Bloomberg: Apple stellt bald die Ergebnisse der Google-/Gemini-Partnerschaft vor


Bislang sind nur die groben Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit zwischen Apple und Google bekannt, um Siri zukünftig auf Gemini aufsetzen zu lassen. Die beiden Unternehmen hatten in einer Stellungnahme entsprechende Berichte bestätigt und zudem
erklärt, dass dieselben Datenschutzvorgaben wie bislang gelten. Wer Gemini-Siri nutze, führe die Anfragen via Private Cloud Compute aus – was laut Bloomberg allerdings nur in einer Übergangsphase so ist (siehe
Artikel). Lange muss man sich aber wohl nicht mehr gedulden, bis Apple weitere Details nennt, so eine neue Meldung.
Bloomberg: Beta von Siri 2 startet im FebruarLaut
Bloomberg bleibt es dabei, dass iOS 26.4 und macOS 26.4 den Startschuss für die neue Siri-Generation markieren. Die Betaphase beginne in weniger als einem Monat, sodass im Februar also die Früchte der Kooperation erstmals unter die Lupe zu nehmen sind. Möglich sei zudem eine kleinere Apple-Veranstaltung mit geladenen Gästen, auf der es dann die erste Vorführung dessen gebe, was man vor eineinhalb Jahren versprochen hatte. Hauptsächlich geht es darum, Siri Kontextwissen zu spendieren – der Assistent soll wissen, was sich gerade auf dem Display des Nutzers tut, und darauf reagieren können. Zusätzlich komme jedoch Gemini als LLM zum Einsatz, um die erforderlichen Sprachfähigkeiten zu bieten und komplexere Aufgaben durchzuführen.
Einige Monate später ein ganz neues SystemWie schon in der vergangenen Woche
berichtet, ist der nächste Schritt nicht mehr weit entfernt. Angeblich integriert Apple Siri mit iOS und macOS 27 in alle wichtigen hauseigenen Apps. Aus dem bisherigen Siri-System werde eine Chatbot-artige Aufmachung zur Interaktion mit dem OS bzw. Inhalten der jeweiligen Apps. Angeblich laufen Gespräche zwischen Apple und Google, Gemini dann aber auf Google-Servern zu betreiben und eben nicht über Private Cloud Compute. Wie der Artikel beleuchtet, habe Apple Datenschutzbedenken zugunsten einer pragmatischen, aber einfacher umsetzbaren Lösung hintangestellt.
Apple erwog Kauf eines DrittanbietersBloomberg nennt noch einige weitere Hintergrunddetails. So stand auch der Kauf eines KI-Unternehmens zur Diskussion. Gleichzeitig liefen Verhandlungen mit Anthropic, Apple wollte jedoch nicht die geforderten "mehrere Milliarden Dollar pro Jahr" aufbringen. Gegen eine Kooperation mit OpenAI gab es indes Bedenken. Weder war OpenAI wohl sonderlich interessiert, noch wollte Apple mit jenem Anbieter zusammenarbeiten, der seit Monaten scharenweise Apple-Mitarbeiter abwirbt.