Forum>Netzwerke>VPN Empfehlung für ios Geräte und Mac

VPN Empfehlung für ios Geräte und Mac

2ndMorpheus
2ndMorpheus20.08.1919:44
Hallo Leute

In der Vergangenheit hatte ich öfter diverse VPN Anbieter genutzt. Irgendwie hat mich keiner wirklich überzeugt. Sei es Geschwindigkeit oder teilweise auch nicht nutzbare Videostreams.

Was möchte ich...

Einen VPN der eine ordentliche Geschwindigkeit hat, mit dem ich Netfix, Apple TV und andere Videodienste nutzen kann und der auch mit den iCloud Diensten wie Fotos keine Probleme macht. Letzteres hatte nämlich mit aktivem VPN keine Bilder mehr synchronisiert

Habt ihr eine Empfehlung?

Gruß
0

Kommentare

Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck20.08.1919:47
Welchem eigentlich Zweck soll denn das VPN dienen? Alle diese Dienste kannst du ohne VPN nutzen?

Greifst du aus dem Ausland zu? Laufen sonst noch "halblegale" Dinge, die nicht Rückverfolgbar sein sollen? Oder einfach Privacy?
+1
2ndMorpheus
2ndMorpheus20.08.1920:07
Mendel Kucharzeck

Der VPN soll zum thema privacy dienen. Ich gebe prinzipiell so gut wie keine Infos im Netz über mich preis, aber trotzdem weiß google, Facebook alles über mich und das will ich umgehen...

Das gesamte Thema gläserner mensch möchte ich zumindest einwenig eindämmen, auch wenn es kaum noch aufzuhalten ist.

Bspw. Muss google nicht wissen, das ich au x, auf y und z stehe usw.
+2
SK8T20.08.1920:20
Kann ProtonVPN nur wärmsten empfehlen Bis jetzt auf allen Geräten (Mac / iPhone / Windows PC) beste Erfahrung gemacht. Client ist super und Netflix und Amazon Prime gehen über die richtigen Server auch
0
eRPeeS20.08.1920:52
Ich bin nach zwei/drei Tests bei VyprVPN gelandet und seit mittlerweilen Jahren sehr zufrieden.
„einfach einfach machen !“
0
Windwusel
Windwusel21.08.1900:39
Beim Thema Sicherheit, also Privatsphäre, habe ich noch keinen besseren Anbieter als Perfect Privacy gefunden. Kostet allerdings etwas mehr als andere. Hide.me fand ich auch gut. Allerdings gibt es dazu keine Berichte ob tatsächlich absolut vertrauenswürdig. Grundsätzlich kann ich aber beide Anbieter empfehlen.

Bei Stacksocial gibt es jede Menge Lifetime VPN Angebote zu billigen Konditionen. Aber mindestens 99% davon sitzen in den USA und loggen. Beim Thema VPN zwecks Sicherheit sollte man sich zuvor gut einlesen.
„Meine  Hardware: MacBook Pro mit Touch Bar (15-inch, 2018), iPhone X, AirPods und Apple TV 4“
+2
becreart
becreart21.08.1906:53
Mit wie grosse Geschwindigkeitseinbusse muss man bei den genannten Diensten rechnen?
Gibt es da eine max Download/Upload Speed, jete nicht unterwegs mit 100-150 MBit via LTE, aber wenn ich einen dieser Dienste auch Zuhause nutzen möchte?
0
Papierlos
Papierlos21.08.1907:40
becreart
Mit wie grosse Geschwindigkeitseinbusse muss man bei den genannten Diensten rechnen?
Gibt es da eine max Download/Upload Speed, jete nicht unterwegs mit 100-150 MBit via LTE, aber wenn ich einen dieser Dienste auch Zuhause nutzen möchte?
Völlig unrepräsentativer Test morgens um 7:30 mit vpn unlimited im Glasfaser-Festnetz:
Ohne VPN auf iPad Pro Download 209, Upload 106 und 148
Einstellung "Optimal" (in Deutschland): down 45, up 45
"Netflix" (bei San Francisco): 30, 31
"Hong Kong": 46, 10
+1
becreart
becreart21.08.1907:44
Papierlos

Danke! Also völlig unbrauchbar? Mit welchem VPN Anbieter getestet?

Kann man dies vor einem Abschliessen eines Abos testen? Eine reduktion auf 400-500Mbit/s wäre ok (ist so wie man per WiFi verbunden ist) aber tiefer sollte das nicht sein 🤔
0
Papierlos
Papierlos21.08.1907:54
becreat
Das habe ich mit VPN unlimited getestet. Ich glaube dies sind gute Übertragungswerte ohne einen Vergleich bei mir gestartet zu haben.
Statt einen Ping von 5ms habe ich mit VPN 100 bis 150 ms. Die Übertragungsgeschwindigkeit reicht für Video (nutze ich nicht), für die sichere Übertragung von Mails und Dokumenten im offenen Wlan bei der Bahn oder um eine ausländische IP für eine Bestellung vorzutäuschen (Abos...). Aber langsamer wird dein Netz auf jeden Fall.
0
becreart
becreart21.08.1907:58
Papierlos

Ja für unterwegs habe ich zuhause einen OpenVPN eingerichtet.
Aber eben den ganzen Traffic von zuhause über ein VPN senden, macht also immer noch keinen Sinn.

Danke fürs Testen!
0
Hot Mac
Hot Mac21.08.1908:20
Ich verwende TunnelBear
0
Walter Plinge
Walter Plinge21.08.1910:40
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit PerfectPrivacy () gemacht. Kommt auf iOS Geräten auch ohne zusätzliche App aus, wenn man IPSec verwendet. Bei Nutzung von OpenVPN auf iOS kann ich Passepartout () als App empfehlen, ist Open Source und lief beim mir am stabilsten in verschiedenen Umgebungen (im Sinne von: Verbindungsaufbau klappt problemlos und wird gehalten; unter anderem im hier ziemlich restriktiven Firmennetz).
0
breaker
breaker21.08.1910:51
Nur so am Rande erwähnt: Netflix geht in letzter Zeit stärker gegen VPN Dienste vor. Kann also gut sein, wenn du dich jetzt für einen VPN Anbieter entscheidest, dir bald schon wieder einen neuen suchen muss. Teils sperrt Netflix auch User Konten, die exzessiv VPN nutzen.
0
lautsprecher21.08.1911:01
bin bei NordVPN und bin zufrieden
+2
promac
promac21.08.1911:12
2ndMorpheus
Ich gebe prinzipiell so gut wie keine Infos im Netz über mich preis, aber trotzdem weiß google, Facebook alles über mich und das will ich umgehen...

Bspw. Muss google nicht wissen, das ich auf x, auf y und z stehe usw.

Wenn dieses deine Intuition an einen VPN ist, dann hast du scheinbar das Prinzip nicht so wirklich verstanden

Was du mit einem VPN "verschleierst" ist lediglich deine "Herkunfts IP", aber sonst rein gar nichts.

Passt du sonst nicht auf, dann wirst du über verschiedene Techniken getrackt wie Cookies, Plugins, Canvas Fingerprinting usw. .....
Und natürlich "ganz wichtig" >> du darfst dich dann auch in keinen Account einloggen, sonst wissen sie ja wieder wer du bist (auch wenn du eine IP hast die nicht aus "D" kommt).
Willst du gegen FB, Goggl, AMZ usw. vorgehen, dann musst du Skripte, Frames, Fingerprinting usw. fein säuberlich blocken (was gar nicht so einfach ist) sonst wird das nichts mit deinem Vorhaben ....
+9
2ndMorpheus
2ndMorpheus21.08.1918:15
breaker

Danke für die Info. Ich nutze zwar aktuell kein Netflix, aber das ist für die Zukunft gut zu wissen. War langjähriger netflix Kunde und werde es auch zukünftig wieder nutzen, mache aber im Moment mal eine Pause..

Also wäre es wichtig bei einem VPN Anbieter maximal ein Jahresabo abzuschließen um dennoch ein wenig flexibel zu sein...
0
2ndMorpheus
2ndMorpheus21.08.1918:20
Aktuell versuche ich gerade mal ProtonVPN aus. Die haben ne 7 Tage Premium Testphase. Mal schauen wie ich zufrieden bin.

In der Vergangenheit war es immer so, dass ich nen VPN wie hide.me gekauft hatte und nach zwei monaten deaktivierte. Grund:
- Netflix funktionierte nicht
- das Angebot von Telekom Stream on Video konnte ich nicht nutzen, da über VPN mein Datenvolumen bspw. Bei Sky aufgebraucht wurde
- teilweise haben Hotels die Verbindung nicht zugelassen

Und und und.

Also VPN anschalten und wieder abschalten bis dahin das ich es garnicht mehr aktiviert hatte.

Ne Wunschlos glücklich lösung gibt es wahrscheinlich nicht... mal schauen.
-1
2ndMorpheus
2ndMorpheus21.08.1918:23
promac

Hm ok... so hab ich das noch garnicht betrachtet... da bin ich aber leider wohl doch nicht so tief in der Materie. Danke für dem Hinweis. Werde ich mich mal einlesen
0
Another MacUser21.08.1920:23
Von »equinux« aus der Produktreihe »VPN Tracker« das Produkt »World Connect«.
Läuft auf iPad Pro, iPhone X und MB Pro mit einem Account.

Ich bin zufrieden damit.
Auf dem MB Pro nutze ich zudem »VPN Tracker 365 Pro« – echt teuer, aber macht was er soll…

Have fun
0
becreart
becreart22.08.1907:15
Another MacUser

wie sehen die Geschwindigkeitseinbusen aus?
+1
adiga22.08.1909:27
SK8T
Kann ProtonVPN nur wärmsten empfehlen Bis jetzt auf allen Geräten (Mac / iPhone / Windows PC) beste Erfahrung gemacht. Client ist super und Netflix und Amazon Prime gehen über die richtigen Server auch
ProtonVPN benutze ich täglich und kann ich nur weiterempfehlen. Für Netflix habe ich mit PureVPN gute Erfahrungen gemacht.

Wo ich bislang aber keinen Erfolg hatte, ist der Zugriff auf Sky (Schweiz). Da ich viel im Ausland unterwegs bin, wäre es von Vorteil, wenn ich Sky Sport auch von dort aus gucken könnte. Vielleicht hat da jemand eine Lösung?
0
Another MacUser22.08.1909:59
becreart
Sehr unterschiedlich. Je nachdem, welche von den »Standard-Verbindungen« Du aufbaust. Mußt Du Dir mal auf der Seite genau durchlesen. Ich finde es einfach sehr gut, daß so viele verschiedene vordefinierte Verbindungen existieren und wirklich funktionieren, wenn man auf Mallorca in der Hotellobby sitzt. Haben den World Connect bei mehreren Kunden im Einsatz und die sind wirklich around the world unterwegs. Löppt.

Hier mal ein nicht repräsentativer Test von vor 2 Minuten: speedtest.t-online.de ( ja, ja… ).
Wo ( Einwahl ) / Down / Up / Ping
Ohne / 76 / 30 / 17 ( Ohne VPN )
USA / 20 / 17 / 160 ( LA als Einwahlziel )
USA2 / 30 / 25 / 125 ( autom. schnellste Verbindung )
VS / 50 / 20 / 100 ( sog. Verbindung schützen )
OI ( etwa wie VS / sog. Offenes Internet )
»Nur EU«, »BRD«, »Schweiz«, »GB« etc. etwa ebenso. BRD meist einen Tick schneller…

Beim Streamen ist es dann bummelig 10% langsamer, HD-Filme können schon mal haken ( deshalb lade Ichs lieber herunter ). Generell funktionierte es bisher bei mir aber immer »soweit so gut«. Meist ist eher das WLAN vor Ort der limitierende Faktor, wenn die nur 10MBit zur Verfügung stellen… Zumindest meiner Erfahrung nach.

Hilft Dir das so?

Sonnigen Tag!! C.
0
Another MacUser22.08.1910:05
Ach so, ich vergaß das Wichtigste. Wenn man den VPN Tracker beendet, verabschiedet er sich mit der Mitteilung

» Lebe lang und in Frieden!«

Definitiv der beste Grund das Ding zu kaufen…

C.
+1
massi
massi22.08.1910:16
Wie wäre es denn mit einem RaspiPi und pivpn?
Läuft bei mir mit ordentlichem Datendurchsatz seit einiger Zeit völlig problemlos.
Da kann man dann gleich noch ein pihole drauf installieren und hat einen sehr effektiven Adblocker.
+4
Hakke22.08.1910:20
adiga
Wo ich bislang aber keinen Erfolg hatte, ist der Zugriff auf Sky (Schweiz). Da ich viel im Ausland unterwegs bin, wäre es von Vorteil, wenn ich Sky Sport auch von dort aus gucken könnte. Vielleicht hat da jemand eine Lösung?
Für diesen Fall könntest du doch eine VPN-Verbindung nach Hause aufbauen. Dafür brauchst du doch auch keinen Dienstleister, außer vielleicht DDNS.
+2
adiga22.08.1914:26
Hakke
adiga
Wo ich bislang aber keinen Erfolg hatte, ist der Zugriff auf Sky (Schweiz). Da ich viel im Ausland unterwegs bin, wäre es von Vorteil, wenn ich Sky Sport auch von dort aus gucken könnte. Vielleicht hat da jemand eine Lösung?
Für diesen Fall könntest du doch eine VPN-Verbindung nach Hause aufbauen. Dafür brauchst du doch auch keinen Dienstleister, außer vielleicht DDNS.
Gute Idee. Muss ich mich aber mal einlesen, wie ich das am Besten (und sichersten) hinkriege.
0
Hakke22.08.1915:28
Möglicherweise kann dein Router zu Hause einen VPN-Tunnel anbieten. Mit der Fritzbox gehts ohne Probleme und über den MyFritz-Dienst immer erreichbar.
adiga
Hakke
adiga
Wo ich bislang aber keinen Erfolg hatte, ist der Zugriff auf Sky (Schweiz). Da ich viel im Ausland unterwegs bin, wäre es von Vorteil, wenn ich Sky Sport auch von dort aus gucken könnte. Vielleicht hat da jemand eine Lösung?
Für diesen Fall könntest du doch eine VPN-Verbindung nach Hause aufbauen. Dafür brauchst du doch auch keinen Dienstleister, außer vielleicht DDNS.
Gute Idee. Muss ich mich aber mal einlesen, wie ich das am Besten (und sichersten) hinkriege.
+1
becreart
becreart23.08.1906:58
Another MacUser

Das sind leider sehr miserable Werte! Danke fürs Testen!

massi

so habe ich das auch gelöst hier
Bin vor kurzem den Raspi 3 durch einen 4er ersetzt, jetzt ist der 100MBit Ethernet Flaschenhals weg, ist jetzt brauchbar.
+1
PythagorasTraining
PythagorasTraining23.08.1908:14


Proton und Privacy ist ein Witz❗️
In dem verlinkten Artikel geht es um Proton Mail und später wird auch auf ProtonVPN eingegangen.
Grundsätzlich darf die Schweiz mitlesen.

Wer privacy sucht sollte wohl einen Raspi nutzen.
+1
massi
massi23.08.1909:29
becreart
Bin vor kurzem den Raspi 3 durch einen 4er ersetzt
Das steht bei mir noch an.
-1
doescher
doescher23.08.1909:55
Ich verwende seit Jahren AirVPN und bin sehr zufrieden.
Bis zu 5 Geräte gleichzeitig und man kann auswählen, über welches Land man ins Netz geht.
0
matt.ludwig23.08.1910:03


Allgemein äußerst lesenswert
adiga
Hakke
adiga
Wo ich bislang aber keinen Erfolg hatte, ist der Zugriff auf Sky (Schweiz). Da ich viel im Ausland unterwegs bin, wäre es von Vorteil, wenn ich Sky Sport auch von dort aus gucken könnte. Vielleicht hat da jemand eine Lösung?
Für diesen Fall könntest du doch eine VPN-Verbindung nach Hause aufbauen. Dafür brauchst du doch auch keinen Dienstleister, außer vielleicht DDNS.
Gute Idee. Muss ich mich aber mal einlesen, wie ich das am Besten (und sichersten) hinkriege.
+1
Another MacUser23.08.1910:19
becreart

Ja, für »ich muß im Ausland Filme streamen« schon. Aber das ist ja nicht unsere Zielsetzung. Es geht um einfach, komfortabel und sicher eMailen und ein Surfen. Dafür reicht es aus und ist gut zu betreuen. Denn ob eine eMail drei Sekunden schneller oder langsamer ankommt… Oder eine Webseite 2 oder 4 Sekunden lädt… Egal. Wichtig ist, das es immer und überall sauber funktioniert.

Aber für die Streaming Variante gebe ich Dir recht - schneller = besser.

Happy Weekend!!!
-1
el_duderino23.08.1910:33
wenn mein gesamter internetverkehr durch den tunnel eines mehr oder weniger obskuren vpn anbieters läuft, wer garantiert mir, dass der mit den daraus gewonnenen erkenntnissen keinen unfug treibt? der weiß dann ja nu wirklich zu 100% bescheid darüber wer ich bin und wann ich welche internetseite bzw. welchen dienst nutze. wenn ich dann irgendwann erfahre, dass der sämtliche daten an facebook verkauft hat, oder dass die bude auf die gesammelten daten nie richtig aufgepasst hat und gott und die welt da laufend alles abgegriffen haben, nützen mir auch blumige datenschutzerklärungen genau nichts.

nur mal so als überlegung für diejenigen, die meinen man würde sich damit in sachen privatssphäre was gutes tun.

für die nutzung öffentlicher wlan netze und die umgehung von regionalsperren sind die natürlich gut und auch das kleinere übel, aber sowas dauerhaft nutzen? ich weiß ja nicht ...
+3
adiga26.08.1909:53
PythagorasTraining


Proton und Privacy ist ein Witz❗️
In dem verlinkten Artikel geht es um Proton Mail und später wird auch auf ProtonVPN eingegangen.
Grundsätzlich darf die Schweiz mitlesen.

Wer privacy sucht sollte wohl einen Raspi nutzen.
In dem Sinne ist wohl alles ein Witz. Praktisch jeder Staat hat ähnliche Gesetze. Wie umfassend diese umgesetzt werden, ist von Land zu Land sehr verschieden. Herr Steiger schreibt ein bisschen reisserisch, was nicht verwundert, er verdient ja Geld um über "Missstände" zu berichten und rechtliche Unterstützung dagegen anzubieten. Was aber stimmt, mit dem BÜPF wurden einige Grenzen zu Ungunsten der Sicherheit verschoben.

Ob ein Raspi mehr Sicherheit bietet? Wer schrieb die notwendige Software dazu? Ich wäre nicht in der Lage den Quellcode auf Ungereimtheiten zu untersuchen. Und das trifft wohl auf viele zu.
0
sierkb26.08.1910:10
Nachdenkenswert:

Golem (14.03.2019): Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich. Eine Analyse von Hanno Böck

Zudem evtl. hilfreich:

VPN Tester - VPN Anbieter Vergleich + Erfahrungen, Tests & Leserbewertungen
+3
pcbastler26.08.1910:19
2ndMorpheus
- das Angebot von Telekom Stream on Video konnte ich nicht nutzen, da über VPN mein Datenvolumen bspw. Bei Sky aufgebraucht wurde

Das wird bei JEDEM VPN-Anbieter so sein... denn der Stream On Service "sieht" nur eine verschlüsselten VPN-Verbindung und kann nicht auseinanderhalten, was darüber läuft.
+2
massi
massi26.08.1911:24
Ob ein Raspi mehr Sicherheit bietet? Wer schrieb die notwendige Software dazu?
Leute die nicht unbedingt pekuniäre Interessen verfolgen und ich vertraue einer Open Source Software auch mehr als einem einzelnen Anbieter mit Closed Source. Bei Open Source ist die Chance, daß jemand ein Einfallstor oder Ungereimtheiten findet und diese schnell beseitigt dich wesentlich größer, als bei Closed Source, wo nur der Anbieter weiß was Sache ist. Wobei ich davon ausgehe, daß die meisten VPN Anbieter das sowieso auf Linuxservern zur Verfügung stellen und genau dieselbe Software benutzen wie der pivpn.(Aber das ist nur wilde Spekulation meinerseits)
Natürlich kann Open Source Software auch kompromitiert werden, wahrscheinlich sogar besser als Closed Source, aber wenn ich mir die z.B. Linuxvergangenheit ansehe, dann werden Sicherheitslücken immer sehr zeitnah geschlossen.
+1
pcbastler26.08.1914:56
massi
Bei Open Source ist die Chance, daß jemand ein Einfallstor oder Ungereimtheiten findet und diese schnell beseitigt dich wesentlich größer, als bei Closed Source, wo nur der Anbieter weiß was Sache ist.
Je nach Niesche (resp. Entwicklerstamm) ist die Gefahr, dass jemand ein Einfallstor entdeckt und für sich ausnutzt exorbitant höher.
Natürlich kann Open Source Software auch kompromitiert werden, wahrscheinlich sogar besser als Closed Source, aber wenn ich mir die z.B. Linuxvergangenheit ansehe, dann werden Sicherheitslücken immer sehr zeitnah geschlossen.
Wie gesagt, dass kommt auf die Software an. Ist der Entwicklerstamm einer Software groß genug, dann trifft es evtl. zu, dass Lücken gefixt werden, bevor sie (oder kurz nachdem sie) aktiv genutzt werden.

Handelt es sich bei der Software jedoch um ein nicht so verbreitetes Produkt, so sind die Gefahren exponentiell höher als bei Closed Source... denn nicht jeder Anwender kann Source Code lesen und verstehen, wohl aber jeder halbwegs vernünftige Hacker.
0
massi
massi26.08.1917:53
Bei einem weitverbreiteten Programm wie VPN würde ich mir da keine Sorgen machen, als Nischenprodukt kann man das sicher nicht einstufen.
+1
adiga27.08.1900:03
massi
Bei einem weitverbreiteten Programm wie VPN würde ich mir da keine Sorgen machen, als Nischenprodukt kann man das sicher nicht einstufen.
Naja, ich weiss ja nicht. War da nicht ein ziemliches Problem mit OpenSSL? Finde ich nicht gerade ein Nischenprodukt.

Ein Problem bei Open Source ist "Das hat sicher schon jemand angeguckt" und dann werden Fehler übersehen. Aber grundsätzlich halte ich Open Source für vertrauenserweckender als Closed Source. Auch Regierungsbehörden setzen soweit wie möglich Open Source ein.
0
pcbastler27.08.1907:48
adiga
Auch Regierungsbehörden setzen soweit wie möglich Open Source ein.

Wo zum Beispiel? - Das letzte, was ich gelesen habe ist, dass das "Projekt LiMux" beendet wird und wieder durch Windows abgelöst. Und dort, wo ich sehe, dass OSS eingesetzt wird, sind es entweder Nerds als IT-Abteilung oder es sind Spezialrechner mit eigenes entwickelter Software, die sehr Systemnah programmiert wurde (näher als es das API-Modell von MS erlaubt).
Gerade im Enduserbereich sehe ich fast nirgends OSS...

Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen OSS - Aber ich sehe darin nicht das "Allheilmittel", das viele predigen.
-1
massi
massi27.08.1909:34
Das letzte, was ich gelesen habe ist, dass das "Projekt LiMux" beendet wird und wieder durch Windows abgelöst.
Der Grund ist aber nicht, daß es irgendwelche Sicherheitsprobleme mit Linux gegeben hätte.
+1
adiga27.08.1909:34
pcbastler


Wo zum Beispiel? - Das letzte, was ich gelesen habe ist, dass das "Projekt LiMux" beendet wird und wieder durch Windows abgelöst. Und dort, wo ich sehe, dass OSS eingesetzt wird, sind es entweder Nerds als IT-Abteilung oder es sind Spezialrechner mit eigenes entwickelter Software, die sehr Systemnah programmiert wurde (näher als es das API-Modell von MS erlaubt).
Gerade im Enduserbereich sehe ich fast nirgends OSS...

Naja, fast überall sehe ich Apache. Tomcat wird eingesetzt. Das deutsche BSI hat auf ihren Notebooks Linux im Einsatz. Sicher, in den Behördenstuben läuft praktisch immer was von MS, auf den grösseren Rechnern vieles von SAP und Oracle. Aber drumherum werden extrem viele Tools aus dem OSS Fundus verwendet, vor allem dort, wo die IT Abteilungen eigene Lösungen entwickeln.
+2
Peter Eckel02.09.1917:14
Einfach einen externen VPN-Anbieter zur Steigerung der Privatsphäre zu nutzen, ist nur halb zielführend. Man ersetzt den jeweiligen Provider als "Metadatenkundigen" durch den VPN-Anbieter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man öfter in Hotels oder Internet-Cafes unterwegs ist, aber im Prinzip ändert sich nichts.

Tracking etc. entkommt man ohnehin so einfach nicht, wie ja schon von anderer Seite geschrieben. Da muß man dann schon ein paar Register mehr ziehen, und ein bißchen weh tut es auch (JavaScript geht z.B. gar nicht). Der einfachste Weg, sich dem einigermaßen zu entziehen, ist die Nutzung des Tor-Browsers , aber auch da muß man sich darüber klar sein, daß das ohnehin nur beim Surfen zieht.

Eine gute Lösung zumindest für die Absicherung z.B. in Hotels und Internet-Cafes ist ein eigenes VPN (ich empfehle der Einfachheit halber OpenVPN bzw. PiVPN) daheim oder in einem billigen gehosteten VM-Server (z.B. bei Hetzner für 5 Euro im Monat). Auch da wieder: Das Tracking-Problem löst das nicht, und der IP-Traffic ist dem Nutzer weiterhin zuzuordnen.

Relativ wasserdicht ist die Nutzung von Tor als lokaler Proxy auf dem Endgerät. Da ist iOS leider draußen, aber auf dem Mac funktioniert das sehr angenehm, zumal wenn man den Rechner mit Hilfe z.B. von Proxifier dazu zwingt, wirklich jeglichen Traffic über den Proxy zu leiten. Es gibt Software, die die Proxy-Einstellungen ansonsten einfach ignoriert ...

Zusätzlich noch die entsprechenden Härtungen des Browsers (Javascript, Cookies etc.) und nirgendwo einloggen, und "schon" ist man einigermaßen privat unterwegs.

Und dann bei den nächsten Wahlen bitte sorgsam darauf achten, niemanden zu wählen, der nicht explizit und unmißverständlich hinter der leider immer noch im EU-Gesetzgebungsverfahren festhängenden e-Privacy-Verordnung steht.
+1
Peter Eckel02.09.1917:21
pcbastler
Wo zum Beispiel? - Das letzte, was ich gelesen habe ist, dass das "Projekt LiMux" beendet wird und wieder durch Windows abgelöst.
Was natürlich absolut nichts damit zu tun hat, daß der damals neue OB Reiter sich öffentlich als "Microsoft-Fan" bekannt hat und gleichzeitig Microsoft seinen Hauptsitz von Unterschleißheim nach München verlegte. Unsere Politiker sind schließlich nicht korrupt.
pcbastler
Und dort, wo ich sehe, dass OSS eingesetzt wird, sind es entweder Nerds als IT-Abteilung oder es sind Spezialrechner mit eigenes entwickelter Software, die sehr Systemnah programmiert wurde (näher als es das API-Modell von MS erlaubt).
Dann siehst Du vermutlich nicht so schrecklich viel geschäftlich eingesetzte IT oberhalb der Gemüsehändler-Ebene.
pcbastler
Gerade im Enduserbereich sehe ich fast nirgends OSS...
Das traurige Thema "Linux auf dem Desktop", jaja. Da gebe ich Dir Recht.

Aber Du siehst auch hier nicht das ganze Bild ... schau Dir Android (weitestgehend OSS) und seinen Marktanteil an. Oder den Rechner, vor dem Du vermutlich gerade sitzt: Der Kernel von macOS und iOS ist OSS, ebenso die meisten Systemtools, die darauf laufen. Im Embedded-Bereich ist auch nicht mehr viel von geschlossenen Systemen übrig (da war Windows CE mal ganz gut verbreitet - Geschichte). Auf Netzwerkhardware vieler Hersteller läuft OSS (AVM ist da eine Ausnahme).
+1
massi
massi02.09.1920:09
und nirgendwo einloggen
Da wird's dann schon wieder lästig.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen