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Komplettanfänger: Verbessern von Bildern in Aperture

Applesau
Applesau08.12.1000:50
Hallo beisammen,
vielleicht mag mir ja jemand ein paar Tipps geben.
Ich habe von einer Firmenfeier Fotos mit einer DSLR gemacht (meine "ersten" Fotos mit einer DSLR) und möchte diese nun gerne "verbessern". Ich habe noch nie mit Aperture oder sonstigem gearbeitet.

Ich habe die meisten Fotos außen ohne Blitz und innen ohne Blitz gemacht. Ein paar sind aber außen und innen mit Blitz. Meistens war die Automatik drin oder die Einstellung "Ohne Blitz".
DSLR war die Canon EOS 350 mit dem Standardkitobjektiv (18-55?? oder so).

Ein paar Fragen:
- Kann ich die Bilder alle auf ein Mal automatisch verbessern lassen und lohnt sich das?
- Kann ich die Blitzlichtfotos etwas "entblitzen" ich finde das Licht ohne Atmo immer schrecklich. Kann ich die Atmo (Farbton?) der Bilder mit Blitz innen an die ohne Blitz anpassen (nicht von Hand sondern automatisch oder ein Mal von Hand und danach alle folgenden automatisch?)
- Welche Verbesserungen kann ich sonst noch vornehmen?
- Sonstige Tipps?

-Wie macht man eigtl Bilder in RAW? Muss ich das der Canon vorher sagen? Die Bilder waren alle in JPG auf der Speicherkarte.

Danke für Antworten. Bin auch gerne bereit Tutorials durchzulesen (auch zu Fotografie mit einer DSLR), wenn ihr mir Tipps gebt

(Klar hätte ich auch googeln können oder wasweißich. Hier gehts wohl schneller und besser. Dann müsste hier auch niemand mehr posten.)
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Kommentare

mwittrock8208.12.1001:38
Hallo!

Schonmal paar kurze Antworten

RAWs kannst Du mit der Canon im Vollautomatkmodus nicht machen. Am besten nimmst Du am Anfang Programmautomatik (P). Du kannst aber auch schon etwas mit der Zeit-/Blendenautomatik spielen, denn das wirst Du später zu 90% nutzen (so geht es mir zumindest...)

Was Du an Deinen Bildern verbessern möchtest: Hmm, Geschmacksache...

An den Totgeblitzten Bildern kannst Du nur wenig verbessern. Da hilft nur ISO hoch und ohne Blitz fotografieren oder ein lichtstärkeres Objektiv. Empfehlen kann ich Dir z.B. das EF 50mm 1.8. Das ist günstig gebraucht zu bekommen und lässt sich ohne Verlust wieder verkaufen, wenn man irgendwann mal was besseres haben möchte

Ich weiss nicht, in wie weit hier externe Links erlaubt sind, aber schau mal im DSLR-Forum(.de) vorbei. Da wird Dir als Anfänger sehr gut geholfen und Du hast sehr viel Lesestoff.
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Christoph_M
Christoph_M08.12.1011:25
Ich hatte ganz am Anfang auch ein paar Probleme mit Aperture, vor allem was die Organisation meiner Bibliothek angeht.

Schau dir bei Apple die ganzen How Tos an: .
Sind jeweils nur 1-2 Minuten an, extrem präzise und zeigen dir genauf auf was du wissen musst.

Damit kannst du nicht nur deine Fragen beantworten sondern auch alles weitere schnell erlernen.

Grüße
Christoph
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Christoph_M
Christoph_M08.12.1011:45
Nachtrag:
Applesau
- Kann ich die Bilder alle auf ein Mal automatisch verbessern lassen und lohnt sich das?
Das geht mit dem Extrahieren und Stempeln Tool ganz gut:

Ich mach das z.b. gerne wenn ich Bilder scanne. Da kann man bei allen den Kontrast ein bisschen erhöhen und auch an der Schärfe noch ein bisschen spielen.

Grüße,
Christoph
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Applesau
Applesau08.12.1013:10
danke für die ersten antworten.
ich merke schon, dass es nicht ganz so einfach ist und man sich länger damit auseinandersetzen sollte, als ein paar minuten
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LordLasch08.12.1013:34
"verbessern" tust du deine Bilder am besten indem du von 100 gemachten Fotos erstmal 60 aussortierst die in den Müll können. Die restlichen ziehst (drehst) du grade und optimierst den Bildausschnitt - meist gibts rechts, links, oben, unten Dinge die nicht zweckdienlich sind. Das ist ein sehr individueller Vorgang der nicht automatisiert werden kann - nicht alle Bilder sind gleich schief und müssen gleich beschnitten werden.

Programme wie iPhoto und Aperture können dir auch automatisch die Bilder verbessern - musst du schauen ob dir das fürn Anfang reicht. Aber es lohnt wohl nicht sich Aperture zu kaufen nur um den "Auto" Knopf zu verwenden.

Es ist ja leider ein Irrtum das eine DSLR automatisch "tolle" Bilder macht und man dabei gleich super professionell aussieht. Der Vorteil ist die Erweiterbarkeit und die Flexibilität. Das dauert aber Jahre bis du dich da reingearbeitet hast und nen Überblick hast. Vieles geht natürlich auch über zusätzliches Equipment. Die schon erwähnte lichtstarke 50mm Festbrennweite ist zwar nett, aber für Indoorfeiern nicht wirklich zu gebrauchen. Da lohnt sich eher ein Aufsteckblitz den du an die Decke/Wand richten kannst um somit eine natürliche Lichtstimmung zu erhalten - frontal blitzen zerstört die Atmosphäre und wirft doofe Schatten ins Bild.

Versuche auch so oft wie möglich identische Motive mit verschiedenen Einstellungen zu fotografieren und dann am Rechner zu vergleichen. Was passiert wenn ich in dieser Situation mit großer/kleiner Blende arbeite, Verschlusszeiten variiere, ISO hochschraube, etc. Dann lernst du die Fähigkeiten und die Grenzen deiner Kamera kennen und bist nicht auf die Automatik angewiesen.
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Applesau
Applesau08.12.1014:08
kennt jemand vllt ein gutes einsteiger tutorial, das kompakt und praxisorientiert ist?
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xaibex
xaibex08.12.1014:55
weil es sich einfach bewährt hat, mache es in mehreren Durchgängen so:
1. Unbrauchbare aussortieren
2. Bewertungen vergeben (1-5 sterne)
3. Ausschnitt und Rotation bei allen Bildern mit 3-5 Sternen + Bewertungen Anpassen
4. Belichtung, Weisabgleich und eventuell Tonwertkorrektur bei allen mit 4-5 Sternen + Bewertungen Anpassen
5. Farboptimierung mit dem "Pinsel", Retuschieren, Glätten, und weitere feine Anpassungen bei allen mit 5 Sternen + eventuelle Anpassung der Bewertungen (och doch nur 4*)
6. Exportieren der fertigen 5 Sterne Bilder =)
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schiggy1308.12.1015:02
Auch ein kurzer Beitrag meiner Seite hierzu:
Erst mal wäre es wirklich von Vorteil wenn du in Zukunft im RAW-Format fotografieren würdest. Gerade bei einer Nachbearbeitung ist das von Vorteil.

Zu dem Blitz kann ich sagen, wenn du den Schalter unter "Glanzlichter" veränderst so siehst du deutliche Änderungen.

So jetzt eben wichtig was du unter "Verbessern" meinst.
Sollen die Bilder so natürlich wie möglich aussehen? Oder stärkeren Kontrast etc. haben?
Viele hier haben ja Ihren eigenen Bearbeitungssyle im Bild, sodass schon in der Miniaturansicht zu erkennen ist von wem das Bild stammt.

Soll es natürlich wirken, so kannst du schon durch den Farbtemperaturregler die Echtheit der Farben regeln.(Du musst aber auch darauf achten, das dein Monitor Farbtreu ist sonst sehen die Bilder bei einer Entwicklung schrecklich aus).
„Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.“
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Applesau
Applesau09.12.1022:05
hab mir jetzt einen lehrmeister geangelt. vielen dank an alle
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