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TimeMachine Pendant für Windows?

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex16.08.1900:36
Hallo zusammen,

da ich nun die Mac Welt erstmal verlasse, bin ich auf der Suche nach einem Windows Pendant für TimeMachine.

Ich möchte auf ein externes Medium bestimmt Daten (3 von 5 internen Laufwerken) so speichern, dass sie erst einmalig komplett und im Nachgang regelmäßig (stündlich) Versionen abspeichern.
Sollte das Backup Medium voll werden, sollen die ältesten Versionen überschrieben werden. TimeMachine hab ich in 30 Sekunden eingerichtet und anschließend läuft und läuft und läuft es einfach.

Im Notfall öffne ich die Speicherstruktur (Abbild des Originals) einfach an dem Datum, von dem ich die Datei Version benötige und stelle sie entweder wieder her oder kopiere sie dorthin, wo ich sie haben will.
Das wäre auch die Wunschvorstellung für das zukünftige Backup Tool unter Windows...

Was nutzt ihr da so?
Hat jemand den gleichen Wechsel hinter sich und kann etwas empfehlen?

Es darf auch gerne besser sein als TimeMachine...



Ich danke euch.

Grüße
Oliver
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Kommentare

teorema67
teorema6716.08.1906:24
Die Bordlösung FileHistory sichert in stündlichen (bzw. wählbaren) Abständen alle Daten lokal, aber nicht System und Programme (das nutze ich).

Die Bordlösung Systemabbild sichert das komplette System auf dem momentanen Stand (benötige ich nicht).

TimeMachine-ähnliche Lösungen für Windows gibt es von Drittherstellern, da weiß ich leider gerade keine auswendig, nutze ich nicht.
„Printer Margins for the Homeless“
+2
sffan16.08.1906:39
Gammarus_Pulex

Ich hab vor über 10 Jahren acronis true image genutzt. Damals mit winXP.
Ist als imager a la ccc gestartet. Später kam dann noch die Möglichkeit von inkrementellen Backups dazu.
Gibts jedenfalls immer noch. Mit aktuellen Erfahrungen bei windoof kann ich nicht dienen. Privat bin und bleibe ich m$ frei..
+3
aMacUser
aMacUser16.08.1907:45
sffan
Ich hab vor über 10 Jahren acronis true image genutzt.
Von "Acronis True Image" hatte ich mal auf dem Mac irgendwo eine 1-Jahres-Cloud-Lizenz gratis bekommen und hatte damit meine virtuellen Maschinen aus Parallels gesichert (Acronis kann nämlich, im Gegensatz zu Time Machine, auch einzelnen Dateien inkrementell sichern, Time Machine kann ja immer nur ganze Dateien). Damit war ich durchaus zufrieden. Ich brauchte zwar nie die Wiederherstellungsoption, aber die Sicherung lief einwandfrei im Hintergrund mit. Die Standardversion gibt es für einmalig 60€ zu kaufen (dann ohne Cloud, aber braucht man auch nicht unbedingt).
Allerdings weiß ich nicht, wie man dann auf die Daten zugreifen kann, da ich wie gesagt mit der Cloud-Lösung nur einzelne Dateien gesichert hatte.

Edit: Gerade auf deren Webseite gefunden:
+1
Schens
Schens16.08.1908:07
BackUpAssist
Wir machen hier auf den Windosen stündliche BackUps und einmal täglich ein Snapshot auf das NAS und in einen AWS-Bucket.
+2
piik
piik16.08.1909:58
Schens
BackUpAssist
Wir machen hier auf den Windosen stündliche BackUps und einmal täglich ein Snapshot auf das NAS und in einen AWS-Bucket.
Ganz schön happig für diesen Zweck...
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Statler_RGBG
Statler_RGBG16.08.1910:02
piik
Schens
BackUpAssist
Wir machen hier auf den Windosen stündliche BackUps und einmal täglich ein Snapshot auf das NAS und in einen AWS-Bucket.
Ganz schön happig für diesen Zweck...
Nö, eher günstig. (für Win)!
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex16.08.1910:03
Danke für die Empfehlungen

Konkret geht es tatsächlich um einen Arbeitsrechner und drei interne Datenträger (NMVe und SATA3 SSD) mit insgesamt 5 TB Gesamtspeicherplatz (belegt sind etwa 2,8 TB bisher), die auf eine externe 8 TB HDD via USB 3.0 gesichert werden sollen. Regelmäßig mit Versionen damit man im typischen Grafik-Alltag auch mal eine frühere Version wiederherstellen kann und insgesamt auf der sicheren Seite ist.

Anschließend soll das ganze auf eine weitere identische Platte passieren - doppelt hält besser.
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Legoman
Legoman16.08.1910:16
Statler_RGBG
piik
Schens
BackUpAssist
Wir machen hier auf den Windosen stündliche BackUps und einmal täglich ein Snapshot auf das NAS und in einen AWS-Bucket.
Ganz schön happig für diesen Zweck...
Nö, eher günstig. (für Win)!

Da kommts vermutlich auf den unterschiedlichen Blickwinkel von Privatpersonen und Firmen an...
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex16.08.1910:31
Legoman
Da kommts vermutlich auf den unterschiedlichen Blickwinkel von Privatpersonen und Firmen an...

Korrekt.
Ich erinnere mich an meine Agenturzeiten, da wurde jährlich ein vierstelliger Betrag für die Backup Software überwiesen. Allerdings war das schon ein ganz anderes Kaliber...

Das Backup hier geschieht beruflich, soll also keine Knauplösung sein.
Dennoch ziehe ich bei gleichem Funktionsumfang weniger Ausgaben den höheren vor - wer hätt's gedacht
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mikeboss
mikeboss16.08.1911:01
oliver, schau dir mal noch folgende loesungen an:

drivesnapshot.de
arqbackup.com
+1
Schnitter
Schnitter16.08.1911:39
Von Acronis würde ich abraten. Damit hatte ich schon erheblichen Ärger (zB. beim Serverbackup, weil sich die zugehörigen Dienste permanent aufs Maul legen, zB. weil die gar nicht mal so günstige VM-Appliance ihre eigenen Snapshots hin und wieder nicht löschen kann, zB. weil die eingestellten Regeln für das Löschen alter Sicherungen nicht funktionieren und das Backup-Volume bis aufs letzte Byte vollgeschrieben wird, zB. weil die mit Crucial-SSDs gebundelte Gratis-Version die Ausführung von Windows von genau diesen SSDs zuverlässig verhinderte, zB. weil beim Restore ständig Fehler auftraten und der Vorgang letztlich scheiterte).

Ich nehme gerne Macrium Reflect. Gibt es als Gratis-Version (ohne inkrementelles Backup, ohne File&Folder-Backup), aber auch zB. in der Variante "Workstation" mit den benötigten Features. Für reine "Daten-Platten" tuts auch Iperius.
„Jeder ist ein Planet und wird von einem Menschen bewohnt.“
+1
chessboard
chessboard16.08.1912:13
Ich würde wie Schnitter auch empfehlen Macrium Reflect mal anzuschauen. Von allen Backup-Programmen, die ich jetzt durchprobiert habe, gefiel es mir bislang am besten, da es eine gewisse Ähnlichkeit mit Carbon Copy Cloner hat (gut, eben eine gewisse ).
Ansonsten wäre auch Personal Backup einen Blick wert. Ist Freeware und von einem deutschen Entwickler.
+1
rmayergfx
rmayergfx16.08.1912:35
Gammarus_Pulex
Danke für die Empfehlungen

Konkret geht es tatsächlich um einen Arbeitsrechner und drei interne Datenträger (NMVe und SATA3 SSD) mit insgesamt 5 TB Gesamtspeicherplatz (belegt sind etwa 2,8 TB bisher), die auf eine externe 8 TB HDD via USB 3.0 gesichert werden sollen. Regelmäßig mit Versionen damit man im typischen Grafik-Alltag auch mal eine frühere Version wiederherstellen kann und insgesamt auf der sicheren Seite ist.

Anschließend soll das ganze auf eine weitere identische Platte passieren - doppelt hält besser.

Alle internen Datenträger in einem Rutsch als Abbild mit Veeam Agent for Microsoft Windows FREE
Damit kann man sowohl die kompletten Datenträger, als auch einzelne Files aus dem Backup wiederherstellen.
Für die einzelnen Daten (zur schnellen Bearbeitung) Personal Backup
Verschiedene Dateiversionen und bei Bedarf für sehr wichtige Dateien die Ordnerüberwachung einschalten.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+2
Marcel_75@work
Marcel_75@work16.08.1914:25
Interessantes Thema, welche Lösung wäre denn für ein "Backup der kompletten Windows-Userdaten zum NAS" Eurer Erfahrung nach empfehlenswertl?

Am Mac nutze ich gern Arq, mittlerweile gibt es das auch für Windows:



Bin aber auch interessiert an Alternativen.

Danke für Infos!

PS: Großer Vorteil von Arq Backup – die Daten landen komplett verschlüsselt auf dem Ziel (also z.B. dem eigenen NAS oder auch einem Cloud-Anbieter).
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex16.08.1914:56
Marcel_75@work
PS: Großer Vorteil von Arq Backup – die Daten landen komplett verschlüsselt auf dem Ziel (also z.B. dem eigenen NAS oder auch einem Cloud-Anbieter).

Sollte ich das nicht durch ein verschlüsseltes Backup Volume gleichermaßen absichern können?
-3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex16.08.1915:13
Bis eben hab ich mal Personal Backup ausprobiert.
Das lief jetzt seit rund 22 Stunden für das erste Backup von knapp 2,8 TB und war erst bei 700 GB... selbst für eine HDD über USB 3.0 kommt mir das ewig lahm vor...

Das liest sich Macrium zumindest in der PR schonmal vielversprechend:
Schnelles und sicheres Live Imaging des Betriebsystem virtuell oder physisch.

Preislich wäre das für die Standalone Workstation Version ja auch ein Klacks.
-2
AppleUser2013
AppleUser201316.08.1916:39
Unter Windows nutze ich als Backup Lösung Macrium Reflect und bin sehr zufrieden damit...
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rmayergfx
rmayergfx16.08.1917:09
Gammarus_Pulex
Bis eben hab ich mal Personal Backup ausprobiert.
Das lief jetzt seit rund 22 Stunden für das erste Backup von knapp 2,8 TB und war erst bei 700 GB... selbst für eine HDD über USB 3.0 kommt mir das ewig lahm vor...

Das liest sich Macrium zumindest in der PR schonmal vielversprechend:
Schnelles und sicheres Live Imaging des Betriebsystem virtuell oder physisch.

Preislich wäre das für die Standalone Workstation Version ja auch ein Klacks.

Die Datenmenge alleine macht es nicht... Die Backupdauer hängt sehr stark von der Filegröße, der Anzahl der Dateien und Ordnerstruktur ab. Zudem wird dir auch noch der Virenscanner die Performance drücken !

Für das schnelle Backup ist Veeam Backup hervorragend geeignet, das es mit der VSS zusammenarbeitet und somit wesentlich schneller agiert. Personal Backup sollte man dann nur noch für Änderungen der wichtigsten Dateien nutzen, je nach Datenmenge stündlich oder mit Ordnerüberwachung.

Die Geschwindigkeit von USB 3 nützt dir nichts, wenn die interne 8TB Platte die Performance nicht aufrecht erhalten kann und in der Geschwindigkeit einbricht. Zudem ist es nicht sinnvoll die USB 3 HDD mit dem angemeldeten User das Backup durchzuführen. Ransomware und dein Backup ist für die Tonne. Das Medium muss geschützt werden, also lieber ein NAS oder anderes eigenständiges Gerät, das nicht mit dem Internet verbunden ist und von dem aus aktiv das Backup erfolgt. Wird nun der Rechner mit Ransomware infiziert, so werden zwar die infizierten Dateien gesichert, aber durch die Versionssicherung hast du immer noch das unverschlüsselte Originial. Sicherst du auf einen lokal angeschlossenen Datenträger oder auf ein Share das im gleichen Userkontext arbeitet, so werden alle erreichbaren Dateien auf den Shares verschlüsselt, egal ob gemountet oder nicht!

Das erste Backup dauert genau so lange wie es halt braucht, da nützt die Stoppuhr nichts....
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Dupondt16.08.1917:48
Gammarus_Pulex:

Wenn's ein dateibasiertes Backup sein soll, ist Second Copy einen Blick wert. Die Software werkelt unauffällig im Hintergrund, ist schlank und schnell und die Backup-Profile bieten zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Es gibt eine voll funktionsfähige kostenlose Testversion, die 30 Tage läuft.
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chessboard
chessboard16.08.1918:24
rmayergfx
...also lieber ein NAS oder anderes eigenständiges Gerät, [...] von dem aus aktiv das Backup erfolgt.
Du meinst, ein Backup-Programm, das auf dem NAS läuft und das die HDs des PC liest bzw. kopiert? Das ist interessant. Mit welcher Software und auf welchem NAS funktioniert das?
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rmayergfx
rmayergfx16.08.1919:25
Z.B: mit Synology Active Backup for Business
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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teorema67
teorema6716.08.1919:26
Marcel_75@work
"Backup der kompletten Windows-Userdaten zum NAS"

Das sollte das windowseigene FileHistory (= Dateiversionsverlauf) erledigen, AFAIK ohne den unsichtbaren Ordner "AppData", der allerdings keine unverzichtbaren Userdata enthält.
„Printer Margins for the Homeless“
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chessboard
chessboard16.08.1921:06
rmayergfx
Z.B: mit Synology Active Backup for Business
Ah, danke! Läuft auf meinem NAS (DS216j) leider nicht, ist aber für ein zukünftiges NAS sehr interessant!
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rmayergfx
rmayergfx16.08.1921:42
chessboard
rmayergfx
Z.B: mit Synology Active Backup for Business
Ah, danke! Läuft auf meinem NAS (DS216j) leider nicht, ist aber für ein zukünftiges NAS sehr interessant!
Was aber funktionieren müsste ist in der File Station unter Extras Remote-Ordner bereitstellen > Freigegebener CIFS-Ordner. Auf dem Windows PC den Ordner den du sichern möchtest mit einem extra User der nur für das Backup zuständig ist mit einen sehr sicheren Passwort freigeben und auf der Synology Mounten. Backup dann auf der Syno leider von Hand, da Hyperbackup keine eingebundenen Shares sichern kann.
Es geht auch mit einem Script über den Aufgabenplaner:
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+1
chessboard
chessboard16.08.1923:08
@rmayergfx
Super, vielen Dank!
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex17.08.1900:32
rmayergfx
Ransomware und dein Backup ist für die Tonne. Das Medium muss geschützt werden, also lieber ein NAS oder anderes eigenständiges Gerät, das nicht mit dem Internet verbunden ist und von dem aus aktiv das Backup erfolgt. Wird nun der Rechner mit Ransomware infiziert, so werden zwar die infizierten Dateien gesichert, aber durch die Versionssicherung hast du immer noch das unverschlüsselte Originial. Sicherst du auf einen lokal angeschlossenen Datenträger oder auf ein Share das im gleichen Userkontext arbeitet, so werden alle erreichbaren Dateien auf den Shares verschlüsselt, egal ob gemountet oder nicht!

Irgendwie komm ich mir grad ziemlich auf dem Holzweg vor mit meinen frisch gekauften zwei 8TB HDDs...
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex17.08.1900:36
rmayergfx
Z.B: mit Synology Active Backup for Business

Also würde das NAS über die Software dann selbstständig von den ausgewählten Dateiträgern im Rechner erst ein Vollbackup machen und dann in festgelegten Abständen immer die geänderten Daten dazu sichern?

Ich bin kein Freund von Technik, die permanent läuft - mein Rechner hängt nicht mal am Strom, wenn er aus ist. Verkraften die heutigen NAS ein tägliches Hoch- und Runterfahren?
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LordKnox17.08.1900:41
Nachdem Acronis immer schlechter geworden ist, kann ich das empfehlen:
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JR17.08.1908:32
... oder
+2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex17.08.1910:45
JR
... oder

Das klingt ja schon was zu schön, um wahr zu sein
+1
rmayergfx
rmayergfx17.08.1911:53
Gammarus_Pulex
Irgendwie komm ich mir grad ziemlich auf dem Holzweg vor mit meinen frisch gekauften zwei 8TB HDDs...

2x 8 TB ist ja schon eine gute Grundlage, kauf nochmals 2 und ein 4-Bay NAS und sichere deine Daten schon mal dort. Auch die Smartphones kann man damit super lokal ein Backup erstellen. Dann noch eine externe HDD mit SATA/USB3, je nach NAS und dort die Daten nochmals gesichert. NAS nicht ins Internet und den Zugriff von außerhalb wenn überhaupt nötig nur per VPN.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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chessboard
chessboard17.08.1912:09
Gammarus_Pulex
Verkraften die heutigen NAS ein tägliches Hoch- und Runterfahren?
Zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich das bejahen.
Mein NAS läuft den Arbeitstag über und wird fährt für die Nacht runter. Natürlich ist das nicht das gleiche wie das Gerät komplett vom Strom zu trennen, aber laut dieser Tabelle hält sich der Verbrauch mit 0,21W in einem m.A.n. vertretbaren Bereich. Die beiden HDs laufen jetzt seit 2 Jahren ohne Probleme bei täglichem Hochfahren bzw. Runterfahren. Dass die Platten bei Nichtnutzung in den Ruhemodus fahren, habe ich bei mir allerdings abgeschaltet, da mich das wegen der doch recht häufigen Zugriffe am Tag eher skeptisch bzgl. der Lebensdauer der Platten gemacht hat.

Falls du doch irgendwann auf ein NAS umsteigen solltest, würde ich das Verteilen deiner Daten auch noch mal überdenken. M.A.n. ist es sinnvoller die Daten, die nicht für die täglichen Jobs auf dem Rechner liegen müssen, auf das NAS zu packen und vom kompletten NAS-Inhalt regelmäßig ein Backup zu machen. Bei Synology-NAS gibt es für die Sicherung aktueller Jobs eine Art Cloud-Dienst (Synology Drive) mit dem die Dateien, die in einem speziellen "Drive"-Ordner auf deinem Arbeitsrechner liegen, sofort mit einem entsprechenden Ordner auf dem NAS synchronisiert werden (inkl. älterer Versionen, die ggf. wiederhergestellt werden können). Wenn du z.B. mit einem stationären Rechner und einem Book oder iPad (für die es ebenfalls Drive-Apps gibt) arbeitest, kannst du damit deinen Job-Ordner auf allen Geräten synchron halten und hast eine sofortige Zweitsicherung deiner Daten auf dem NAS. Nicht zuletzt ein Switchen zwischen Mac und PC wird damit wesentlich einfacher, weil deine Daten nicht mehr an ein spezielles System gebunden sind.

Essentiell ist dabei natürlich, vom NAS nochmals ein externes Backup auf ein unabhängiges Medium zu machen. Das geht mit den NAS-Bordmitteln ohne Probleme und ohne zusätzliches Backup-Programm.

Ist halt eine Frage, wie man sein Datenmanagement organisieren möchte. Ich persönlich bin irgendwann davon weggegangen, alle Daten auf einem Hauptrechner zu lagern und auf externe Platten zu sichern, weil mir das vor allem in Kombination mit mobilen Arbeitsgeräten zu kompliziert wurde. So sind meine Arbeitsgeräte quasi nur noch "Clients" und die Daten liegen im Prinzip alle zentral auf dem NAS. Und Cloud-Dienste brauche ich auch nicht mehr.
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex17.08.1912:29
Danke für die ausführlichen Aussagen.

Derzeit nutze ich meine neue Windows Workstation und für alles mobile ein Wacom MobileStudio Pro 16".
Alle Jobs, die ich auf beiden Geräten bearbeite, liegen in einer Cloud hier in Deutschland und synchronisieren sich immer, wenn der jeweilige Rechner im Netz ist.

Auf dem großen Rechner habe ich einen großen Lightroom Katalog auf einer 2TB SATA SSD. Die 2TB NVMe ist mein Arbeitsvolume - da liegen nur die großen Arbeitsdaten drauf - keine Programme, kein Cache.

Auf einer weiteren 1TB SATA SSD liegen dann alte Jobs, auf die ich immer mal wieder zugreifen muss - Dank bis zu 12GB großer psb Daten bin ich da gerne auf SSDs unterwegs...

Das gilt es sicher und sinnvoll zu backupen (inkl einer Sicherung außer Haus).


Dafür habe ich mir die Woche zwei 8TB USB 3.0 Platten gekauft. Der derzeitige Stand.
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