der kompletten Aufgabe der Marke "Apple" einhergegangen wäre. Wie in diesem
Artikel näher beleuchtet, wollte Sun damals das leckgeschlagene Unternehmen kaufen, den Namen Apple allerdings beerdigen. Was damals eine nicht komplett von der Hand zu weisende Strategie war, klingt heutzutage schlicht absurd – wie auch der aktuelle Markenreport von Brand Finance zeigt. Dort liegt Apple zum dritten Mal in Folge auf dem ersten Platz als wertvollste Marke der Welt. Im ersten Jahr der Aufstellung (2007) befand sich Apple übrigens noch auf Rang 43.
Big Tech dominiertAuf den ersten fünf Plätzen finden sich wenige Überraschungen, denn hinter Apple landen Microsoft, Google, Amazon und Nvidia. Hinsichtlich des errechneten Markenwertes gibt es allerdings eine deutliche Spanne, denn Apple liegt rund 420 Milliarden Dollar vor dem Grafikspezialisten Nvidia. Jene Werte sollen beschreiben, wie viel eine Marke wert wäre, könnte man diese losgelöst vom Unternehmen verkaufen. Es fließen Faktoren wie Bekanntheit, Image, Kundenloyalität, Preismacht (wie viel Aufpreis Kunden also im Vergleich zu ähnlichen Produkten akzeptieren), aber auch Prognosen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen ein.

Das aktuelle
Ranking auf Brand Finance
Apple punktet mit DienstenIm Falle Apples betont Brand Finance, dass der Zuwachs von 6 Prozent nicht von Hardware, sondern von Diensten mit sehr hohen Margen wie App Store, Werbung und Cloud-Angeboten stammt. Einen besonders starken Anstieg verzeichnete Nvidia, denn der Markenwert hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.
Markenstärke und Nutzung: YouTube liegt vornZusätzlich zum Markenwert geht Brand Finance zudem auf die Markenstärke ein – womit die allgegenwärtige Präsenz und Zugänglichkeit gemeint ist. Hier dominiert YouTube, denn kein anderes Angebot bindet täglich mehr Menschen. Das Videoangebot bringt es nicht nur auf eine Bekanntheit von 90 Prozent, gleichzeitig gaben 70 Prozent an, den Dienst zu nutzen oder nutzen zu wollen.