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neue Doku Apple / Steve Jobs

mikeboss
mikeboss11.02.2613:07
Steves Erbe – Wie Apple die Welt verändert hat

voraussichtlich 30. März 2026, einmal 60 Minuten im Ersten
ab 26. März 2026, dreimal 30 Minuten in der ARD Mediathek

+26

Kommentare

fronk
fronk11.02.2614:17
Dann sollte man wohl eher den Dreiteiler schauen? Ist ja scheinbar um 30 Minuten länger?
„„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley“
+2
Peanuts
Peanuts11.02.2614:31
Danke für den Tipp! Werde ich in der Mediathek gucken. 30 Minuten Bonus
0
itomaci
itomaci11.02.2617:23
Danke mikeboss für diesen Hinweis. Prima dass es auch in die Mediathek aufgenommen wird.
„“An iPod. A phone. An internet communicator. And a camera”“
0
mikeboss
mikeboss23.03.2611:05
trailer ist online
+7
mikeboss
mikeboss25.03.2610:17
Die Apple-Story - Eine Vision verführt die Welt

Folge 1: Der erste Biss (MP4 1080p)

Folge 2: ???

Folge 3: Das Comeback (MP4 1080p)

webseite
+8
IceHouse
IceHouse25.03.2612:45
mediathekviewweb.de
Vllt. taucht der 2. Teil ja auch noch auf...
„Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde. - Gary Winogrand“
+3
Black Coffee25.03.2614:18
Folge 2 ist verfügbar!
+2
TIA
TIA25.03.2614:35
Bei mir nicht
0
mikeboss
mikeboss25.03.2614:37
Folge 2: Der Fall (MP4 1080p)
+5
gfhfkgfhfk25.03.2620:31
Danke, für die Links, war interessant.
+1
mimii25.03.2621:18
Danke für die Links.
0
iBookG426.03.2610:25
Ist online unter dem Namen Die Apple-Story - Eine Vision verführt die Welt. Danke für die Info.
0
Der echte Zerwi26.03.2610:51
Gestern alle 3 Teile angesehen. War nett gemacht, wenngleich jetzt für mich nichts Neues dabei war. Immerhin war die Umsetzung mal etwas anders als das, was es schon gibt.

Eine Sache fand ich nicht gut umgesetzt: Es wurde der Anschein erweckt, dass Steve 1997 als Retter und Heilsbringer zurückgeholt wurde. Dass es dabei aber nach dem Copland-Desaster in erster Linie um das Betriebssystem NEXTStep ging - was wiederum Grundlage von MacOS X wurde -, kam überhaupt nicht zum Ausdruck. Dieser Aspekt trübte für mich den ansonsten sehr positiven Eindruck der Doku.
+3
gfhfkgfhfk26.03.2612:14
Der echte Zerwi
Eine Sache fand ich nicht gut umgesetzt: Es wurde der Anschein erweckt, dass Steve 1997 als Retter und Heilsbringer zurückgeholt wurde. Dass es dabei aber nach dem Copland-Desaster in erster Linie um das Betriebssystem NEXTStep ging - was wiederum Grundlage von MacOS X wurde -, kam überhaupt nicht zum Ausdruck. Dieser Aspekt trübte für mich den ansonsten sehr positiven Eindruck der Doku.
Das war mir wieder einmal zu viel Steve Jobs Beweihräucherung.

Das klassische MacOS wurde Apple zum Verhängnis, weil es fehlerhaft entworfen worden war, und zwar unter der Leitung von Steve Jobs bei der Entwicklung des Ur-Macintoshs. Die Probleme lagen unter der Oberfläche im Softwaredesign des Betriebssystems. Diese Designfehler ließen sich nicht mehr mit vertretbarem Aufwand entfernen. In der Retrospektive ist es schade, dass Apple nicht mit der Einführung der PowerMacs auf A/UX 4.0 auf Basis von BSD gewechselt ist. A/UX enthielt einen Vorläufer von Carbon, und hatte all die Probleme die man mit Copland lösen wollte alle bereits nicht mehr. Nur es war halt ein UNIX mit Mac Oberfläche. So wurde NeXTSTEP eingekauft – auch ein UNIX.
0
rosss26.03.2614:03
gfhfkgfhfk
Das klassische MacOS wurde Apple zum Verhängnis, weil es fehlerhaft entworfen worden war, und zwar unter der Leitung von Steve Jobs bei der Entwicklung des Ur-Macintoshs.

Ich finde es nach wie vor erstaunlich, was eine Handvoll Entwickler mit nur 128K Speicher plus Diskettenlaufwerk beim Ur-Mac ermöglicht haben. Ich denke, Versäumnisse in der Weiterentwicklung gab es erst später, nachdem Speichermangel kein Problem mehr war. Da war Jobs aber längst nicht mehr dabei.
+1
gfhfkgfhfk26.03.2616:10
rosss
Ich finde es nach wie vor erstaunlich, was eine Handvoll Entwickler mit nur 128K Speicher plus Diskettenlaufwerk beim Ur-Mac ermöglicht haben. Ich denke, Versäumnisse in der Weiterentwicklung gab es erst später, nachdem Speichermangel kein Problem mehr war. Da war Jobs aber längst nicht mehr dabei.
Die Fehler sind damals bereits ins OS eingebaut worden. Die Datenstrukturen lassen sich dann nicht mehr so einfach ändern. Wenn man das macht bricht man die API und vor allem die ABI, so dass die Programme nicht mehr funktionieren.
-2
MetallSnake
MetallSnake01.04.2623:51
Welche Fehler sind das konkret?
„https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')“
+1
gfhfkgfhfk02.04.2613:58
MetallSnake
Welche Fehler sind das konkret?
Sich nicht an das Motorola Programmierhandbuch für den 68000 gehalten zu haben.
Das obere Byte im Adressregister des 68000 wurde beim Mac missbraucht, man sparte dadurch ein Byte und schlachtete vorsätzlich und wissentlich die Kompatibilität mit neueren Motorola CPUs. 1983 war der 68010 bereits auf dem Markt, und der 68020 wurde 1984 ausgeliefert. D.h. Apple wusste von dieser neuen CPU und entwickelte ein Betriebssystem von dem sie definitiv wussten, dass es nicht auf 68010 oder 68020 lauffähig war. Es sei noch an der Stelle erwähnt, dass es später Versionen von 68010 (68012) und 68000 in einem BGA Gehäuse gab, bei dem nicht 24 Adressleitungen sondern 31 genutzt wurden. Sprich auch auf diesem Varianten lief dieser Code nicht.

Es wurde MOVE SR (der Befehl zum Auslesen des Statusregisters, unter anderem das Carry Flag liest man so auf dem 68000 aus) wurde nicht sauber durch eine Systemroutine ersetzt. Nur auf dem 68000 und dem 68008 ist MOVE SR unprivilegiert. Ab dem 68010 ist MOVE SR nur noch aus dem Supervisormode aufrufbar, sonst gibt es einen Trap. Dafür gibt es den neuen Befehl MOVE CCR, der erst ab dem 68010 zur Verfügung steht. Trap ohne Trap Handler bedeutet System Crash bzw. auf einem UNIX schickt das OS SIGKILL an den Prozess.

Das führte dazu, dass der erste Mac mit 32Bit sauberen ROM erst der Mac IIci war. Das erste 32Bit saubere System war System 7. Davor gab es auf 68000 Mac maximal 4MB RAM, 4MB ROM und 8MB für die IO Chips. Die konkrete Modelle hatten weniger ROM und die 8MB Adressraum für die IO Chips war absurd groß. Ab dem MacII änderte man das auf 8MB für RAM, 6×1MB für die 6 NuBus Slots und je 1MB für ROM und IO. Das wäre die für den ersten Mac sinnvolle Aufteilung gewesen.

Designfehler in der Speicherverwaltung
Das OS sah nicht vor, dass man mehr als ein Programm ausführen konnte. Daraus resultieren einige schwere Designfehler im OS, die bis zum Schluss nicht repariert werden konnten.
Alle Programme haben erwarten, dass sie frei über den Arbeitsspeicher verfügen können. In folgenden Wikipedia Eintrag ist das besser beschrieben als ich das selbst tun könnte.
Das liegt auch daran, dass man bei Apple auf Pascal setzte. Pascal war die bevorzugte Sprache für den Apple][, und wurde in Form von ObjectPascal auch für den Mac benutzt. Das Problem daran ist, dass das klassische Pascal keinerlei dynamische Speicherverwaltung kennt. Willst Du die Feldgrößen in Pascal ändern musst Du das Programm recompilieren. Daher wurde später das Applikations Framework von Apple MacApp für Version 2.0 in C++ komplett neugeschrieben, und jeder musste die Applikationen komplett neu schreiben, da nun kein ObjectPascal mehr unterstützt wurde bzw. das auf dem Stand der alten MacApp Version verblieb.

Bis zum Schluss war Apple nicht in der Lage, die Speicherverwaltung zu modernisieren, oder gar virtuelle Adressräume für Applikationen, wie etwa unter UNIX, einzuführen. Der virtuelle Speicher, der mit System 7 eingeführt wurde, erzeugte nur einen großen virtuellen Speicher aus physischen und Swap Space auf der Platte. D.h. alle Programme waren in der Lage auf die Programmbereiche der anderen Programme zuzugreifen. UNIX isolierte die Programme in eigenen Adressräume, so dass Amok laufende Programme nicht in der Lage waren andere Programme abzuschießen.

Fehlendes präemptives Multitasking
Da das Original Mac System keine parallele Ausführung von Programmen vorsah, wurde auch kein präemptives Multitasking eingebaut. Später wurde dann kooperatives Multitasking eingebaut, d.h. jede laufende Applikation musste freiwillig auf Rechenzeit verzichten, und die Ausführung an das OS zurückgeben. Wer zuvor auf einem Amiga oder UNIX programmiert hat, wird Dir bestätigten welche steinzeitliche Umsetzung das war.
+3

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