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Parallels 11: Abo-Falle à la Adobe?

Accelerator
Accelerator21.08.1520:05
Seit Jahren nutze ich Parallels und bin aktuell mit Version 10 und mehreren VMs und Win 7 unterwegs. An der OS Version meinen VMs wird sich vermutlich so schnell nichts ändern - Win 10 ist noch keineswegs absehbar.

Nun verheißen die Parallels Entwickler (zumindest für Win 10) erhebliche Leistungs-Steigerungen. Über Performance-Verbesserungen mit z. B. Win 7 konnte ich noch keine belastbaren Fakten finden und habe mich über Upgrade-Optionen prinzipiell informieren wollen:

Dabei bin ich unter
http://parallels.com/de/products/desktop/whats-new/#compare
auf Hinweise gestoßen, die mich befürchten lassen, dass die normale
(= NON-Abo) Version ab sofort eine Beschränkung auf "8 GB vRAM / 4 vCPUs" beinhaltet.

Sofern man damit künftig nicht zurecht kommen sollte bieten die Entwickler großzügig ein Abo-Modell mit der Option "64 GB vRAM / 16 vCPUs" an.

Rückblende:
Unter meiner aktuellen Version "Parallels 10" läuft Win 7 mit 8 virtuellen CPUs und 12 GB RAM.

Wenn ich eine derartige Konfiguration nun künftig unter Parallels 11 einrichten möchte - dann geht das künftig NUR noch mit der "Pro" oder "Business" Edition, die EXKLUSIV als Abo-Versionen erhältlich sind?

Ist das tatsächlich so - Adobesierung nun auch bei Parallels?
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Kommentare

piik
piik21.08.1520:21
Natürlich wollen die melken. Schau alleine mal auf die Versionsnummer. Dieses tempo ist weniger dem technischen Fortschritnund den vielen neuen Features zu verdanken, als der Möglichkeit vermute ich, für jedes Update Kohle einzusacken. Und Abos sind noch besser. Das ist quasi eine Abbuchungserlaubnis von Deinem Konto.
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tomtom0070021.08.1520:35
Die hier hätte ich gleich genommen, damit ich 5 Macs damit ausstatten kann. Leider geht das nicht.
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dreyfus21.08.1522:45
Naja, was bleibt denen auch noch groß übrig. Nachdem MS Windows 10 zur letzten Windows Version erklärt hat, wird es eben in Zukunft sehr schwer werden, Kunden von einem Upgrade zu überzeugen. Und die kontinuierliche Weiterentwicklung (Parallels Tools für neue Hardware und OS X Versionen, Treiber, etc.) wird ansonsten niemand bezahlen... Das geänderte Geschäftsmodell sehe ich schon als verständlich.

Nur sehr wenige User werden die Pro Version brauchen und viele von denen die sie brauchen upgraden sowieso jedes Jahr. Und wirklich unbedingt nötig ist das Upgrade auf Version 11 für die Meisten auch nicht... Windows 10 (und auch die 2016er Server TP) laufen unter 10 völlig brauchbar. Für uns hingegen machen gerade die neuen Netzwerkkonfigurationsmöglichkeiten und der Headless Modus sehr viel Sinn, da zahlen wir die 49,- Euro für das Pro Upgrade eigentlich gerne... Erspart uns in etlichen Projekten einen separaten Hyper-V Server.
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geobat23.08.1521:48
Bei Parallels war bis jetzt bei JEDEM Betriebssystem Update auch ein Update von Parallels notwendig - SICHER KEIN ZUFALL

Probiere doch einfach mal Virtual Box aus - kostet nichts und läuft auch nicht viel anders

Oracle visualisiert auch wirklich grosse Rechner - sollte also auch für einen Einzelplatz reichen, wenn man nicht super ausgefallene Wünsche hat...
„Linux am Server, Mac zum arbeiten, Windows zum spielen
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X-Ray
X-Ray23.08.1523:06
Das Abo war für mich der Grund zu wechseln. VMware läuft prima, kann auf mehreren Rechnern installiert werden und ist stabil.

Läuft hier unter 10.10 und ebenso unter 10.11beta mit win7 auf macPro, MB Air und MB Pro Retina
„Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum ( Einstein )“
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geka23.08.1523:26
Hier läuft schon seit längerem Virtual Box und für meine Belange völlig okay.
Umstiegsgrund war für mich die dauernde kostenpflichtige Updaterei.

Oracle pflegt Virtual Box ja ebenfalls, kostenlos.

Möglicher Weise ist die Mac-Integration bei Parallels etwas komfortabler, ich persönlich komme mit Virtual Box genau so gut, vielleicht sogar besser hin. Bei Parallels gab es in der Vergangenheit hin und wieder Probleme, mit Virtual Box hatte ich die letzten drei Jahre bislang keine.
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dreyfus23.08.1523:30
geobat
Bei Parallels war bis jetzt bei JEDEM Betriebssystem Update auch ein Update von Parallels notwendig - SICHER KEIN ZUFALL

Probiere doch einfach mal Virtual Box aus - kostet nichts und läuft auch nicht viel anders

Oracle visualisiert auch wirklich grosse Rechner - sollte also auch für einen Einzelplatz reichen, wenn man nicht super ausgefallene Wünsche hat...

Produkte wie Parallels und VMware müssen sich selbst tragen und auch zeitnahe Unterstützung neuer Technologien bieten. Virtual Box kann man diesbezüglich nicht vergleichen, es ist primär ein Demo-, Entwickler- und Integratorenvertriebstool für Oracle Produkte mit 5-6-stelligen Preisen. Und wird deshalb auch immer nur in so weit gepflegt, wie es Oracle nützt. Daran ist nichts falsch, ist aber wirklich nicht vergleichbar. Virtual Box hat gegenüber den kostenpflichtigen Mitbewerbern etliche Einschränkungen (Integration, Unterstützung neuerer CPU-Features, Netzwerkkonfiguration, Performance, HiDPI Unterstützung, Zwischenablage / Drag and Drop... alles stark eingeschränkt, echte Windows 10 und Server 2016 Unterstützung bis jetzt Fehlanzeige – Parallels und VMware funktionieren hier seit den ersten Betas, etc.). Ob man das braucht, muss man selber wissen; das Gleiche ist es nicht einmal ansatzweise.

Störend ist der überzogene Alarmismus. Nicht jedes Abo ist eine "Abo-Falle" (damit bezeichnet man Abos, die einem unwissentlich untergejubelt werden... davon kann hier keine Rede sein). Auch Adobes Abo ist keine Falle, der fade Beigeschmack dort ist eher Adobe-spezifisch: Etliche Produkte der Suite werden, zum Teil seit einem Jahrzehnt, kaum noch gepflegt und etliche Nutzer konnten früher bequem mehrere Updates auslassen, was jetzt nicht mehr geht. Da ist der Ärger derer, die jetzt für nichts zahlen, verständlich. Dass Parallels irgendetwas dergleichen tut, ist zum jetzigen Zeitpunkt eine reine Annahme. (Die Gemeinsamkeit, dass beide den schlimmstmöglichen Support haben, ist jedoch durchaus erwiesen...)
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Accelerator
Accelerator24.08.1509:58
@ dreyfus:

Dass Produktpflege und kontinuierliche Weiterentwicklung Geld kosten ist mir klar - und dafür zu bezahlen bin ich auch gerne bereit. Was mich hier (Parallels 11) so entsetzt hat ist die Tatsache, dass erstmals eine normale Retail-Version künstlich "kastriert" wird (Beschränkung von max. nutzbarer CPU-Zahl und RAM-Größe):
Es ist nun also nicht so, dass der Käufer einer Abo-Version einen Mehrwert durch neue Zusatz-Funktionen bekommt, sondern dass zum ERHALT bisher üblicher Funktionen nun die Abo-Version klammheimlich erzwungen wird.

Natürlich ist dies per Definition nicht 1:1 zu einer klassischen "Abo-Falle" zu vergleichen, aber eine kostspielige Bauchlandung ist auch hier nun sehr leicht möglich geworden für den Fall, dass man nicht sorgfältig genug die Details gelesen hat und Geld für die "Normalversion" ausgibt. Dann wird man nach dem Kauf bemerken, dass man nicht das erhalten hat, was man eigentlich hatte kaufen wollen.

Bislang war mir noch in keinen Blogs, Tech-Reports oder -News ein Hinweis auf diese neue Beschränkung begegnet - vielleicht habe ich das aber auch nur überlesen. Und Parallels hat nun wirklich keine besonderen Anstrengungen unternommen auf diesen Umstand hinzuweisen!

Das Thema VMware werde ich mir in der nächsten Zeit nun vornehmen müssen - vermutlich spätestens dann, wenn ich eines Tages auf El Capitan umsteigen sollte...
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geobat24.08.1515:09
Für Buchhaltung und Lohnverrechnung verwenden wir in meiner Firma auch VM Wäre

Für einen User der nur ab und zu Windows benötigt, reicht Virtual Box vollkommen aus
„Linux am Server, Mac zum arbeiten, Windows zum spielen
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Mac-Rookie
Mac-Rookie24.08.1518:32
Ich denke mal, für 80% der User reicht die Standard Version mehr als völlig aus. Und wer mehr braucht und das auch längerfristig ist mit dem Abo Modell vllt besser beraten, wenn dann der Service besser, persönlicher wird.

Ich selber habe Virtual PC 7 mit Win-XP
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tomtom0070024.08.1521:02
Achtung... die Registrierung ging früher immer 3 mal... Also wenn mal ein Rechnertausch nötig wurde konnte man die Software noch 2 mal aktivieren. Das geht jetzt nicht mehr. Nach dem ersten Rechner ist Schluss... Ich wollte nachdem der positive Test auf unserem Versuchsrechner geklappt hat den Hauptrechner mit Parallels 11 bespielen... Nix da... wieder eine neue Lizenz kaufen.

Und der Versuchsrechner der fast immer aus ist hat jetzt eine Version. Mal sehen ob ich die wieder freigeschaltet bekomme.
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Castiel
Castiel25.08.1511:08
Ist zwar nicht ganz das Thema aber frage dennoch mal was es um Parallels geht.

Um es kurz zu machen.
Habe Windows 7 CD daheim mit Serial rumliegen.
Mag das ganze nun mit Parallels 11 auf meinem iMac bringen.
Am Ende soll aber mal Windows 10 rauskommen.
Windows versorgt mich ja auch mit Windows 10 sofern ich vorher Windows 7 installiere bekomme ich die Berechtigung dazu.

Frage ist nun ob das in so einer virtuellen Softwarekonzern möglich ist?

Sprich also Parallels installieren
Dann Windows 7 aufspielen
Und im nächsten Schritt Windows 10 updaten von Windows 7 in der virtuellen Box.

Habe keine Ahnung wie sich solche Upgrades in virtuellen Systemen verhalten und umsetzten lassen.
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Frost25.08.1513:35
Castiel
Habe keine Ahnung wie sich solche Upgrades in virtuellen Systemen verhalten und umsetzten lassen.

Ich hatte genau dies vor zwei Wochen bereits gemacht,
allerdings nicht unter Parallels sondern unter VirtualBox
in der meine Windows VM auf dem Mac laeuft.
Installiert war ein Windows 8.1, geht mit Windows 7 aber
ganz genauso.

In der VM habe ich mir das Windows 10 Media Creation Tool
von der Microsoft Webseite geladen, beim Download auf
die zur VM passende Version achten 32-bit bzw 64-bit achten.

Mit diesem Tool kann man dann nicht nur ein Installationsvolume
als ISO Datei oder USB-Stick erstellen, sondern auch direkt
aus dem laufenden System das Update anstossen.

Hatte alles soweit einwandfrei funktioniert, bin aber inzwsichen wieder
auf Windows 8.1 zurueck gegangen, da der RDP Server von
Virtual Box nicht mehr mit dem RDP Client von Windows 10
zusammenarbeitet, darauf bin ich aber angewiesen.
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geobat25.08.1517:28
Wenn die eine Seite anfängt....


VM Ware 8 ist da und läuft wirklich schneller als die alte
„Linux am Server, Mac zum arbeiten, Windows zum spielen
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Accelerator
Accelerator25.08.1517:33
geobat
VM Ware 8 ist da und läuft wirklich schneller als die alte

DANKE für den Hinweis sehr informativ!
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aqua01
aqua0125.08.1521:05
Was es zu beachten gibt: Das Upgrade Parallels 10 auf 11 bringt einige Einschränkungen mit sich:

Kein Nested VM Support, Beschränkung von RAM und CPUs, keine Netzwerkkonfig mehr...
Klar, man kann jetzt auf die Pro Version gehen, die bringt das alles wieder, allerdings kostet das dann jährlich und nach Beendigung der Subscription geht die Software nicht mehr.

Aus dieser Sicht heraus kann ich Parallels heute nicht mehr empfehlen. Ich gehe auf P10 zurück und wenn es nicht mehr läuft, dann wechsle ich.
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