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Al Gore erwirbt für 441.000 Dollar Apple-Aktien im Wert von knapp 30 Millionen Dollar

Gewährt ein Unternehmen Aktienoptionen, so bedeutet dies nicht, dass der jeweilige Mitarbeiter direkt ein Aktienpaket erhält, stattdessen wird ihm das Recht zugestanden, die Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Wert zu erwerben. Im Falle des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore zeigt sich, in welchen Fällen solche Optionen zu besonders hohen Gewinnen führen. Als Gore im Jahr 2003 in Apples "Board of Directors" berufen wurde, erhielt er ebenfalls Aktienoptionen. Von diesen löste er nun 59.000 Wertpapiere zum festgelegten Kurs von 7,45 Dollar pro Aktie ein, was ihn rund 441.000 Dollar kostete. Für eben jene 441.000 Dollar erwarb er jedoch ein Aktienpaket, das aktuell einen Wert von knapp 30 Millionen Dollar hat und sich auch für diesen Betrag veräußern ließe. Noch immer hat Gore die Möglichkeit, weitere 61574 Aktien aus den gewährten Optionen einzulösen. Angesichts der enormen Kurssteigerungen der Apple-Aktie erhält Gore somit wahrscheinlich Gewinne, mit denen er damals nie gerechnet hatte.

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Kommentare

derholländer18.01.13 11:02
Nicht Schlecht Herr Specht...kann er ja gleich an Alternativen Energien ausgeben
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rene204
rene20418.01.13 11:08
schon komisch, wie virtuelles Geld erzeugt wird..oder?
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
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Dan
Dan18.01.13 11:20
Und die Reichen werden immer reicher....
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nexusle
nexusle18.01.13 11:45
rene204
schon komisch, wie virtuelles Geld erzeugt wird..oder?
Na die 30 Millionen sind aber nicht virtuell, wenn er sein paket einlöst!

Wenn man das so sieht, fragt man sich, wann die nächste Finanzkrise kommt...
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten!
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Clashwerk
Clashwerk18.01.13 12:48
Zudem hat Herr Gore ja noch eben seinen TV Sender für viel Geld an Al-Dschasira veräußert – mal sehen, was er vor hat.
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Walter Plinge18.01.13 13:11
rene204
schon komisch, wie virtuelles Geld erzeugt wird..oder?

Hier wird ja nicht virtuelles Geld erzeugt. Vielmehr geht der Verlust voll zu Lasten von Apple, die für diese Aktien eben nur den damaligen Wert, und nicht den aktuellen erhalten haben.
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Tago18.01.13 13:28
virtuelles Geld - wir sind doch hier nicht bei Monopoly
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diddom
diddom18.01.13 13:32
Vor allem sollte man bedenken, dass es dem System schadet, wenn Einzelpersonen solche gewaltigen Vermögen ansammeln, die sie nämlich in der Regel nicht mehr via Konsum oder Anlage in produktive Anlageformen ins System zurück geben.
Der Kapitalismus zerstört sich selbst, wenn sich Vermögen zu sehr bei einer kleinen Gruppe von Menschen ballt. Deswegen ist die Förderung nach Begrenzung auch eigentlich gar kein Klassenkampf und sozialistischer Umverteilungswunsch sondern im Interesse eines lebendigen Marktes.
Irgendwann werden das vielleicht auch ein paar Leute an den wichtigen Stellen blicken.
Millionäre und Milliardäre schaden aber einer gewissen Größenordnung dem kapitalistischen System, das auf Konsum und Geldfluss und nicht auf Horten von Vermögen basiert.
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Tago18.01.13 13:52
@diddom,
dass ist schon grundsätzlich richtig. Man darf aber nicht vergessen, dass viele Millionäre oder Milliardäre ihr Geld nicht gespart haben, sonder in Anlagen haben und auch damit arbeiten.
Und so viele gibt es auch nicht davon.

Viel schlimmer ist Geld was nur gespart wird und nicht arbeitet. Und davon haben die Deutschen einfach zu viel (Kleinvieh macht halt eben auch Mist und das sogar einen ganz schönen Batzen)
Derzeit sind das ca. 4800 Milliarden Euro die von Privatleuten gespart sind und das bringt den Konsum viel mehr zu stoppen …
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diddom
diddom18.01.13 14:41
Auch deine Einwände sind richtig.
Ich hab allerdings kürzlich einen Artikel dazu gelesen, worin über eibe Studie berichtet wurde, worin die grossen Geldvermögen vieler Milliardäre investiert werden und das waren überwiegend Anlageformen, die eben für das eigentliche Wirtschaftssystem keinen Nutzen mehr generiwren.
Die alte Geschichte von Geld, dass nur noch Geld generiert aber keinen produktiven Gegenwert mehr hat.
Da wird z.B. mit riesen Geldmengen auf Lebensmittelpreise spekuliert oder auf Rohstoffwerte.
Oder man entert mit Hedgefonds Unternehmen und entzieht dem Unternehmen alle Mittel, saugt es quasi aus.
Das schadet nur der Realwirtschaft, mehrt aber weiterhin die Vermögen dieser Klientel.
Die Börsen haben sich neben dem reinen Kapitalmarkt auch schon weitgehend vom echten Wirtschaftsgeschehen entfernt.
Das ist der Haken daran.
Das der private Konsum in D so unterentwickelt ist, liegt aber eben ganz klar an der Politik, die seit nunmehr 20 Jahren ein Klima der Verängstigung und der Bedrohung des sozialen Abstiegs geschaffen hat.
Statt Anreize für mehr Konsum wird Masshalten und schön sein Geld zu Versicherungen bringen ,die dann angeblich das Alter absichern sollen, gepredigt.
Diese Veraicherungen befeuern dann mit dem so erhaltenen Geld auch och weiter oben skizziertes Szenario. Wie absurd!
Und das vermögende Menschen im Verhältnis am allerwenigsten konsumieren, scheint seltsam zwar auf den ersten Blick seltsam, spiegeln aber die meisten Untersuchungen zu dem Thema wieder.
Aber wie du richtig angemerkt hast, ist der Konsum in der Breite der Bevölkerung ein wichtiger Aspekt, der aber bei der Politik, die seit Jahren gepredigt wird, niemals in Schwung kommen kann.
Unter Mutti schon gar nicht...
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Gorch Fock18.01.13 16:58
Tago

Wie »arbeitet« eigentlich Geld? Habbich nie verstanden. Wohl, weil ich aus einer Arbeiterfamilie stamme? Und: Ist das nicht eigentlich Sklaverei?
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A-Ha18.01.13 17:07
Gore ist Lügner, Manipulator, Kapitalist und A. in einem. Und all diejenigen, die Gores "unbequemer Wahrheit" auf den Leim gekrochen sind, sollten sich mal mit den Realitäten auseinandersetzen.
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Dekator
Dekator18.01.13 18:53
Der Arme Mann... aber gut zu wissen, wer die 1% sind...
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dom_beta20.01.13 19:44
Geld kann nicht arbeiten.

Zumindest habe ich noch nie einen 100-Euro-Schein mit einer Schaufel gesehen...
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