Ausstellung des Apple I: Erster Apple-Rechner verwandelt Festival in „Disneyland für Nerds“

Apple startete 1976 mit kaum mehr als einer Platine samt Anschlüssen, die von Steve Wozniak entwickelt wurde. Der Apple I erschien seinerzeit für 666,66 US-Dollar. Auch wenn erst der Apple II dem Personal Computer zum Durchbruch verhalf und das Unternehmen zum Big Player unter den amerikanischen Firmen machte, gilt der Apple I heute als bahnbrechende Pionierleistung. Entsprechend begehrt sind Sammlerstücke des Rechners, von denen es nicht mehr allzu viele gibt. 12 davon waren am Wochenende auf dem Vintage Computer Festival zu sehen.


„Disneyland für Nerds“
Nur 70 Einheiten des Apple I existieren heute noch. Von den ursprünglich 200 produzierten Einheiten sollen 175 verkauft worden sein. Der Computer war zwischen Juli 1976 und Mai 1977 erhältlich. Umso begehrter wurden die 12 Exponate, von denen nur einige noch funktionierten, des ersten Apple-Rechners im Computer History Museum in Mountain View (Kalifornien) beäugt.


Bild: Erik Klein/Vintage Computer Federation

Die seltenen Apple-Stücke verwandelten das jährlich stattfindende Vintage Computer Festival in ein „Disneyland für Nerds“, so Dag Spicer. Es ist dem Kurator des Museums zufolge schon sehr lange her, dass so viele Apple I an einem Ort vereint waren – das letzte Mal sei es der Fall gewesen, als Steve Jobs und Steve Wozniak die Rechner zum Teil in Jobs’ Elternhaus produzierten sowie verkauften. Die Besucher des Festivals seien total fasziniert.

Apple I begehrtes Objekt bei Auktionen
Die 12 Geräte stammen alle von unterschiedlichen Besitzern, die aus den unterschiedlichsten Regionen zum Festival kamen – darunter die USA, Europa und der Mittlere Osten. Bei Auktionen erzielen gut erhaltene Modelle hohe Preise. Im Mai etwa kam bei Christie’s ein Erlös von 471.000 US-Dollar für einen Apple I zusammen.

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