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SanDisk 2TB USB C grottenlangsam am M1 iMac

Greetsiel16.08.2113:37
Moinsen

ich habe hier an einem iMac M1 eine externe SSD SanDisk 2TB angeschlossen. Ein Ordner mit 450GB braucht zum kopieren auf den Desktop 4 (vier) Stunden...
Auf einem Intel iMac rund 40 Minuten!!
Format ist APFS
Woran mag das liegen?
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Kommentare

Wiesi
Wiesi16.08.2115:04
Für eine Beantwortung der Frage, wäre der Typ der Schnittstelle, über die die SSD angeschlossen ist, durchaus nützlich. Und läuft auf Deinem iMac auch Big Sur? Und gradezu überschwänglich nützlich wäre eine SMART-Protokoll.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
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bmonno216.08.2115:04
Da gab es schon einmal einen Thread in ähnlicher Richtung
https://www.mactechnews.de/forum/discussion/ARM-Mac-USBThunderbolt-Datendurchsatz-ausreizen--343244.html
Die Anbindung externer SSDs bei M1-Macx scheint derzeit noch nicht optimal zu sein. Das war nach meiner Erinnerung zu PPC-Zeiten ähnlich. Da wurden die Zugriffe auf Festplatten mit Umstieg auf Intel flotter.
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bmonno216.08.2115:07
Wiesi
Für eine Beantwortung der Frage, wäre der Typ der Schnittstelle, über die SSD angeschlossen ist, durchaus nützlich. Und läuft auf Deinem iMac auch Big Sur?
geht bei M1-Macs nicht nur Big Sur? Monterey gibt es zwar als Public beta, ist nach meinen Erfahrung aber noch sehr fehlerbehaftet,
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Bozol
Bozol16.08.2115:15
Wiesi meint den Intel iMac.

Generell wärs schon vorteilhaft wenn man über die Hardware ein bisschen mehr erfahren würde.

Was ist wenn Greetsiel so eine Billig-Version einer SSD welche, wenn sie voll werden wie zum Beispiel die Samsung QVO, von SanDisk (wenn die so etwas im Programm hätten) und sagen wir mal 500GB hätte und demzufolge kapazitätsmäßig schon am Anschlag wäre?

Würde die so einbrechen? Aber das kann ich mir garnicht vorstellen dass es so extrem wäre, auch wenn nur jede Menge kleine Files auf der Platte wären.
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M@rtin16.08.2115:15
Wichtig wäre auch zu wissen, ob ein Hub dazwischen ist, oder nicht.

Ansonsten mal in die Systeminformation unter USB schauen, wie schnell der USB-Port der angeschlossenen Platte tatsächlich ist.
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Greetsiel16.08.2116:54
es ist eine SanDisk extreme portable SSD mit 2TB. Angeschlossen via USB 3.1 mit USB-C Steckern. Die SSD ist leer. Anschluss direkt am Mac am USB-C Port. Neu partionieren, andere Kabel, anderer Port am Mac schon versucht.
Am Intel iMac sind 40 Minuten für 450GB auch nicht rekordverdächtig, die SSD sollte mehr bringen. Warum das Teil am M1 4 Stunden benötigt ist mir schleierhaft.
+4
mikeboss
mikeboss16.08.2117:00
die 4 stunden waren die effektiv benoetigte zeit oder eine schaetzung vom Finder vorab? fuer groessere kopiervorgaenge nutze ich selten den Finder sondern meist RapidCopy
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Greetsiel16.08.2117:08
4 Stunden tatsächlich.
+3
Greetsiel16.08.2117:22
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Matze198516.08.2117:22
1) Hast du mal ein anderes USB-C Kabel getestet? Ist es das Originalkabel?
2) Hast du das genutzte Kabel mal umgedreht?
3) Was zeigt dir die Systeminformation an, als Übertragungsrate?
(Ich habe einen Adapter, um ein USB-C Netzwerkadapter an meinem iMac mit USB-A Port anzuschließen. Wenn ich das USB-C Kabel "Falschrum" in den Adapter stecke, erhalte ich in den Systeminformationen "nur" 480MBit/s)
4) Hast du mal nen Speedtest gemacht?
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Greetsiel16.08.2117:23
hat der rot umrandete Bereich vielleicht Auswirkungen?
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Matze198516.08.2117:23
Greetsiel

Die SSD wird nur mit 480MBit/s, also USB2.0 erkannt. Dreh mal das Kabel um.
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Greetsiel16.08.2117:25
@Matze
1. ja und ja
2. ja
3. siehe Bild
4. nein - die 4 Stunden sprechen für sich
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Greetsiel16.08.2117:29
Kabel umgedreht, anderes Kabel - nix gebracht
Warum erkennt der das Teil als USB2.0?
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Matze198516.08.2117:33
Greetsiel
Kabel umgedreht, anderes Kabel - nix gebracht
Warum erkennt der das Teil als USB2.0?

Hast du die Möglichkeit, die SSD mal hinter einen USB-Hub zu hängen?
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Greetsiel16.08.2117:37
hab ich schon probiert. Hab am M1 ein Thunderbolt 3 Dock. Gleiche lahme Geschwindigkeit. Nächster Versuch war, alles abklemmen was am Mac hängt - nix.
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Matze198516.08.2117:41
Greetsiel
hab ich schon probiert. Hab am M1 ein Thunderbolt 3 Dock. Gleiche lahme Geschwindigkeit. Nächster Versuch war, alles abklemmen was am Mac hängt - nix.

Hast du ein USB-C oder USB-A Kabel am Thunderbolt Dock genutzt?
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Greetsiel16.08.2117:42
Beides. USB-C / USB-C und USB-A / USB-C
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Greetsiel16.08.2117:42
Danke, dass du dich so reinhängst
+2
Matze198516.08.2117:47
Greetsiel
Danke, dass du dich so reinhängst

Leider bin ich mit meinem Latein aber am Ende.
Ich würde dir empfehlen, dich mal direkt an Sandisk zu wenden und denen den Screenshot der Systeminformation mit den 480MBit/s zu schicken.
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Greetsiel16.08.2117:54
ok, danke für deine Zeit.
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Matze198516.08.2118:02
Greetsiel
ok, danke für deine Zeit.

Hier vielleicht nochmal ein Beitrag aus dem Sandisk Forum.

https://forums.sandisk.com/t/extreme-portable-ssd-externe-festplatte-2tb-langsam/66380/4
+1
Greetsiel16.08.2118:31
habs gelesen, danke dir. Vielleicht doch das Kabel....
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Wiesi
Wiesi16.08.2121:15
Noch eine Möglichkeit:

Schalte den Rechner über das Apfelmenü aus. Ziehe den Netzstecker für mindestens 15 Sekunden (entspricht SMC zurücksetzten beim Intel-Mac). Kabele alle externen Laufwerke, auch das ScanDisk ab. Fahre den Rechner mit dem Administrator hoch und wenn alles läuft, dann erst kabele das ScanDisk wieder an. Im Systembericht kannst Du dann sehen, ob Du Erfolg hattest.

Übrigens: Hast Du das o.g. Treiberupdate gemacht?
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
-2
Greetsiel16.08.2122:21
Ich habe jetzt einige USB-C Kabel ausprobiert und nun eines gefunden, das funktioniert. Das Originalkabel ist sehr kurz und hat nicht funktioniert. Ein etwa gleich kurzes funktioniert perfekt. Jetzt rennt die SSD. Nicht vergleichbar natürlich mit meiner Samsung Thunderbolt, aber als Backup völlig ausreichend.
Danke an alle Mitdenker.
+5
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex16.08.2122:44
Danke für die Rückmeldung.
Also war am Ende nur ein anderes Kabel notwendig?
+1
Greetsiel16.08.2123:03
Ja. Einfach. Manchmal.
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Matze198516.08.2123:06
Greetsiel
Ich habe jetzt einige USB-C Kabel ausprobiert und nun eines gefunden, das funktioniert. Das Originalkabel ist sehr kurz und hat nicht funktioniert. Ein etwa gleich kurzes funktioniert perfekt. Jetzt rennt die SSD. Nicht vergleichbar natürlich mit meiner Samsung Thunderbolt, aber als Backup völlig ausreichend.
Danke an alle Mitdenker.

Da sag nochmal einer, mit USB-C wird alles besser und einfacher.
Freut mich, dass du eine Lösung gefunden hast.
+1
Greetsiel16.08.2123:09
Und du hattest letztlich den entscheidenden Hinweis
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@mac
@mac17.08.2111:44
Was für eines hast du am schlussendlich verwendet?
Greetsiel
Ich habe jetzt einige USB-C Kabel ausprobiert und nun eines gefunden, das funktioniert. Das Originalkabel ist sehr kurz und hat nicht funktioniert. Ein etwa gleich kurzes funktioniert perfekt. Jetzt rennt die SSD. Nicht vergleichbar natürlich mit meiner Samsung Thunderbolt, aber als Backup völlig ausreichend.
Danke an alle Mitdenker.
„Wo ich bin, herrscht Chaos. Leider kann ich nicht überall sein.“
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Greetsiel17.08.2114:11
Das kann ich nicht mal sagen. Ich hatte hier noch eines liegen, das von der Länge etwa dem Original entspricht (etwa 20cm).
Manchmal ist vielleicht doch die Länge entscheidend.
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Nasso17.08.2114:52
Ich glaube nicht, daß es die Länge ist.
Ich habe gerade nach einem Artikel über verschiedenen Geschwindigkeiten mit verschiedenen USB-Kabeln (ich glaub, es war hier) ein dünnes irgendwie-Kabel an der SanDisk SSD gegen ein 10GBit getauscht und sehr gestaunt.
Das neue ist aber nicht kürzer. Nur viel schneller.
+1
Greetsiel17.08.2115:00
Naja, bei einem kurzen Kabel brauchen die Daten weniger Zeit
+1
Marcel Bresink18.08.2108:39
Das Problem ist, dass viele Leute denken, man müsste nur auf die USB-C-Stecker achten. Der Begriff "USB-C-Kabel" ist schon irreführend. In Wirklichkeit gibt es

Ladekabel (in verschiedenen Leistungsklassen von 15W bis 100W),
Videokabel,
USB-3.2-Gen1-Datenkabel (früher USB 3.0 genannt),
USB-3.2-Gen2-Datenkabel (früher USB 3.1 genannt),
USB-3.2-Gen2x2-Datenkabel,
USB-4-Gen3x2-Datenkabel,
Thunderbolt-3-Kabel,
Thunderbolt-4-Kabel,

alle mit unterschiedlichen Leistungen, aber immer mit USB-C-Steckern.

Das Kabel, das der SSD beiliegt, hätte aber passen müssen. Möglicherweise ist es defekt?
+7
RustyCH
RustyCH18.08.2108:53
Ich habe hier noch zwei weitere USB-A zu USB-C Kabel:
1. USB2-Datengeschwindigkeit (zur Programmierung von Mikrokontrollern, anschlüsse Mäuse)
und der Hammer: 2. Nur Ladekabel, gar keine Datenverbindung (von einem Bluetoothohrschmalzbohrerkopfhörer)
„Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger“
+1
KJM18.08.2110:37
Wenn es ausschließlich um Backup vom Mac geht und nicht um möglichen Daten-Transfer auf PCs, würde ich die SSD nicht FAT32-formatiert lassen, sondern sie als HFS+ oder APFS formatieren. Dann bleiben alle Datei-Metadaten erhalten.
+1
Greetsiel18.08.2111:10
@
Marcel Bresink: ja, ich denke, dass das Originalkabel defekt ist. Aber jetzt funktioniert ja alles. Vielleicht kannst du mir erklären, was in meinem Screenshot weiter oben der rot markierte Bereich (MS-DOS Fat 32) bedeutet, zumal die SSD mit APFS formatiert ist.
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Marcel Bresink18.08.2111:17
Greetsiel
Vielleicht kannst du mir erklären, was in meinem Screenshot weiter oben der rot markierte Bereich (MS-DOS Fat 32) bedeutet, zumal die SSD mit APFS formatiert ist.

Eine APFS-formatierte Platte erfordert in der Regel ein GUID-Partitionsschema (GPT). Da dieses Schema Teil des UEFI-Standards ist, wird normalerweise eine kleine EFI-Partition den eigentlichen Nutzdaten vorangestellt. EFI-Partitionen sind immer FAT-formatiert.

Mit anderen Worten: Bei Apple enthält jede APFS-Platte aus technischen Gründen eine EFI-Partition im DOS-Format. Das ist gleichzeitig ein Schutz dagegen, dass alte Betriebssysteme die Platte versehentlich als unformatiert ansehen. Es ist auch eine "Pseudo-MBR-Partitionstabelle" enthalten.
+3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex18.08.2111:18
Welche Geschwindigkeiten erreichst du denn mit dem neu gefundenen Kabel am Ende?
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Greetsiel18.08.2111:27
Danke, Marcel

die Geschwindigkeit drücke ich mal in für mich relevanten Zahlen aus:

rund 400 GB von der SanDisk auf den Desktop - 10 Minuten (das ist ok, finde ich)

die Samsung X5 mit Thunderbolt benötigt dafür 2 Minuten
+1
Matze198518.08.2111:42
Marcel Bresink
Das Problem ist, dass viele Leute denken, man müsste nur auf die USB-C-Stecker achten. Der Begriff "USB-C-Kabel" ist schon irreführend. In Wirklichkeit gibt es

Ladekabel (in verschiedenen Leistungsklassen von 15W bis 100W),
Videokabel,
USB-3.2-Gen1-Datenkabel (früher USB 3.0 genannt),
USB-3.2-Gen2-Datenkabel (früher USB 3.1 genannt),
USB-3.2-Gen2x2-Datenkabel,
USB-4-Gen3x2-Datenkabel,
Thunderbolt-3-Kabel,
Thunderbolt-4-Kabel,

alle mit unterschiedlichen Leistungen, aber immer mit USB-C-Steckern.

Das Kabel, das der SSD beiliegt, hätte aber passen müssen. Möglicherweise ist es defekt?

Ist bei Thunderbolt nicht auch noch zu beachten, dass es aktive und passive Kabel gibt?
+1
Marcel Bresink18.08.2112:22
Matze1985
Ist bei Thunderbolt nicht auch noch zu beachten, dass es aktive und passive Kabel gibt?

Jein, das ist mehr ein Etikettenschwindel, den Intel ab Thunderbolt 3 leider offiziell zugelassen hat.

"Passive Thunderbolt 3"-Kabel sind sozusagen USB-3.2-Kabel, die, wenn man Glück hat, über kurze Entfernungen auch für Thunderbolt-2-Verbindungen eingesetzt werden können.

"Echte" Thunderbolt-Kabel sind immer aktiv und haben Modems in beide Stecker eingebaut. Die lassen USB-Signale aber oft nur nach USB-2-Standard (480 MBit/s) durch und DisplayPort-Video gar nicht.

Für den Endkunden ein totales Durcheinander. Bei USB-C muss man halt genau wissen, für welche Nutzungsarten jedes einzelne Kabel freigegeben ist.
+3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex18.08.2112:36
Greetsiel
die Geschwindigkeit drücke ich mal in für mich relevanten Zahlen aus

Den Black MAgic Speed Test aus dem AppStore hast du nicht mal drüber laufen lassen?
+1
Matze198518.08.2112:46
Marcel Bresink
Matze1985
Ist bei Thunderbolt nicht auch noch zu beachten, dass es aktive und passive Kabel gibt?

Jein, das ist mehr ein Etikettenschwindel, den Intel ab Thunderbolt 3 leider offiziell zugelassen hat.

"Passive Thunderbolt 3"-Kabel sind sozusagen USB-3.2-Kabel, die, wenn man Glück hat, über kurze Entfernungen auch für Thunderbolt-2-Verbindungen eingesetzt werden können.

"Echte" Thunderbolt-Kabel sind immer aktiv und haben Modems in beide Stecker eingebaut. Die lassen USB-Signale aber oft nur nach USB-2-Standard (480 MBit/s) durch und DisplayPort-Video gar nicht.

Für den Endkunden ein totales Durcheinander. Bei USB-C muss man halt genau wissen, für welche Nutzungsarten jedes einzelne Kabel freigegeben ist.

Danke für die Erklärung. Würdest du für Thunderbolt also immer ein aktives Kabel empfehlen?

Gibt es technisch gesehen, denn Unterschiede zwischen einem Thunderbolt 3 und Thunderbolt 4 Kabel? TB4 hat doch, meines Wissens, keine höhere Datenrate, oder?


Anhand der USB-C Kabel, welche mir bis jetzt vorlagen konnte ich eigentlich nie erkennen, um welche USB Standard es sich handelt. Bis auf Thunderbolt natürlich.
Es sollte ein Gerät geben, welches zwei Buchsen für die beiden Stecker eines USB-C Kabels hat, um dessen Spezifikation in einer Schleife genau messen zu können. Im selben Zuge druckt dieses Gerät auch ein Etikett mit den genauen Angaben aus, welches man am Kabel befestigen kann.
+2
Greetsiel18.08.2112:48
Nee, die App habe ich aber. Wenn es dich interessiert, lasse ich den Test mal laufen (irgendwann heute Abend).

Für mich ist wichtig, wie schnell auf meine Daten (und das sind meist wirklich große Videodateien nebst dem ganzen Kram drumherum) zugegriffen wird.
Am M1 habe ich dafür Thunderbolt SSDs hängen.
Zur Sicherung reicht mir die Geschwindigkeit von USB so wie es jetzt mit der SanDisk läuft.
+1

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