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Leises Synology NAS gesucht

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex22.03.2210:23
Hallo zusammen,

da mein 16" M1 Max Book mittlerweile mein einziger Rechner geblieben ist, möchte ich nun das Konzept drumherum weiter ausbauen. Aktuell werden die 8TB interner Speicher lediglich über eine 10TB externe USB-Platte via TimeMachine gesichert.

Ich möchte aber mindestens zwei Backups fahren – idealer noch eines auf eine weitere Externe, die ich ein Mal im Monat bespiele und außerhalb der eigenen vier Wände lagere.

Hinzu kommt, dass ich die restlichen Altdaten aus meiner Windows Workstation archivieren möchte bevor er verkauft wird. Dort sammeln sich die Daten aktuell auf drei internen NVMe und drei internen SSD. Eine 512GB NVMe darf gerne fürs System des zukünftigen Besitzers drinbleiben, die weitere 512er und die 2TB NVMe werden weitergenutzt. Grade die 512er sollte sich ja gut eignen, um einem NAS etwas mehr Dampf vorzuschalten.

Aktuell stelle ich mir für die Zukunftssicherheit ein 6-Bay NAS vor und hier eines von Synology. Da hör ich durchweg Positives – im Gegensatz zu QNAP. Da scheint das System wohl in einigen Fällen versagt zu haben, wenn es wirklich mal auf Datenrettung und -wiederherstellung ankommt. Daher lieber gleich Synology.

Was soll mit dem NAS geschehen?

  • Wiederherstellbares Backup meiner kompletten internen Macbook Daten (bis zu 8TB).
  • Backup auf ein weiteres externes Medium, das ein Mal im Monat gefahren wird und ansonsten außerhalb lagert.
  • Zusätzliches Datenarchiv für alte Daten, auf die selten zugegriffen werden muss (werde ich nach aktuellem Stand wohl parallel auf eine weitere externe Platte sichern).

Zusätzlich wird das Macbook weiterhin über eine direkt angeschlossene 10TB Platte via TimeMachine gesichert.

Dass das alles einen gewissen Aufwand – auch finanziell – voraussetzt, ist mir klar. Dennoch möchte derzeit ich nicht unbedingt 4000+ investieren. Aufgrund von Kundendaten möchte ich die Daten nicht zusätzlich in eine Cloud irgendwo auf dem Globus sichern und auch über die NAS keine Cloud bereitstellen. Für aktuelle Projekte nutze ich das Cloudangebot eines deutschen Anbieters mit Servern in Deutschland (100GB).

Das Setup am Schreibtisch bietet ein OWC TB4 Dock sowie eine LAN Verbindung zur Fritz!Box 7590 ( 100 Mbit/s / 40 Mbit/s Leitung). Idealerweise kann ich die NAS anfangs direkt anschließen, um die Altdaten schneller rüberzuspielen.

Hier gibt es sicher einige mit einem ähnlich-identischen Anspruch an ein NAS, was Aufgaben und Backup anbelangt. Was nutzt ihr so? Was könnt ihr empfehlen? Und womit habt ihr schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich bin neu auf dem NAS Gebiet, sicher weiß ich aber, dass das Teil leise sein muss, da es unweit vom Schreibtisch stehen wird.


Der Thread soll durchaus zum Diskutieren motivieren, aber natürlich auch der Lösungsfindung dienlich sein


Ich danke euch, Leute

Grüße
Oliver
+5

Kommentare

marm
marm22.03.2210:31
Eher lärmen die Festplatten als das NAS. SSD ist leiser als HDD. 5400 U/Min leiser als 7200 U/Min. Die großen HDD sind mit einem anderen Gas gefüllt als die kleinen. Das könnte sich auch positiv auswirken, zumal dann nicht so viele HDD im Einsatz sind.
Die teuren Synology kannst Du dir sparen, wenn es nur um Datensicherung geht. Schnelle LAN-Anbindung wäre noch gut.
+6
maceric
maceric22.03.2210:37
+1
Habe zwei DS220+ im Einsatz, einmal mit Toshiba 7200 U/Min und einmal mit Seagate IronWolf mit 5400 U/Min.
Ein gewaltiger Unterschied in Bezug auf die Lautstärke.
Die Lüfter sind in verschiedenen Stufen konfigurierbar und fallen kaum auf.
marm
Eher lärmen die Festplatten als das NAS. SSD ist leiser als HDD. 5400 U/Min leiser als 7200 U/Min. Die großen HDD sind mit einem anderen Gas gefüllt als die kleinen. Das könnte sich auch positiv auswirken, zumal dann nicht so viele HDD im Einsatz sind.
+4
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex22.03.2210:40
Danke warm

Das mit den unterschiedlich gefüllten Platten ist ein guter Punkt. Hatte ich schonmal irgendwo aufgeschnappt, aber jetzt ist es nochmal zurück im Kopf

Wenn ich so durch die Modelle stöber, fällt mir diese derzeit am großen Fluss ins Auge – zu nem Preis, der mich nicht stört. Dazu noch die Platten natürlich.

Mit den CPUs und Rambestückung (und evtl. NVMe als Support) hab ich derzeit noch kein Know How bzw keinen Überblick.
0
SYS6473822.03.2210:41
Gammarus_Pulex
Ich bin neu auf dem NAS Gebiet, sicher weiß ich aber, dass das Teil leise sein muss, da es unweit vom Schreibtisch stehen wird.

am lautesten sind wirklich die Festplatten, die klackern schon ganz schön, das NAS-Gehäuse dient hier als zusätzlicher Resonanzkörper.
Den ganzen Tag mochte ich das auch nicht am Schreibtisch hören, daher läuft das Backup nur noch nachts von 1h-5h ...
Bei Synology-NASs kann man auch den Lüftermodus separat einstellen: ich hab diesen auf "Niedriger Energiestatus" - damit habe ich den Lüfter nie wieder gehört; das NAS hat aber auch nur 2 HDD. Das mag bei größeren Synology anders sein.
+2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex22.03.2210:42
maceric
Habe zwei DS220+ im Einsatz, einmal mit Toshiba 7200 U/Min und einmal mit Seagate IronWolf mit 5400 U/Min.
Ein gewaltiger Unterschied in Bezug auf die Lautstärke.

Die 7200er sind lauter?
Oder macht sich da eine unterschiedliche Gasbefüllung bemerkbar?
+1
marm
marm22.03.2210:45
Die DS1621+ ist bestimmt optimal. Dazu Seagate IronWolf mit 16 TB in passender Anzahl.
NVMe als Cache ist wohl nicht das Wahre. Die SSDs verschleißen innerhalb von kurzer Zeit.
Bei mir hat bei einem kleineren NAS die RAM-Aufrüstung einen sehr großen Unterschied gemacht. Speicherkomprimierung des RAM unbedingt deaktiveren!
+3
DasFaultier22.03.2210:45
Also die Lüfter in vielen Modellen sind leider schon recht störend. Ich würde wenn’s wirklich _leise_ sein soll, ne Synology kaufen; die mit SSDs ausstatten und den / die Lüfter durch einen von Noctua ersetzen. Das geht einfach, da die Stecker typisch sind und kein proprietärer Krams ist. Dann hast du wirklich Ruhe…
+4
Rosember22.03.2210:45
marm
Eher lärmen die Festplatten als das NAS ...
... und die Halterungen der Festplatten, die bei meiner DS1825+ seit einigen Monaten angefangen haben zu brummen. Das lässt sich jedoch angeblich durch einzuklebendes Schaumstoffband (tesa Moll) kompensieren - hatte noch keine Gelegenheit das zu kompensieren. Das gute an NAS im Gegensatz zu DAS ist, dass sie sich per Ethernet-Kabel leichter und billiger außer Hörweite bringen lassen, als das bei Thunderbolt-Anschluss ob der begrenzten Kabellänge (sau teuer) der Fall ist.
+2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex22.03.2210:48
Danke schonmal für die vielen Antworten – und auch die vielen Tipps aus der DIY-Trickkiste
Lüfter sind vermutlich kleinere verbaut – hätte hier noch 140er Noctua
0
DasFaultier22.03.2210:53
Gammarus_Pulex
Danke schonmal für die vielen Antworten – und auch die vielen Tipps aus der DIY-Trickkiste
Lüfter sind vermutlich kleinere verbaut – hätte hier noch 140er Noctua
Die sind zu groß .. Schau mal auf YouTube bei iDomix der hat gute Anleitungen veröffentlicht.
+5
Assassin22.03.2210:59
In der Tat hört man die Lüfter vom NAS kaum, höchtens beim Hochfahren. Die Festplatten klackern da lauter.

Die Übertragung über Gigabit LAN oder bei einigen Modellen glaube ich auch 2,5GBit ist für ein Backup ausreichend flott.

Wenn es geht, stell die Kiste doch schön weit weg in eine Ecke, einen Schrank, in den Keller. Mit einem unter der Fußleiste versteckten Flachbandkabel hast Du auch wenig potische Einschränkungen.

Ich finde aber, daß ein NAS sich an sich nur bei Zugriff durch mehrere Rechner richtig lohnt. Wenn immer nur ein Gerät drauf zugreift, würde ich über einen direkt angesprochen Speicher gehen. Da erreicht man dank Thunderbolt dann auch noch mal ganz andere Geschwindigkeiten.

Ich habe hier ein 4 Bay Synology DS418play mit 2 6TB IronWolf Platten drin und überlege das zu verkaufen und mir für das Datengrab das es an sich nur ist dann eine schnöde 8TB Externe Platte zu kaufen,
+4
maceric
maceric22.03.2211:00
Die 7200er sind viel lauter.
Die Befüllung ist bei meinen beiden Modellen identisch (Luft).
Gammarus_Pulex
maceric
Habe zwei DS220+ im Einsatz, einmal mit Toshiba 7200 U/Min und einmal mit Seagate IronWolf mit 5400 U/Min.
Ein gewaltiger Unterschied in Bezug auf die Lautstärke.

Die 7200er sind lauter?
Oder macht sich da eine unterschiedliche Gasbefüllung bemerkbar?
+2
marm
marm22.03.2211:07
Assassin
Die Übertragung über Gigabit LAN oder bei einigen Modellen glaube ich auch 2,5GBit ist für ein Backup ausreichend flott.
2,5G wird leider noch nicht direkt ab Werk angeboten. Es lässt sich nachrüsten durch ein 2,5G-Adapter an USB plus Treiber aus Github.
0
Cornelius Fischer
Cornelius Fischer22.03.2211:11
Punkto Geräuschentwicklung, da sind lediglich die Festplatten relevant. Die Lüfter sind eigentlich im "Flüstermodus" nicht zu hören. Vorteil vom NAS ist ja aber, dass du es irgendwo im Haus aufstellen kannst. Also am besten im Keller oder eine "Besenkammer". Da stört das rattern der Festplatten auch nicht.

Punkto Größe des NAS. Bei deinem Speicherplatzbedarf wäre ein 6-bay IMO etwas rausgeworfenes Geld. Ein einfaches 2-bay mit zwei grossen Platten oder allenfalls ein 4-bay sollte doch locker ausreichen. Wenn du dann in 3-4 Jahren wirklich im Bereich von 20-30TB speichern musst, kannst du immer noch auf grösseres NAS wechseln und das bestehende wieder verkaufen.

Für Backup und einfache Office Anwendungen reicht 1Gbit locker aus. Möchtest du produktiv z.B. mit grossen Bilddaten direkt ab NAS arbeiten, dann brauchst du 10Gbit plus mindestens ein 5-bay NAS.

PS: Das NAS kannst du auch direkt neben die Fritzbox stehen und direkt anhängen. Nehme mal an, die Fritzbox steht schon irgendwo halbwegs "versteckt".
+4
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex22.03.2211:24
Die Fritz!Box steht zwei Meter vom Schreibtisch entfernt. Das NAS wird im selben Raum platziert werden müssen – andere Optionen gibt es nicht. Das erstmal zur Umgebungssituation.

Die Daten die auf das NAS wandern sind üblicherweise Photoshop Daten zwischen 2 und 12 GB Einzelgröße. Natürlich auch viele kleinere Daten, aber die lassen sich in nahezu jedem Setup problemlos bearbeiten.

Was den Speicherplatzbedarf anbelangt anbei eine grobe Rechnung:

  • 8 TB interner Speicher von dem ein regelmäßiges Backup aufs NAS gesichert werden soll.
  • Etwa 5 TB Altdaten aus dem Windowsrechner.
  • In der nahen Zukunft sicher auch nochmal bis zu 5 TB, die ich vom Macbook aus archivieren werde.
0
Raziel122.03.2211:47
Habe hier ne 720+ im normalen Betriebsmodus sehr leise. Das einzige was man hört ist der Lüfter und da gebe es dann nochmal nen silent modus der die Lüfter etwas runter regelt. Je nach Vorstellungen würde ich jedenfalls, falls möglich, ein stärkeres NAS wählen (darum habe ich das 720+ gewählt, welches man auch mit nem eigenen SSD Cache ausstatten könnte und nen Quadcore hat). Jedenfalls ist es besser wenn du mehr Leistung hast als zu wenig. Vor allem falls du mal weitere Funktion bis hin zum mini server nutzen willst.

Erweiterbar ist das System jedenfalls super da es von Synology eigene externe Bays gibt da man hinzufügen kann
+4
Rosember22.03.2212:07
Nach meiner Erfahrung hat es sich bewährt, eher ein NAS mit mehr Bays zu kaufen als ein „ausreichendes“ kleineres. Preislich tut sich das auch gar nicht viel, wenn man im größeren NAS dann kleinere und günstigere Platten einsetzt. Man bekommt einfach ein höherwertiges Gerät. Deshalb habe ich mir zu meinem Einstieg eine DS1815+ gekauft (8 Bays) und sie mit 4TB Platten bestückt. Damals hätte vielleicht auch ein NAS mit vier Schächten für mich gereicht - heute hingegen nicht mehr. Ich würde Dir auch unbedingt empfehlen, an einer synology nicht ein klassische sRaid 5 oder 6 zu verwenden, sondern auf das - allerdings proprietäre - SHR-5 oder 6 zu setzen, das einen Mix verschiedener Plattengrößen erlaubt. So habe ich, als meine ersten 4TB-Platten die Grätsche machten, sie durch neue 8 TB-Platten ersetzt. Inzwischen bin ich bei der Umstellung auf 14 TB-Platten. Ich orientiere mich immer am Preis/TB, welche Platten ich kaufe (derzeit vor allem Toshiba Business Enterprise - sind Helium-Platten).
Ich würde dir also im Moment dazu raten, auf jeden Fall die DS1621+ zu nehmen, eventuell auch die DS1621+ xs, die gleich einen 10Gbit-Anschluss mitbringt (die 1621+ kann nachgerüstet werden) und das Ding mit der notwendigen Anzahl von 14TB-Platten bestücken.
Das gesagt, solltest du auch über Backup-Notwendigkeit und -Möglichkeiten nachdenken. Synology bietet eigene Cloudlösungen und Zugang zu entsprechenden Diensten integriert an (aber nicht für umsonst … ). Alternativ solltest Du über ein zweites NAS zur Sicherung des Arbeits-NAS nachdenken. Und Du solltest Dich darauf einstellen, dass vielleicht nicht 4000+ € fällig werden, aber wesentlich darunter wirst du bei deinem Speicherbedarf auf Dauer sicher nicht bleiben.
Viel Erfolg!
+3
marm
marm22.03.2212:35
Gammarus_Pulex
Was den Speicherplatzbedarf anbelangt anbei eine grobe Rechnung:

  • 8 TB interner Speicher von dem ein regelmäßiges Backup aufs NAS gesichert werden soll.
  • Etwa 5 TB Altdaten aus dem Windowsrechner.
  • In der nahen Zukunft sicher auch nochmal bis zu 5 TB, die ich vom Macbook aus archivieren werde.
Aus meiner Sicht lohnen die teuren Geräte nur, falls Du noch eine Webseite betreiben möchtest, für Kameraüberwachung oder dergleichen Anwendungen. Datentransfer erfordert keinen teuren Prozessor.

Ich würde mir ferner überlegen, ob du für alle Daten eine Ausfallsicherung benötigst. Nehmen wir die Daten vom Windowsrechner: Müssen die sofort wieder verfügbar sein, wenn die Festplatte ausfällt? Falls nein, brauchen die auch nicht ins Raid eingebunden werden, also nicht gespiegelt werden. Ein Backup des NAS brauchst Du ohnehin. Ein Raid ist schließlich kein Backup. Weniger Festplatten bedeuten auch weniger Lärm.

Ich habe für mich entschieden, dass ich meine beiden Laufwerke aufspalte. Ich habe jetzt im NAS eine SSD für Arbeitsdaten und eine HDD als Speicher für die Kameraüberwachung und für das Time Maschine-Backup.
+2
stefan22.03.2213:02
Rosember
Nach meiner Erfahrung hat es sich bewährt, eher ein NAS mit mehr Bays zu kaufen als ein „ausreichendes“ kleineres.
Das dachte ich auch mal, bis mir meine DS918 bei einem Systemupdate sämtliche Laufwerke unbrauchbar machte. Dateistruktur und Daten waren noch vollständig vorhanden, nur meinte die DS, die Laufwerke wären nicht initialisiert.
Nur die Wiederherstellung der Daten über ein Ubuntu auf dem Mac Pro war möglich und dauerte mehrere Tage. Zum Glück waren nur vier Platten betroffen und nicht acht.
Daher habe ich jetzt vier (4) NAS mit maximal vier Platten in Betrieb, auf denen alle Daten inklusive gegenseitiger Backups verteilt sind.
+2
dam_j
dam_j22.03.2213:24
Synology ist definitv besser als QNAP, noch besser und lautlos zu bauen ist ein eigenes UnRaid NAS.
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+1
Huba22.03.2215:47
Behalte im Hinterkopf, das ein NAS kein Backup ist, sondern nur eine Hochverfügbarkeit der Daten gewährleistet. Für das NAS solltest Du deshalb auch eine Backup-Strategie haben. Das geht zeitgesteuert mit Bordmitteln (Hyperbackup) über einstellbare Zeitpläne, wobei die Daten auch versioniert werden können. Entweder auf eine per USB angeschlossene Festplatte, über LAN auf eine andere Synology oder über die Synology-Cloud (Rechenzentrum ist in Deutschland) haben.

Ich habe mich bewusst für ein 2-Bay-System (RAID1 mit Btrfs) entschieden, was für meine ursprünglich vorgesehenen Einsatzzweck: Datengrab eindeutig überdimensioniert ist: DS720+. Im Laufe der Zeit wurden aber Begehrlichkeiten geweckt, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte: Es läuft eine virtuelle Maschine für die Buchführungssoftware unter Windows, ein Medienserver für Filme, Serien und Musik hat Einzug gehalten, Fotoverwaltung mit lokaler Gesichtserkennung, CardDAV und WebDAV-Server für Abgleich mit Kalendern und Adressbüchern auf Macs, iOS und iPads… Das solltest Du im Hinterkopf halten.
Ich betreibe meine 720 mit 10GB RAM -- was offiziell nicht unterstützt wird. Wenn man sich in einschlägigen Forum umblickt, sind auch 16GB möglich (kommt auf die Riegel an).
Da mein NAS in einem Nebenraum steht, habe ich die Lüfter nicht auf Sparflamme laufen, sondern auf steife Brise. Sie ist so sehr hörbar, stört aber in unserem Umfeld nicht -- und kühlt das System ordentlich, was sich hoffentlich in eine längere Lebenszeit auszahlt.
+2
pünktchen
pünktchen22.03.2216:56
Wenns leise sein soll wäre vielleicht eine DS620 slim mit 2.5 Zoll Festplatten eine Überlegung wert.
+1
iBert22.03.2217:06
dam_j
Synology ist definitv besser als QNAP, noch besser und lautlos zu bauen ist ein eigenes UnRaid NAS.
Welche Hardware hast du dafür benützt?
„Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.“
0
dam_j
dam_j22.03.2217:33
iBert
dam_j
Synology ist definitv besser als QNAP, noch besser und lautlos zu bauen ist ein eigenes UnRaid NAS.
Welche Hardware hast du dafür benützt?

Persönlich nutze ich aktuell diese

Kannst aber im Grunde JEDE PC-Hardware benutzen, selbst 10 Jahre alte.
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
-1
elcaradura22.03.2217:37
Was spricht gegen WD Red+ - Platten mit 5.400 Umdrehungen? Ich bin nicht so ausgestattet wie ihr und habe bloß eine DS220+ und eine DS220j, aber gerade die DS220+ ist mit den 5.400er sehr leise und steht mittlerweile im Sideboard im Gang neben unserem Schlafzimmer. Und die Platten habe ich genau aus dem Grund gewählt, dass diese nicht so laut wie die 7.200er sind.

Edit: Dabei nutze ich die DS220j ausschließlich für die Archivierung und um unsere Time Machine Backups laufen zu lassen - dafür reicht das einfache Modell.
0
Goofer6922.03.2221:26
Mal so als Denkanstoß...
Synology DS 620slim
Seagate BarraCuda 5TB

Ist im Moment mit 3 Platten bestückt und flüsterleise, ist aber auch kein Ferrari in punkto Geschwindigkeit.

Bei zu viel Geld im Portemonnaie kannst du auch 8TB 2,5" SSD einbauen
„Informationen findet man überall, "denken" muß man selber.“
0
rmayergfx
rmayergfx22.03.2223:02
Grundsätzlich im NAS keine NVME verbauen, einfach dazu mal das Video von iDomix bzgl. SSD Cache ansehen:
Kostet nur unnötig Geld und die NVME wird abgeschaltet sobald die maximale Schreibleistung erreicht ist!
Beim Gehäuse nicht sparen, mindestens 4 bays oder mehr nehmen.
Für die Kalkulation einfach mal den RAID Rechner von Synology bemühen: . Dazu noch ein Hinweis, der Rechner gibt nicht die tatsächliche vorhandene Netto Verfügbarkeit des Speicherplatzes aus. Bei 4Bay mit je 4TB HDDs bekommt man "nur" 10.9 TB Netto.

Du benötigst auf jeden Fall für das NAS externe Backup HDDs um das NAS selbst zu sichern. Ein NAS ist kein Backup sondern nur ein Netzwerkspeicher. Je nach Größe geht das ganz schnell ins Geld.

Ein NAS mag Stromausfälle gar nicht! Daher auch gleich eine passende USV mit einplanen, damit es sauber heruntergefahren werden kann.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+6
adiga
adiga22.03.2223:31
Seagate füllt die Ironwolfs ab 10 TB mit Helium.

Wenn man es leise haben will, entweder das NAS in einen anderen Raum stellen oder SSD einsetzen. Ich habe ein DS1817+ mit 8x 10TB Ironwolf und ein DS214+ mit 2x 4B WD Red. Egal ob klein oder gross, wenn die Platten benutzt werden, dann gibt es Lärm (Kleckern). Deshalb mein obengenannter Typ. Ansonsten bin ich mit TimeMachine zufrieden, Backup von mehreren Rechnern laufen problemlos über das DS1817+.
0
Schens
Schens23.03.2205:11
Ein NAS mit FP muss aus dem Büro raus. Punkt. Hier sind zwei 1815+ und ein 3617xs im Einsatz. Während erstere „ständig“ ausfallen(daher auch derer zwei), ist das große eine schnelle, zuverlässige Freude.

Zum reinen Backuppen wunderbar. Als Datengrab bedingt, da Spotlight aufgibt.
+3
marm
marm23.03.2206:42
Den Synology mangelt es an USB-Ports. Einer wird gebraucht für die USV, am zweiten ist ein Adapter. Bleibt ein Port für Backup. Gibt es Lösungen per USB-Hub? Bei mir funktionierte ein einfacher Hub, den ich griffbereit hatte, nicht.
0
FlyingSloth
FlyingSloth23.03.2207:22
Hi,
als Long Time NAS User moechte ich ein paar Gedanken zum Thema teilen. Zu meinem NAS Hintergrund. Ich setze seit 12 Jahren Synology Systeme ein und hatte davor ReadyNAS Systeme. Momentan habe ich 3 Synology NAS im Einsatz. Ein Production NAS (4Bay) 920+ mit 8 GB RAM, 800 GB M2 Riegel und 18 TB Gesamt Speicher 4x 6TB WD RED (PMR Drives). System Onsite in NZ. Ein Backup NAS (5Bay) 1512+ mit 4GB RAM und 16 TB Gesamt Speicher 5x 4TB WD RED (PMR Drives). System Onsite in NZ. Sowie ein weiteres Backup NAS (2Bay) 710+ mit 4GB RAM und 6TB Gesamt Speicher 2x 6TB WD RED (PMR Drives). System Offsite in Deutschland.

Das Onsite Production und Backup System haengen in einem 1Gbit LAN, das Offsite Backup System ist uebers Internet via VPN verbunden. Eingesetzt wird das Production System fuer alles. Ich speichere grundsaetzlich nichts auf dem Rechner. Videoschnitt, Photobearbeitung, Home Video Streaming, Home Audio Streaming, Remote Access auf Daten und Timemachine laufen alle uebers Production NAS 920+, welches dann 1 zu 1 via Rsync aufs Backup Onsite NAS gespiegelt wird. Die wichtigsten Daten werden zusaetzlich auf Offsite NAS ebenfalls via Rsync gespiegelt.

Persoenlich wuerde ich mir kein 5 Bay oder mehr NAS mehr zulegen, da dies mit den immer groesser /guenstiger werdenden Festplatten nicht mehr notwendig ist. 4 BAY ist IMO die goldene Mitte aus Energieverbrauch und Lautstaerke.
Ausserdem bedeutet mehr Platten nicht gleichzeitig mehr Performance. Wenn zwei M2 Riegel mit im System stecken muss man sich um Performance ohnehin wenig Gedanken machen. Ich wuerde auch unbedingt darauf achten keine SMR sondern ausschliesslich PMR Platten im NAS zu verwenden. Ist mittlerweile nicht mehr so einfach Platten zu finden die eindeutig als PMR oder SMR gekennzeichnet sind. Vor allem bei WD RED Platten ist hier Vorsicht geboten.

Deine zusaetzliche 10 TB Platte als TM Backup des MBP kannst Du Dir dann eigentlich sparen. Time Machine auf ein Synology NAS ist sehr robust.
Wie schon oben erwaehnt, ein NAS allein bedeutet nicht gleichzeitig Backup. Du hast zwar beim Einsatz von Synology's hauseigenem Raid System (SHR) eine Redundanz von 1-2 Platten, das bedeutet dennoch nicht, dass ein NAS nicht auch gesichert werden muss. Hier bietet sich wirklich ein zweites Synology NAS an, da man zwischen den Systemen sehr elegant und sicher via Rsync Backups herstellen kann. 10 Gbit Ethernet halte ich im Moment fuer Overkill. Zumal ja dann auch der Rest des LANs 10 Gbit faehig sein muss, um die Vorteile auszunutzen. Dein Anwendungsgebiet schaut je eher so aus als ob das NAS in erster Linie zum Sichern des MBP gedacht ist und nicht als hochperformanter Fileserver. Insofern kannst Du Dir 10 Gbit getrost sparen. Das Geld wuerde ich lieber in anstaendige M2 Riegel investieren.

Persoenlich setzte ich mein Produktions NAS als 100 %tigen Fileserver ein. Soll heissen dass ich viele 4K Files in Davinci Reslove schneide oder ich bearbeite RAW Fotos. Time Machine und andere Datenbank Applikationen laufen dabei parallel. All diese Files kommen direkt vom NAS und 1Gbit Ethernet hat da noch nie ein Problem dargestellt. 10Gbit Ethernet ist von daher sicherlich ueberbewertet, wenn nicht gleichzeitig unzaehlige User drauf zugreifen.

Was beim Einrichten des Admin Accounts bei NAS Systemen grundsaetzlich zu empfehlen ist. Den Default Admin Account sollte man tunlichst deaktivieren und eine neuen Admin Account einrichten, der auch nicht "admin" genannt werden sollte. Auch wuerde ich die angebotenen Filesysteme aufs notwendigste reduzieren. Wenn z.B. nur Macs im Haus sind reicht SMB vollkommen aus. Es muss nicht noch zusaetzlich AFP und weitere bereitgestellt werden. Wenn ein NAS in einem LAN betrieben wird, welches ans Internet angebunden ist, sollte man sich auch genau ueberlegen ob man Dienste wie SSH aktiviert und wenn ja dann zwingend die Portadressen manuell konfigurieren. Auch ist davon abzuraten Synologys Easy Connect Service einzusetzten. Das kann ein Einfallstor sein fuer Angriffe. NAS boxen von Synology und Qnap sind begehrte Ziele.

Nur so ein Paar Gedanken in Sachen NAS
„Fly it like you stole it...“
+5
Fard Dwalling23.03.2208:52
Moin,

Ich kann dir nur noch den Tipp geben, ob es nicht vielleicht sinnig ist, 2 Volumes in der Diskstation zu machen.
Backups von deinem MacBook auf ein RAID 1 2x 10TB. Datenarchiv Ebenfalls nochmal RAID 1 2x 10TB.
Hat den Vorteil das ein RAID 1 simpler vom Datenspeichern ist. Im Notfall auch besser wiederherstellbar. Sollte eine Platte mal ausfallen, wird nach neueinsetzen einer neuen Platte einfach nur alles von Platte A auf die neue kopiert. Das 2. Volumen wird gar nicht belastet.
Backup auf eine externe USB Platte brauchst du dann auch nur vom Archiv Volume machen.

Ansonsten, wie der Rest schon schreibt, mit Synology machst du nix verkehrt. Bei Qnap hast du in der Preisklasse dann zwar meist auch schon 10Gbit inkl. aber was da so Firmware mäßig abläuft ist schon nicht mehr feierlich.
Gammarus_Pulex
Die Fritz!Box steht zwei Meter vom Schreibtisch entfernt. Das NAS wird im selben Raum platziert werden müssen – andere Optionen gibt es nicht. Das erstmal zur Umgebungssituation.

Die Daten die auf das NAS wandern sind üblicherweise Photoshop Daten zwischen 2 und 12 GB Einzelgröße. Natürlich auch viele kleinere Daten, aber die lassen sich in nahezu jedem Setup problemlos bearbeiten.

Was den Speicherplatzbedarf anbelangt anbei eine grobe Rechnung:

  • 8 TB interner Speicher von dem ein regelmäßiges Backup aufs NAS gesichert werden soll.
  • Etwa 5 TB Altdaten aus dem Windowsrechner.
  • In der nahen Zukunft sicher auch nochmal bis zu 5 TB, die ich vom Macbook aus archivieren werde.
+2
long dong mac
long dong mac23.03.2209:17
Wenn es leise sein soll: Schau dir doch mal das DS620slim an. Es hat 6 Slots für SSD, ist sehr kompakt und dabei extrem leise. Da hörst du eigentlich nur etwas, wenn du direkt dein Ohr an das Gehäuse legst.

Ich würde dann Micron 5300 pro SSDs nehmen, die sind sehr robust.
Die bekommt man manchmal in der Bucht recht preiswert.

Man kann auch erst einmal mit 3-4 SSD in einem SHR1 RAID anfangen, und es später nach belieben erweitern.
+1
Fard Dwalling23.03.2209:27
Mit SSDs auf knapp 20TB kommen ist aber preislich auch sportlich oder?
+4
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex23.03.2211:23
Danke nochmal für die vielen Antworten und Erfahrungsberichte

Ein durchweg mit SSDs ausgestattetes NAS macht für mich vermutlich eher weniger Sinn.
Als NVMe Cache(?) hätte ich noch 2x Samsung 970 Ivo Plus 512GB und 1x 2TB zur Verfügung.
0
Fard Dwalling23.03.2211:33
Den Cache brauchst du nur, wenn du das NAS als Fileserver mit vielen kleinen Dateien nutzen willst. Als reines Backup und Archivsystem würde ich das für Verschwendung halten.
+4
Pymax
Pymax23.03.2211:47

Ist bei mir seit 2021 im Dauereinsatz und funktioniert sehr gut und leise.
+3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex23.03.2211:53
Pymax

Ist bei mir seit 2021 im Dauereinsatz und funktioniert sehr gut und leise.

Wofür nutzt du die gute Synology?
0
eMac Extreme23.03.2212:18
Also ich nutze eine DS418play zum Auslagern von selten benötigten Dateien, wie auch für TimeMachine. Habe IronWolf-HDD verbaut. Eine Weile hatte ich diese im Schrank neben meinem Schreibtisch stehen. Aufgrund der Resonanzen für konzentriertes Arbeiten nicht zum aushalten! …aber selbst auf dem Boden (ohne zusätzlichen Resonanzkörper) ist mir der Geräuschpegel (auch wenn relativ leise) auf die Nerven gegangen.

Dank LAN-Anschluss ließ sich das Problem durch Auslagern (Speisekammer) „lösen“. Kabel wurden unauffällig nachträglich Aufputz verlegt.
0
pünktchen
pünktchen23.03.2212:18
long dong mac
Wenn es leise sein soll: Schau dir doch mal das DS620slim an. Es hat 6 Slots für SSD, ist sehr kompakt und dabei extrem leise.

Ich dachte da eigentlich eher an HDD. Die 2.5 sind ja auch schon deutlich leiser als die 3.5 Zoll und die gibt es auch schon mit 5 TB. Macht dann *6 immerhin 30 TB brutto = 25 TB im Raid. Für hier in CH insgesamt etwa 1250 CHF. Ein 3.5'' Raid mit 4*8 TB kostet vielleicht einen Hunderter weniger und bietet 24 TB. Mit SSD kommst du da eher auf 3000 CHF.
+1
marm
marm23.03.2213:13
Braucht es überhaupt ein Raid? Wenn ich eingangs lese "Datenarchiv für alte Daten, auf die selten zugegriffen werden muss", dann reicht eine HDD. Die kann sogar bei Nichtgebrauch ruhen und wird auf einen externen Standort gesichert (Backup).
Vielleicht ist es also möglich mehrere 2,5 Zoll HDD zu nehmen ohne Spiegelung? Raid ist notwendig, wenn keine Zeit für das Rückspielen eines Backups besteht.
Bei der Frage SSD oder HDD sollte auch berücksichtigt werden, ob diese ständig beschrieben werden. Ich habe eine HDD für eine Kameraüberwachung. Die Daten werden einmal die Woche komplett ersetzt. Das übersteht eine HDD besser.
+2
long dong mac
long dong mac23.03.2214:48
3x 7.68TB SSD Micron 5300 pro kosteten mich ca. 1900.-, dazu das Synology macht ca. 2400.

Mean Time to Failure: 3 million device hours
Drive Lifetime (Total Bytes Written): 9110 TB
Also, ein wenig Kameraüberwachung ist da kein Problem.

Das ist nicht wenig, aber vergleichsweise schon ziemlich günstig.
Komplettangebote sind meistens im Preis überzogen, da kommt man schnell auf das doppelte.

Dafür ist ruhe im Karton.
+1
pünktchen
pünktchen23.03.2216:34
Bekommst du irgendwo Supersonderpreise? Ich sehe da 1676 € oder 1362 CHF pro Stück. Und wenn es ein Raid sein soll halt 4 davon und dann geht es in Richtung 6t Steine. Bisschen teuer für etwas Ruhe.
0
long dong mac
long dong mac23.03.2217:32
Jau, das war sicherlich ein sehr günstiger Preis. Direkt in UK bestellt.
Der normale Preis ist deutlich höher, das ist wahr.
0
Pymax
Pymax23.03.2222:21
Gammarus_Pulex
Pymax

Ist bei mir seit 2021 im Dauereinsatz und funktioniert sehr gut und leise.

Wofür nutzt du die gute Synology?
Für die Sicherung meiner kompletten Röntgendaten der Praxis, zusätzlich heb ich aber noch ein Notbackup für alle Bilder.
+2
Thomas Kemmer24.03.2214:14
Vom TimeMachine Backup auf eine NAS kann ich nur abraten, da ich damit mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht habe. Egal ob QNAP oder Synology: bereits vier Mal habe ich bei Kunden gesehen, dass die Wiederherstellung aus dem TimeMachine Backup nicht funktioniert. Das Erstellen der Backups läuft unproblematisch, abhängig vom Durchsatz des Netzwerks auch mal ganz langsam mit 8-10 MB/s. Da kann man sich ausrechnen, wie viele Wochen das initiale Backup braucht. Aber das Backup kann dann nicht zur Wiederherstellung eines Macs genutzt werden. Einzelne Dateien lassen sich wiederherstellen, wenn ein sauberes GigaBit-Netzwerk (Kabel!) vorhanden ist - das komplette Backup lässt sich aber dann weder zur Wiederherstellung nutzen noch (als letzter Ausweg) am Stück auf eine externe Festplatte kopieren.
Bei der Datenmenge von 8TB rate deshalb ich dringend dazu, externe Festplatten mit USB3 oder USB-C zu verwenden, denn damit kann man 200 bis 240 MB/s erreichen, wenn man geeignete Platten und Gehäuse verwendet.
+7
TheGeneralist
TheGeneralist28.03.2210:44
Thomas Kemmer
Vom TimeMachine Backup auf eine NAS kann ich nur abraten, da ich damit mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht habe. [...]
Autsch...das war nicht das, was ich lesen wollte
Benutze im Moment für die Time Machine Sicherung meines MBP M1 eine Time Capsule (letzte Generation, 3TB). In der Vergangenheit hat das eigentlich meist ganz gut funktioniert - klar hat Time Machine häufig Bugs, konnte aber auch schon mehrfach erfolgreich Rücksicherungen von der Time Capsule vornehmen, sowohl von einzelnen Files als auch vom Komplettsystem (damals auf meinem iMac late 2014).
Leider schwächelt mittlerweile offenbar die Time Capsule, bekomme derzeit regelmäßig Kernel Panics, offenbar weil diese bei Time Machine Zugriffen für die Sicherung immer wieder nicht rechtzeitig reagiert ("busy timeout[0], (60s): 'AppleAPFSMediaBSDClient'").
Als Nachfolger hatte ich deshalb eigentlich mit einem Dritthersteller-NAS geliebäugelt, da die Sicherung auf einen verkabelten USB3- oder Thunderbolt-Datenträger im täglichen Betrieb des MacBook ziemlich umkomfortabel ist. Dachte nach einer ersten Recherche, dass vielleicht Hersteller wie WD oder QNAP nicht das Mittel der Wahl seien, man mit Synology aber nicht so viel verkehrt machen könne.

Dieser Erfahrungsbericht nimmt mir nun doch ein wenig den Wind aus den Segeln...daher mal in die Runde gefragt, hat vielleicht auch jemand Erfahrungen damit, welches WLAN-gestützte Time Machine Setting mit der neuen Apple Silicon Time Machine verlässlich funktioniert?
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Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex28.03.2210:46
Toi toi toi, ich nutzte die Time Machine Wiederherstellung bisher ausschließlich zum Aufsetzen eines neues Macs.

Im Notfall den Mac aus einem Time Machine Backup wiederherstellen hatte ich bis dato zum Glück noch nie. Lediglich mal einzelne Daten, die man gelöscht oder überschrieben hat.
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marm
marm28.03.2211:03
TheGeneralist
Thomas Kemmer
Vom TimeMachine Backup auf eine NAS kann ich nur abraten, da ich damit mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht habe. [...]
Autsch...das war nicht das, was ich lesen wollte
Mein Time Machine hat letzte Woche auf dem NAS ohne Mitteilung eine dreitägige Pause eingelegt. Ich habe das TM-Backup auf der Synology wieder abgestellt. Das CCC-Backup auf dem Synology läuft hingegen perfekt. Ich habe dort Sparbundle angelegt, in die die jeweiligen Backups gespeichert werden.
Synology will in Kürze einen eigene Lösung für Mac-Backups vorstellen.
+3
Raziel128.03.2212:02
marm
Braucht es überhaupt ein Raid? Wenn ich eingangs lese "Datenarchiv für alte Daten, auf die selten zugegriffen werden muss", dann reicht eine HDD. Die kann sogar bei Nichtgebrauch ruhen und wird auf einen externen Standort gesichert (Backup).
Vielleicht ist es also möglich mehrere 2,5 Zoll HDD zu nehmen ohne Spiegelung? Raid ist notwendig, wenn keine Zeit für das Rückspielen eines Backups besteht.
Bei der Frage SSD oder HDD sollte auch berücksichtigt werden, ob diese ständig beschrieben werden. Ich habe eine HDD für eine Kameraüberwachung. Die Daten werden einmal die Woche komplett ersetzt. Das übersteht eine HDD besser.

SSD Machen eigentlich in einem NAS keinen Sinn. Wenn es wirklich ums eine Steigerung der Geschwindigkeit geht, dann gibt es ja NAS Varianten wie das 720+, welches nen Slot für SSD Cache hat. Von SSDs in NAS wird normalerweise immer abgeraten.
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