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Verständnisfrage Catalina / Volumes

WST08.03.2118:16
Hall,
vielleicht verstehe ich es ja einfach nicht: Ich habe meine interen SSD (MacBook pro 16, Catalina 10.15.7) per Festplattendienstprogramm mit einem zusätzlichen Volume nur für meine Daten ausgetattet. Jetzt zeigt mir das Dienstprogramm aber an, dass meine 2 TB von 6 Volumes geteilt ist. Ich habe aber doch nur 3. Weiß jemand, was das bedeutet?
Viele Grüße, Wolfgang
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Kommentare

Boss
Boss08.03.2118:47
Gegen Frage, was machen wenn SSD versagt? Alles weg! ok
Bei alles einblenden, kommen die anderen drei zur Sicht.
-8
Marcel Bresink08.03.2118:52
WST
Catalina 10.15.7) per Festplattendienstprogramm mit einem zusätzlichen Volume nur für meine Daten ausgetattet.

Das ergibt nicht viel Sinn, da macOS das ab Catalina ja bereits automatisch macht.
WST
dass meine 2 TB von 6 Volumes geteilt ist. Ich habe aber doch nur 3. Weiß jemand, was das bedeutet?

Genau wie der Finder zeigt das Festplattendienstprogramm nie den wahren Festplattenaufbau an, sondern versteckt jede Menge Daten. Standardmäßig verwendet macOS die folgenden 5 Volumes:

- Betriebssystem-Volume (nur lesbar)
- Daten-Volume (Benutzerdaten)
- Preboot-Volume (Benutzeroberfläche für FileVault vor dem Start von macOS)
- Recovery-Volume (Wiederherstellungs-Betriebssystem)
- Virtual-Memory-Volume (Auslagerungsspeicher)
Boss
Bei alles einblenden, kommen die anderen drei zur Sicht.

Nein.
+4
Boss
Boss08.03.2121:39
Im Festplattendienstprogramm links Container disk1 wird ihm Angezeigt was auf der SSD ist.

Terminal diskutil list ist dann alles aufgeführt.
-2
WST09.03.2109:26
Marcel Bresink
Das ergibt nicht viel Sinn, da macOS das ab Catalina ja bereits automatisch macht.
Doch, das macht zumindest für mich Sinn, da ich bei jedem Systemupdate (auch bei großen Programmen mit sehr vielen PlugIns) einfach nur mein System klonen kann (dauert ca. 10 min.) und nicht auch noch massenweise GBs an Arbeits-/Kundendaten. Wenn eine System oder Programm – aus welchen Gründen auch immer – zurückgesetzt werden muss, dauerts nochmal 10. Min. und ich kann einfach weiterarbeiten und mich irgendwann später um die Probleme kümmern. Mit allen Daten würde es deutlichst länger dauern. Das ist in den allermeisten Fällen nicht nötig, aber ein paarmal ist es doch schon vorgekommen. Auch Programme zum testen installieren und danach einfach wieder komplett rausschmeissen (durch zurücksetzen des kopl. Systems) geht in vielen Fällen auch schneller und ist weniger nervig, als erstmal durch sämtliche Librarys zu surfen um zu gucken was wo noch an Schnipseln installiert wurde. Viele Hersteller liefern ja nicht einmal einen Uninstaller und wenn doch, wird in vielen Fällen nicht alles vollständig deinstallert und man muss ja doch wieder händisch suchen.
Marcel Bresink
Genau wie der Finder zeigt das Festplattendienstprogramm nie den wahren Festplattenaufbau an, sondern versteckt jede Menge Daten. Standardmäßig verwendet macOS die folgenden 5 Volumes:
- Betriebssystem-Volume (nur lesbar)
- Daten-Volume (Benutzerdaten)
- Preboot-Volume (Benutzeroberfläche für FileVault vor dem Start von macOS)
- Recovery-Volume (Wiederherstellungs-Betriebssystem)
- Virtual-Memory-Volume (Auslagerungsspeicher)

Okay, dann scheinen die angezeigten 6 Volumes ja in Ordnung zu sein (die 5 oben aufgezählten + mein Datenvolume). Das irgendwelche Dienstprogramme nie genau den aktuellen Status zeigen, sondern wie in diesem Fall links 3 Volumes anzeigen, rechts dann aber 6 macht das ganze nicht gerade transparent.

Da gibt es sicher einen Terminal-Befehl, um alle Volumes zu sehen. Kennt den jemand? Mir geht es nur um eine richtige Übersicht.
+1
pünktchen
pünktchen09.03.2109:44
Wie Boss schon sagte: Terminal diskutil list
+1
Marcel Bresink09.03.2109:58
WST
Doch, das macht zumindest für mich Sinn, da ich bei jedem Systemupdate (auch bei großen Programmen mit sehr vielen PlugIns) einfach nur mein System klonen kann (dauert ca. 10 min.) und nicht auch noch massenweise GBs an Arbeits-/Kundendaten.

Das ist viel zu umständlich und dauert zu lange. Wie gesagt macht Catalina das alles selbst. Mit Time Machine und dem Recovery-Volume könntest Du das System innerhalb von 4 Sekunden wieder auf einen alten Stand bringen. System und Benutzerdaten befinden sich bereits auf strikt getrennten Volumes.
+1
WST09.03.2110:41
Marcel Bresink
Das ist viel zu umständlich und dauert zu lange. Wie gesagt macht Catalina das alles selbst. Mit Time Machine und dem Recovery-Volume könntest Du das System innerhalb von 4 Sekunden wieder auf einen alten Stand bringen. System und Benutzerdaten befinden sich bereits auf strikt getrennten Volumes.

Vlt. bin ich da konservativ, aber es gibt ja immer wieder Meldungen, dass eine Wiederherstellung durch Time-Machine BackUp fehlschlägt, Macs sich danach nicht mehr booten lassen usw.
Es gibt ja tatsächlich auch hier und da den sicher ernstzunehmenden Rat, wenn möglich die Methode der indirekten Installation einzusetzen.
Praktischer ists auch (für mich), wenn ich weiß, dass ich ein defintiv funktionsfähiges startfähiges BackUp habe, auf das ich immer zurückgreifen kann, das eine bestimmten Zustand eingefroren hat, von dem ich genau weiß, was es ist. Bei TM muss ich dann überlegen, an welchem Tag und zu welchem Zeitpunkt hatte das System welchen Zustand. Und die max. 10 Minuten bermerke ich garnicht, wenn ich mal kurz Kaffeepause mache.
Aber da gibt es ja wahrscheinlich einfach mehrere Ansätze/Strategien und alle sind richtig.

Schön finde ich, dass diskutil list das ganze schön transparent anzeigt. Danke für den Befehl.
+1
frankh09.03.2111:12
Bin auch kein Freund von TM für das Wiederaufsetzen eines Systems. Hat Kollegen schon zu oft im Stich gelassen. Habe soetwas bisher mit SuperDuper gemacht. Mit Big Sur scheint das nicht mehr so einfach zu sein: https://bombich.com/blog
+1
WST09.03.2113:10
frankh
Bin auch kein Freund von TM für das Wiederaufsetzen eines Systems. Hat Kollegen schon zu oft im Stich gelassen. Habe soetwas bisher mit SuperDuper gemacht. Mit Big Sur scheint das nicht mehr so einfach zu sein: https://bombich.com/blog
Noch, würde ich mal sagen. Aber Mike Bombich (CarbaonCopyCloner) scheint ein ziemlicher Crack zu sein und wird sicher in naher Zukunft eine Möglichkeit finden, auch Big Sur und folgende zu klonen. Es gab ja mal bei Catalina ein ähnliches Problem, das hat er auch gelöst. Deshalb arbeite ich auch mit CCC.
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Marcel Bresink09.03.2113:40
WST
Noch, würde ich mal sagen. Aber Mike Bombich (CarbaonCopyCloner) scheint ein ziemlicher Crack zu sein und wird sicher in naher Zukunft eine Möglichkeit finden, auch Big Sur und folgende zu klonen.

Solange Apple das nicht erlaubt, wird das nicht gehen. Es liegt ja nicht daran, dass das besonders schwierig wäre, sondern dass Apple das gezielt blockiert. Auch Apples eigene Klon- und Sicherungsprogramme können das System nicht kopieren und Time Machine sichert seit macOS 11 das System nicht mehr.

Das entfernt sich aber jetzt immer mehr von der ursprünglichen Frage, warum man ein Daten-Volume angelegt, wenn Catalina das sowieso schon gemacht hat.
+2
WST09.03.2120:02
Marcel Bresink
Das entfernt sich aber jetzt immer mehr von der ursprünglichen Frage, warum man ein Daten-Volume angelegt, wenn Catalina das sowieso schon gemacht hat.
Stimmt, aber ganz so weit weg ist es auch wieder nicht. @Frank sagte ja, dass er auch kein Neuaufsetzen per TM praktiziert und Kollegen schon böse Erfahrungen damit gemacht haben. Und das bezog sich auf unsere Unterhaltung, warum ich ein extra Datenvolume anlege, wovon Du ja kein Fan bist. Alles hängt mit allem zusammen und wenn man hier über das Ursprungsthema hinaus noch was dazulernen kann, ist das auch viel wert.
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Marcel Bresink09.03.2120:21
WST
Und das bezog sich auf unsere Unterhaltung, warum ich ein extra Datenvolume anlege, wovon Du ja kein Fan bist.

Nein, die Frage war, warum man ein zweites Daten-Volume anlegt, wo es doch immer bereits ein Daten-Volume gibt. Welche Daten sollen von Apples Daten-Volume auf das leere Daten-Volume kopiert werden und warum?
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