2020er MacBook Pro 13": Einige technische Details zum neuen Pro-Notebook

Seit das MacBook Pro 16" erschien, gab es viele Gerüchte um den Nachfolger des MacBook Pro 13". Viele gingen davon aus, dass Apple auch hier einen leicht größeren Bildschirm verbauen wird – doch seit gestern ist klar, dass sich am Bildschirm nichts ändert. Dafür bringt die neue, gestern vorgestellte Generation trotzdem einige technische Neuerungen mit, welche das Laptop vom großen Bruder erbt. Kurios ist allerdings die Auswahl der Intel-Prozessorgenerationen.


Mikrofone und Dolby Atmos
Alle Modelle des MacBook Pro 13" bringen, genau wie das MacBook Pro 16", drei interne Mikrofone mit, durch welche aufgenommene Sprache deutlich klarer wird – selbst bei vielen Umgebungsgeräuschen. In Zeiten, in denen Audio- und Videokonferenzen zur täglichen Arbeit gehören, ein echter Vorteil. Ferner unterstützt das 2020er MacBook Pro 13" die Audio-Wiedergabe mittels Dolby Atmos, welches theoretisch eine unendliche Menge von Tonspuren erlaubt, die sich frei im Raum positionieren lassen. Dolby Atmos wird auch vom MacBook Pro 16" wie auch von 2020er MacBook Air beherrscht.

Vorsicht bei Prozessorwahl
Im Grunde stellte Apple gestern zwei unterschiedliche MacBook-Pro-Modelle mit 13"-Bildschirm vor – obwohl sich diese auf den ersten Blick nicht einfach unterscheiden lassen.


Die günstigere Modellreihe (1.499 Euro für das kleine Modell, 1.749 Euro für das besser ausgestattete) kommt mit einem Intel-Prozessor der 8. Generation daher (Modellreihe: Coffee Lake, 1,4 GHz Basistakt, 3,9 GHz Turbo-Modus). Diese Modelle besitzen nur zwei Thunderbolt-3-Ports und können keine 6K-Displays, wie das Apple Pro XDR, ansteuern. Nur ein 5K-Bildschirm oder zwei 4K-Displays werden von diesen Modellen unterstützt. Außerdem ist die Grafikleistung aufgrund der älteren Intel-GMA-Variante verglichen mit den teureren Modellen spürbar geringer.

Die teureren Modelle (2.129 Euro bzw. 2.379 Euro) dagegen bringen einen aktuellen Intel-Chip der 10. Generation mit – und verfügen über vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Hier ist es möglich, ein Apple Pro XDR Bildschirm mit vollen 6K bei 60 Bildern pro Sekunde zu betreiben. Wer also plant, sich zukünftig einen 6K-Bildschirm anzuschaffen, sollte zwingend zu einem Modell mit Intel-Chip der 10. Generation greifen – ansonsten ist es nicht möglich, einen 6K-Bildschirm in der vollen Auflösung zu betreiben. Ferner bringt die integrierte Intel Iris Plus-Grafikhardware deutlich mehr Performance mit – auch dies sollte bei der Kaufentscheidung mit einbezogen werden.

Kommentare

pünktchen
pünktchen05.05.20 10:45
Was das kleinere MBP neben dem MBA für eine Berechtigung hat erschliesst sich mir nicht so ganz. Man zahlt etwas mehr, bekommt aber nicht wirklich mehr. Oder?
+1
Hannes Gnad
Hannes Gnad05.05.20 10:47
Die vier TB-Anschlüsse sind unbezahlbar.
+1
eastmac
eastmac05.05.20 10:49
Pfff 2000€ oder mehr für eine Aktuelles 13er?
Schon recht heftig.
+1
Dirk!05.05.20 10:50
Hannes Gnad
pünktchen
Was das kleinere MBP neben dem MBA für eine Berechtigung hat erschliesst sich mir nicht so ganz. Man zahlt etwas mehr, bekommt aber nicht wirklich mehr. Oder?
Die vier TB-Anschlüsse sind unbezahlbar.
Er meint vermutlich die billigere Version des 13" Modells und die hat auch nur 2x TB.
+4
basisbild05.05.20 10:58
pünktchen
Was das kleinere MBP neben dem MBA für eine Berechtigung hat erschliesst sich mir nicht so ganz. Man zahlt etwas mehr, bekommt aber nicht wirklich mehr. Oder?

Das MBP hat etwas bessere Mikros, etwas schnellere CPU und die Touchbar …
wobei man sich fragen muss, ob letztere wirklich ein Vorteil ist.
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don.redhorse05.05.20 11:03
Tut mir echt leid, ich bin da raus. Mein erstes Apple Notebook iBook 600MHz hat 1300€ gekostet, war damals viel Geld. Das MacBook 2,13 GHz lag preislich ähnlich, beiden konnte man aber neuen Speicher und ne andere Platte verpassen. Aber 1500€ für das Gurkenmodell und 2000€ für das bessere, nicht erweiterbar, also wenn man das Ding mit zu wenig Speicher Kauf war es das. Tim, nein, so wird das nichts mit uns.

Mobil nutze ich das iPad, mit Tastatur Cover geht das auch recht brauchbar, aber bei den MacBooks bin ich raus, die sind einfach nicht für mich gebaut worden, bin da wohl die falsche Zielgruppe. Fürs grobe muß dann der Hacki ran, mit dem Mac Mini und den iMacs werde ich auch nicht warm.

Sollten wirklich ARM Macs kommen, mit macOS und die X86er beerben, werde ich wohl über kurz oder lang wechseln müssen, eindeutig nicht deren Zielgruppe.
+1
HerrDerSpiele05.05.20 11:44
Ich neige selber mehr zum 16" MacBook Pro. Bei dem Preis machen 600 Eur mehr (mit Rabatt sparrt man ja etwas) auch keinen großen Unterschied und ein größerer Bildschirm ist mir wichtiger (6 Kerne, Grafikkarte,...). Ich hoffe mal mein 2012 (15")-Modell hält noch durch.
Warte jetzt schon auf meinen neuen Mac. PCIe-Karte,... kommt heute von Amazon an. Hoffentlich klappt der Einbau. Da ist die Kasse erstmal leer
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Huba05.05.20 11:49
Welches Macbook Pro war eigentlich das letzte, bei dem man RAM und SSD noch selbst erweitern konnte? Der Gebrauchtmarkt ist sehr interessant...
+1
Krypton05.05.20 11:56
Hannes Gnad
Die vier TB-Anschlüsse sind unbezahlbar.
Unbezahlbar würde ja bedeuten, dass man sie nicht bezahlen kann. Kosten würden sie mindestens 630 €. Ob es die einem Wert sind, muss ja jeder selbst entscheiden.
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DeepVolt05.05.20 12:04
Huba
Welches Macbook Pro war eigentlich das letzte, bei dem man RAM und SSD noch selbst erweitern konnte? Der Gebrauchtmarkt ist sehr interessant...
RAM und SSD bis 2012 ohne Retina mit DVD-Laufwerk, 13" und 15"
SSD Retina 13" bis 2015, bei 15" weiß ich es nicht, aber einfach das letzte ohne Butterfly-Tastatur nehme ich an.

Ich schaue auch gerade, aber beim 13" 2015 den Akku wechseln ist echt ne Katastrophe, da will ich gar nicht dran denken. Ich werde wohl mit dem Air 2020 vorlieb nehmen, da bekomme ich für <1300€ (Edu) die Konfiguration die ich möchte: i5/8GB/512GB.
+1
Krypton05.05.20 12:15
don.redhorse
Tut mir echt leid, ich bin da raus. Mein erstes Apple Notebook iBook 600MHz hat 1300€ gekostet, war damals viel Geld. Das MacBook 2,13 GHz lag preislich ähnlich, beiden konnte man aber neuen Speicher und ne andere Platte verpassen. Aber 1500€ für das Gurkenmodell und 2000€ für das bessere, nicht erweiterbar, also wenn man das Ding mit zu wenig Speicher Kauf war es das. Tim, nein, so wird das nichts mit uns.

Mobil nutze ich das iPad, mit Tastatur Cover geht das auch recht brauchbar, aber bei den MacBooks bin ich raus, die sind einfach nicht für mich gebaut worden, bin da wohl die falsche Zielgruppe. Fürs grobe muß dann der Hacki ran, mit dem Mac Mini und den iMacs werde ich auch nicht warm.

Sollten wirklich ARM Macs kommen, mit macOS und die X86er beerben, werde ich wohl über kurz oder lang wechseln müssen, eindeutig nicht deren Zielgruppe.
Die Argumentation enthält für mich einige Unklarheiten. Du vergleichst die beiden alten Rechner mit dem jetzigen 13er MacBook Pro. Sowohl das iBook als auch das MacBook (ohne Pro) waren jedoch aus Apples günstiger Serie. Diesen Part hat jetzt das MacBook Air übernommen. Das liegt bei 1199 für die kleine Konfig und 1499 für die große. Im Prinzip also (mit Inflation) unter oder auf dem Level der alten Rechner.

Das Thema mit nicht austauschbaren Spreicher und SSD schein mir auch sehr vielschichtig. Natürlich stimmt es, dass man die Teile nicht mehr tauschen kann, aber es gibt auch gute Gründe dafür.
Einer ist, dass man sie technisch - also vom Potenzial des Kaputtgehens - nicht mehr tauschen muss. Eine mobile HDD ist bei mir früher spätestens alle 3 Jahre kaputt gegangen oder war hoffnungslos zu klein. Kaputt gehen die SSDs ja nicht mehr wirklich und können daher auch verlötet sein.
Aus technischer Sicht, ist das austauschen beim RAM kritisch, da die aktuellen energiesparenden Low-Power Chips eben nicht auf Modulen verfügbar sind sondern zwingend nah am Prozessor verlötet werden müssen. Hier wäre es also eine Entscheidung zwischen langsamem und Akkuzehrenden Speicher der tauschbar ist oder schnell, energiesparend und verlötet.
Schaut man sich alte Baureihen der MBP an, gab es immer wieder Serien, bei denen die Speichersockel defekt waren. Das entfällt auch durchs Verlöten.
Bei den SSDs war und ist Apple Vorreiter, was die Geschwindigkeit angeht. Durch das verlöten der Chips konnten sie die 2-3 fache Übertragungsrate erreichen. Viele Steckmodule sind hier lange nicht mitgekommen. Durch den T2-Chip direkt an den SSD Chips findet auch eine automatische Verschlüsselung statt, die ohne direkte Anbindung so nicht möglich wäre. Hier ist es also Geschwindigkeit und Sicherheit gegen Austauschbarkeit.

Dann ist da der Umweltaspekt. Manche sagen, dass das Book viel länger nutzbar ist, wenn man die Teile tauschen kann. Für Apple stellt sich das vermutlich ander dar. Abgesehen von Technik-Enthusiasten, rüsten normale Anwender den Rechner fast nie auf. Schätzungen und berichte von Werkstätten gehen davon aus, das 80-90 Prozent der Käufer am Rechner nie was ändern.
Ist es jetzt umweltfreundlicher, wenn 10% den Rechner länger verwenden können oder wenn man bei 90% der Anwender Speicher und SSD-Sockel einbaut, die produziert, zig Jahre transportiert und entsorgt werden müssen aber eigentlich nicht nötig sind? Dann noch die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen und für einen Stapel Austauschmainboards sorgen?

Die bessere Alternative ist meiner Meinung nach an leicht anders Kaufverhalten der Poweruser.

Wenn du heute das günstige Modell mit gerade so passender SSD nimmst und das anstatt 8 Jahre nur 4 Jahre nutzt um dann in 4 Jahren wieder das günstige mit der kleinen, dann aber doppelt so großen SSD nimmst, kommst du unterm Strich viel besser weg.

Beispiel:
MacBook + max Speicher + Max SSD auf 8 Jahre
MacBook + standard Speicher + SSD auf 4 Jahre, dann nach 4 Jahren für einen guten Gebrauchtpreis verkaufen und von diesem Geld + den gesparten Kosten für die Aufrüstung damals ein neues kaufen.
Dann hat man zu dem jetzt großen Speicher auch noch ein aktuelles Modell mit all den neuen Features.

Das alte, verkaufte passt ja für viele Normalnutzer noch viele Jahre. Mit dem angepassten Kaufverhalten bekommt man also mindestens das selbe (oder was besseres) zum selben Preis (oder sogar günstiger) als bisher.
+10
DeepVolt05.05.20 12:47
Krypton
MacBook + standard Speicher + SSD auf 4 Jahre, dann nach 4 Jahren für einen guten Gebrauchtpreis verkaufen und von diesem Geld + den gesparten Kosten für die Aufrüstung damals ein neues kaufen.
Mal abgesehen davon, dass das einfach mal doppelt so viele Ressourcen verbraucht als einmal eins für 8 Jahre kaufen, gibt es aktuell da noch einen kleinen Haken meiner Meinung nach:
Wie entwickeln sich denn die Gebrauchtpreise für Intel Macs wenn Apple im Juni auf der WWDC eigene ARM-Prozessoren für den Mac vorstellt? Ich war beim PowerPC Intel Switch nicht dabei, kann mir aber vorstellen das die Macs mit der alten Architektur gut an Wert verloren haben...
+2
Peter Eckel05.05.20 13:23
DeepVolt
Mal abgesehen davon, dass das einfach mal doppelt so viele Ressourcen verbraucht als einmal eins für 8 Jahre kaufen,
Das würde nur gelten, wenn man das alte Notebook verschrottete. Wenn es in die Zweitverwendung geht und nochmal 4 Jahre beim Gebrauchtkäufer arbeitet (was durchaus realistisch ist), dann ist der Ressourcenverbrauch identisch.
DeepVolt
Wie entwickeln sich denn die Gebrauchtpreise für Intel Macs wenn Apple im Juni auf der WWDC eigene ARM-Prozessoren für den Mac vorstellt?
Wieder mal reine Spekulation. Das kann in zwei Richtungen gehen: Die einen kaufen sich schnell noch einen neuen/gebrauchten Intel-Rechner, die anderen verkaufen ihren ganz schnell, um einen ARM-Rechner zu kaufen (aus welchen Beweggründen auch immer). Ein Unsicherheitsfaktor, wie Du schon sagst, aber nichts, mit dem ich versuchen würde, eine Kaufentscheidung zu untermauern oder verhindern.

Daß im macOS zwar Hinweise auf AMD-, nicht aber auf ARM-Unterstützung gefunden wurde scheint die Spekulanten auch nicht anzufechten ... das sähe ich viel eher als "Risikofaktor" beim Kauf eines aktuellen Mac, jedenfalls wenn die aktuellen AMD-Prozessoren im täglichen Leben wirklich viel bringen. AMD könnte Apple im Gegensatz zu ARM auch ganz schnell über sämtliche Produktreihen hinweg einführen, weil keine nennenswerten Inkompatibilitäten zu erwarten sind. Bei ARM müssen sie eher langsam anfangen, und meiner Vermutung nach im unteren Preis-/Leistungssegment (Nachfolger für MacBook 12", zum Beispiel).
Ceterum censeo liberum facierum esse delendam.
+1
don.redhorse05.05.20 13:56
@Krypton

erstens waren Laptops zu dieser Zeit deutlich teurer. PCs gab es zu der Zeit nicht für 600€, sondern die gingen preislich auch erst bei 1000€ los und waren zu der Zeit Schuhkartons. Nach dem iBook hatte ich ein PowerBool Ti 867 MHz DVI und Bit Ethernet. Für 1250€ gebraucht gekauft die lagen neu zu der Zeit rundweg doppelt bis dreimal noch hoch, aber auch PC Notebooks waren zu der Zeit noch richtig teuer.
Zudem hat Apple derzeit gar keine Serie wie das iBook/ MacBook, erstere waren echte Notebooks mit allen Schnittstellen und Möglichkeiten wie die großen, das Air ist beschnitten, schon die Portanzahl ist nen Witz, kein Ethernet etc.

RAM, LowPower RAM gibt es auch als SO DIMMs mag ja sein das das letzte Quentchen nicht eingespart wird, aber ob ein Notebook in der Anschaffung 2000€ kostet oder 2500€, aber in zwei Jahren für 150€ nachgerüstet werden kann ist für mich als Privatmensch schon wichtig.

Das mit den SSDs war einmal. Die ersten SSDs in Macs die via PCI angesteuert wurden waren, natürlich, deutlich schneller als SATA SSDs, dass ist Jahre her.
Heute gibt es PCI 4 NVMe SSDs mit runden 5 GB/s, die Intels haben ja nur PCI 3 und eiern damit bei max 3,2 GB/s rum. Also ein Ryzen Notebook, würde es denn so genau werden, hätte den doppelten Durchsatz, fast.
Der T2 kann sich auch via M2 Sockel um die Verschlüsselung kümmern. Gerade NVMe SSDs kann man native ansprechen, ist ja gerade der Sinn der Sache. Da gibt es gar kein Argument, vor allem keines für die Mondpreise. Das die für ein 8GB Kit absahnen, keine Sache, geschenkt, gibts wo anders quasi nicht, sollen sie sch dumm und dusselig verdienen. Aber bis 2 TB halte ich einen Aufpreis für mehr als 500€ total frech, 460€ kostet nämlich eine PCI 4 NVMe SSD mit 5 Bit/s.
Das mit dem kaputt gehen ist auch Schmarren, von allen Geräten, Bauteilen gehen X Prozent innerhalb ihrer Nutzungsdauer kaputt, dass Pech kannste haben. Ob dabei das Mobo getauscht werden muss oder nur die SSD ist IMHO egal, da der Prozentsatz so niedrig ist. Ist halt ärgerlich für den der sich ein gebrauchtes MacBook Air nach 4 Jahren gebraucht kauft.

Kommen wir zum letzten Punkt. Das mit dem kaufen und verkaufen war einmal so, ja. Aber die Gebrauchtmarkt Preise für Macs sind runter gegangen, vor einigen Jahren konnte man man nach 3 bis 4 Jahren ca. 50% vom Kaufpreis wieder bekommen und hatte damit schon rundweg die hälfte fürs neue Model. Diese Zeiten sind aber leider vorbei, schon weil man nicht weiss wann der aktuelle Mac zum alten Eisen gehört.
Dazu kommt das mein Hacki seit 2011 16 GB RAM hat, ich habe immer nach einem Wechsel den RAM Ausbau mindestens verdoppelt, ein 32 GB MBP ist aber einfach nur absurd teuer.

Alles in allem, ich bin eindeutig nicht mehr in deren Zielgruppe, dabei steht der alte Performa 630 CD hier immer noch rum...

Jetzt haben wir PC Notebooks ab 300€ ok, über die reden wir nicht, kann man nicht vergleichen. Aber in der 1000€ Klasse gibt es schon brauchbare Notebooks. Da geht es bei Apple nicht einmal los.
Gut, die aktuellen Modelle haben jetzt endlich 256 GB, das ist nett, nen USB Stick bekommst auch mit 256 GB, 256GB hatte meine erste SSD fürn Hacki, mein Telefon und das davor hatten 256GB. 256 GB NVMe SSDs liegen bei 120€, damit habe ich die ganz billigen rausgelassen. Eine 2TB NVMe M2 PCI kostet keine 300€ mehr. Da fehlen mir einfach die Relationen. Gut, ein HP Elitebook BTO ist im Verhältnis auch sau teuer, aber da kann ich RAM und SSD tauschen. 8 TB SSDs bekommt man so im freien Handel noch nicht, aber wenn sie kommen kann man sie einfach einbauen. Beim MacBook Air kann ich das ja alles verstehen, aber nicht bei einem Pro Gerät das ich auch noch für echt viel Geld kaufen muss.

Das Air kann man übrigens nicht mit dem iBook vergleichen und auch nicht mit dem MacBook, dass waren ausgewachsene Notebooks, wobei das Air doch recht beschränkt ist. Die 600MHz G3 CPU im iBook war schnell, mein Mac hatte damals eine 400 MHz G4 CPU, soviel taten die sich nicht. Diese abgespeckten LowPower CPUs von Intel kann man damit nicht vergleichen.
Dazu kommt das man die 13" nicht als Desktop Replacement nutzen kann, da die Grafik einfach unterirdisch ist und die Intel Grafiken auch noch schlecht altern. "ein bisschen Office" geht sicherlich aber für alles andere sind die nix. Also muss eine eGPU her, viel zu teuer.

Gehäuse vom MacBookPro 2012, mit der Touchbar, eine Klappe für RAM und eine für (zumindest) eine M2 NVMe SSD. Bildschirmrand natürlich keiner und eine dedizierte Graka, träum wäre da ein MXM Modul, aber das ist wohl tot, auch bei PCs.
+2
don.redhorse05.05.20 14:05
Peter Eckel

ich hoffe ja echt das die nur ein MacBook ähnliches Gerät mit iPad OS bringen. So als Pro Version und Surface Pendant.

Aber bis zur Ankündigung 2006 vom PPC auf Intel zu wechseln war im MacOS X auch nicht davon zu sehen, dass haben die komplett hinter verschlossenen Türen gemacht.
Die PowerMacs sind damals nicht sofort im Preis eingebrochen, aber ab 2008 wurde es echt schlecht mit den Gebrauchtpreisen, da musste man hoffen einen Photoshoper o.ä, zu finden der keine neue Lizenzen kaufen wollte.
Meinen PowerMac G5 2x2 habe ich damals direkt nach der Vorstellung bestellt, dass Ding lag auch um die 2200€, dazu hatte ich dann noch RAM und Platten gekauft, aber nicht Apple. Die Kiste lief bei mir fast 10 Jahre, hat mehr RAM bekommen, diverse Platten, min. drei verschiedene Grakas (PC Karten umgeflasht, Ali und nVidia). Zum Schluss ist er eben an einem Käufer gegangen der sich die Kiste auf Reserve gelegt hat. War eine echt geile Maschine, optisch, Performance und eben Lebensdauer. Die FW800 Platten waren damals pfeilschnell und die PCI Slots eben gut zu nutzen. Leider war der PCIe Standard damals noch nicht so weit, deswegen kam die ersten G5 Gens ja mit PCI-X.
0
@mac
@mac05.05.20 14:26
Hat das neue MBP 13" nun auch das neue Keyboard?
Wo ich bin, herrscht Chaos. Leider kann ich nicht überall sein.
0
ibasst
ibasst05.05.20 14:53
@mac
Hat das neue MBP 13" nun auch das neue Keyboard?
Ja
0
ibasst
ibasst05.05.20 14:56
soeeben das Macbook Air storniert, das am Freitag gekommen wäre und das 13” mit 4 Ports, i7 und 16GB bestellt.
Die 4 Wochen kann ich jetzt mit meinem Early 2012 auch noch rumkriegen.
+3
sierkb05.05.20 15:12
[OT]
don.redhorse
Aber bis zur Ankündigung 2006 vom PPC auf Intel zu wechseln war im MacOS X auch nicht davon zu sehen, dass haben die komplett hinter verschlossenen Türen gemacht.

Das stimmt so nicht ganz, so gänzlich verborgen und hinter verschlossenen Türen ging es nicht vonstatten, es deutete sich bereits Jahre vorher an und war öffentlich schemenhaft erkennbar, dass Apple da diesbzgl. was vorhat und zumindest damit experimentiert. Wer das mitbekam und nicht ganz auf den Kopf gefallen, war dann im Juni 2005, als der Switch auf der WWDC 2005 öffentlich bekanntgegeben wurde, überhaupt nicht mehr so überrascht, konnte es sich bereits vorher denken.

Es gab bereits Jahre vor dem ersten öffentlichen Release von MacOS X ISO-Images von Darwin (dem eigentlichen Unix-Betriebssystem unter der Haube, das gebrandet MacOS X/macOS heißt) für die Intel x86-Architektur (Darwin/x86), angefangen mit Mac OS X 10.0 (Darwin 1.3.1), die kursierten und teilweise von einigen Computer-Zeitschriften als Heft-CD-Beilage unters Volk gestreut wurden – Apple selbst bot sie öffentlich zum Download an (ums breiter testen zu lassen und Feedback einzuholen):

Apple: Darwin Releases (via archive.org):

Apple: Darwin Release Installation (August 2001) , Darwin 1.3.1 for PowerPC, Darwin 1.3.1 x86-compatible, Darwin/x86 1.3.1 Installation Notes: This is the first release of Darwin/x86.

Ich selber habe damals, bereits 2001, so eine CD, so ein ISO-Image von Apples Darwin/i386 besessen, das ich als Beilage einer Computerzeitschrift erworben hatte und auf meinem damaligen Intel Pentium II parallel zu Windows 2000, BeOS 5, Suse Linux und QNX Neutrino installiert gehabt, um mit Darwin testweise rumzuspielen und damit (Boot im Single-User-Mode, root-Prompt) erste Gehversuche damit zu machen.

Jahre nach dem ersten öffentlichen Release von MacOS X wurde dann nochmal bestätigend durch eine Äußerung von Steve Jobs publik, dass Apple von Anfang an intern diesbzgl. mindestens zweigleisig fuhr:
Steve Jobs, WWDC 2005
"Every release of Mac OS X has been compiled for both PowerPC and Intel processors. This has been going on for the last five years."

Wie diese bereits Jahre vor dem offiziellen Intel-Switch öffentlich kursierenden Darwin/i386-ISO-Images bestätigt hatten.

[/OT]
+2
cps06.05.20 00:00
Krypton
Kaputt gehen die SSDs ja nicht mehr wirklich und können daher auch verlötet sein.
Ich wüsste jetzt keinen Hersteller von SSDs, der nicht die Schreibleistung seiner SSDs und damit auch das Ende der Garantie angeben würde.
Krypton
Aus technischer Sicht, ist das austauschen beim RAM kritisch, da die aktuellen energiesparenden Low-Power Chips eben nicht auf Modulen verfügbar sind sondern zwingend nah am Prozessor verlötet werden müssen. Hier wäre es also eine Entscheidung zwischen langsamem und Akkuzehrenden Speicher der tauschbar ist oder schnell, energiesparend und verlötet.

Es geht auch noch schneller und gesockelt, dann auch mit mehr Kapazität.
Krypton
Bei den SSDs war und ist Apple Vorreiter, was die Geschwindigkeit angeht. Durch das verlöten der Chips konnten sie die 2-3 fache Übertragungsrate erreichen. Viele Steckmodule sind hier lange nicht mitgekommen. Durch den T2-Chip direkt an den SSD Chips findet auch eine automatische Verschlüsselung statt, die ohne direkte Anbindung so nicht möglich wäre. Hier ist es also Geschwindigkeit und Sicherheit gegen Austauschbarkeit.

Das war mal, aktuelle SSDs von Apple finden sich vielleicht noch im Mittelfeld wieder. Selbst im RAID kommt Apple nur noch auf Übertragungsraten, die andere mit einer SSD übertreffen, dafür braucht es auch kein PCIE 4.
Krypton
Dann ist da der Umweltaspekt. Manche sagen, dass das Book viel länger nutzbar ist, wenn man die Teile tauschen kann. Für Apple stellt sich das vermutlich anders dar. Ist es jetzt umweltfreundlicher, wenn 10% den Rechner länger verwenden können oder wenn man bei 90% der Anwender Speicher und SSD-Sockel einbaut, die produziert, zig Jahre transportiert und entsorgt werden müssen aber eigentlich nicht nötig sind? Dann noch die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen und für einen Stapel Austauschmainboards sorgen?

Mein MBP war 4x zur Reparatur, ohne den Fehler zu beseitigen, dass daraufhin gelieferter Austauschgerät war bereits bei Ankunft defekt. Der nächste Versuch, ein 16“ MBP ging auch wegen Fehlern wieder zurück.
Krypton
MacBook + standard Speicher + SSD auf 4 Jahre, dann nach 4 Jahren für einen guten Gebrauchtpreis verkaufen und von diesem Geld + den gesparten Kosten für die Aufrüstung damals ein neues kaufen.

Den „guten Gebrauchtpreis“ muss man nach 4 Jahren erstmal bekommen, wenn da Verschleißteile wie die SSD fest verlötet sind.
-3
don.redhorse06.05.20 00:59
sierkb

Darwin ist aber nur der Unterbau. OS X ist nun einmal NextStep/OpenStep, dass lief erst auf 68k, später auch auf Intel. Das der Systemkern also auf x86 lief war wirklich kein Geheimnis. Es gab. Auch immer wieder Gerüchte von einem Wechsel auf Intel, schon als es so ewig dauerte bis nach dem G4 etwas neues kommt, die G4er haben sich in den letzten Jahren ja nicht wirklich weiter entwickelt. Aber es war nicht so im System zu sehen, eben so wenig wie man jetzt ARM Spuren im macOS sieht, andererseits aber Treiber für AMD CPUs APUs. Würde ich klasse finden wenn Apple dieses Jahr noch ein AMD System vorstellen würde.

Das ganze heißt aber das ein Wechsel auf ARM eben nicht unbedingt im jetzigen System oder in Betas sichtbar sein muss, dann können komplett unterschiedliche Entwicklungen sein. Darwin an sich muß jetzt ja eh schon auf ARM laufen, oder nutzt iOS einen anderen Unterbau? Nicht das ich wüsste.

Was ich eigentlich nur sagen wollte, es deutet nichts direkt darauf hin, was aber nicht heißt das es nicht kommt.

Intel Switch war damals auf jeden Fall ein ganz großes Ding und alleine die neuen Software Lizenzen haben teilweise echt Geld gekostet, dass würde jetzt ja alles wieder kommen, ob das so gut an kommt? Man bedenke wieviel negative Meldungen Catalina bekommen hat, durch den Wegfall des 32 Bit Supports...
+1
Krypton06.05.20 09:01
@don.redhorse

Ich wollte dich nicht von deiner Meinung abbringen oder dir nahelegen, was du kaufen sollst. Ich denke, du weisst das selbst am besten, da nur du deine Anforderungen kennst.

Mir fiel nur der Vergleich von Einsteiger-Book damals zu Pro-Book heute auf, der für mich so nicht gepasst hat. Natürlich sind die Apple Geräte teuer – keine Frage. Sucht man vergleichbares im Windows Sektor, wird man aber genau so fündig. Flach mit Alu-Gehäuse und 4K Bildschirm von Lenovo oder HP kostet schnell die gleiche Summe wie bei Apple.

Im Unterschied dazu hat Apple eben keinen Brot und Butter Laptop mehr im Angebot. Alle Ports, alles tauschbar, unter 1000 Euro. Ebenso wie sie seit 20 Jahren keinen kleinen, modularen Mac «for the Bastler of us» anbieten. Entweder ein leicht kastrierter Mini oder ein hochverdichteter All in one iMac oder ein Superduperprofi MacPro. An dieser Strategie hat Apple aber seit vielen Jahren nichts geändert, da es so für sie (und wohl auch für Millionen Nutzer) erfolgreich war - und ist.

Apple bietet für eine bestimte Zielgruppe Rechner an. Sie nennen es of «for the rest of us». Das sind meist die, die sich eben nicht mit der Technik beschäftigen wollen. Einfach einen Rechner hinstellen und läuft. Einfach, ohne Superfachwissen. Einfache, leicht bedienbare Software, wenig Optionen, keine Treiberinkombatibilitäten – keine Sorgen.

Manch einer wandert mal in die Zielgruppe und dann wieder heraus. Andere wollen halt einen Apple, auch wenn es nicht 100% wie ein Maßanzug passt. Weil sie auch vom Design oder der einfachen Bedienung oder vom Coolnes-Faktor angezogen werden.

Mit meinem Post wollte ich aufzeigen, dass aus Sicht von Apple (wenn man die 90% der Anwender nimmt, die nie was tauschen) und die bisherigen Probleme (HDD Defekt, Speicherdefekt, Sockeldefekt) die jetzige Strategie durchaus Sinn ergibt. Ähnlich wie bei den Smartphones ist eben alles fest verötet - und es funktioniert.

Dass es Anwender gibt, für die das nicht passt, ist da völlig normal. Ich z.b. hab’ seit Jahren keinen Anwender mehr gesehen, der seinen Rechner tatsächlich (ohne Dockingstation) direkt ans Ethernet stecken will. Das ist mittlerweile eine so kleine Nische, dass es einfach nicht wirtschaftlich oder sinnvoll wäre, eine solche ungenutzte Buchse in 98% der Geräte zu verbauen, wenn nur 2% sie nutzen wollen. Wenn du aber unbedingt eine brauchst, bleibt wohl nur ein Windows-Rechner oder Hackintosh.

Die Nachrüstbarkeit war mir früher auch sehr wichtig, einfach weil alles im IT Bereich gallopiert ist. Ich hatte bis vor ein paar Jahren auch jeden PC und jeden Mac aufgerüstet. Einfach weil es erforderlich war (Aufgaben und Ansprüche sind gewachsen) oder weil die lang ersehnte Hardware erst jetzt erschwinglich war. Diese steile Entwicklungskurve hat sich meiner Ansicht aber massiv abgeflacht.
Die CPU-Leistung verdoppelt sich nicht mehr alle 2,5 sondern (auf Single-Core bezogen) eher alle 10 Jahre. In den letzen Jahren wurden hauptsächlich Kerne dazugeworfen. Das selbe mit der Grafikleistung. Hier waren eine Zeitlang Steigerungen von 50% pro Jahr drin, jetzt sind es eher 50% auf 3-4 Jahre. Ebenso der Speicher. Durch Videos, Digitalkameras, digitale Musik ist der Bedarf lange Zeit rasant gestiegen. Seit diese Anforderungen aber erfültl sind (so je nach Anwender mit 8-32 GB) tut sich kaum mehr was. Ich selbst hatte 2014 schon 32 GB im Mac und das erste mal seit Jahrzehnten wüsste ich nicht, wozu ich 64 rein packen sollte. Der 6 jahre alte Speicher reicht mir vermutlich auch noch 2 weitere.
Was ich damit sagen will. Für viele «normalos» und selbst für viele sehr ambitionierte ist die Aufrüstung in einer «üblichen» Nutzungsdauer von 4-8 Jahren nicht mehr notwendig. Natürlich gibt es immer noch Anwender, die mehr brauchen. Aber das sind Prozentual sehr wenige. Und Apple bedient mit dem eingeschränkten Sortiment eben nicht jede Spezialnische sondern sucht den breiten Markt.

In deiner Argumentation waren und sind für mich einfach ein paar Logigknoten enthalten. Einerseits sagst du, dass man für 4 Jahre alte Gebrauchte nichts mehr bekommt, weil die so stark im Preis fallen. Andererseits kommst du aber nicht darauf, dass du den Preisverfall nutzen kannst und dir dadurch bezahlbare und (da sich eh wenig in der Leistung tut) sehr brauchbare Rechner für günstiges Geld bekommen könntest.
Ich selbst finde den Verfall – je nach Baureihe überhaupt nicht stark.

Was die Leistung angeht. Da gibt es jetzt sicher Notebooks und Module, die noch schneller sind. Aber beispielsweise noch 2018 waren die MacBook SSD im Vergleich zu den tatsächlich verbauten SSD in anderen Rechnern massiv schneller: . 2,5 GB/s gegen 400 MB/s bei Dell, Asus, HP, Huawei, Microsoft… Dass hier dann andere Preise aufgerufen werden, sollte klar sein.

Dass nicht jeder diese Leistung braucht und dem ein- oder anderen mehr Platz wichtiger wäre, kann ich gut verstehen. Gerade der Preisvergleich bei SSD ist aber nicht einfach. Du wirfst hier günstige Modelle mit den lahmen Chips aus Smartphones oder USB-Sticks in einen Topf mit den Apple-SSDs. Das kann man machen.
Schaust du diverse Tests von SSDs an, zeigt sich oft, dass die günstigen eben nicht in allen Dizplinen schnell sind oder super heiß werden oder einen Schreib-Cache haben, der nach 4/8 GB an geschriebenen Daten voll ist und dann die Geschwindigkeit massiv einbricht. Oder sie verwenden Quad-level-cell Chips, die zwar günstig viel Kapazität haben aber lahm und eine kurze Lebensdauer haben. Diese würde ich auch nur gesockelt anbieten.

Bei den Schreib/Lese-Tests der c’t kam vor einigen Jahren heraus, dass die meisten (MLC oder TLC) SSDs so viel an Reserve haben, dass die bei Apple verbauten wohl in der normalen Lebenszeit (geschätzt so 8 Jahre) lange nicht an die maximale Schreibleistung herankommen. Auch hier wird es sicher einzelne Nutzer geben, die das ausreizen.
Die meisten, die sich ein gebrauchtes Air nach 4 Jahren kaufen, sind dann wohl eher nicht mehr auf «high performance computing» aus. Apple verbaut SSDs seit 2012 (in den Retina-Books) oder 2007 (iPhones) und selbst jetzt (8 Jahre später) habe zumindest ich noch nichts vom großen SSD sterben gehört. Alles andere war gern dabei. RAM, Speichersockel, HDDs, Grafikchips, Bildschirme, Tastaturen. Fast jede MacBook Modellreihe hatte ihr «Gate» angefangen bei den TI-Books mit abplatzender Farbe. Das SSD-Gate blieb bisher aber aus. Natürlich wird es auch hier einzelne Fälle geben, aber die Masse scheint zu halten.
don.redhorse
Alles in allem, ich bin eindeutig nicht mehr in deren Zielgruppe, dabei steht der alte Performa 630 CD hier immer noch rum...

Das ist völlig o.k. Wenn das Angebot nicht für dich passt, solltest du auch nicht kaufen.

Wie gesagt, ich fand nur die Argumentation nicht stimmig und wollte zum vielfach vorgeschlagenene Weg «jetzt auf Max aufzurüsten, da man ja nicht wechseln kann» die Alternative vorstellen: Jetzt einen «ausreichendes» Modell für die nächsten 2-4 Jahre zu kaufen und danach mit dem Verkaufspreis und dem gesparten Geld für die «Max» Aufrüstung eben einen neuen «ausreichenden» mit dann höherer Leistung zu kaufen.

Spart Geld, man ärgert sich nicht über die absurd hohen Preise (da stimme ich dir zu), hat öfters ein neues Gerät mit insgesamt besserer Leistung, kann immer das aktuelle MacOS ohne Hacks aufspielen, etc.

So wie die großen Leistungssprünge bei den PCs vorbei sind, wird auch die Aufrüstbarkeit zurückgehen - auch bei anderen Anbietern. Apple ist da nur 4 Jahre voraus. Für Spezialfälle gibt’s aber auch weiterhin Nischenanbieter.
+2
Siedepunkt.
Siedepunkt.06.05.20 09:31
basisbild
pünktchen
Was das kleinere MBP neben dem MBA für eine Berechtigung hat erschliesst sich mir nicht so ganz. Man zahlt etwas mehr, bekommt aber nicht wirklich mehr. Oder?

Das MBP hat etwas bessere Mikros, etwas schnellere CPU und die Touchbar …
wobei man sich fragen muss, ob letztere wirklich ein Vorteil ist.

Und das MBP ist auch besser für den Transport, aufgrund der gleichmäßigen Dicke (die auch noch dünner ist als das MBA, an der Dicksten Stelle), geeignet.
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cps08.05.20 14:03
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pünktchen
pünktchen08.05.20 14:55
Wer hat denn bitte das Ergebnis gemessen? Selbst mein olles MBA von 2015 kommt auf etwa 1300 MB/s. Kann ich mir nicht vorstellen dass das neue MBA so lahm ist.

PS: anderswo finde ich 1207 MB/s für das MBA 2020 512GB

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don.redhorse08.05.20 16:32
das kommt auf den Benchmark an. Sequentielle Datenraten sind natürlich hoch. Eine PCIe 4 NVMe SSD kommt auf Raten von um die 5 GBit/s
PCIe-4.0_NVMe_SSDs. (@@sierkb, danke hier den mal ein Link unter dem Wort ) Sobald irgend etwas gelesen werden soll, gehen die Datenraten deutlichst in den Keller.
Im Hacki haben ich noch eine Crucial MX500 2TB, die sieht Sequenziell natürlich genau gar keine Schnitte, aber beim wahlfreien Lesen relativiert sich das ganze. Natürlich sind NVMe SSD deutlich schneller, keine Frage, dafür ist die MX500 auch schon ne ganze Weile im Einsatz.
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cps09.05.20 16:12
pünktchen
Wer hat denn bitte das Ergebnis gemessen? Selbst mein olles MBA von 2015 kommt auf etwa 1300 MB/s. Kann ich mir nicht vorstellen dass das neue MBA so lahm ist.

PS: anderswo finde ich 1207 MB/s für das MBA 2020 512GB


https://www.laptopmag.com/macbook-air-2020-review

Aber selbst wenn das ein Fehler ist, sind die 1207/1275 MB/s in 2020 eher bescheiden, besonders im Vergleich zu den 1937/1739 MB/s aus 2018.
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