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Netzwerkerweiterung / Zusammenlegung zweier Wohnungen/Etagen

Lang2102.05.1913:45
Meine Wohnung und die Etage drunter werden zusammengelegt. Bislang habe ich hier ein Unitymedia-Kabel-Anschluss mit dem mitgelieferten Connect-Router.
In den Räumen der Etage unter meiner Wohnung benötige ich zusätzlich zum WLAN auch Festnetz-Telefonie.
Deswegen möchte ich auf den AVM 6490 Cable-Router umstellen, eine 2. Telefonnummer nehmen. Auf Anfrage bei AVM hat man mir empfohlen zur Erweiterung noch den 7430 dazu zu nehmen für die untere Etage.
Die Stromnetze sind leider getrennt, sodass ich es nicht über DLAN realisieren kann.
Ein Loch in die Stahlbetondecke zu bohren wäre nicht unmöglich, aber schöner wäre es, es gäbe einen anderen Weg.

Wie lauten eure Empfehlungen?
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Kommentare

DTP02.05.1913:48
Entweder ein Mesh-Netzwerk mit vernünftiger Hardware erstellen (z.B. mit Unifi) oder ein VPN über die beiden Fritzen aufbauen. Ich würde zum Kabel raten, habe bei mir einen alten Kamin genutzt (der nicht mehr in Gebrauch ist).
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Lang2102.05.1923:14
DTP
Entweder ein Mesh-Netzwerk mit vernünftiger Hardware erstellen (z.B. mit Unifi) oder ein VPN über die beiden Fritzen aufbauen. Ich würde zum Kabel raten, habe bei mir einen alten Kamin genutzt (der nicht mehr in Gebrauch ist).

Vielen Dank! Messe d.h mit Repeatern ein Mesa-Netzwerk einrichten? Bin da leider noch nicht im Bilde ...
Kabel ist die sicherste Sache, aber aktuell habe ich noch keine Option gefunden, die schon quasi vorhanden ist.
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Hot Mac
Hot Mac03.05.1908:11
Gibt’s denn keinen Kabelschacht im Treppenhaus, den Du nutzen könntest?
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Legoman
Legoman03.05.1908:34
Schächte gibt es garantiert, man muss sie nur finden. Aber bitte Vorsicht mit Brandschotts etc. Auch keine Stromkabel durch Wasserleitungsschächte führen. Aber ein Netzwerkkabel kriegt man garantiert irgendwo durchgefädelt. Also einfach mal schauen - wenn irgendwo ein Kabelkanal bis zum Boden geht (weil z.B. Kabelfernsehen nachgerüstet wurde) hast du dort gute Chancen.
+2
Another MacUser03.05.1909:09
Servus,

da Decken immer dünner als die Wände dick sind, bekommst Du (fast) immer eine besser Verbindung über die Stockwerke als auf gleicher Ebene durch die Wände. Naja, außer die die haben Euch ein in einen Gitterkäfig gesetzt…

Lieber einmal vernünftig, als Gemurkse…
6490 Cable als Router ist ok… Von dort aus ggf. DECT, Fax etc.
EIN LAN-Kabel in UniFi US-8-60W ( 8 Port mit 4x PoE / dort dann auch den Rest des Kabel-LANs dran ). An einen PoE Port dann einen UniFi AP nano HD. Den zweite AP dann auf der gleichen Ebene ebenfalls mit LAN-Kabel und an PoE anschliessen. Über den Cloud Key ( Gen. 1 sollte reichen, außer Du willst IP-Kameras etc. ) das Netzwerk aufbauen fertig. Ohne die bauliche Situation näher zu kennen, sollten das komplett reichen. Ich sitze hier im 2. OG und habe im Keller problemlos WLAN, wenn ich direkt unter dem AP stehe. In der Wohnung selbst kommt es aufgrund der ( vielen / dicken ) Wände je nach Standort aber nicht mal 30m…

UniFi: https://unifi-sdn.ui.com
APs: https://unifi-nanohd.ui.com
Switch: https://store.ui.com/collections/routing-switching/unifi
CloudKey: https://www.ui.com/unifi/unifi-cloud-key/

Und ja: Falls Du ein LAN-Kabel nach oben bekommst, machen und da zweiten/dritten AP ran oder ebenfalls Switch und dort AP…

Have fun, C.
+3
maculi
maculi03.05.1909:49
Another MacUser Die Dicke der Wände / Decke ist nur ein Teilaspekt, das darin verbaute Material spielt auch eine Rolle. Da die Belastungen, was Zug- und Druckspannungen angeht unterschiedlich sind ist in (neueren) Decken gerne mal deutlich mehr Metall drin, da das mit Zugspannungen besser klar kommt (bei alten Gebäuden mit viel Holz mag das anders aussehen, allerdings ist hier ja von Stahlbetondecken die Rede). Nur, WLAN und Metall ist eine ganz blöde Kombination. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, ein Kabel ins andere Stockwerk zu legen, und dann auf dieser Ebene ein WLAN einzurichten. Hängt vom Gebäude ab.
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Lang2103.05.1913:42
Another MacUser
Servus,

da Decken immer dünner als die Wände dick sind, bekommst Du (fast) immer eine besser Verbindung über die Stockwerke als auf gleicher Ebene durch die Wände. Naja, außer die die haben Euch ein in einen Gitterkäfig gesetzt…

Lieber einmal vernünftig, als Gemurkse…
6490 Cable als Router ist ok… Von dort aus ggf. DECT, Fax etc.
EIN LAN-Kabel in UniFi US-8-60W ( 8 Port mit 4x PoE / dort dann auch den Rest des Kabel-LANs dran ). An einen PoE Port dann einen UniFi AP nano HD. Den zweite AP dann auf der gleichen Ebene ebenfalls mit LAN-Kabel und an PoE anschliessen. Über den Cloud Key ( Gen. 1 sollte reichen, außer Du willst IP-Kameras etc. ) das Netzwerk aufbauen fertig. Ohne die bauliche Situation näher zu kennen, sollten das komplett reichen. Ich sitze hier im 2. OG und habe im Keller problemlos WLAN, wenn ich direkt unter dem AP stehe. In der Wohnung selbst kommt es aufgrund der ( vielen / dicken ) Wände je nach Standort aber nicht mal 30m…

UniFi: https://unifi-sdn.ui.com
APs: https://unifi-nanohd.ui.com
Switch: https://store.ui.com/collections/routing-switching/unifi
CloudKey: https://www.ui.com/unifi/unifi-cloud-key/

Und ja: Falls Du ein LAN-Kabel nach oben bekommst, machen und da zweiten/dritten AP ran oder ebenfalls Switch und dort AP…

Have fun, C.

Vielen Dank für eure Hilfestellung!

Was bedeutet AP?

Für mich liest sich das spontan wie Overkill ... die Geschossflächen sind klein, die Anforderungen ans WLAN nicht allzu groß. In meiner offenen 2-geschossigen Galeriewohnung genügt mein bisheriges Wifi locker.
Also hängt alles daran, ein Kabel ins Geschoss darunter zu ziehen.

Es gibt einen Lüftungsschacht, aber der kommt im Bad raus, sich nicht gut. Ansonsten kommt mein eigenes Kabel natürlich auch irgendwo hoch ...
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DTP06.05.1909:05
AP heißt Accesspoint, als der WLAN-Sender/Empfänger. Probier doch mal zwei Unifi-AP, je einen pro Etage, verbunden via Mesh (also kein Kabel).
+1
Another MacUser06.05.1913:37
Hi there,

maculi: Ja, selbiges meinte ich mit Gitterkäfig…
Lang21: Naja, willst doch Empfang Mir ging es darum zu zeigen, daß Du es bei Bedarf skalieren kannst. Klar, fang mit einem AP ( = AccessPoint ) an und kaufe nach, wenn benötigt.
+2
Dayzd06.05.1915:05
Das "Problem" ist einfach, da man jetzt weder die konstruktiven Details deiner Wände/Decken/Fenstern etc. kennt, noch sonstige Randbedingungen wie Signale aus der Nachbarschaft, ist es halt schwer zu sagen ob du ohne Kabel ein gutes Mesh-Netzwerk aufbauen kannst. Da wirst du nicht drum rumkommen es auszuprobieren und notfalls zurückzugeben, sofern möglich.

Mesh-Netzwerk bedeutet im übrigen, dass du in einem Stockwerk halt eine WLAN-Basisstation hast, die sich mit einer Antenne im zweiten Stockwerk verbindet, welche halt wiederrum für den Empfang auf diesem Stockwerk verantwortlich ist. So brauchst du keine Kabelverbindung, jedoch muss die Basissstation und die Antenne günstig stehen, damit sie zwischeneinander eine ordentliche Verbindung mit wenig Abbrüchen aufbauen können.
+1
Lang2111.05.1918:42
Dayzd
Das "Problem" ist einfach, da man jetzt weder die konstruktiven Details deiner Wände/Decken/Fenstern etc. kennt, noch sonstige Randbedingungen wie Signale aus der Nachbarschaft, ist es halt schwer zu sagen ob du ohne Kabel ein gutes Mesh-Netzwerk aufbauen kannst. Da wirst du nicht drum rumkommen es auszuprobieren und notfalls zurückzugeben, sofern möglich.

Mesh-Netzwerk bedeutet im übrigen, dass du in einem Stockwerk halt eine WLAN-Basisstation hast, die sich mit einer Antenne im zweiten Stockwerk verbindet, welche halt wiederrum für den Empfang auf diesem Stockwerk verantwortlich ist. So brauchst du keine Kabelverbindung, jedoch muss die Basissstation und die Antenne günstig stehen, damit sie zwischeneinander eine ordentliche Verbindung mit wenig Abbrüchen aufbauen können.
Also bislang ist es so, dass das die Signalstärke des WLAN, das in der Wohnung unten drunter mal vorhanden war, sehr gut bei mir oben drüber war. Wenn ich mich damit verbunden hatte, war der Durchsatz allerdings bescheiden langsam.
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MacMichael11.05.1919:59
Wenn das mit dem Leitung legen zu viel Aufwand ist, würde ich einfach einen Fritz Repeater nehmen, in die untere Wohnung stellen und mal probieren, ob der nicht genug Leistung hat für das, was du brauchst.
+1
iBert11.05.1921:26
Also aus rein elektrotechnischer Sicht denke ich, dass wenn die Wohnungen zusammen gelegt werden, auch das Stromnetz zusammen gelegt wird: Sprich beide Wohnungen werden auf einen Stromzähler gelegt, denn alles andere wäre unüblich. Frage doch einfach mal deinen Elektriker.
Somit wäre dLAN dann doch wieder eine Option.

Schönes WE
„Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.“
+2
Lang2112.05.1912:21
DTP
AP heißt Accesspoint, als der WLAN-Sender/Empfänger. Probier doch mal zwei Unifi-AP, je einen pro Etage, verbunden via Mesh (also kein Kabel).

Benötige ich dazu zusätzlich noch den MESH AP?

Insgesamt ist die Ubiquity-Lösung mit Abstand am teuersten, aber am Ende hilft mir das nichts bei Netzausfällen, wie sie ja doch immer wieder vorkommen.
Im unteren Geschoss ist das WLAN weniger wichtig als im OG, aber unten benötige ich definitiv DECT.
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DTP14.05.1911:18
Lang21
Benötige ich dazu zusätzlich noch den MESH AP?
Nein, alle modernen Unifi AP können Mesh.
Lang21
Insgesamt ist die Ubiquity-Lösung mit Abstand am teuersten, aber am Ende hilft mir das nichts bei Netzausfällen, wie sie ja doch immer wieder vorkommen.
Im unteren Geschoss ist das WLAN weniger wichtig als im OG, aber unten benötige ich definitiv DECT.
Ja, teurer als Heimgeräte, billiger als andere Profi-Geräte.

Den Hinweis mit DECT und Netzausfall verstehe ich nicht.

Wenn dir dein Internetmodem ausfällt, dann hast du doch immer ein Problem? Absichern kann man das mit einem Failover-Router, der z.B. über LTE läuft, wie den NETGEAR Nighthawk M1. Den als Failover an deinen Router als Failover anschließen, wenn der zwei WANs kann (Draytek oder Unifi können das).

Aber DECT? Das ist doch meist die Telefon- oder Homeautomation Technologie? Oder meinst du, dass dein VoIP dann ausfällt?
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