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Forum>MacTechNews>Kritikunfähigkeit (war: ROON: So funktioniert die wohl beste App der Welt zur Musikverwaltung- und Wiedergabe)

Kritikunfähigkeit (war: ROON: So funktioniert die wohl beste App der Welt zur Musikverwaltung- und Wiedergabe)

Weia
Weia18.03.2002:52
Nach einer kontroversen Debatte über den jüngsten Rewind-Artikel hat sonorman zu meiner Position Stellung bezogen und unmittelbar darauf die Diskussion gesperrt, sodass mir keine Antwort mehr möglich war.

Ich akzeptiere die Sperre eines Moderators, aber sich als eine der an der Kontroverse beteiligten Parteien in einer Diskussion das letzte Wort durch eine Zwangsmaßnahme zu sichern und darin dann nochmals falsche Behauptungen aufzustellen, halte ich für indiskutabel (pun intended).

Anmerkung MTN: Das war als nächtliche, vorübergehende Unterbrechung zur Abkühlung der Gemüter gedacht, aber nicht so kommuniziert worden. Dafür hat sich Sonorman entschuldigt und die Kommentarfunktion ist auch wieder offen.
Ich bitte Euch, diesen Streit nun erst einmal ruhen zu lassen, da die meisten von uns wahrscheinlich gerade ganz andere Sorgen haben. Vermeer 18.03.2020


Deshalb antworte ich hier auf sonormans letzten Beitrag. Sollte ich deshalb aus MacTechNews fliegen, so sei es.
sonorman
Ich behaupte mal, Du hast keinen blassen Schimmer von der Materie, außer vielleicht ein wenig angelesene Meinungen. Auf jeden Fall hast Du NULL praktische Erfahrung. Das steht fest.
Behauptungen, deren Wahrheitsgehalt Du nicht belegen kannst, sind ja Deine Spezialität. Dann behauptest Du das halt.
Passend dazu ein Artikel von jemandem, der auch mal einer dieser Skeptiker war, sich aber nicht wie Weia von blinden Vorurteilen hat leiten lassen und es wirklich intensiv ausprobiert und erforscht hat, statt auf Grundlage von längst überholten Thesen zu argumentieren.

Auszug:
For many, the very idea that an Ethernet switch can make a difference in sound quality (SQ) is anathema. [Argumente pro Klangeinfluss der Ethernet-Hardware]
Dem habe ich im Grundsätzlichen nicht widersprochen:
Weia
Die weitere Auslegung von Digitalklang (mal abgesehen von den Wandlern ins Analoge am Ende) wäre das Argument, dass auch im rein digitalen Zweig der Audiowiedergabe Datenverfälschungen auftreten können, insbesondere bei Geräteverbindungen (Jitter über USB, S/PDIF etc.). Sobald es Datenveränderungen auf Bit-Ebene gibt, kann man zwar darüber streiten, ob die auch hörbar sind, aber prinzipiell ist eine Klangverschlechterung dann natürlich nicht auszuschließen.
Jitter über USB, S/PDIF etc. darfst Du gerne um Ethernet ergänzen.
sonorman
Dass Du außer mich als Autor persönlich zu diffamieren quasi auch gleich alle Leute, die sich damit befassen, als Idioten abstempelst, geht definitiv zu weit.
Nirgendwo habe ich Leute angegriffen, weil sie sich mit diesem Thema befassen. Gegeißelt habe ich Esoterik, Scharlatanerie und obszöne Preise. Die sind doch nicht zwanghaft mit dem Thema Audiotechnik verbunden.

Die Ingenieure von Universal Audio, einem Unternehmen, auf das ich anerkennend Bezug nahm, haben sich ganz sicher sehr intensiv mit dem Thema befasst: vielen gilt Universal Audio als weltbester Tonstudio-Equipment-Hersteller. Aber Universal Audio bietet eben einen AD-/DA-Wandler für 500€ an statt einem bloßen DA-Wandler – dafür in Feenstaub-Version – für „mindestens 1000€, damit er vernünftig klingt“.

Zu Deinen Artikeln: Als ich meinen ursprünglichen, diesbezüglich kritischen Beitrag verfasste, ging ich davon aus, dafür etliche Minuspunkte zu kassieren (das war keine Koketterie). Stattdessen waren es am Ende zu meiner Überraschung in summa 23 Plus-Daumen (26 – 3), eine der positivsten Bewertungen, die je ein Beitrag von mir auf MacTechNews erhalten hat. Ganz so abwegig dürfte meine Perspektive also nicht sein.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+62

Kommentare

bmonno18.03.2004:09
Auch wenn ich mit Weia bei diversen Diskussionen komplett kontroverser Meinung war (z.B. unlängst Fax-Diskussion), für diuesen Beitrag bekommt er 👍👍👍 +++++++++++
+9
lillylissy
lillylissy18.03.2005:43
Auch ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema HighEnd-Hifi und habe viel Freude daran.
Zum Thema Roon möchte ich mich hier nicht äußern. Dafür wäre in der Tat, der Kommentarbereich des Artikels der richtige Platz (gewesen).

Umso bedauerlicher, dass dieser nun (für mich) ohne erkennbaren Grund geschlossen wurde.
Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo sich Weia in irgendeiner Form, beleidigend oder persönlich herabwürdigend geäußert hätte. Seine Beiträge sind für mich sehr lesenswert und fundiert - gerne auch mal überspitzt. Auch wenn ich seine Aktienbeiträge ermüdend empfinde. Schlicht aus dem Grund, weil ich keine Ahnung von der Thematik habe. Für viele hier, sind seine Sichtweisen und Thesen aber überaus hilfreich und spannend.

Das hier ist ein Diskussionsforum. Und wenn andere Meinungen nicht erwünscht sind, dann sollte man vielleicht gänzlich auf die Kommentar-Funktion bei den „Rewind“-Ausgaben verzichten; für den Fall, dass es nur um Lobhudelei geht.
+23
RamUwe18.03.2006:41
Das ist ärgerlich, Weia, und tut mir leid.

Ohne konkrete Messnachweise, deren Nachweis man stets schuldig bleibt, wenn es um die Anpreisung/Empfehlung der oft sehr teuren Audio Hardware geht, bleibt das Nachgeplappere von Marketingparolen eben nur das, was es ist, Nachgeplappere. Meine Vermutung war ja mal, dass das bewusstes und entlohntes Marketing Placement ist. Nach dem Motto: Wer sich Apple leisten kann, kauft auch Kabel für 500€.

Mein Fazit: Für Audio Gear ist MNT der letzte Ort, wo ich mich informieren würde. Von daher lasse ich die Artikel und Poste dazu auch links liegen.
+21
Wurzenberger
Wurzenberger18.03.2008:08
Diskussionen mit Sonorman kannst du nicht gewinnen.
+3
FlyingSloth18.03.2008:51
Sonorman ist ein ausgefuchster und hervorragender Rabulist, von daher machen Diskussionen mit Ihm ohnehin keinen Sinn. Zumal im Zweifelsfall, wie passiert, der Thread einfach dicht gemacht wird.
Wurzenberger
Diskussionen mit Sonorman kannst du nicht gewinnen.
+14
Calibrator18.03.2009:15
Ach Du liebe Liese! Bei dem Artikel ging es um eine Produktrezension aus dem HiFi-Bereich. Vielleicht nicht tiefgründig und hochwissenschaftlich und messtechnisch unterfüttert. Na und? Man kann das Produkt mögen, muss es aber nicht. Eine nett gemachte Software. That´s it.
Weias Kommentare emfinde ich durchaus interessant, wohlformuliert, direkt und verströmen imho manchmal etwas Überheblichkeit. Na und - da gebe ich Kontra oder frage nach, wenn es sich für mich lohnt oder eben nicht.

Was nun keinesfalls sein muss, sind kleinkarierte Befindlichkeiten. Also sonorman und weia - kommt wieder runter!
+2
Wiesi
Wiesi18.03.2009:43
Weia

Mit Verwunderung habe ich diesen und den zitierten Thread gelesen. Mit meinen fast 82 Jahre alten Ohren kann ich natürlich nicht mitreden, bzw. -hören. Wenn Du das Allerheiligste der Musikexperten (ich setzte das nicht in Gänsefüßchen) als Scharlatanerie abtust, dann brauchst Du Dich natürlich nicht zu wundern, wenn Du der Blasphemie bezichtigt wirst und der Priester des heiligen Grals Dich aus dem Tempel haut.

Den Physiker in Dir möchte allerdings sagen: Die Welt ist digital und nicht analog. Und das meine ich in allem Ernst. Selbst die Energie ist in klein(st)en Portiönchen aufgeteilt. Das Kontinuum gibt ist nur in der Phantasiewelt der Mathematiker. Deren Zahlenmodell passt so überhaupt nicht zur Natur.

Deswegen: Wenn man die "Schallwellen" originalgetreu übertragen will, dann braucht man eine Auflösung, die weit jenseits aller technischen Möglichkeiten liegt. Das zur Warnung für alle, die nach Vollkommenheit lechzen und dafür viel Geld ausgeben.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
+6
Foti
Foti18.03.2010:15
Ich habe schon seit langem aufgegeben in einem Forum eine sinnvolle Diskussion führen zu wollen. Das gibt es nicht und kann es nicht geben.
0
beanchen18.03.2010:39
Wurzenberger
Diskussionen mit Sonorman kannst du nicht gewinnen.
Der Fairness halbe: mit Weia geht das?

Und im Allgemeinen: was gibt es an Diskussionen zu gewinnen außer Einsicht und anderen Blickwinkeln?
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+10
Wiesi
Wiesi18.03.2010:40
Wurzenberger
Diskussionen mit Sonorman kannst du nicht gewinnen.

Man könnte auch sagen: Herr S. kann nicht verlieren. Aber um verlieren oder gewinnen sollte es eigentlich nicht gehen (siehe @beanchen). Problematisch wird es allerdings, wenn einer der Kombattanten gleichzeitig Moderator ist.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
+7
Papierlos18.03.2010:40
Foti
Ich habe schon seit langem aufgegeben in einem Forum eine sinnvolle Diskussion führen zu wollen. Das gibt es nicht und kann es nicht geben.
Aha verstehe, und deswegen betätigst Du dich als Troll? siehe dein Beitrag

Im Rewind-Artikel wird ein "Test" von audiophilestyle über Klangverbesserung bei Ethernet-Zubehör (auch Ethernet-Kabel!) als Beleg genommen, dass auch Skeptiker bekehrt werden können. Also mich hat dieser Test in der Ansicht nur bestärkt, dass Audiophil oftmals in eine Ecke mit Homöophatie und Astrologie gehört.
Eigentlich stellt sich schon bei viel grundlegenderen Dingen wie einem Verstärker die Frage, ob es ab einem bestimmten Niveau Klangunterschiede gibt. Bei einem Vergleich von zwei 2000 Euro-Verstärkern an meinen Boxen habe ich schlicht keinen Unterschied gehört. Apropos Verstärkerklang:
+1
milk
milk18.03.2010:41
Der Thread ist jetzt wieder geöffnet, die Diskussion kann also weitergehen.
+2
dam_j
dam_j18.03.2010:41
Ich "vertreibe" Roon seit es das auf den T+A-Verstärkern gibt. Mehrere Kunden wollten es und die Werbung las sich auch sehr gut.

Mal abgesehen von der absolut mangelnden Aufklärung WER genau WAS braucht um Roon bei sich Zuhause zum laufen zu kriegen kenn ich Status Heute keinen Kunden mehr der es aktiv nutzt...
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+2
Wurzenberger
Wurzenberger18.03.2010:47
beanchen
Wurzenberger
Diskussionen mit Sonorman kannst du nicht gewinnen.
was gibt es an Diskussionen zu gewinnen außer Einsicht und anderen Blickwinkeln?
Na gut, so gesehen gewinnt man bei einer Diskussion mit Sonorman immerhin die Einsicht dass es sich nicht lohnt mit ihm zu diskutieren.
+1
Wiesi
Wiesi18.03.2010:48
Weia
Stattdessen waren es am Ende zu meiner Überraschung in summa 23 Plus-Daumen (26 – 3), eine der positivsten Bewertungen, die je ein Beitrag von mir auf MacTechNews erhalten hat. Ganz so abwegig dürfte meine Perspektive also nicht sein.

Rekord gebrochen: 43 - 0.
„Everything should be as simple as possible, but not simpler“
-2
gacki18.03.2011:15
Für mich ist der "elephant in the room" bei diesen Diskussionen immer, dass (wie Weia bereits angedeutet hatte) bei der Aufnahme und beim Mischen fast nie ein derartig hoher Aufwand betrieben wird. Es gilt auch: Was einmal weg ist, ist durch höheren Aufwand bei der Wiedergabe nicht zu rekonstruieren.
Daraus ergeben sich für mich zwei mögliche Schlüsse: Entweder hört man mit entsprechender HiFi-Technik Dinge, die der Toning. bei Aufnahme/Mischen nicht hören konnte, oder aber die entsprechende HiFi-Technik ist letztlich zwar genau so gut wie die Tonstudiotechnik, aber dafür erheblich teurer.
+6
TorstenW18.03.2011:35
Calibrator
Bei dem Artikel ging es um eine Produktrezension aus dem HiFi-Bereich. Vielleicht nicht tiefgründig und hochwissenschaftlich und messtechnisch unterfüttert. Na und?

Dann muss es aber auch erlaubt sein, daran Kritik zu äußern und Aussagen zu hinterfragen.
Zumindest wenn Aussagen getätigt werden wie "sorgt für einen besseren Klang" (wo nicht nicht einmal gesagt wurde, was denn "besser" sein soll..? Ist das nicht auch eine individuelle Empfindung?) oder "Konkurrenzlos gut. Punkt" (für einen bestimmten Anwendungsfall möglicherweise.. für andere vielleicht aber überhaupt nicht?) oder "ist sein Geld absolut wert" (für den einen Menschen vielleicht, aber wieso muss man das so allgemein formulieren?)

Man darf da dem Autor auch mal vor Augen halten, dass manche Dinge vielleicht eine Frage der Perspektive sind und den Lesern auch eine konträre Meinung darstellen.
Ob man das nun etwas subtiler macht, so wie ich das in dem Thread versucht habe, oder so offensiv wie weia.
Meiner Meinung nach ist eine Diskussion nie schlecht, wenn es dazu führt, dass Leute ihre Einstellung hinterfragen. In vielen Fällen wollen die Leute sich aber einfach nicht überzeugen lassen, weil sie in ihrer Perspektive festgefahren sind. Das ist der Grund, wieso ich es meist bei 1-2 Beiträgen belasse und mich dann amüsiere.
Es darf jeder gerne soviel Geld für Audioequipment ausgeben, wie er/sie mag. Als Musiker finde ich, dass das eine sinnvolle Art ist seine hart verdiente Kohle zu investieren.
Aber so ein paar ganz grundlegende Dinge darf man auch mal in den Raum stellen:
Wieso ist es äußerst schwierig einen (zweikanaligen) DA-Wandler für's Studio zu finden, der mehr als 4000€ kostet, während es absolut kein Problem ist im HiFi-Bereich DA-Wandler für mehr als 10000€ zu finden.
Die Ansicht, dass es im HiFi-Bereich möglich ist Preise zu verlangen, die nicht immer in Relation zum Gebotenen stehen, ist nicht sonderlich abwegig. Und warum auch nicht? Solange es Leute gibt, die den Preis bezahlen, sollen sie das doch machen.
Roon hat vor kurzem den Preis von 500€ auf 700€ angezogen. Da war die Software schon entwickelt. Die ist mit Sicherheit nicht spontan auf einmal 50% teurer geworden. Dass man sich um solch einen prozentualen Betrag verrechnet, was die Pflege der Software etc angeht, ist auch eher unwahrscheinlich.
Wieso machen sie das? Weil die Leute es bezahlen.
Es gibt wenig vergleichbare Software, es gibt vmtl nicht so wirklich riesige Verkaufszahlen und sie haben einen guten Ruf. Wenn jemand schon bereit ist 500€ auszugeben.. ja mei, dann ist er mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auch bereit 700€ auszugeben. Denn wer 500€ für (essentiell) eine Bedienoberfläche für eine Datenbank ausgibt, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit genug Geld, dass ihn das nicht juckt, wenn es nen bissl mehr kostet.
Aber ich sehe jetzt nicht den jungen, musikbegeisterten Studenten, der sich die 700€ mühsam anspart um sich Roon zu holen für seine Sammlung von 50 CDs, weil die Verwaltung dann so toll ist..
(der würde sich vmtl super freuen, wenn es Roon einfach für 100€ gäbe und die Verbreitung wäre viel höher)

Der Kundenkreis ist ganz eindeutig hier: gut betuchter Audiophiler (denn ohne die entsprechende Hardware fallen viele Argumente für den Preis einfach weg), der bereit ist, für ein paar Komfort-Funktionen vergleichsweise viel Geld zu investieren.
Böse Zungen würden behaupten ein repräsentatives Abbild findet sich hier im Publikum:


Ansonsten: Man muss auch einfach mal über den Dingen stehen und nicht alles als persönlichen Angriff werten.
Ich hab z.B. auch bei folgendem Satz etwas geschluckt:
Wer jedoch in Musik mehr als reine Hintergrundberieselung sieht, sich gerne wie zu Zeiten der LP mit schönen Covern und interessanten Hintergrundinformationen beschäftigt, und wer schlicht die ausgereifteste Software für Musikgenuss mit allen Sinnen sucht, kommt an Roon kaum vorbei.
Ich sehe in Musik deutlich mehr als Hintergrundberieselung.. es ist meine Profession..
Ich beschäftige mich auch gerne mit allen möglichen Hintergrundinformationen.
Ich suche definitiv auch gerne ausgereifte Software im Musikbereich.
Aber ich komme absolut an Roon vorbei. Ergibt für mich überhaupt keinen Sinn und ist mir viiiiel zu teuer.
90% der "speziellen Features" schenkt mir Spotify zum Abo einfach dabei... und der Rest ist für meinen Anwendungsfall einfach ziemlich irrelevant.

Von daher könnte ich mich von dem obigen Satz durchaus angegriffen fühlen..
Aber ich stehe da drüber und beziehe es nicht auf mich
+16
Guy18.03.2013:05
Den Grund warum die Software teurer wurde kann man hier nachlesen.

In einem Satz: Der Kaufpreis wurde erhöht damit mehr Leute sich für das Abomodell entscheiden sollen.
+2
Micky
Micky18.03.2013:08
Jungs und ihre Spielzeuge.
+1
Hot Mac
Hot Mac18.03.2013:09
Weia

Geht es hier noch um »Kritik« oder darum, dass sich zwei gänzlich unterschiedliche Typen einfach nicht grün sind?!
+2
Offshore
Offshore18.03.2016:09
Genau der Grund, warum ich auch keine Audio/HiFi-Magazine mehr lese. Wenn da ernsthaft was über sauerstoffgesättigtes Kupfer und aufgeständerte LS-Kabel gefaselt wird, ohne den Hauch einer Begründung oder einen Test beizufügen, wird's halt esoterisch. Für alle, die eine Begründung suchen, dicke Knete auszugeben, genau das Richtige. Für alle anderen, die wirklich wissen wollen, was es bringt: macht diesen Test hier .

Ist halt blöd für's Ego, wenn man im Nachgang rausfindet, dass die Xk€ teure Anlage nicht besser performed, als ein paar 100-Piepen-Setup .
+2
Zippo18.03.2016:28
gacki
Für mich ist der "elephant in the room" bei diesen Diskussionen immer, dass (wie Weia bereits angedeutet hatte) bei der Aufnahme und beim Mischen fast nie ein derartig hoher Aufwand betrieben wird.

Jupp! Ich empfehle allen "HiEnd"-Enthusiasten hier mal eine kleine Führung in einem professionellen Tonstudio – gerne auch was richtig Großes wie Abbey Road o.ä.. Ich glaube der Großteil von Euch würde allein bei Anblick der Verkabelung in Ohnmacht fallen …
+8
Weia
Weia18.03.2016:59
Hot Mac
Geht es hier noch um »Kritik« oder darum, dass sich zwei gänzlich unterschiedliche Typen einfach nicht grün sind?!
Ich bin als Beteiligter vielleicht nicht der Richtige, um darauf eine Antwort zu geben.

Aber was heißt einfach nicht grün sein? Ich kenne den Menschen hinter sonorman ja gar nicht, folglich kann es schlecht sein, dass ich diesem Menschen „nicht grün bin“ und das nur stellvertretend ausagiere, indem ich seine inhaltlichen Positionen angreife.

Vielmehr ist sonorman für mich ja einfach die Summe dieser von ihm hier vertretenen Positionen. Und von denen finde ich halt etliche kritikwürdig.

Wenn Du so willst, hat sonorman das Pech, gleich mehrere solcher Positionen in Personalunion zu vertreten. Wären diese Positionen mit mehreren unterschiedlichen Diskussionsteilnehmern (1 Position pro Teilnehmer) assoziiert, würde sich auch meine Kritik auf diese Teilnehmer verteilen und der Verdacht, es könne um die eine Person dahinter gehen, käme gar nicht erst auf.

Eine andere Frage ist freilich, ob es Zufall ist oder System hat, dass sich all diese aus meiner Sicht kritikwürdigen Positionen in einer Person in Personalunion vereinen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+7
Hot Mac
Hot Mac18.03.2017:04
Weia
Hot Mac
Geht es hier noch um »Kritik« oder darum, dass sich zwei gänzlich unterschiedliche Typen einfach nicht grün sind?!
Eine andere Frage ist freilich, ob es Zufall ist oder System hat, dass sich all diese aus meiner Sicht kritikwürdigen Positionen in einer Person in Personalunion vereinen.
Das vermag ich nicht zu beantworten.
Könntest Du das?!
0
Weia
Weia18.03.2017:13
Hot Mac
Weia
Eine andere Frage ist freilich, ob es Zufall ist oder System hat, dass sich all diese aus meiner Sicht kritikwürdigen Positionen in einer Person in Personalunion vereinen.
Das vermag ich nicht zu beantworten.
Könntest Du das?!
Nein, dazu liegen mir zu wenig Daten vor bzw. ich müsste zunächst viel Zeit darauf verwenden, sie aus den Texten hier zu extrahieren.

Und dann wäre es immer noch anmaßend, das ad personam zu machen, solange ich den Menschen hinter sonorman nicht kenne. Wofür es dann vielleicht reichen würde, wären „begründete Vermutungen“ über generische Zusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
Offshore
Offshore18.03.2017:15
Hot Mac
Weia
Eine andere Frage ist freilich, ob es Zufall ist oder System hat, dass sich all diese aus meiner Sicht kritikwürdigen Positionen in einer Person in Personalunion vereinen.
Das vermag ich nicht zu beantworten.
Könntest Du das?!


Im konkreten Fall mag es just KEIN Zufall sein, da sonorman die kritisierten Positionen vermutlich ob seiner job description vertritt und somit der Fehler im System liegt. Es ist also weniger sonorman als Person, sondern der Umstand, dass als Review getarnte Werbung verbreitet wird, was kritikwürdig scheint...
+2
Hot Mac
Hot Mac18.03.2017:31
Offshore
(...) Es ist also weniger sonorman als Person, sondern der Umstand, dass als Review getarnte Werbung verbreitet wird, was kritikwürdig scheint...
Sei mir bitte nicht böse, aber hierauf möchte ich nicht erwidern.
Ich bin niemandes Advokat.

Weia
Hot Mac
Ich finde es immer schade, dass Threads, die für den ein oder anderen von Interesse sind, von »ganz anderen«, denen das Vorerwähnte bereits in Kürze am Arsch vorbeigegangen sein wird, weil sie nur »ihren Senf«, der schon lange an Geschmack verloren hat, abgeben wollen, vergiftet und boykottiert werden.
Ich antworte hierauf mal, weil ich mich des Gefühls nicht erwehren kann, dass das (zumindest auch) auf mich gemünzt ist.
Ist doch schön, dass ich bei Dir nur mit einem einzigen Pfahl und nicht mit dem gesamten Zaun winken muss.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass »Eure« Fehde sämtliche Threads, an denen Ihr gemeinsam beteiligt seid, zur unangenehmen Lektüre werden lässt.
+1
scheibe brot
scheibe brot18.03.2019:11
Ist zwar etwas Off-Topic:
Auch in der Annahme, daß ich evt,. hier gesperrt werden könnte, finde ich es nicht korrekt hier einen Foristen zu sperren der kritisch hinterfragt. Habe ja eigentlich Sonormans Artikel immer gerne gelesen, was mir aber aufstösst, ist sein Frauenbild über ein Lautsprecher-Beistelltisch, fand ich nicht gut!
Zu lesen in der Rewind 19.1.20.
-1
Calibrator18.03.2020:25
ThorstenW
Wieso ist es äußerst schwierig einen (zweikanaligen) DA-Wandler für's Studio zu finden, der mehr als 4000€ kostet, während es absolut kein Problem ist im HiFi-Bereich DA-Wandler für mehr als 10000€ zu finden.

Seien wir doch froh für das Studio, dass es so ist. Der eigentliche Aufwand im und für das Studio sind sicherlich andere Dinge und hoher Zeitaufwand. Bestimmt auch Freude bei der Produktion.

Auf der Ausgangsseite reicht es ebenfalls aus, einen Raspi samt hochwertigem DAC im Stahlgehäuse für weniger als 150 € einschl. Software für Roon oder eben eine andere in die eigene Wiedergabekette einzufügen. Und das Dingens klingt recht gut und dürfte für die allermeisten Fälle mehr als ausreichend sein. Sogar Varianten mit Leistungsverstärker sind verfügbar und können direkt an Boxen angeschlossen werden. Obendrein ist das Dingens mit Roon sogar mehrraumfähig.

Die Luftschnittstelle und der Hörraum sind doch eh das wichtigste Glied in der Kette neben der eigentlichen Quelle (Musik). Fertige DACs mit ähnlichen Daten kann man ebenfalls für wenig Geld kaufen.

Werfen wir mal einen Blick auf die Kundschaft, die in der Lage ist 10k+X € dafür auszugeben . Gegenüber stehen Ingenieure, Handwerker, Designer, Künstler und Logistik, die sich mit stolz geschwellter Brust und viel Aufwand in die Tiefen der Musikkonservenwiedergabe begeben und je nach Zielgruppe maßgeschneiderte Produkte entwerfen. Speziell bei den optisch leicht identifizierbaren Komponenten wird erheblicher Aufwand betrieben. Zentnerschwere Designplattendreher, allerfeinste Tonmöbelkunst für den Lautsprecherbau, genau ausgetüftelte Koax-Mittelhochtöner, Elektronik mit edelsten Komponenten - nur das Beste vom Besten. Ist die Ware gut genug, stimmt das Image, kommt auch die Kohle, denn der reiche Kunde will ja sein Geld zwecks Lebensfreude, Genuss und Luxus ausgeben. Geld kann man nicht essen und die Lebenszeit ist begrenzt. Es ist auch völlig egal, ob das Geld für die Immobilie, für Yacht, Auto, LearJet oder Raumfahrzeug ausgegeben wird. Dieses Geld hält Künstler und Hersteller in Lohn und Brot und ein edler Wein für 300 € die Flasche schmeckt bestimmt nicht schlechter als der aus dem Supermarkt (na gut, hoffe ich jedenfalls ).

Das beste (aber natürlich nicht alles) an der heutigen Zeit ist es, dass sich fast jeder ordentlich klingende Wiedergabeketten leisten kann.

Am oben genannten Beispiel könnte man leicht Klangverbesserungsmaßnahmen vornehmen:
- Besseres rauscharmes Netzteil (+ ca. 50 bis 150 .
- Getrennte Stromversorgung für Raspi und DAC (auch so).
- Besseres Gehäuse, Metall mit getrennten Kammern für RASPI und DAC.
- Abschirmungsmaßnahmen um Störungseinflüsse des Raspi zu unterdrücken.
- Komfortabler Touchscreen mit wiederum geeigneten Metallgehäuse.
So kommen wir selbst hier auf einige Hunderter mehr und Zeit und Gehirnschmalz sind dabei nicht inkludiert. Will sagen, kleine Serien und hoher Aufwand rechtfertigen höhere Preise. Im Gegenzug ist Massenware der großen Hersteller eben preisgünstiger und es ist für jeden etwas dabei.

Prima finde ich die Öffnung vieler Hersteller zu Roon. Meist haben sie auch eigene Software, wie BlueOS, MusiCast usw. für ähnliche Zwecke. Roon arbeitet herstellerübergreifend. Finde ich gut.
Das Jahresabo lässt einen obendrein nicht an Roon kleben und wirkt als starke Motivation für Roon, das Produkt leistungsstark weiterzuentwickeln.
+2
piik
piik18.03.2021:16
Weia
For many, the very idea that an Ethernet switch can make a difference in sound quality (SQ) is anathema.
Dem habe ich im Grundsätzlichen nicht widersprochen:
Echt nicht?
Ich bin erstaunt. Puffer machen Jitter doch praktisch auswirkungslos.
Aber das wäre ja nicht mal der Punkt, sondern der, dass mir nicht bekannt ist, dass es eine einzige empirische Studie gibt, die einen wahrnehmbaren Effekt solchen Hardware-Jitters (so er da ist) nachweisen konnte.
Insofern basieren solche Diskussionen doch teilweise auf Ableitungen von Überzeugungen und Analogien, oder?
+3
Weia
Weia19.03.2002:00
piik
Weia
For many, the very idea that an Ethernet switch can make a difference in sound quality (SQ) is anathema.
Dem habe ich im Grundsätzlichen nicht widersprochen:
Echt nicht?
Ich bin erstaunt. Puffer machen Jitter doch praktisch auswirkungslos.
Yep. Daher im Grundsätzlichen. Ich wollte nicht noch einen Kriegsschauplatz aufmachen.

Und ein garantiertes Allheilmittel ist ein Puffer (ganz abgesehen vom damit einhergehenden Latenzproblem) schon auch nicht. Auch synchrones USB-Audio verwendet Puffer und hat dennoch klar gegenüber asynchronem USB-Audio verloren. Da kann man also schon was richtig oder falsch machen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia19.03.2002:07
Calibrator
Es ist auch völlig egal, ob das Geld für die Immobilie, für Yacht, Auto, LearJet oder Raumfahrzeug ausgegeben wird.
Der Satz stimmt aber nur, weil Du geflissentlich jede auch nur im Entferntesten gemeinnützige Alternative außen vorgelassen hast.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Calibrator19.03.2007:00
@weia
Das stimmt. Allerdings zahlen (hoffentlich) alle Beteiligten der Verwertungskette einen gewissen Beitrag in Form von Steuern und Spenden soll ja auch manchmal steuerbegünstigt sein . Ganz toll wären auch, um im Rahmen "Hifi" zu bleiben, Spenden an Musikschulen o.ä. Fertigkeiten und Bildung im Umgang mit Musikinstrumenten und Gesang nützen uns ein Leben lang.
Darf ich fragen, welche Instrumente Du spielst?
+2
Weia
Weia19.03.2017:48
Calibrator
Fertigkeiten und Bildung im Umgang mit Musikinstrumenten und Gesang nützen uns ein Leben lang.
Den Satz kann ich nur mit dem dicksten mir zur Verfügung stehen Stift unterstreichen. Leider versinken wir (wie wohl sehr viel andere Länder auch) im Analphabetismus, wenn es um Musik geht. Dabei gibt es kaum etwas auf dieser Welt, was so viel heilende Kraft hat und so viel kognitive Impulse gibt wie Musik
Darf ich fragen, welche Instrumente Du spielst?
Wenig originellerweise Gitarre, Keyboards und Schlagzeug, allesamt (aber insbesondere die beiden letzteren) nicht so gut, wie ich gerne würde, weil auch ich viel zu spät damit angefangen habe. Aber zum Komponieren reicht’s, und das ist mir das Wichtigste.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
Hot Mac
Hot Mac19.03.2018:13
Weia
Calibrator
Darf ich fragen, welche Instrumente Du spielst?
Wenig originellerweise Gitarre
Wie interessant, das hattest Du bislang noch nicht erwähnt.
-1
Weia
Weia19.03.2018:17
Hot Mac
Weia
Calibrator
Darf ich fragen, welche Instrumente Du spielst?
Wenig originellerweise Gitarre
Wie interessant, das hattest Du bislang noch nicht erwähnt.
Tut ja in den hiesigen Zusammenhängen auch nix zur Sache.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Hot Mac
Hot Mac19.03.2018:23
Weia
Tut ja in den hiesigen Zusammenhängen auch nix zur Sache.
Nö, hast recht, es wundert mich nur ...
-1
Weia
Weia19.03.2018:48
Hot Mac
Weia
Tut ja in den hiesigen Zusammenhängen auch nix zur Sache.
Nö, hast recht, es wundert mich nur ...
Seltsam, wieso wundert Dich das?

Irgendwie scheint das Klischee zu bestehen, dass Akademiker blutleere Kopfmenschen sind. Das wäre bei mir nun denkbar verkehrt. Schon auf dem Real-Life-Treffen von Mitgliedern des Apple-Aktien-Threads vor ein paar Wochen war jemand erstaunt und meinte, er hätte mich sich gänzlich anders vorgestellt …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Hot Mac
Hot Mac19.03.2019:15
Weia
Seltsam, wieso wundert Dich das?
Du hattest das noch nie zuvor erwähnt, und da Du ja sonst kein Blatt vor den Mund nimmst, nimmt es mich wunder ...

Ich halte Dich übrigens nicht, wie Du es schreibst, für einen blutleeren Kopfmenschen.
Ich hoffe aber, dass Dein Kopf ausreichend mit Blut versorgt wird.
+2
Vermeer
Vermeer19.03.2019:25
Die Kritik ist jetzt gesagt worden; bevor das jetzt aber vollständig ein Off-Tonic-Thread wird, mach ich jetzt zu.
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