Apple und Burberry mit personalisiertem Shopping-Dienst

Das britischen Modeunternehmen Burberry hat in Zusammenarbeit mit Apple einen neuen Shopping-Service entwickelt, der das Einkaufserlebnis der Kunden personalisieren soll. Der „R Message“ genannte Dienst ist in die iOS-App (Link: ) von Burberry integriert und ermöglicht es Store-Mitarbeitern des Modehauses, mit ausgewählten Kunden zu chatten. Nutzer können so Termine in bestimmten Ladengeschäften vereinbaren, personalisierte Produktempfehlungen erhalten und Artikel kaufen – auf Wunsch via Apple Pay.


Exklusiver Support-Dienst für bestimmte Kunden
„R Message“ ist momentan nur für eingeladene Anwender verfügbar und auf den Flagship-Store des Unternehmens in Manchester begrenzt, so Vogue Business. Nach und nach sollen alle Ladengeschäfte weltweit die Dienstleistung anbieten. Burberry ermöglicht zwar schon jetzt Kundenkommunikation via iMessage Business Chat, R Message ist aber exklusiver. Das Unternehmen richtet sich durch den „Invite-only“-Service vorrangig an ausgewählte Kunden, mit denen Burberry den personalisierten Austausch als potenziell besonders lukrativ erachtet. Die Rede ist von „High-Value“- und „Mobile-First“-Kunden.

Burberry-Mitarbeiter können über die App des Unternehmens im Zusammenspiel mit R Message einen individuellen Support bereitstellen und auf die jeweiligen Nutzerbedürfnisse zugeschnittene News-Mitteilungen bereitstellen. Auch Einkäufe sind mithilfe der individuellen Beratung möglich – inklusive der Option, Apple Pay zu verwenden.

Ähnlichkeiten zu Apple-App
„R Message“ knüpft an das bei Burberry schon seit längerem genutzte Verwaltungssystem „R World“ an, das Mitarbeiter für firmeninterne Dinge wie Inventar-Management und Unternehmensneuigkeiten nutzen. Die Funktionsweise erinnert an Apples interne Einzelhandels-App „Hello“, die für Store-Mitarbeiter gedacht ist. Apples ehemalige Retail-Chefin Angela Ahrendts betonte während ihres Wirkens bei Apple immer wieder die Vorteile der Softwarelösung. Vor ihrer Beschäftigung bei Apple war Ahrendts CEO von Burberry.

Kommentare

el_duderino02.09.19 19:40
ähhh ja. und wen genau soll das hier - auf mactechnews - interessieren?
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marco m.
marco m.03.09.19 04:25
Weil es unter den Mitgliedern hier nicht nur arme Würstchen gibt!
Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!
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el_duderino03.09.19 09:24
marco m.
Weil es unter den Mitgliedern hier nicht nur arme Würstchen gibt!

also ich für meinen teil lasse meine burberry einkäufe von meinem personal erledigen. könnte mir nicht egaler sein, ob die dabei jetzt hilfe durch eine app bekommen oder nicht.
+3
Legoman
Legoman03.09.19 09:25
Ich glaube ganz fest, dass ich mir selbst dann keinen Schal für 400 oder einen Pulli für 500 und schon gar nicht eine Bauchtasche für 600 Euro kaufen würde, wenn mir das Geld aus der Kimme regnen würde.
Und das liegt ganz gewiss nicht daran, dass ich dieses Karomuster reichlich häßlich finde.
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rosss03.09.19 09:45
Wenn die mir schon so einen Service aufdrängen, erwarte ich einfach, dass mir bei einem Budget von €10K/week die Qual der Wahl und das unangenehme „aus dem Haus gehen“ erspart bleibt.

Die sollen einfach irgendwas für mich aussuchen, und an Bedürftige verteilen.

Und jetzt bitte, keine Anrufe, keine Messages mehr. Shut up and take my Money!
+2
Hot Mac
Hot Mac03.09.19 10:55
el_duderino
ähhh ja. und wen genau soll das hier - auf mactechnews - interessieren?
Mich!
Ich besitze zwei Burberry Trenchcoats, von denen jeder einzelne teurer war als mein erstes Auto.

Den ersten Burberry habe ich in den Achtzigern gekauft – harte Arbeit und viele Entbehrungen.
Damals schrieb sich die Firma noch »Burberrys«.
Die »alte« Decke trägt mein ältester Sohn noch heute mit allergrößtem Stolz.
Keine schlechte Investition, oder?
Man könnte sagen, dass er den preiswertesten »teuren« Mantel der Welt trägt.
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el_duderino03.09.19 12:11
Hot Mac
el_duderino
ähhh ja. und wen genau soll das hier - auf mactechnews - interessieren?
Mich!
Ich besitze zwei Burberry Trenchcoats, von denen jeder einzelne teurer war als mein erstes Auto.

Den ersten Burberry habe ich in den Achtzigern gekauft – harte Arbeit und viele Entbehrungen.

also im schnitt ein trenchcoat alle 20 jahre. guck noch mal im spamfilter nach, wenn du nicht zu den augewählten kunden gehörst, die burberry als besonders lukrativ erachtet, ja wen denn dann?!
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Hot Mac
Hot Mac03.09.19 12:18
el_duderino

Mit meinen Einkäufen halte ich Burberry mit Sicherheit nicht über Wasser.
Das machen wohl eher Leute wie Victoria und David Beckham.
Trotzdem kann ich doch Interesse am Vorerwähnten zeigen, oder etwa nicht?
+1
el_duderino03.09.19 14:00
Hot Mac
el_duderino
Trotzdem kann ich doch Interesse am Vorerwähnten zeigen, oder etwa nicht?

natürlich kannst du das. fragt sich nur warum. eine klamottenbude, bei der du über mehrere jahrzehnte hinweg genau zwei mal (nach eigenen angaben unter großen entbehrungen) was gekauft hast, hat jetzt ne app für ausgesuchte "high value" kunden.

aber angesichts der tatsache, dass das tragen von 40 jahre alten markenklamotten "allergrößten stolz" bei euch in der familie auslöst ... ok, dann macht's schon irgendwie sinn

ahso ja, noch ein tipp für den sohnemann. er soll mal bei ebay kleinanzeigen gucken. da gibt's gebrauchte burberry trenchcoats für herren ab 52 euro.
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