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Forum>Apple>Tesla Silicon

Tesla Silicon

Stefan S.
Stefan S.24.09.2000:18
Jedem sein Silikon...
https://www.golem.de/news/battery-day-wie-tesla-die-akkukosten-halbieren-will-2009-151043.html
(siehe Artikel-Foto rechts)
+1

Kommentare

Schens
Schens28.09.2006:49
Thema Strom: wir benötigen unzählige Trafostationen. Gerade in der Stadt extrem schwierig, jemand zu finden, der 10qm Grund oder Keller hergibt.
0
g-kar28.09.2009:19
beanchen
Weia
Es ging hier aber nicht um die Anzahl der Ladestationen ...
... sondern um den Vergleich zwischen Ladestationen und Tankstellen und der hinkt gewaltig.

Es ging nicht darum, ob Ladestationen mit Tankstellen vergleichbar sind. Es ging darum, dass die Annahme, alle E-Autos würden immer gleichzeitig abends laden – welche als Argument für eine absehbare Netzinfrastrukturüberlastung gerne genommen wird – total an der Realität vorbeigeht, und dass selbst das bestehende System der Straßen- und Tankstelleninfrastruktur genauso zusammenbrechen würde, wenn man analog die absurde Annahme träfe, dass alle Verbrenner immer täglich gleichzeitig tanken wollen.
Im Schnitt tanken Verbrenner nicht täglich, und die verbliebenen Tankvorgänge verteilen sich über den ganzen Tag und die Nacht. Analog wird nicht jeder Stromer täglich laden, und die, die laden, laden nicht alle parallel, sondern verteilt. Beim Einkaufen. Bei der Arbeit. Am Schnellader beim Reisestopp. …

Natürlich gibt es große Unterschiede, wobei die Anzahl der Ladepunkte wohl das kleinste Problem sein dürfte, wenn deren Anzahl mit der Anzahl der zugelassenen Stromer immer allmählich mitwächst. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass die Netzinfrastruktur auf Dauer ausreichen wird, wenn man nur immer mehr Ladestationen baut. Aber das ist ein anderes Thema und allein auch kein Argument gegen Elektromobilität. Als der Verbrenner erfunden wurde und man sein Benzin noch in der Apotheke kaufen musste, wurde die Technologie doch auch nicht eingestampft, nur weil absehbar war, dass ein Infrastrukturausbau nötig sein würde, wenn viele solcher Fahrzeuge auf die Straßen kommen sollten.
+8
Wiesi
Wiesi28.09.2011:01
g-kar
Im Schnitt tanken Verbrenner nicht täglich, und die verbliebenen Tankvorgänge verteilen sich über den ganzen Tag und die Nacht. Analog wird nicht jeder Stromer täglich laden, und die, die laden, laden nicht alle parallel, sondern verteilt. Beim Einkaufen. Bei der Arbeit. Am Schnellader beim Reisestopp. …

Meine Überlegungen dazu:

Meinen Verbrenner tanke ich durchschnittlich alle drei Wochen (und fahre dabei etwa 700 km mit einem 36-Liter-Tank). Zum Auftanken belege ich die Tanksäule etwa 4 Minuten.

Die typischen Reichweiten der aktuellen E-Mobile für Otto Normalverbraucher liegen bei 300 km. Da die meisten nur auf 80% Prozent aufladen, sind das eher 240 km. Mit etwas Optimismus an eine einer "Schnell-Ladesäule" dauert das etwa 20 Minuten. Also 5 mal so lang und etwa drei mal so häufig. Macht: Eine Tanksäule entspricht also 15 Schnell-Ladesäulen.

Das wäre "analog" gedacht: Der Verbrenner wird voll getankt und das E-Mobil voll geladen. Macht aber keiner ... höchstens auf Reisen. (Aber das ist ein anderes Kapitel.) Im Alltagsverkehr wird bei jeder Gelegenheit aufgeladen. Sagen wir: Dreimal mehr aber jeweils gleich lang, denn die durchschnittliche Ladesäule lädt nicht so schnell wie oben angenommen. Macht also: Eine Tanksäule entspricht 45 Ladesäulen.

Soviel die Theorie. Nun die Praxis: Meine Tochter fährt ein kleines E-Mobil für den Stadtverkehr in einer Großstadt. Arbeitgeber ist der Staat. Der kapiert es immer erst dann, wenn es zu spät ist. Also keine Ladesäule beim Arbeitgeber. Statt dessen Wallbox und nächtliches Aufladen vor der Haustür. Z.Zt. Riesenboom bei kleineren E-Mobilen mit Lieferterminen bis in die Mitte des nächsten Jahres. Die Nachbarn in der Siedlung werden auch Wallboxen anschaffen. Da die Stromzufuhr für die (Neubau-)Siedlung zu schwach ist, werden die Boxen gedrosselt.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
+3
gfhfkgfhfk28.09.2014:51
Weia
Aber selbst wenn die Positionen 50:50 verteilt wären, würde meine entscheidungstheoretische Überlegung immer noch greifen, dass man im Zweifelsfall versuchen muss, das in den Auswirkungen gravierendste Ergebnis zu verhindern.
Nein, die würde nur dann greifen, wenn die Gefahr real wäre, und um das zu wissen bräuchte man funktionierende Klimamodelle.

Wenn die Klimaerwärmung nicht durch die Emission von CO2 verursacht wurde, kann man noch soviel Geld in die Reduktion des CO2 Ausstoßes investieren, es wird rein gar nichts nützen und die Temperaturen werden weiter ansteigen. Man läuft so aber Gefahr, dass man die begrenzten Ressourcen für eine Narretei verbraucht, und keine mehr für die wirklich sinnvollen Maßnahmen mehr übrig hat. Die Verengung der öffentlichen Diskussion auf nur noch eine Erklärung ist schlussendlich verantwortungslos, weil man sich eben auch für den Fall rüsten muss, dass die Emission von fossilen CO2 nicht die Ursache ist.
Weia
… Und dass die dazukommen, dagegen sprechen diese Daten in keiner Weise …
Sie bestätigen sie aber auch nicht! Ganz im Gegenteil deuten sie darauf, dass die Veränderungen in der Zeit vor dem Verbrennen fossiler Brennstoffe eingesetzt haben. Was auf ganz andere Ursachen hindeutet.
Weia
Nein, natürlich nicht. Aber das ist jetzt wieder ein Strohmann, das behauptet ja niemand.
Es ist kein Strohmann, es ist ein Paradigma dafür, was passiert, wenn man falsche Schlüsse zieht.
Weia
… uns einem Zustand anzunähern, den es auch ohne uns gäbe, …
Ich halte das für eine reichlich naive naturromantische Sicht der Welt. Allein durch Deine Existenz veränderst Du und jeder andere die Umwelt deutlich, weil wir für jeden Bürger Agrarfläche brauchen, Baumaterialien, Bekleidung etc. pp. Das hat Auswirkungen auf die Natur, und eine ständig ansteigende Weltbevölkerung erfordert immer mehr von diesen Ressourcen. Gäbe es keine Menschen in Deutschland wäre das Land nahezu durchgehend bewaldet und damit 3-4°C kälter. Die Rekordtemperaturen werden zumeist in Städten gemessen, die im Gegensatz zum Acker eine nochmals deutlich wärmeres Mikroklima aufweisen. D.h. es besteht die Möglichkeit, dass wir ein immer wärmeres Klima haben, weil wir immer mehr Natur in Acker, Städte, Straßen etc. umwandeln. Das erzeugt dann höhere Temperaturen, die in Folge massive Freisetzungen von CO2 bewirken.
Weia
und (da bleibt uns gar nichts anderes übrig) auf dessen Jahrzehntausende eingespielte Stabilität zu vertrauen.
Welche Stabilität? Die Menschheit wächst immer schneller, da ist nichts stabil.
-7
gfhfkgfhfk28.09.2019:46
g-kar
Es ging darum, dass die Annahme, alle E-Autos würden immer gleichzeitig abends laden – welche als Argument für eine absehbare Netzinfrastrukturüberlastung gerne genommen wird – total an der Realität vorbeigeht,
Warum?
Solange man die Auslastung nicht steuert, und bisher gibt es bei den Energieanbietern nur harten Lastabwurf und keine echte Laststeuerung, hat man das Problem, dass die Masse nach Hause kommt und den PKW anschließen wird. D.h. zwischen 16:30 bis 21:00 wird dann massig Strom gezogen. Die üblichen E-PKWs brauchen zwischen 15kWh und 30kWh pro 100km, das macht bei 11kW Leistung an der Wallbox zwischen 1,5h bis 3h Ladezeit für 100km (was in meinem Beispiel ja realistisch war). Damit sind die Abendstunden sehr gut ausgelastet. Die ganze Nacht bezog sich darauf, dass man einen 100kWh Akku mit einer 11kW Wallbox über Nacht wieder voll bekommt. Das geht bei einer normalen Steckdose nicht, die schafft nur 2,3kW und da würde der PKW über 2 Tage laden.
-3
X-Jo28.09.2020:35
gfhfkgfhfk
[…]
Solange man die Auslastung nicht steuert, und bisher gibt es bei den Energieanbietern nur harten Lastabwurf und keine echte Laststeuerung, hat man das Problem, dass die Masse nach Hause kommt und den PKW anschließen wird. D.h. zwischen 16:30 bis 21:00 wird dann massig Strom gezogen. Die üblichen E-PKWs brauchen zwischen 15kWh und 30kWh pro 100km, das macht bei 11kW Leistung an der Wallbox zwischen 1,5h bis 3h Ladezeit für 100km (was in meinem Beispiel ja realistisch war). […]
Die Masse fährt aber keine 100 km am Tag, sondern lt. diversen Statistiken < 50 km.

Bei meinen 30 km am Tag reichen 3,7 kW Ladeleistung locker. Ausserdem habe ich die Aufladung so programmiert, dass morgens um 6 Uhr die Batterie voll geladen ist. D. h. die Ladung beginnt irgendwann in den frühen Morgenstunden und nicht gleich abends. Grund: Nutzung Nachttarif.
Sowas geht heut zutage!
+6
tranquillity
tranquillity28.09.2020:44
gfhfkgfhfk
...
Solange man die Auslastung nicht steuert, und bisher gibt es bei den Energieanbietern nur harten Lastabwurf und keine echte Laststeuerung, hat man das Problem, dass die Masse nach Hause kommt und den PKW anschließen wird. D.h. zwischen 16:30 bis 21:00 wird dann massig Strom gezogen. Die üblichen E-PKWs brauchen zwischen 15kWh und 30kWh pro 100km, das macht bei 11kW Leistung an der Wallbox zwischen 1,5h bis 3h Ladezeit für 100km (was in meinem Beispiel ja realistisch war). Damit sind die Abendstunden sehr gut ausgelastet. Die ganze Nacht bezog sich darauf, dass man einen 100kWh Akku mit einer 11kW Wallbox über Nacht wieder voll bekommt. Das geht bei einer normalen Steckdose nicht, die schafft nur 2,3kW und da würde der PKW über 2 Tage laden.

Welches Auto hat denn einen 100kWh-Akku?? Hier werden Zahlen genannt, die vollkommen an der Realität vorbei gehen. Die weit allermeisten haben eine deutlich geringere Kapazität. Genauso die 30kWh pro hundert km? Ein LKW? Du benutzt absichtlich extreme Zahlen, die in der Praxis keine oder kaum eine Rolle spielen.

Übrigens werden auch Ladestationen gebaut, die selbst nur eine relativ geringe Leistung an der Zuleitung haben, dafür aber einen dicken stationären Akku, an dem mehrere PKW mit hoher Leistung laden können.
In Leerphasen lädt sich dieser Akku (teilweise auch mit Solar) wieder auf.
+2
Weia
Weia28.09.2022:57
gfhfkgfhfk
Weia
Aber selbst wenn die Positionen 50:50 verteilt wären, würde meine entscheidungstheoretische Überlegung immer noch greifen, dass man im Zweifelsfall versuchen muss, das in den Auswirkungen gravierendste Ergebnis zu verhindern.
Nein, die würde nur dann greifen, wenn die Gefahr real wäre
Du willst doch bitte nicht allen Ernstes behaupten, dass die Gefahr nicht real ist, sprich, nicht einmal die Möglichkeit besteht, dass dieses Problem existiert?

Wir wissen nicht sicher, dass CO2 das Problem ist, aber ganz sicher können wir nicht ausschließen, dass es das Problem ist. Dass es möglich ist, dass es sich so verhält, reicht aber für obige entscheidungstheoretische Überlegung vollkommen aus.
und um das zu wissen bräuchte man funktionierende Klimamodelle.
Du tust geradezu so, als sei die Klimatologie eine Ansammlung von Vollidioten. Die Klimamodelle mögen weit von der Perfektion entfernt sein, weil Klima nunmal unglaublich komplex ist, aber sind nicht so untauglich, wie Du tust.

Um eine Gefahr (das ist ein stochastischer Begriff) in der Anhäufung von CO2 zu erkennen, reichen sie vollkommen aus.
Wenn die Klimaerwärmung nicht durch die Emission von CO2 verursacht wurde, kann man noch soviel Geld in die Reduktion des CO2 Ausstoßes investieren, es wird rein gar nichts nützen und die Temperaturen werden weiter ansteigen.
Ja, das ist ja trivial. Es besteht aber eben die nicht völlig unwahrscheinliche Möglichkeit, dass die Erwärmung (auch) von CO2 verursacht wurde. Und das reicht, um aktiv zu werden. Genauso wie die Möglichkeit, dass Du vergessen hast, Deinen Herd auszumachen, bereits ausreicht, um den Geschäftstermin abzublasen, um ggf. Dein Haus vor dem Abfackeln zu bewahren.
Man läuft so aber Gefahr, dass man die begrenzten Ressourcen für eine Narretei verbraucht
Ja, und andernfalls läuft man Gefahr, dass katastrophale klimatische Verwerfungen stattfinden, weil man die Warnungen als Narretei abgetan hat. Ist das besser?

Du redest permanent vor dem Hintergrund, dass die CO2-These mit großer Wahrscheinlichkeit ein Irrtum sei. Wie zum Teufel kommst Du darauf? Du kannst doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass die ganz überwiegende Mehrzahl der Fachwissenschaftler sich definitiv irrt, während Du, der Du (meines Wissens) kein Fachwissenschaftler bist, als einziger den Durchblick hast?

Du musst doch zumindest die Möglichkeit ins Kalkül einbeziehen, dass sich die Mehrheit der Fachwissenschaftler nicht irrt. Und nochmal: Die Möglichkeit reicht bereits vollkommen aus, um aktiv zu werden.
und keine mehr für die wirklich sinnvollen Maßnahmen mehr übrig hat.
Was wären denn die „wirklich sinnvollen Maßnahmen“ aus Deiner Sicht?

Mir wäre nicht bekannt, dass irgendwelche als sinnvoll für den Klimaschutz erkannten Maßnahmen nicht umgesetzt werden, weil man ja alle Ressourcen für die CO2-Reduktion braucht.

Wir haben verdammt viele Ressourcen, wenn wir wollen. Siehe Corona. Wir haben auch genug Ressourcen für CO2-Reduktion und andere sinnvolle Klima-Maßnahmen. Natürlich muss alles umgesetzt werden, was zur Bewältigung der Klimakrise beiträgt. Niemand behauptet etwas anderes.

Ich werde bei diesem Knappe-Ressourcen-Argument den Verdacht nicht los, dass das lediglich eine hübsch verpackte Variante von „Ich persönlich will mich aber in keiner Weise einschränken müssen“ ist – was de facto eine Nach mir die Sintflut-Haltung wäre.
Die Verengung der öffentlichen Diskussion auf nur noch eine Erklärung ist schlussendlich verantwortungslos, weil man sich eben auch für den Fall rüsten muss, dass die Emission von fossilen CO2 nicht die Ursache ist.
Auch. Aber nicht nur. Man muss sich ebenfalls dafür rüsten, dass sie die Ursache ist. Und weil es in diesem Fall 1 Minute vor 12 wäre, müssen wir das mit höchster Intensität vorantreiben, sonst können wir es auch gleich bleiben lassen. Und das heißt nicht, andere als sinnvoll erkannte Maßnahmen deshalb zu vernachlässigen.

Vor dem CO2-Problem zu warnen ist verantwortungslos? Dafür bekommst Du den Rabulisk des Monats! 🏆
Weia
… Und dass die dazukommen, dagegen sprechen diese Daten in keiner Weise …
Sie bestätigen sie aber auch nicht! Ganz im Gegenteil deuten sie darauf, dass die Veränderungen in der Zeit vor dem Verbrennen fossiler Brennstoffe eingesetzt haben. Was auf ganz andere Ursachen hindeutet.
Das ist ein banaler Fehlschluss. Verschiedene Ursachen können in dieselbe Richtung wirken. Dass es die letzten Tage in der Küche sehr heiß war, weil draußen hochsommerliches Wetter herrschte, heißt nicht, dass es heute nicht daran liegen kann, dass ich vergessen habe, den Backofen auszumachen.
Weia
Nein, natürlich nicht. Aber das ist jetzt wieder ein Strohmann, das behauptet ja niemand.
Es ist kein Strohmann, es ist ein Paradigma dafür, was passiert, wenn man falsche Schlüsse zieht.
Es ist ein Strohmann, insofern es einen ersichtlich falschen Schluss als Beispiel nimmt, während die These, dass CO2 entscheidend an dem Klimaproblem Anteil hat, eben gerade nicht ersichtlich falsch ist.
Weia
… uns einem Zustand anzunähern, den es auch ohne uns gäbe, …
Ich halte das für eine reichlich naive naturromantische Sicht der Welt. Allein durch Deine Existenz veränderst Du und jeder andere die Umwelt deutlich
Daher: annähern. Unseren Einfluss minimieren (groß genug ist er dann immer noch, klar). Mit Romantik hat das nichts zu tun.
Weia
und (da bleibt uns gar nichts anderes übrig) auf dessen Jahrzehntausende eingespielte Stabilität zu vertrauen.
Welche Stabilität? Die Menschheit wächst immer schneller, da ist nichts stabil.
Ich rede ja nun gerade über den Zustand des Ökosystems ohne den Menschen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+10
tranquillity
tranquillity28.09.2023:22
→ Weia: Mit Klimawandelleugnern zu diskutieren ist leider reine Zeitverschwendung.
+3
Warp
Warp28.09.2023:53
Warum redest du von einem Klimawandelleugner? Gehen dir die Argumente aus? "gfhfkgfhfk" bringt durchaus sachliche Argumente was E-Autos betrifft und wo Probleme auftreten (können). Ich bin/war selber auch Hybridfahrer, ich hatte in D einen der ersten Prius II überhaupt, und hatte mit E-Auto geliebäugelt was hier (noch) keinen Sinn macht da (noch) keine Infrastruktur vorhanden. Ich betrachte unter realistischen Gesichtspunkten und nicht punktuell weils mir/dir grad passt.
Hier mal ein paar Zahlen vom ADAC was Verbrauch pro 100km und max. Akkukapazität betrifft.
Da siehst du, dass die Angaben von "gfhfkgfhfk" realistisch sind mit bis zu 30kWh/100km und bis zu 100kWh Akkukapazität. Da sieht man auch, hat mich etwas verblüfft, da ich mit etwas weniger gerechnet hätte, dass der Mittelwert beim Verbrauch bei ca. 20kWh/100km bewegt dh. bei 50km ist man da schon wieder bei ca. 10kWh was nachgeladen werden muss. Wie die sich die Ladezeiten dann zeitlich verteilen ist ein guter Punkt/Frage. Da kann das durchaus realistisch sein, dass es nach Arbeitsende eine Stosszeit von 1-2h, Uhrzeit ist erst mal egal, geben wo alle nach Hause kommen und das Auto anstöpseln. Da kommen schon Lastspitzen zusammen. Oder die Ladestationen sind vernetzt und inteligent und machen unter sich aus wer wie geladen wird um die Lastspitzen zu verteilen was sinnvoll wäre. Der Unterschied beim Verhalten mit dem Nachladen dürfte ja der sein, dass man nicht wartet bis der Akku einen niedrigen Stand hat wie beim herkömmlichen Auto wo man dann die Tanke anfährt, sondern bei Ankunft den gleich wieder ansteckt zum Nachladen.
-2
Stefan S.
Stefan S.29.09.2001:05
Meanwhile in China:
Elektroauto für 5.000 Euro verkauft sich extrem gut
General Motors verkauft in China ein Elektroauto für vier Personen, das 5.000 Euro kostet. In 50 Tagen sind 30.000 Stück bestellt worden.

Es ist schlicht keine Zeit mehr zuerst noch herumzuforschen und sich dann für irgendwas zu entscheiden. Wir dürfen JETZT keine Verbrenner mehr verkaufen, wenn das CO2 noch irgendwie halbwegs eingehegt werden soll.
Denn die Autos, die gestern noch verkauft wurden, laufen ja alle noch 10-20 Jahre. (so Prof. Quaschning).
Und wenn ich heute ein Auto kaufe, dann muss ich scheuen, was HEUTE auf dem Markt ist. Und das ist Elektro deutlich eher als Wasserstoff.
Aber meinetwegen kauft euch Wasserstoff, egal, jedenfalls keinen Fossil-Verbrenner mehr.

Und als Stadtbewohner muss ich sagen, wie bescheuert ist denn die Idee synthetisch Benzin herzustellen, damit wir dann wieder NOx bekommen, oder was?

Und: (Stadtbewohner 2) Auch mit Elektro oder sonstwas: die Staus und Parkplatzfragen in der Stadt werden dazu führen, dass Individualverkehr eingeschränkt wird. Gewöhnt euch schon mal an den Gedanken an eine City-Maut in Städten > 500T Einwohnern.
Aber auch Überland: Wieviel Autobahnkilometer sollen denn noch überbaut werden, um noch ne Spur daneben zu bauen und dann noch eine.... Völlig gaga. Egal ob Elektro oder Verbrenner.

Bad News für Benzin-Junkies: Selbst Söder ist für ein Verbrennerverbot ab 2035. Wobei das viel zu spät ist, aber egal.
+6
Stefan S.
Stefan S.29.09.2001:13
Antworten zu den Fragen Elektro oder Wasserstoff oder Diesel und ob der Strom reicht:
Der Youtube-Kanal von Quaschning
+1
Nasso29.09.2005:27
Kleinere E-Autos und welche bis Golf-Größe sind hier in China ja schon massenhaft unterwegs. Für relativ wenig Geld kriegt man schon ein ordentliches Auto.
Ladesäulen sind einfach überall aufgestellt worden. Keine Super-Schnellader, sondern welche, die das chinesische Netz handhaben kann.
Das ist politischer Wille und nicht abhängig von der Art der Regierung. Man muß das notwendige Geld dafür einfach in die Hand nehmen.

Die Ausgangslage ist allerdings grundlegend anders.
Man kommt hier vom Elektro-Roller, der Millionenfach in jeder Satdt rumgondelt und entwickelt ein Stück nach oben. Das führt zu erschwinglichen, kleineren E-Autos.
Die Vorgehensweise in Deutschland ist viel schwieriger: Das neue E-Auto darf ja nicht leistungsschwächer sein, als der vorige Verbrenner. Das ist, glaube ich, eine Annahme der Industrie.
Die meisten Menschen wären mit geringerer oder gleicher Leistung zufrieden.
Gestern habe ich in der SZ über den VW ID4 gelesen. 59.000 Euronen. Holla.
Da wird das Auto zum Luxusgut, das sich irgendwann nicht mehr jeder leisten kann. Folge: Weniger Individualverkehr, mehr freie Ladesäulen

Den Ansatz, der hier nur kurz aufgegriffen wurde, dem Auto eine Mehrfunktion zu geben, halte ich für den Besten.
Wind und Sonne haben die Problematik der Zwischenspeicherung für Spitztenzeiten.
Das können vernetzte E-Autos leisten. Laden, bevor es benötigt wird, Energie ins Netz stellen, wenn es nicht benötigt wird. Das Auto kennt schon nach kurzer Zeit die Fahrgewohnheiten. So werden auch die Netzknoten weniger belastet, weil das etwas dezentraler laufen kann.
Auch hier spielt wieder der politische Wille mit dem Schutz der Energieunternehmen eine große Rolle.

E-Mobilität sehe ich als große Chance, bessere Luft und mehr Ruhe in die Städte zu bringen.
Mit der genannten Zusatzfunktion bekämen sie eine echte Berechtigung.
Aber grundsätzlich hoffe ich, daß wir möglichst vom Individuellen wegkommen und mehr mit effizienteren Fahrdiensten unterwegs sein werden. Was in China auch schon deutlich weiterentwickelt ist.
Wir drehen uns sonst zu sehr ums Goldene Kalb.

Wenn wir über CO2 oder elektrische Energie reden, erzeugen wir dabei zu viel Reibungsverlust.
Wir können da schon schlauer etwas weiter nach vorne schauen.
+3
Warp
Warp29.09.2005:44
Mit was wird in China noch Strom erzeugt? 2019 waren das doch knapp 70% thermisch und von diesen ca 90% Kohlekraftwerke. Man hat den Dreck nur verlagert. Komischerweise lese ich hier nur von Klimaeewärmung durch CO2. Wie sieht denn das langfristig mit Windenergie aus? Da hab ich das hier gefunden auf der Seite espk.de. Das steht, dass Windkraft AUCH zur Klimaerwärmung beitragen kann plus andere Auswirkungen auch im lokalen Klima wie Erzeugung von Trockenzonen im Leebereich von Windparks. Im Grunde genommen verlagert man Probleme nur anstatt diese zu lösen. D. h. dieser sofortige Stop von Spritautos und Sofort E-Autos ist augenwischerei wenn man diese einfach nur eins zu eins austauscht. Wenn ,an wirklich wirksam was machen will muss der Energieverbrauch insgesamt reduziert werden. Das heisst auch mit, wahrscheinlich drastischen, Einschränkungen im Individualverkehr. In einer Stadt vielleicht einfache rumzusetzen. Auf dem Land wirds da schon schwieriger. Wobei ich kann mich noch anZeiten erinnern, lang, lang ist das her, wo es da auch ein gutes Angebot an Transportmittel gab mit Bus und Bahn welches Schritt für Schritt eingestellt wurde, ja die Schienen gleich ganz rausgerissen wurde. Das rächt sich halt jetzt. Was auch helfen würde wenn dort wo es sinnvoll geht vermehrt von zu Hause aus gearbeitet wird. Da kann mit Sicherheit auch viel Weg und Fahrerei gespart werden. Bevor das missverstanden wird. Ich bin nicht gegen EAutos, das Öl is im Prinzip viel,zu Schade, dass das verheizt wird. Aber das sollte doch schon geordnet ablaufen und sich bewusst sein was das nun wieder für Auswirkungen hat/haben kann. Sonst steht man eins, zwei Generationen da und überlegt warum es nicht geklappt hat.
-2
teorema67
teorema6729.09.2006:03
Golem
... Der Fokus liegt in der Verbesserung der gesamten Kette von Produktionsabläufen, von den Rohstoffen aus dem Bergbau bis zum fertigen Akku im Auto. Dort hat Tesla Großes geleistet.

Ich und viele andere möchten nicht wirklich wissen, was das für Bergwerke sind und was so abgeht
-2
Warp
Warp29.09.2006:04
Oh ich seh grad, dass Nasso geschrieben hat währen ich meinen Text tippte. Das mit den Kraftwerken war auf Stefan S mit den den 5000Euro Autos bezogen. Rechnete nicht damit, dass jemand schon wieder wach ist .
Nacht
0
teorema67
teorema6729.09.2006:08
Warp
... Rechnete nicht damit, dass jemand schon wieder wach ist .
Nacht
... schon wieder oder immer noch ... hast du Kinder?
0
Nasso29.09.2006:51
Keine Kinder, China
Hier isses jetzt fast 1 Mittags.

@Warp:
Ja, zumeist Kohle. Und es wird weiter gebaut.
Gleichzeitig steigt der Anteil an Regenerativen stark.
Alte Hüte und Seilschaften müssen erstmal abgehängt werden.
Das problem hat China genauso wie Deutschland.

Aber das Glas ist immer noch halb voll. Das sollte man für das eigene Wohlbefinden auch nicht umdrehen.
+3
pünktchen
pünktchen29.09.2010:01
Warp
Warum redest du von einem Klimawandelleugner?

Weil er einer ist? Er bezweifelt dass der Klimawandel irgendwas mit dem Ausstoss von Treibhausgasen zu tun hat. Wie soll man da sinnvoll mit ihm darüber diskutieren wie man am besten die Produktion von Treibhausgasen vermeidet wenn er das Problem schon leugnet?
+4
bitstorm
bitstorm29.09.2012:30
awk
LoCal
awk
LoCal
Batteriebetriebene E-Autos sind alles andere als Nischenprodukte.

Das sind sie und ich wage zu behaupten, das sich das auch in der Zukunft nicht ändern wird. Das Ladeproblem und die Reichweite sind Probleme die unterschätzt werden.

Nein, nehmen wir mal die "kleinsten" e208, eCorsa, Zoe kommen 300 bis 400 km weit. Als realistischen Wert bei Langstrecken kann man von 250 km - 280 km ausgehen. Das bedeutet 2 1/2 Stunden fahrt und dann muss man für weitere 200 km für 30 Min an die Ladesäule.

Das sind keine unzumutbaren Werte, gerade mit Kindern ist das völlig ok.
Und wenn Du mir jetzt mit "ja aber das erreicht man nicht bei 160 km/h" … das stimmt, das schaffen die genannten Autos nicht mal, aber ich gebe uns noch 1 Jahr und dann haben wir ein Tempolimit auf Autobahnen.

Für mich wären die 30 Minuten alle 2,5 Stunden nicht akzeptabel. Und die 30 Minuten gibt es nur, wenn die Ladestation frei ist. Solange es nur wenig E-Autos gibt kein Problem. Fahren aber nur noch E-Autos sieht das schon anders aus. Benziner oder Diesel fahren 600 bis 1000 km mit einer Tankfüllung. Der Zapfvorgang dauert 5 Minuten. Jetzt rechne mal hoch wieviel Ladestationen benötigt werden. Und wieviel Platz wird dafür benötigt?

Wir haben vor 3 Jahren den Schritt „gewagt“. Fahren wird gemütlicher, bei uns zum teils kulinarischen Erlebnis (wenn es am Tesla Supercharger mehr als Fastfood gibt). Ladepausen werden mit Essenspausen verbunden. Dank gemütlicher Fahrt, ausreichend Pausen komme ich am Ziel erholt an und kann direkt geniessen.
Früher bin ich mit dem Verbrenner die Urlaubsanfahrtsstrecke durchgehetzt, eine schnelle Pause für das Tanken, einen Kaffee oder ein Glace/ Eis. Wo die Autobahn frei ist 180 fahren. Am Urlaubsort angekommen musste ich erst einmal zur Ruhe kommen.
+5
bitstorm
bitstorm29.09.2012:47
gfhfkgfhfk
olbea
Warum du aber in dem Atemzug eine positive Aussage ins negative ziehen musst verstehe ich nicht.
Das Problem bei der Firma Tesla sind ganz andere Faktoren als das Thema BEV. Tesla hat mittlerweile ein großes Problem was z.B. das Thema Werkstattarbeiten und Ersatzteile betrifft. Das dauert alles viel zu lange, und macht zu häufig Probleme.

Der Service bei Tesla, die Service Center Organisation, empfinde ich als wenig hilfreich, nicht kundenorientiert, ich bezeichne sie als defekt - meine Meinung. Es gibt aber regional durchaus grosse Unterschiede zwischen der Service Center Qualität.
Dann wäre noch die Softwareentwicklung als downside zu nennen. Releases kommen wie am Fliessband produziert heraus. Quantität vor Qualität - weniger wäre mehr. Mal kommen neue Features und sogar Bugfixes. Oft aber auch mit alten Fehlern angereichert, die man schon mal behoben hatte. Testen soll der Kunde, nur hat er unzureichende Kommunikationskanäle diese zurückzumelden oder sie erreichen wohl die relevante Stelle nicht. Beispiel: Phantombremsungen. Eine Vielzahl von Kunden hat das Problem. Die Softwarereleases ändern nur die Periodizität zwischen diesen Phantombremsungen, beheben sie aber nicht.

Da hat Tesla so tolle Autos entwickelt und ein wahnsinnig gut funktionierendes Ladenetz aufgebaut. Und dann macht man das mit Service und schlechter Softwareentwicklung kaputt. Hat das Produkt eigentlich nicht verdient - echt schade.
+1
Weia
Weia29.09.2012:59
pünktchen
Warp
Warum redest du von einem Klimawandelleugner?
Weil er einer ist?
Nach dem, was gfhfkgfhfk schreibt, bestreitet er aber nicht den Klimawandel und dass der ein massives Problem für uns darstellt, sondern er zweifelt (offenbar sehr stark) daran, dass unser CO2-Ausstoß ein wesentlicher Auslöser dafür ist, und vermutet andere Ursachen, deren Bekämpfung wir sträflich vernachlässigen, weil wir uns auf das CO2 fixieren. Leider hat er nicht gesagt, worauf wir uns seiner Einschätzung nach stattdessen fokussieren sollten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
bitstorm
bitstorm29.09.2013:55
Cersei86
gfhfkgfhfk
LoCal
Batteriebetriebene E-Autos sind alles andere als Nischenprodukte.
Sie sind es, wie man unschwer am Marktanteil ersehen kann. E-Autos sind so schlecht, dass sie sich nur dank massiver staatlicher Eingriffe in den Markt verkaufen lassen, hochpreisige Fahrzeuge sind davon ausgenommen, aber wie viele Model S, Taycans oder e-Trons in Relation zum Gesamtmarkt werden denn verkauft? Ohne staatliche Subventionen wäre der ID.3 teurer als das teuerste Golf Modell von VW, und weil das noch immer nicht wirkt, werden nur andere PKWs kurzer Hand verboten.
pünktchen
Wieso? Stromleitungen gibt es überall. Sogar Starkstromleitungen.
Die sind aber bereits ausgelastet, und dank der Windkraft sind viele Überlandleitungen so stark ausgelastet, dass immer wieder WK-Anlagen abgestellt werden müssen, weil man deren Strom nicht mehr weiterleiten kann (die könnten aktuell munter dezentral Wasserstoff produzieren). Wir hatten früher ein polyzentrisches Stromnetz mit wenigen Großkraftwerken, das bedauerlicherweise schon überaltert war. Durch die Fixierung auf EE wird nun eine andere Topologie im Netz notwendig, aber bis auf zwei Großprojekte erfolgt weder eine Erneuerung des Bestandsnetzes noch der notwendige Ausbau auf die neue notwendige Topologie. So kann das nur scheitern, und zwar nicht weil es technisch nicht möglich wäre, sondern weil man es einfach so dilettantisch umsetzt, dass es scheitern wird.

Es ist Standard, dass man E-Autos mit 11kW an der Wallbox aufladen kann, es sind auch die ersten mit 22kW im Angebot. Bei 11kW braucht ein leeres E-Auto die ganze Nacht bis es wieder aufgeladen ist, d.h. gegen Abend zieht dann jeder E-PKW Strom. Ich wohne nun in einem Dorf mit 5600 Einwohner (faktisch hat jeder Erwachsene einen PKW), das ist mit einer 20kV Leitung angebunden. Wenn ich die Daten richtig lese, darf pro Phase nur max. 10MVA übertragen werden, d.h. das ganze Dorf darf für alles maximal 30MW ziehen. Wenn jeder seinen PKW einsteckt und nur mit 11kW lädt wird das schon sehr knapp, bei 22kW ist Ende Gelände.

Es hat leider keinen Zweck den "Elektrogläubigen" mit physikalischen Fakten zu kommen. Schlimm, das diese Ideologie staatlich massiv gefördert wird. Ohne Subventionen würden batteriebetriebene Autos schlichtweg vom Markt verschwinden. Mir scheint aber, das die Befürworter dieser Technologie den Individualverkehr für die breite Masse eh abschaffen wollen. Leider ist kaum einer so ehrlich, das auch offen zu kommunizieren; mit Ausnahme von ein paar Radikal-Ökos bei FFF und Extinction Rebellion.

In der Schweiz haben wir keine Förderung wie in Deutschland, trotzdem verkaufen sich hier eAutos. Man kann uns als Ideologen bezeichnen oder aber einfach als Early adaptor. Die CO2 Reduktionen der Neuwagenverkäufe in den nächsten Jahren lassen nicht viele Technologien offen. Der Verbrenner wird nicht mehr dazu gehören. Es ist nicht die Frage ob du eAuto fährst, sondern wann.

By the way, nutze den ÖV zum Pendeln.
+3
Nasso29.09.2013:57
Wahrscheinlich sinds die furzenden und rülpsenden Rinder.
Tschuldigung, wie soll ichs anders schreiben ?
Die sind Schuld an der ganzen Misere.


Ironie aus.
+1
bitstorm
bitstorm29.09.2014:02
gfhfkgfhfk
g-kar
Es ging darum, dass die Annahme, alle E-Autos würden immer gleichzeitig abends laden – welche als Argument für eine absehbare Netzinfrastrukturüberlastung gerne genommen wird – total an der Realität vorbeigeht,
Warum?
Solange man die Auslastung nicht steuert, und bisher gibt es bei den Energieanbietern nur harten Lastabwurf und keine echte Laststeuerung, hat man das Problem, dass die Masse nach Hause kommt und den PKW anschließen wird. D.h. zwischen 16:30 bis 21:00 wird dann massig Strom gezogen. Die üblichen E-PKWs brauchen zwischen 15kWh und 30kWh pro 100km, das macht bei 11kW Leistung an der Wallbox zwischen 1,5h bis 3h Ladezeit für 100km (was in meinem Beispiel ja realistisch war). Damit sind die Abendstunden sehr gut ausgelastet. Die ganze Nacht bezog sich darauf, dass man einen 100kWh Akku mit einer 11kW Wallbox über Nacht wieder voll bekommt. Das geht bei einer normalen Steckdose nicht, die schafft nur 2,3kW und da würde der PKW über 2 Tage laden.

Wer spricht eigentlich von den vielen Lastspitzen durch Wärmepumpen in den Häusern. Schalten wir die jetzt auch ab, da die das Netz belasten?

Gegen die eAutos wird oft eine sehr einseitige Diskussion geführt.

Wir werden uns nächstes Jahr in grossen Teilen des Jahres vom Stromnetz autark machen und mit PV Strom das Haus betreiben (Stromverbraucher/ Warmwasseraufbereitung) und das eAuto laden. Dann sind immerhin die meisten Fahrten im Jahr mit grünem PV Strom abgedeckt und ich „belaste“ nicht das Netz. Ansonsten kann man mit Timer auch zu Randzeiten laden.
+4
tranquillity
tranquillity29.09.2015:10
Ich habe im Haus zwei Durchlauferhitzer, die jeweils bis 21kW ziehen können. Kann ich dann Abends nicht mehr warm Duschen, wenn in der Nachbarschaft E-Autos geladen werden?
+2
marm29.09.2015:26
tranquillity
Ich habe im Haus zwei Durchlauferhitzer, die jeweils bis 21kW ziehen können. Kann ich dann Abends nicht mehr warm Duschen, wenn in der Nachbarschaft E-Autos geladen werden?
Dein Durchlauferhitzer hat mit Sicherheit nur 2,1 kW.
Im übrigen sind die Lastspitzen, die durch viele Elektroautos enstehen werden, keine Albernheiten. Auf Tesla-Parkplätzen wird der Ladestrom auch gedrosselt, wenn mehrere gleichzeitig geladen werden. Das hat schon Gründe.
Diese Diskussion hier pro/contra Elektroautos verkennt tatsächlich völlig, dass die großen Herausforderungen derzeit woanders liegen. Zum Beispiel in der eben ironisch erwähnten Landwirtschaft.
Die industrielle Landwirtschaft erzeugt große Mengen Methan, Lachgase und laugt die Böden aus. Für künftige Nahrungsmittelengpässe wird die Klimaerwärmung nur ein Problem sein, riesige degradierte Böden kommen als mindestens genau so großes Problem dazu. Weltweit.
Derzeit sind Elektroautos offenbar etwas für Wohlhabende mit eigener Garage (das Thema hat auch eine soziale Dimension), die sich damit gut fühlen dürfen. Der CO2-Ausstoß im aktuellen Energiemix ist auch genauso mit Verbrennern zu erreichen. Es wird kein CO2 eingespart. Der Sinn ist vielmehr jetzt schon die Technologie zu etablieren bevor tatsächlich Energieüberschüsse aus Erneuerbaren Energien bestehen. Nur dafür ist übrigens auch die Wasserstoff-Technologie sinnvoll und berechtigt.
Wer nur an Elektroautos denkt, macht es sich zu einfach. Elektroauto fahren und in Urlaub fliegen, großes Haus beheizen, mehrere Hunde haben (Fleischproduktion) etc. bringt nichts. Da sind Verhaltensänderungen nötig, die weh tun. Porsche Taycan fahren macht Spaß, aber dadurch wird man nicht zum besseren Menschen.
0
beanchen29.09.2015:52
Nasso
Wahrscheinlich sinds die furzenden und rülpsenden Rinder.
...
Ironie aus.
Also bist du auch ein Klimawandelleugner?
Die Rinder sind mit Sicherheit auch ein Teil, genau wie die Autos bzw. jeglicher menschlicher Einfluss. Und der hat nicht erst mit der Industrialisierung (wovon die Rinder (Massentierhaltung) ein Teil sind) begonnen.
0
Weia
Weia29.09.2016:07
marm
Dein Durchlauferhitzer hat mit Sicherheit nur 2,1 kW.
20kW ist ein völlig normale Leistungsaufnahme für einen Durchlauferhitzer.
Diese Diskussion hier pro/contra Elektroautos verkennt tatsächlich völlig, dass die großen Herausforderungen derzeit woanders liegen. Zum Beispiel in der eben ironisch erwähnten Landwirtschaft.
Die liegen hier wie da. Ich verstehe nicht, warum Du das gegeneinander ausspielen willst.
Derzeit sind Elektroautos offenbar etwas für Wohlhabende mit eigener Garage (das Thema hat auch eine soziale Dimension)
Neue Technologien sind zu Beginn fast immer teuer, so dass die ersten Käufer wohlhabendere Menschen sind, durch deren Kaufverhalten dann immer größere Stückzahlen möglich werden, bis die Technologie allgemein erschwinglich wird. Das ist doch nichts Neues.
die sich damit gut fühlen dürfen.
Das ist eine völlig unangebrachte Häme. Du kannst jedes noch so sinnvolle Verhalten mit dem Verdikt belegen, der Handelnde tue es ja nur aus dem narzisstischen Motiv, sich gut fühlen zu können. Narzissten, die das Richtige tun, sind mir allemal lieber als „aufgeklärte“ Zyniker, die sich dem verweigern.
Der CO2-Ausstoß im aktuellen Energiemix ist auch genauso mit Verbrennern zu erreichen. Es wird kein CO2 eingespart.
Stimmt nicht immer, aber manchmal.
Der Sinn ist vielmehr jetzt schon die Technologie zu etablieren bevor tatsächlich Energieüberschüsse aus Erneuerbaren Energien bestehen.
Ja, natürlich. Und? Wenn wir auf 100% Ökostrom sind, müssen alle Verbrenner weg von den Straßen sein. Deshalb müssen wir jetzt damit anfangen, sie zu verbannen, denn jedes Auto, das jetzt neu gekauft wird, bleibt ja die nächsten 10, 15 Jahre auf den Straßen.
Nur dafür ist übrigens auch die Wasserstoff-Technologie sinnvoll und berechtigt.
Ist sie nicht. Der Wirkungsgrad ist prinzipiell indiskutabel, das Zeug ist brandgefährlich und es gibt hier und heute keine Stückzahlen. Wir müssen aber hier und heute mit der Umstellung beginnen.
Wer nur an Elektroautos denkt, macht es sich zu einfach. Elektroauto fahren und in Urlaub fliegen, großes Haus beheizen, mehrere Hunde haben (Fleischproduktion) etc. bringt nichts.
Niemand bestreitet das.
Porsche Taycan fahren macht Spaß, aber dadurch wird man nicht zum besseren Menschen.
Hast Du irgendein Problem mit besseren Menschen?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+6
beanchen29.09.2016:15
Weia
Das ist eine völlig unangebrachte Häme. Du kannst jedes noch so sinnvolle Verhalten mit dem Verdikt belegen, der Handelnde tue es ja nur aus dem narzisstischen Motiv, sich gut fühlen zu können.
Ich denke bei der Anschaffung eines 3-Tonnen-Panzers als E-Auto steht das sich gut fühlen im Vordergrund und weniger der tatsächliche Klimaschutz oder kannst du das irgendwie widerlegen?
+1
Stefan S.
Stefan S.29.09.2016:24
Thema Methan: Das baut sich wenigstens über die Jahre von selber ab. CO2 reichert sich an und an und an......
Mit dem jetzigen Energiemix, ... der ist auch jetzt schon CO2-freundlicher Quaschning.
Und wird jedes Jahr freundlicher.
Außer in Bayern. (Sorry, ich habe die Deppen nicht gewählt)

NEUE Autos dürfen KEINE Verbrenner mehr sein. Alles klar?
+3
marm29.09.2016:32
Weia
Mit dem Durchlauferhitzer, nun ja, Asche auf meine Haupt...

Ansonsten hast Du den Sinn meines Textes nicht verstanden: Mir ging es darum, dass in der Klimadiskussion das Elektroauto im Vordergrund steht und anderer Stelle mehr bewegt werden kann. Im Grunde wird von den wichtigen Themen abgelenkt.

Soll sich gerne jemand ein Elektroauto kaufen, der Spaß daran hat und insbesondere dessen Nutzungsprofil dazu passt (langsam, Nahverkehr). Elektroautos haben gerade bei geringen Geschwindigkeiten Effizienzvorteile.
Klar, dass die teuren Autos die Innovation treiben. Sinnvoller wäre aber derzeit
große Auto für weite Strecken = Gas oder Diesel
kleine Autos für viele kurze Strecken = Elektro
kleine Autos für wenige kurze Strecken = Benziner.
Stattdessen Riesen-Elektroautos, die in 3 Sekunden auf 100 sind. Aus einem 3-Tonner wird auch mit so einer Beschleunigung kein Sportwagen. Für Reisen sind die Autos unpraktisch. Warum also? Weil es Prestige bringt und sich der Eigner gut fühlt.

Kleine Absurdität aus meiner Sicht am Rande. Beim Heizen eines Hauses ist mit Strom heizen verpönt und Erdgas empfohlen. Beim Autofahren ist Strom in und Erdgas out. Was hat eine hohe Energiedichte? Erdgas.
0
bitstorm
bitstorm29.09.2016:35
marm
[..] Auf Tesla-Parkplätzen wird der Ladestrom auch gedrosselt, wenn mehrere gleichzeitig geladen werden. Das hat schon Gründe.

Das liegt an der Technik der Supercharger:
V1 und V2 teilen sich ein Set von Gleichrichtern
V3 hat pro Stall eigene Gleichrichter
Wenn die Stromversorgung vor Ort wegen hoher Auslastung eine Kapazitätsgrenze erreicht, dann kann die max. Ladeleistung generell reduziert werden. Hier findet also eine Interaktion statt.

Auch die Tesla Home/ Destination Charger unterstützen an einem Standort eine gewisse „Intelligenz“. An Hand der zur Verfügung stehenden Gesamtleistung können sich einzelne Charger abstimmen und „intelligent“ laden.

Das zeitlich oder lastabhängige Laden wird mehr zum Thema. Es geht darum Überschuss im Netz zu nutzen. Deutschland bezahlt heute schon die Schweiz/ Swissgrid, den zu viel produzierte Backup-/ die Überschussleistung abzunehmen.
+1
Weia
Weia29.09.2016:36
beanchen
Weia
Das ist eine völlig unangebrachte Häme. Du kannst jedes noch so sinnvolle Verhalten mit dem Verdikt belegen, der Handelnde tue es ja nur aus dem narzisstischen Motiv, sich gut fühlen zu können.
Ich denke bei der Anschaffung eines 3-Tonnen-Panzers als E-Auto steht das sich gut fühlen im Vordergrund und weniger der tatsächliche Klimaschutz oder kannst du das irgendwie widerlegen?
Kannst Du das irgendwie beweisen? Wir können nicht in die Köpfe blicken, weswegen ich moralische Urteile in diesem Kontext müßig finde; sie setzen sich nur dem Verdacht mit Moralpampe überkleisterten Neids und Ressentiments aus.

Es gibt ja nicht nur 3-Tonnen-Panzer als E-Auto. Wer sich aber sowas kauft, hätte sonst mit ziemlicher Sicherheit einen 3-Tonnen-Panzer als Verbrenner-Auto gekauft, und da ist mir die E-Auto-Variante entschieden lieber.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
marm29.09.2016:37
Stefan S.
Thema Methan: Das baut sich wenigstens über die Jahre von selber ab. CO2 reichert sich an und an und an......
Methan ist ein geruch- und farbloses, hochentzündliches Gas. Die durchschnittliche Lebenszeit in der Atmosphäre beträgt um die 12,4 Jahre, wesentlich kürzer als die von CO2. Trotzdem macht es einen substanziellen Teil des menschgemachten Treibhauseffektes aus, denn das Gas ist 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid. Methan entsteht immer dort, wo organisches Material unter Luftausschluss abgebaut wird. In Deutschland vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, insbesondere bei der Massentierhaltung. Eine weitere Quelle sind Klärwerke und Mülldeponien.
Quelle Umweltbundesamt:
+1
Warp
Warp29.09.2016:42
bitstorm
...
Wir werden uns nächstes Jahr in grossen Teilen des Jahres vom Stromnetz autark machen und mit PV Strom das Haus betreiben (Stromverbraucher/ Warmwasseraufbereitung) und das eAuto laden. Dann sind immerhin die meisten Fahrten im Jahr mit grünem PV Strom abgedeckt und ich „belaste“ nicht das Netz. Ansonsten kann man mit Timer auch zu Randzeiten laden.

Und woher kommt der Strom in den kleinen Teilen des Jahres? Lässt du dann dein Auto stehen? Mit was betreibst du dann die allgemeinen Stromverbraucher?
Photovoltaik kann ja zum Teil noch mit Wind abgedeckt werden. Nur wenn dann auch kein oder zu viel Wind ist fällt das auch flach. Im Grunde genommen verdeutlichst du doch eines der Hauptprobleme der alternativen Erzeugung. Sie ist nicht immer da und es müssen Schattenkraftwerke da sein um den Ausfall zu überbrücken. Im Falle von Deutschland verlagert die man halt ins Ausland.
Auf Dauer ist das doch auch keine Lösung. Wenn man das Problem mit der Energie in den Griff bekommen will muss doch der Bedarf an sich reduziert werden. D.h. dann halt kein z. B. kein eigenes (E)-Auto sondern mehr öffentliche, gemeinschaftliche Personentransport, weniger Konsum und damit weniger Materialtransport. Inteligentere Arbeitsplätze, ich meine dort Homeoffice wo möglich um die Fahrerei zum und vom Arbeitsplatz vermeiden.
Im Grunde genommen auch weniger Bevölkerung aber dann wirds richtig schwierig....
+1
marm29.09.2016:42
Weia
Ist sie nicht. Der Wirkungsgrad ist prinzipiell indiskutabel, das Zeug ist brandgefährlich und es gibt hier und heute keine Stückzahlen. Wir müssen aber hier und heute mit der Umstellung beginnen.
Doch. Wasserstoff ist sinnvoll, wenn es "grüner" Wasserstoff ist, der aus Energieüberschuss produziert wird. Aber natürlich nicht, um ihn anschließend in einem PKW zu verheizen. LKW ist da schon sinniger.
+3
beanchen29.09.2016:43
Stefan S.
NEUE Autos dürfen KEINE Verbrenner mehr sein. Alles klar?
Nö, das ist einfach nur Unfug. Man kann für jede Kombination Auto / Nutzung eine Bilanz errechnen. Warum sollte man auf Teufel komm raus keinen Verbrenner kaufen, wenn er die bessere Bilanz hat?
-2
Warp
Warp29.09.2016:50
Weil hier von Methan gesprochen wird. Das eignet sich auch gut für Brennstoffzellen
0
beanchen29.09.2016:50
Weia
Wer sich aber sowas kauft, hätte sonst mit ziemlicher Sicherheit einen 3-Tonnen-Panzer als Verbrenner-Auto gekauft, und da ist mir die E-Auto-Variante entschieden lieber.
Warum? Die Bilanz spielt also gar keine Rolle? Es geht nur um das Statement?
-2
Weia
Weia29.09.2016:50
marm
Ansonsten hast Du den Sinn meines Textes nicht verstanden: Mir ging es darum, dass in der Klimadiskussion das Elektroauto im Vordergrund steht und anderer Stelle mehr bewegt werden kann. Im Grunde wird von den wichtigen Themen abgelenkt.
Ich finde, E-Autos sind eines der ganz wichtigen Themen und vor allem eines, wo jeder ab bestimmten finanziellen Möglichkeiten selbst ganz unmittelbar zur erforderlichen Änderung beitragen kann.
Soll sich gerne jemand ein Elektroauto kaufen, der Spaß daran hat
Nein, es sollte sich bei einem Neukauf jeder ein Elektroauto kaufen, der sich das finanziell irgendwie leisten kann. Luxuskäufe (> 35.000€ oder so) von Verbrennern halte ich mittlerweile für moralisch ausgesprochen schwierig. Für jemanden, der erwägt, sich einen 100.000€-Porsche als Verbrenner zu kaufen, hätte ich nicht mehr das geringste Verständnis.
Kleine Absurdität aus meiner Sicht am Rande. Beim Heizen eines Hauses ist mit Strom heizen verpönt und Erdgas empfohlen.
Abgesehen davon, dass sich das auf Dauer auch ändern muss:

Zum Heizen ist der Wirkungsgrad von Gas besser als der von Strom, während zum Fahren der Wirkungsgrad von Strom besser ist als der von Gas. Die optimale Energieform hängt halt davon ab, wozu die Energie benötigt wird. Außerdem lässt sich in stationären Heizungsanlagen und erst recht in Fernwärmekraftwerken weit besser filtern als in einem Auto.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
Weia
Weia29.09.2016:53
marm
Doch. Wasserstoff ist sinnvoll, wenn es "grüner" Wasserstoff ist, der aus Energieüberschuss produziert wird. Aber natürlich nicht, um ihn anschließend in einem PKW zu verheizen.
Ja, aber darüber reden wir ja hier.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
bitstorm
bitstorm29.09.2016:58
Warp
bitstorm
...
Wir werden uns nächstes Jahr in grossen Teilen des Jahres vom Stromnetz autark machen und mit PV Strom das Haus betreiben (Stromverbraucher/ Warmwasseraufbereitung) und das eAuto laden. Dann sind immerhin die meisten Fahrten im Jahr mit grünem PV Strom abgedeckt und ich „belaste“ nicht das Netz. Ansonsten kann man mit Timer auch zu Randzeiten laden.

Und woher kommt der Strom in den kleinen Teilen des Jahres? Lässt du dann dein Auto stehen? Mit was betreibst du dann die allgemeinen Stromverbraucher?
Photovoltaik kann ja zum Teil noch mit Wind abgedeckt werden. Nur wenn dann auch kein oder zu viel Wind ist fällt das auch flach. Im Grunde genommen verdeutlichst du doch eines der Hauptprobleme der alternativen Erzeugung. Sie ist nicht immer da und es müssen Schattenkraftwerke da sein um den Ausfall zu überbrücken. Im Falle von Deutschland verlagert die man halt ins Ausland.
Auf Dauer ist das doch auch keine Lösung. Wenn man das Problem mit der Energie in den Griff bekommen will muss doch der Bedarf an sich reduziert werden. D.h. dann halt kein z. B. kein eigenes (E)-Auto sondern mehr öffentliche, gemeinschaftliche Personentransport, weniger Konsum und damit weniger Materialtransport. Inteligentere Arbeitsplätze, ich meine dort Homeoffice wo möglich um die Fahrerei zum und vom Arbeitsplatz vermeiden.
Im Grunde genommen auch weniger Bevölkerung aber dann wirds richtig schwierig....

Mir ist schon klar, dass ich mit der PV Anlage nicht vollständig durch den Winter komme. Ich diskutiere auch nicht über bilanziere Autarkie. Mich interessiert eine möglichst hohe Autarkiequote.
Habe einen Blaustromvertrag beim Stromanbieter. Der wird teilweise im sog. Tal der Tränen zum Laden des eAutos in Anspruch genommen.
Durch Überdimensionierung sollte das Haus auch im Tal der Tränen (Wintermonate) durch PV Strom gesichert sein. Warmwasseraufbereitung wird im Winter von der Pelletheizung (regionales Abfallprodukt) mit übernommen. Heizelemente im Wärmepuffer werden dann nur bei Überschuss aktiviert.
Wenn die Überdimensionierung auf dem Süddach nicht reicht, dann hätte ich noch ein kleines Ostdach und eine Ostfassade für mehr Ertrag im Winter. Das ist der Vorteil von alten Bauernhäusern, Dachflächen ist genug da. Es wird ein herantasten an den optimalen Punkt werden. Ziel ist Autarkiegrade grösser 80% zu erreichen.
+3
Weia
Weia29.09.2017:00
beanchen
Stefan S.
NEUE Autos dürfen KEINE Verbrenner mehr sein. Alles klar?
Nö, das ist einfach nur Unfug. Man kann für jede Kombination Auto / Nutzung eine Bilanz errechnen. Warum sollte man auf Teufel komm raus keinen Verbrenner kaufen, wenn er die bessere Bilanz hat?
Falls Du die finanzielle Bilanz meinst: Weil es bei existenziellen Frage nicht um Bilanzen geht.

Falls Du die ökologische Bilanz meinst: Da ist ein Verbrenner niemals besser.

Außerdem sind großformatige technische Umstellungen immer mit einer Totalumstellung verbunden, weil auch die Infrastruktur umgestellt werden muss etc. (Tankstellen → Ladestationen). Es gibt jetzt eine Übergangszeit, und dann wirst Du keinen Mac mit Intel-Prozessor mehr kaufen können, und Deine individuelle Bilanz, ob für Dich ein Intel-Mac besser gewesen wäre, kannst Du Dir an den Kühlschrank heften.

Es wird doch nur noch darüber debattiert, wann Verbrenner zu 100% verboten werden, nicht ob.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
X-Jo29.09.2017:02
marm
[…]
Derzeit sind Elektroautos offenbar etwas für Wohlhabende mit eigener Garage (das Thema hat auch eine soziale Dimension), die sich damit gut fühlen dürfen. […]
1. Ich fühle mich gut, wenn ich auf meinem Rad sitze. Dass mein E-Auto nicht umweltfreundlich ist, ist mir vollkommen klar. Deshalb fahre ich damit so wenig es geht und nutze immer mehr Rad und Bahn. Warum nur wird E-Autofahrern ständig pauschal unterstellt, dass sie das tun, um sich „gut zu fühlen“?

Oder an anderer Stelle hier: Man selber hat Weisheit und Verstand, die E-Autokäufer haben nur ihre Ideologie. „Pauschales verurteilen“, mehr will ich dazu nicht sagen …

2. Wenn sich alle Wohlhabenden mit Garage ein E-Auto kaufen würden, wäre schon viel gewonnen. Dass es sich die nicht so Wohlhabenden derzeit nicht leisten können, ist unbestritten.
Das war aber schon immer so: Als „Stift“ (Azubi) standen wir in den Achtzigern ehrfurchtsvoll vor dem ersten CD-Player in einem Münchner HiFi-Studio. Kostenpunkt ca. 10.000 DM.
Im Unterschied zu den heutigen E-Auto Schwarzmalern wussten wir damals (als Azubis), dass man sich so ein geniales Teil in nicht allzu langer Zeit leisten können wird. Und so kam es auch …
marm
[…]
Der CO2-Ausstoß im aktuellen Energiemix ist auch genauso mit Verbrennern zu erreichen. Es wird kein CO2 eingespart. […]
Das stimmt schon lange nicht mehr. Viele Studien, die dies belegen wollen, rechnen mit veralteten Energiemix-Zahlen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Studien-zum-Schadstoffausstoss-oft-fehlerhaft-und-ignorant-4882407.html
Zusätzlich verbessern sich die CO₂-Emissionen jedes Jahr zugunsten der E-Mobilität. Bitte nicht nur an heute, sondern auch ein bißchen an/in die Zukunft denken.
+5
Weia
Weia29.09.2017:07
beanchen
Weia
Wer sich aber sowas kauft, hätte sonst mit ziemlicher Sicherheit einen 3-Tonnen-Panzer als Verbrenner-Auto gekauft, und da ist mir die E-Auto-Variante entschieden lieber.
Warum? Die Bilanz spielt also gar keine Rolle?
Doch, die ist selbstverständlich ausschlaggebend. Und die Ökobilanz von einem 3-Tonnen-Panzer mit Elektroantrieb ist eben besser als die von einem 3-Tonnen-Panzer mit Verbrennungsmotor, der ansonsten gekauft worden wäre.
Es geht nur um das Statement?
Nein, grundsätzlich geht es darum überhaupt nicht. Allerdings kann es zum notwendigen bevölkerungsweiten Stimmungsumschwung beitragen, wenn andere vorleben, dass Elektromobilität „cool“ und begehrenswert ist.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
marm29.09.2017:14
X-Jo
1. Ich fühle mich gut, wenn ich auf meinem Rad sitze. Dass mein E-Auto nicht umweltfreundlich ist, ist mir vollkommen klar. Deshalb fahre ich damit so wenig es geht und nutze immer mehr Rad und Bahn. Warum nur wird E-Autofahrern ständig pauschal unterstellt, dass sie das tun, um sich „gut zu fühlen“?

Oder an anderer Stelle hier: Man selber hat Weisheit und Verstand, die E-Autokäufer haben nur ihre Ideologie. „Pauschales verurteilen“, mehr will ich dazu nicht sagen …
Es ist derzeit schon auffällig, dass die besonders großen Elektroautos boomen.
So ein großes Auto - kein Lieferwagen - wofür gibt es so etwas? Um mit mehreren Personen weit und komfortabel zu reisen. Jemand der praktisch denkt, kauft sich doch dafür keinen elektrisches Riesen-SUV, oder? Ein ideales Elektroauto ist aus meiner Sicht eher ein i3.
Im übrigen habe ich keine schlechte Meinung über diejenigen, die sich gut fühlen wollen oder einfach was tolles vor die Tür stellen wollen. So ein Taycan wär schon was... (sinnlos, aber )

Ich persönlich kann auf den Verbrenner derzeit nicht verzichten. Ich fahre zwei Wochen lang kein Auto und arbeite im HomeOffice, um an zwei Tagen im Monat locker jeweils 1000 km zu fahren. Die Standorte sind ländlich, keine Chance für Elektroauto oder Bahn. Hat übrigens mit Umweltinvestments zu tun. Es gibt eben viele Menschen mit sehr unterschiedlichem Bedarf.
0
Weia
Weia29.09.2017:22
marm
Ich persönlich kann auf den Verbrenner derzeit nicht verzichten. Ich fahre zwei Wochen lang kein Auto und arbeite im HomeOffice, um an zwei Tagen im Monat locker jeweils 1000 km zu fahren. Die Standorte sind ländlich, keine Chance für Elektroauto oder Bahn. Hat übrigens mit Umweltinvestments zu tun. Es gibt eben viele Menschen mit sehr unterschiedlichem Bedarf.
Dass es solche Fälle hier und heute noch gibt, ist unbestritten. Aber das sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Stefan S.
Stefan S.29.09.2017:24
marm
Die durchschnittliche Lebenszeit in der Atmosphäre beträgt um die 12,4 Jahre, wesentlich kürzer als die von CO2.
Oha, Danke, da bin ich wohl einer Falschmeldung aufgesessen.
0
Stefan S.
Stefan S.29.09.2017:27
beanchen
Stefan S.
NEUE Autos dürfen KEINE Verbrenner mehr sein. Alles klar?
Nö, das ist einfach nur Unfug. Man kann für jede Kombination Auto / Nutzung eine Bilanz errechnen. Warum sollte man auf Teufel komm raus keinen Verbrenner kaufen, wenn er die bessere Bilanz hat?
Siehe Quaschning, weil man dan nicht einmal mehr die Chance hat CO2 in den Griff zu kriegen. Weil die Verbrenner eben auch in 10 Jahren noch verbrennen und da der Strommix sich – hoffentlich – wie bisher weiter in Richtung EE verschiben wird. Dieses Jahr – habe ich gelesen – hat D bislang einen EE-Anteil von 60%.
+4

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