Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Apples kritisch gesehene Entfernung der ICEBlock-App: Untersuchungen gegen die Regierung laufen an

Im Oktober hatte Apple die Razzienwarn-App "ICEBlock" aus dem App Store entfernt. Nutzer konnten darüber Sichtungen von ICE-Agenten und Razzien melden – andere sahen auf einer Karte innerhalb eines Radius von fünf Meilen, wo ICE-Aktivitäten stattfanden. Die Trump-Administration bezeichnete diese und andere vergleichbare Apps hingegen als Behinderung der Arbeit von ICE sowie als Gefährdung der Beamten. Apple erklärte gegenüber Medien, man habe auf "Informationen von Strafverfolgungsbehörden" reagiert, wonach die App Sicherheitsrisiken berge – und sich deswegen zum von vielen Seiten kritisierten Schritt des Store-Banns entschlossen. Rein formal konnte Apple das mit den App-Store-Regeln begründen. Politischer Druck war nach allem, was öffentlich bekannt ist, aber ganz eindeutig ein zentraler Faktor.


US-Justizministerium: Wir haben Apple dazu gebracht
Justizministerin Pam Bondi brüstete sich später ganz offen, das Ministerium habe Apple kontaktiert und gefordert, die App zu entfernen – Apple habe das dann umgehend getan. Somit erfolgte die Sperrung nicht aufgrund eines richterlichen Beschlusses, sondern war eine Entscheidung des Unternehmens. Apps wie Waze oder Google Maps zeigen hingegen seit Jahren Polizeikontrollen und Radarfallen an, was aber nicht zu vergleichbaren Reaktionen führte. Auf viele wirkte es daher nicht wie eine neutrale Policy-Entscheidung, sondern wie ein direktes Einlenken gegenüber einer Regierung, welche die App politisch unerwünscht fand.

Untersuchungen: Klare Verletzung der Verfassung?
Nun sollen aber Untersuchungen anlaufen, welche die Rolle der US-Regierung prüfen. Man will unter anderem klären, ob das DoJ ("Department of Justice") unter Pam Bondi verfassungswidrig Druck auf Apple ausgeübt hat. Es herrscht nämlich Zweifel daran, ob das Ministerium in derartiger Weise gegen legale Apps vorgehen dürfe. Besagte Initiative geht vom demokratischen Abgeordneten Jamie Raskin aus, einem Rechtswissenschaftler aus Maryland.

Offenlegung der Kommunikation gefordert
Dieser fordert das Ministerium auf, die Kommunikation mit Apple offenzulegen. Das DoJ kann den Vorgang zwar verzögern, sich jedoch kaum gegen eventuelle Vorladungen von Beamten oder Bondi selbst wehren. Für Apple ist das zwar rechtlich irrelevant, wohl aber PR-seitig unangenehm: Man gibt sich gern als Verteidiger von Privatsphäre und Bürgerrechten, ist jetzt aber prominentes Beispiel in einer möglichen "First Amendment"-Verletzung durch Regierungsdruck. Wie es von Raskin heißt: "Die Nötigungs- und Zensurkampagne, die letztlich auf die Nutzer der ICE-Apps abzielt, ist ein offenkundiger Versuch, Kritiker dieser Regierung zum Schweigen zu bringen und alle Beweise zu unterdrücken, welche die Lügen der Administration entlarven könnten – einschließlich ihrer Versuche, Morde zu vertuschen".

Kommentare

Troubadixderdritte10.02.26 13:08
Einfach jämmerlich, wie rückgratlos solch ein Hunderte-Milliarden-Dollar-Konzern agiert.
+28
L-E10.02.26 13:42
"direktes Einlenken"

Ich übersetze: feiges Einknicken.

Und warum wundert es mich nicht?
Und warum würde es mich auch nicht wundern, wenn Bondi gegen geltendes Recht verstieß?
+8
MrJava10.02.26 14:15
Ganz tolle „Experten“ melden sich hier zu Wort. Wetten, dass Eure … ganz klein geworden wären, wenn ihr an Apples Position stehen würdet? Hier in D könnte man das (bisher), aber in den USA mit dieser Regierung sicher nicht!
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
-11
Dunnikin
Dunnikin10.02.26 15:34
MrJava
Ganz tolle „Experten“ melden sich hier zu Wort. Wetten, dass Eure … ganz klein geworden wären, wenn ihr an Apples Position stehen würdet? Hier in D könnte man das (bisher), aber in den USA mit dieser Regierung sicher nicht!

Es ist klar, daß Apple irgendwie mit dem Regime des Orangenen klarkommen muß. Das bedeutet aber nicht, ein Rückgrat wie ein Gummibärchen zu bekommen. Die App hat nicht gegen die Store-Richtlinie verstoßen, nicht gegen US-Gesetze verstoßen, sondern wurde ohne richterliche Anordnung unter vorauseilendem Gehorsam rausgeworfen. Das ist die berechtigte Kritik.

Für mich ist das unterstes Niveau, wenn ich was nicht ausstehen kann, dann sowas. Ein resolutes Auftreten, zumal nach dem Gesetz, stünde solchen Konzernen wie Apple nicht schlecht. Zivilcourage. Stattdessen gibt man den Bückling. Wer das ständig macht, sieht bald wie ein Kamel aus.

Ich finde das abstoßend und widerlich.
+22
Fontelster
Fontelster10.02.26 16:01
MrJava
Ganz tolle „Experten“ melden sich hier zu Wort. Wetten, dass Eure … ganz klein geworden wären, wenn ihr an Apples Position stehen würdet? Hier in D könnte man das (bisher), aber in den USA mit dieser Regierung sicher nicht!

Apple hat sich früher sogar gegen Gerichtsbeschlüsse erfolgreich gewehrt:
spiegel.de
Das FBI hatte Apple im Jahr 2016 per Gerichtsbeschluss dazu aufgefordert, den Ermittlern dabei zu helfen, an Daten auf dem iPhone des Täters zu kommen. Die Behörde hatte damals verlangt, Apple solle ihr eine spezielle Version des iPhone-Betriebssystems bereitstellen, mit der sie die Verschlüsselung des Systems umgehen könne.

Der Konzern hatte sich damals geweigert, dieser Forderung nachzukommen […] Letztlich holte sich das FBI Hilfe von Hackern.
Finde leider den betreffenden Artikel grade nicht, Zitat ist hier aus einem älteren Beitrag zu dem Thema.
+8
strateg
strateg10.02.26 16:35
eine kritik ist berechtigt und zivilcourage wäre wünschenswert — aber in den usa unter dem faschisten trump ist dies kaum bis gar nicht umsetzbar❗️die vergangenheit belegt mit unzählbaren bespielen wie dumm, impulsiv und krass der werdende diktator trump auf solche dinge reagiert.

von aufenweise nicht weissen menschen bis zu weltkonzernen die täglich in den usa aufs schlimmste drangsaliert werden — niemand ist vor seinen spontanen wie gefährlichen hirngespinsten sicher❗️

hier in europa einfach nur den besserwisser zu mimen ist schlichtweg weltfremd —.
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
-9
99problems10.02.26 17:18
strateg
eine kritik ist berechtigt und zivilcourage wäre wünschenswert — aber in den usa unter dem faschisten trump ist dies kaum bis gar nicht umsetzbar❗️die vergangenheit belegt mit unzählbaren bespielen wie dumm, impulsiv und krass der werdende diktator trump auf solche dinge reagiert.

von aufenweise nicht weissen menschen bis zu weltkonzernen die täglich in den usa aufs schlimmste drangsaliert werden — niemand ist vor seinen spontanen wie gefährlichen hirngespinsten sicher❗️

hier in europa einfach nur den besserwisser zu mimen ist schlichtweg weltfremd —.


Das hat nichts mit Besserwisserei zu tun.
Sondern damit, dass es Zeit ist, sich zu positionieren. Cook versucht den Spagat.
Das wird ihm nicht gelingen, weil die USA zur Diktatur werden und entweder folgst du, oder du wirst zum Feind.
Für die meisten (kleinen) Unternehmen ist es zuviel verlangt, sich dagegen zu stemmen bzw. hätte keinen Effekt. Da stimme ich zu.
Apple hat jedoch die Macht etwas zu bewegen und nutzt sie überhaupt nicht.
Jetzt ist die Zeit zu zeigen wo du als Unternehmen stehst.
Die Entscheidung wird einem aufgezwungen. Das sollte man verstehen.
+9
L-E10.02.26 17:35
MrJava
Ganz tolle „Experten“ melden sich hier zu Wort. Wetten, dass Eure … ganz klein geworden wären, wenn ihr an Apples Position stehen würdet? Hier in D könnte man das (bisher), aber in den USA mit dieser Regierung sicher nicht!

Wetten kann man über vieles. Führt aber nicht zum Ziel.

Apple beschäftigt ein teures Heer an Anwälten. Da hätte zumindest mal die Frage an das korrupte Pack um Bondi gestellt werden können, auf welche Rechtsgrundlage sie sich stützt. Sonst ist Apple ja auch nicht zimperlich, wenn es um Rechtsstreitereien geht. Außerdem hatte der "danke danke danke Mr. Präsident"-Tim Cook dem werten A-Loch ja erst Gold und Millionen rübergeschoben, da wäre so eine Frage des Anwälte-Heers Apples an Bondi wohl nicht so schlimm gewesen.

Aber ich wiederhole mich: Tim Cook ist zum Arschkriecher geworden und kloppt die Werte, für die Apple einst stand, nach und nach in die Tonne. Und wenn sich in den eigenen Reihen, wie jüngst, Unmut über diese Entwicklung regt, ringt sich Herr Cook allenfalls zu lauwarmem Geschwafel voller wohlklingender aber bedeutungsloser Allgemeinplätze aus der PR-Mottenkiste durch.

Wer immer wieder im vorauseilenden Gehorsam den Bückling macht, der kann bald nur noch ganz krumm gehen und wird den Bückling immer wieder machen müssen. Das einzige, was gegen dieses korrupte Regime hilft, ist Rückgrat.
+9
seekFFM10.02.26 17:40
Wer am Tisch mit Yellow Man sitzt, tanzt nach seiner Musik ☝️😑
0
Dunnikin
Dunnikin10.02.26 18:51
seekFFM
Wer am Tisch mit Yellow Man sitzt, tanzt nach seiner Musik ☝️😑

Und wer nicht am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte.

Man kann aber aufrecht am Tisch sitzen und nicht nach der Pfeife vom Mann mit dem Frettchen auf dem Kopf tanzen. Man bringt seine eigene Musik mit.
+3
strateg
strateg10.02.26 20:08
auch die weltkonzerne sind im würgegriff von trump 99promlems!

als vor einigen monaten amazon bei seinen preisen aufzeigen wollte wie viel zollsteuern die eigentliche massive preiserhöhung ausmacht brauchte es ein anruf von trump — nach ein paar stunden, respektive über nacht war wieder alles beim alten. viele der fortune 500 firmen wollten zeitnah folgen und keiner hatte mehr die eier dazu. als kleine firma kannst du da eher noch was machen unter dem rader — bis dich einer seiner jünger verpfeift!
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
+1
99problems10.02.26 21:13
strateg
auch die weltkonzerne sind im würgegriff von trump 99promlems!

als vor einigen monaten amazon bei seinen preisen aufzeigen wollte wie viel zollsteuern die eigentliche massive preiserhöhung ausmacht brauchte es ein anruf von trump — nach ein paar stunden, respektive über nacht war wieder alles beim alten. viele der fortune 500 firmen wollten zeitnah folgen und keiner hatte mehr die eier dazu. als kleine firma kannst du da eher noch was machen unter dem rader — bis dich einer seiner jünger verpfeift!

nun ja, darum geht es ja. du musst dich positionieren. bezos, zuckerberg, etc. sie machen brav mit. ich hätte es mir eben von apple gewünscht, haltung einzunehmen, gegen diese usa. sieht nicht danach aus.
es ist halt eine entscheidung. bitter wird es so oder so.
geschichte und so

ps.
von bezos und buddies hätte ich auch nichts anderes erwartet.
das ist der unterschied zu apple.
0
tranquillity
tranquillity10.02.26 23:12
99problems
strateg
eine kritik ist berechtigt und zivilcourage wäre wünschenswert — aber in den usa unter dem faschisten trump ist dies kaum bis gar nicht umsetzbar❗️die vergangenheit belegt mit unzählbaren bespielen wie dumm, impulsiv und krass der werdende diktator trump auf solche dinge reagiert.

von aufenweise nicht weissen menschen bis zu weltkonzernen die täglich in den usa aufs schlimmste drangsaliert werden — niemand ist vor seinen spontanen wie gefährlichen hirngespinsten sicher❗️

hier in europa einfach nur den besserwisser zu mimen ist schlichtweg weltfremd —.


Das hat nichts mit Besserwisserei zu tun.
Sondern damit, dass es Zeit ist, sich zu positionieren. Cook versucht den Spagat.
Das wird ihm nicht gelingen, weil die USA zur Diktatur werden und entweder folgst du, oder du wirst zum Feind.
Für die meisten (kleinen) Unternehmen ist es zuviel verlangt, sich dagegen zu stemmen bzw. hätte keinen Effekt. Da stimme ich zu.
Apple hat jedoch die Macht etwas zu bewegen und nutzt sie überhaupt nicht.
Jetzt ist die Zeit zu zeigen wo du als Unternehmen stehst.
Die Entscheidung wird einem aufgezwungen. Das sollte man verstehen.

Zustimmung. Zumal es in letzter Zeit immer wieder schöne Beispiele gab, wo Trump bei genug starkem Widerspruch den Schwanz ganz schnell eingezogen hat. Er bellt gerne laut, aber wenn er auf starken Widerstand stößt, wird er schnell auch mal kleinlaut.
0
haschuk11.02.26 01:03
Allen ernstes. Ein geheiligstes Altvorderen „Think different“ Denken. Steve hätte nie… Steve hat genügend Dinge über Bord geworfen, um Apple am Leben zu erhalten.

Manch einer denkt, woah. Trump mal widersprechen, knickt er ein. Glaubt jemand wirklich, dass Grönland ad Acta gelegt ist. Oder das „zivilere“ Auftreten von ICE nu das geglättete ICE ist.

Nein. Wir sehen den Versuch, einen prinzipiell liberalen und förderalen Staat in ein zentral gelenktes System mit autokratischer Struktur umzuwandeln. Zum Teil, witzigerweise mit sozialistischen Strukturen. Und das ist flankiert mit ehemals pseudo Dem Bossen, die jetzt ihr wahres Gesicht zeigen.
Analysieren wir die Struktur, es bedeutet nur einen Killswitch um Nvidia, AMD und Apple den Garaus zu verschaffen. Nvidia und AMD sind aber System-relevant. Auf Apple könnte Project2025 komplett verzichten. Nein. Ist dem Projekt ein Dorn im Auge.

Und dann hat man genau diese Situation. Ich wette, dass dem Druck noch Begleiterscheinungen beiwohnten. Tariffs. Wie soll nun Apple reagieren? Let‘s go to Canada? Frommer Wunsch. Main market lost. Und kein Gefallen für Kanada. Würde in einem Krieg enden. In einem restdemokratischen System mache ich das, zettele aber genau diesen Prozess an und stelle das System Project2025 bloß. Gefällt mir die Strategie von Tim. Nö. Erkenne ich aber eine safe harbor Strategie. Ja. Weil ich nicht unsere absolutistischen Ansprüche als Maßstab aller Dinge sehe.
0
haschuk11.02.26 01:13
Jeder, der mal irgendwie politisch tätig war, Firmenpolitik ab einer Größe ist politisch, weiß um die Bedeutung um Killing Fields. Ich war 10 Jahre im Gemeinderat als unabhängiger Einzelkämpfer. 2x mit den meisten Kandidatenstimmen gewählt. Jede Sitzung war ein Killing Field. Und jede Entscheidung als Ausschussvorsitzender war permanent durch ein Klage der Blauschlümpfe bedroht. DAS ist die Realität, wenn ein Wirken, wie bei Apple, plötzlich politisch wird.
+4
strateg
strateg11.02.26 12:55
99problems
strateg
auch die weltkonzerne sind im würgegriff von trump 99promlems!

als vor einigen monaten amazon bei seinen preisen aufzeigen wollte wie viel zollsteuern die eigentliche massive preiserhöhung ausmacht brauchte es ein anruf von trump — nach ein paar stunden, respektive über nacht war wieder alles beim alten. viele der fortune 500 firmen wollten zeitnah folgen und keiner hatte mehr die eier dazu. als kleine firma kannst du da eher noch was machen unter dem rader — bis dich einer seiner jünger verpfeift!

nun ja, darum geht es ja. du musst dich positionieren. bezos, zuckerberg, etc. sie machen brav mit. ich hätte es mir eben von apple gewünscht, haltung einzunehmen, gegen diese usa. sieht nicht danach aus.
es ist halt eine entscheidung. bitter wird es so oder so.
geschichte und so

ps.
von bezos und buddies hätte ich auch nichts anderes erwartet.
das ist der unterschied zu apple.

ausser metas zuckerberg, der jedem amerikanischen präsidenten alles nickend nachplappert was er hören will machen alle anderen eine gute miene zu bösen spiel! sieh dir mal die mimiken all der ceos in den videos an wo trump sie wie schulbuben behandelt!

apropos geschichte — seh dich doch mal in unserer welt um … jeder versuch schlussendlich nur seinen eigenen arsch zu retten — du nicht?

weltkonzerne sind direkte konkurrenten der politik, vor allem von autokraten und möchtegern autokraten!
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
0
99problems11.02.26 13:47
strateg
99problems
strateg
auch die weltkonzerne sind im würgegriff von trump 99promlems!

als vor einigen monaten amazon bei seinen preisen aufzeigen wollte wie viel zollsteuern die eigentliche massive preiserhöhung ausmacht brauchte es ein anruf von trump — nach ein paar stunden, respektive über nacht war wieder alles beim alten. viele der fortune 500 firmen wollten zeitnah folgen und keiner hatte mehr die eier dazu. als kleine firma kannst du da eher noch was machen unter dem rader — bis dich einer seiner jünger verpfeift!

nun ja, darum geht es ja. du musst dich positionieren. bezos, zuckerberg, etc. sie machen brav mit. ich hätte es mir eben von apple gewünscht, haltung einzunehmen, gegen diese usa. sieht nicht danach aus.
es ist halt eine entscheidung. bitter wird es so oder so.
geschichte und so

ps.
von bezos und buddies hätte ich auch nichts anderes erwartet.
das ist der unterschied zu apple.

ausser metas zuckerberg, der jedem amerikanischen präsidenten alles nickend nachplappert was er hören will machen alle anderen eine gute miene zu bösen spiel! sieh dir mal die mimiken all der ceos in den videos an wo trump sie wie schulbuben behandelt!

apropos geschichte — seh dich doch mal in unserer welt um … jeder versuch schlussendlich nur seinen eigenen arsch zu retten — du nicht?

weltkonzerne sind direkte konkurrenten der politik, vor allem von autokraten und möchtegern autokraten!

wäre ich in den usa, würde ich bestimmt darüber nachdenken meinen arsch zu retten, klar.
die herren sitzen dort jedoch als ceos der mächtigsten unternehmen und knicken ein, weil sie sich davon erhoffen, so ihre wirtschaftlichen maximal-interessen unter möglichst wenig regulierung durchsetzen zu können.
anstatt drangsaliert zu werden.
nachvollziehbar auf der einen seite. andererseits eine dumme entscheidung langfristig. vor allem für ein marke wie apple.
aber die zeit wird es zeigen.
0
rschumacher
rschumacher13.02.26 16:45
Liebe Leute, ein später Kommentar, egal...
ich möchte an dieser Stelle eine weitere Perspektive darlegen, welches die Haltung des entsprechenden Akteurs in ein anderes Licht stellen könnte.

Apple könnte bewusst gekuscht haben, aber nicht aus Gehorsam, sondern um die Gegenpartei ins Messer laufen zu lassen.
Hätte Apple sich geweigert die App zu löschen, hätte die Debatte unendlich lange angedauert und gemäss ihrer Attitude würde die US-Regierung auch auf viele andere Organisationen reindreschen: kurz, sie würde nie damit aufhören.
Erst aber indem Apple der Aufforderung gefolgt ist, hat sich der Tatbestand einer Gesetzesübertretung ergeben, welches nun erlaubt, zu den Gerichten zu gehen und eine Verurteilung einzufordern. So wird die Regierung also mindestens ein blauees Auge bekommen und kann sich derartiges Verhalten nicht mehr oder viel weniger erlauben.
Falls es also zu einer Verurteilung des DoJ kommt, würde Apple zu etwas Nachhaltigerem mitgewirkt haben als zuvor angenommen.

Aber nochmals: selbstredend habe ich keine Ahnung ob Apple diesen Weg mit dieser Motivation gewählt hat, oder ob die aktuelle Entwicklung zufällig geschieht.
Da ein früherer Chef von mir diese Taktik in internationalen Gremien ab und zu und mit Erfolg angewendet hatte, halte ich das Szenario für möglich. Die Taktik ist in jenen Situationen vielversprechend, in der bei einer Gegenpartei ein unbedarft draufpreschendes Verhalten mit limitiertem taktilem Gespür erkennbar ist.

Ein Fazit ist auch: oft ist nicht ein einzelner Handlungsschritt einer Partei relevant, sondern der ganze Ablauf oder Prozess.
+2
Mecki
Mecki17.02.26 11:15
Ihr denkt das ist schlimm? Da wurde nur ein App entfernt, mehr ist nicht passiert.

Hier hingegen:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ice-social-media-daten-aktivisten-protest

Wurden Google, Meta, und Reddit unter Druck gesetzt, die Identitäten ihrer Nutzer offen zu legen, damit diese in eine neue "Anti-Terror-Datenbank" aufgenommen werden können.

Wohlgemerkt Nutzern, denen man überhaupt keine Straftat zur Last gelegt hat, denn diese haben keine Straftat begangen, d.h. es gibt keinerlei Rechtsgrundlage, die Herausgabe dieser Daten zu verlangen.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.