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Der Apple-Aktien-Thread (November 2020)

macbeutling
macbeutling02.11.2008:29
Hallo zusammen,

heute mal ein wenig kürzer.

Zahlen waren recht gut, schwächer als angenommen, aber auch das konnte erwartet werden, weil das iPhone 12 erst im Oktober zum Verkauf bereitstand.

TROTZDEM ein Plus im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Wie man hört und liesst, verkauft sich das 12er gut, die Q1-Zahlen dürften spannend werden.
Seit dem Split und dem Euro-Hoch bei 117€ ging es langsam runter, die Unsicherheiten ob der anstehenden Wahl in den USA dürften nicht gut sein.

Bleibt spannend.
„Glück auf🍀“
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Kommentare

gorgont
gorgont02.11.2009:31
Zeit nachzukaufen
„touch eyeballs to screen for cheap laser surgery“
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Kujkoooo03.11.2021:18
Ich denke dass es morgen drunter und drüber abgehen wird...
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Dante Anita04.11.2010:35
Kujkoooo

Hat sich bewahrheitet 😉

Trump forderte ernsthaft ein Ende der Auszählung, weil er meint schon gewonnen zu haben. Er wolle zum Supreme Court gehen (um was zu tun, kam nicht klar heraus). Tolles Demokratieverständnis 🤦‍♂️
+2
adiga
adiga04.11.2010:49
Dante Anita

Wirklich komisch, denn momentan sieht es tatsächlich nach einem Trumpsieg aus nach Wahlmännerstimmen. Georgia wird wohl noch eine wichtige Rolle spielen, da Atlanta noch nicht ausgezählt ist.

Und davor hat Trump Angst. In den ländlichen Gebieten gewinnt er klar, aber in den Städten liegt Biden vorne. Deshalb wohl die Reaktion von Trump. Kein Staatsmann.
+1
Weia
Weia04.11.2015:28
Dante Anita
Trump forderte ernsthaft ein Ende der Auszählung, weil er meint schon gewonnen zu haben. Er wolle zum Supreme Court gehen (um was zu tun, kam nicht klar heraus). Tolles Demokratieverständnis 🤦‍♂️
Das wird überall kolportiert, aber das stimmt nicht – ich habe das Ganze live im Originalton verfolgt. Was er gesagt hat, war, er wolle keine Stimmen anerkennen, die nach Schließung der Wahllokale und somit offiziellem Ende der Wahl noch (postalisch) eingingen, nicht, dass die Auszählung zuvor eingegangener Stimmen abgebrochen werden solle.

Auch darüber kann man natürlich streiten, aber es ist definitiv etwas anderes. Dass auch in deutschen Medien fälschlich immer wieder Ersteres behauptet wird, wirft leider gar kein gutes Licht auf eine sachliche Berichterstattung. Ich hasse es, Trump recht zu geben, aber wenn er an dieser Stelle behauptet, die Medien seien ihm gegenüber voreingenommen, dann stimmt das (jedenfalls für Deutschland) wohl leider.

In dieser Schlammschlacht haben sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckert. Was die deutsche Berichterstattung des Spiegel betrifft, die ich nebenbei online verfolgt habe, war ich ziemlich fassungslos; mit neutralem Journalismus hatte das nicht mehr viel zu tun.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+6
Weia
Weia04.11.2016:05
Zur Börse: Dass der Tief zum Monatswechsel-Zyklus alive and well ist, hat sich eindrucksvoll bestätigt. Das Tief war am Freitag um 14:00 Uhr (New Yorker Zeit), also ganze 2 Stunden vor dem idealtypischen Wendepunkt. Dadurch, dass der Markt heute (am ersten Tag nach dem Ende der zyklischen Zeitzone) im Plus ist, ist endgültig klar, dass es sich wieder um ein Tief handelte (hätte der Markt heute schwach eröffnet, hätte das gestrige Hoch, das ja noch in der zyklischen Zeitzone lag, stattdessen theoretisch auch ein zyklisches Top sein können, was aber alles andere als ideal gewesen wäre).

Die Tatsache, dass der Markt heute so stark eröffnet (kursmäßig – die Marktbreite ist mau), obwohl doch eingetreten ist, was der Markt mehr als alles andere befürchtet hat – kein klarer Sieger –, zeigt einmal mehr überdeutlich, dass der Markt seinen eigenen Gesetzen folgt und mitnichten externen Faktoren wie einer Wahl.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
Kujkoooo04.11.2016:31
Ich bin eigentlich sehr zufrieden wie der Kurs heute läuft, muss sich meiner Meinung nach nur noch weiterhin zum Ende des Tages halten und morgen früh nicht gleich wieder komplett absacken, dann kann es wieder mit einer kleinen Aufholjagd losgehen.

(Tesla hat heut ebenfalls gut gezogen, ist jedoch gegen 15 Uhr leider wieder ziemlich eingebrochen. Schade.)
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pünktchen
pünktchen04.11.2017:33
Weia
Das wird überall kolportiert, aber das stimmt nicht

Doch das ist genau was er meint. In seiner Parallelrealität sind die noch zu zählenden Briefwahlstimmen von den Demokraten nachträglich irgendwie in die Urnen geschmuggelt worden und sollen daher nicht mehr gezählt werden:

"We want all voting to stopp. We don't want to find them any ballots at 4 o'clock in the morning and add them to the list."

Er redet von Voting, meint aber counting denn gewählt wurde ja.
+2
pünktchen
pünktchen04.11.2017:54
"them to find" natürlich.

Hier ist komplette Rede, wie so oft ziemlich wirr aber mit klarem Feindbild:
0
Weia
Weia04.11.2018:04
pünktchen
Weia
Das wird überall kolportiert, aber das stimmt nicht
Doch das ist genau was er meint.
Woher weißt Du, was er meint? Kannst Du Gedanken lesen? Gesagt hat er das nicht.
In seiner Parallelrealität sind die noch zu zählenden Briefwahlstimmen von den Demokraten nachträglich irgendwie in die Urnen geschmuggelt worden und sollen daher nicht mehr gezählt werden:
Sorry, was Du da machst, ist eine plumpe petitio principii: Du unterstellst ihm, dass noch nicht gezählte Stimmen „in seiner Parallelrealität“ dasselbe sind wie nach Wahlschluss eingegangene Stimmen. Würde er das tatsächlich tun, hättest Du recht. Dafür gibt es aber nicht den geringsten Anhaltspunkt. Den gibt es nur in Deiner Parallelrealität, in der Du Trump stets das Schlimmste unterstellst.
"We want all voting to stopp.
Voting. Not: Counting the existing votes. Das ist ja wohl ein klarer Unterschied.
We don't want to find them any ballots at 4 o'clock in the morning and add them to the list."
Add. Was nichts über die vor Mitternacht bereits eingegangenen Briefwahlstimmen aussagt.
Er redet von Voting, meint aber counting denn gewählt wurde ja.
Du solltest wirklich aufhören zu behaupten, was er (Deiner Meinung nach) meint, denn darin verpackst Du stets Deine Unterstellungen. (Abschließend) gewählt wurde eben noch nicht, solange noch neu eintreffende Stimmen berücksichtigt werden. Mit dem Auszählen der bereits eingegangenen Stimmen hat das nichts zu tun.

Es macht nichts besser, wenn Du ihm nacheiferst, was verzerrte Realitätswahrnehmung und haltlose Unterstellungen betrifft.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia04.11.2018:05
pünktchen
Hier ist komplette Rede, wie so oft ziemlich wirr aber mit klarem Feindbild:
Wie gesagt, ich habe sie life gesehen. Und ich weiß auch nicht, was daran wirr sein soll.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-2
pünktchen
pünktchen04.11.2018:30
Komisch dass das alle, und zwar sowohl Anhänger wie Gegner, anders verstehen als du. Dein interner Unsinnsfilter versucht da wohl unbedingt etwas sinnvolles rauszuholen. Dafür ignorierst du auch einfach mal den ganzen Kontext. Ist es denn so schwer zu begreifen dass da einfach ein Möchtergerndiktator nach Wahlfälschung schreit?

Du übernimmst schlicht seine Begründung wieso die Zählung eingestellt werden soll: weil das jetzt alles gefälschte Stimmen sind. Das sagt er doch in der Rede, welche hast du denn bitte gehört? Ich glaub du willst es einfach nicht hören weil es so unglaublich erscheint.

Einen Text versteht man nicht indem man sich am Wortsinn festkrallt, sondern nur aus dem Kontext.
+3
pünktchen
pünktchen04.11.2018:45
ZB solche Tweets:
Trump
They are finding Biden votes all over the place — in Pennsylvania, Wisconsin, and Michigan. So bad for our Country!

Da geht es um die welche eben gerade gezählt werden.
+3
Weia
Weia04.11.2019:05
pünktchen
Komisch dass das alle, und zwar sowohl Anhänger wie Gegner, anders verstehen als du.
1. Alle? Woher weißt Du das?
2. Mehrheit ≠ Wahrheit.
Ist es denn so schwer zu begreifen dass da einfach ein Möchtergerndiktator nach Wahlfälschung schreit?
Das steht in diesen Sätzen eben nicht drin, es denn, man ist vorher schon davon überzeugt. Insofern ist es anhand dieser Sätze nicht nur schwer, sondern schlicht unmöglich, das „zu begreifen“.

Komm mal runter von Deinem aus irgendeinem Grund offenbar grenzenlosen Hass auf diesen Mann; das trübt Deine Sinne und spielt im übrigen das Spiel des Auseinanderdividierens und Einander nicht mehr Zuhörens hübsch mit.
Du übernimmst schlicht seine Begründung wieso die Zählung eingestellt werden soll: weil das jetzt alles gefälschte Stimmen sind.
Hast Du heute eine Anti-Hermeneutik-Pille geschluckt? Jetzt interpretierst Du auch in meine Aussage wildes Zeug hinein, das ich nie gesagt habe.
  • Ich übernehme keine Begründung von ihm, weil ich in dem, was ich sagte, mir überhaupt keine Begründung zu eigen gemacht habe. Ich habe lediglich rekonstruiert, wie seine Aussage war. Das schließt doch nicht ein, dass ich dieser Aussage zustimme. Aber zu behaupten, er habe etwas gesagt, was er nicht gesagt hat, ist intellektuell unredlich.
  • Davon, dass das „alles gefälschte Stimmen sind“, war weder bei Trump und schon gar nicht bei mir irgendeine Rede. Es geht in dem hier Gesagten einzig um die Frage, ob Briefwahl-Stimmen, die vor Wahlschluss abgesandt wurden, aber nach Wahlschluss eintreffen, berücksichtigt werden sollen oder nicht. Ob diese Stimmen gefälscht sind oder nicht, steht an dieser Stelle überhaupt nicht zur Debatte; erwiesenermaßen gefälschte Stimmen müssten natürlich auch ignoriert werden, wenn sie vor Wahlschluss eingegangen sind. Das sind zwei orthogonale Fragen.
  • Ich persönlich kann in dieser Frage vom Grundsatz her nichts Unredliches entdecken, da ich beide Positionen prinzipiell für vertretbar halte. Zur konkreten Situation in den USA maße ich mir kein Urteil an, da ich die dortige diesbezügliche Rechtslage nicht kenne.
Das sagt er doch in der Rede
Wo?
Einen Text versteht man nicht indem man sich am Wortsinn festkrallt
Doch, das ist sogar die einzige Möglichkeit, einen Text vorurteilsfrei zu analysieren.
sondern nur aus dem Kontext.
Und den bastelst Du dir nach Gusto?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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beanchen04.11.2019:09
Weia
Was er gesagt hat, war, er wolle keine Stimmen anerkennen, die nach Schließung der Wahllokale und somit offiziellem Ende der Wahl noch (postalisch) eingingen, nicht, dass die Auszählung zuvor eingegangener Stimmen abgebrochen werden solle.
Weia
"We want all voting to stopp.
Voting. Not: Counting the existing votes. Das ist ja wohl ein klarer Unterschied.
Weia
Und ich weiß auch nicht, was daran wirr sein soll.
Liegt es womöglich an der eigenen Verwirrtheit die eines anderen nicht zu erkennen?
+1
Weia
Weia04.11.2019:11
pünktchen
ZB solche Tweets:
Trump
They are finding Biden votes all over the place — in Pennsylvania, Wisconsin, and Michigan. So bad for our Country!
Da geht es um die welche eben gerade gezählt werden.
Seufz.

findingcounting

Du bist entweder begriffsstutzig oder böswillig, was diesen Punkt betrifft.

Aber ich fürchte, wir nerven den Rest hier mit unserem offtopic-Disput und sollten mal zum Abschluss kommen. Ich möchte es von meiner Seite aus dabei belassen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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macbeutling
macbeutling04.11.2019:22
Sorry Weia, aber die letzten 4 Jahre mit Trump zeigen mir, dass er das genauso meint, wie es hier (und weltweit) aufgefasst wird.
Das Du seeeeehr genau in deinen Aussagen bist und stets vieles nur so verstehen willst, wie es geschrieben wurde, entspricht leider nicht Trumps Art und Weise, sich zu äußern.
Ich bin da ganz bei Dante Anita.
„Glück auf🍀“
+3
Weia
Weia04.11.2019:32
macbeutling
Das Du seeeeehr genau in deinen Aussagen bist und stets vieles nur so verstehen willst, wie es geschrieben wurde, entspricht leider nicht Trumps Art und Weise, sich zu äußern.
Ich bestreite nicht, dass Trump möglicherweise mehr meint oder beabsichtigt, als er sagt.

Ich bestreite nur, dass wir das wissen können. Vermuten können wir es, ja, aber Vermutungen sind eben nicht neutral. So werden sie aber präsentiert („Er hat doch selbst gesagt, dass …“). Meiner Überzeugung nach ist das eine Komponente des Giftes, das unsere gesellschaftliche Kommunikationsfähigkeit zersetzt; jeder bleibt dann im in sich konsistenten Kokon seiner Vorurteile.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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beanchen04.11.2019:47
Vorurteil?
Er hat in derselben Rede gesagt man hätte aufgehört zu zählen als er vorne lag und nun würde man wieder zählen und ihm damit den Sieg stehlen wollen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht einmal die Stimmen aus den Wahllokalen vollständig ausgezählt, ganz abgesehen von den Briefwahlzetteln, die schon seit Wochen vorliegen.
Und ganz aktuell will er die Wahl in Wisconsin anfechten, einem Bundesstaat in dem es verboten ist die später eingehenden Briefwahlzettel zu zählen.
Es ist also entweder wirr oder er sagt aus Berechnung was anderes als er meint.
+4
pünktchen
pünktchen04.11.2020:33
Weia
Du bist entweder begriffsstutzig oder böswillig, was diesen Punkt betrifft.

Und du dumm oder naiv. Auf den Blödsinn habe ich heute echt keinen Bock mehr.
-5
Weia
Weia04.11.2020:42
pünktchen
Und du dumm oder naiv.
Ich votiere für dumm. 🤓
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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pünktchen
pünktchen04.11.2021:12
Ich auf unglaublich naiv.

Zu deinem Kompetenzschwerpunkt:

Weia
Die Tatsache, dass der Markt heute so stark eröffnet (kursmäßig – die Marktbreite ist mau), obwohl doch eingetreten ist, was der Markt mehr als alles andere befürchtet hat – kein klarer Sieger –, zeigt einmal mehr überdeutlich, dass der Markt seinen eigenen Gesetzen folgt und mitnichten externen Faktoren wie einer Wahl.

Oder dass er deutlich mehr Angst vor einem demokratischen Senat und einer so möglichen Rücknahme der Steuergeschenke für Reiche hatte, eine Gefahr die jetzt wohl ausgeräumt ist. Egal ob mit Trump oder Biden.
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Weia
Weia04.11.2021:55
pünktchen
Ich auf unglaublich naiv.
Das wäre für einen Soziologen natürlich dumm.
Zu deinem Kompetenzschwerpunkt:
Also bitte, mein Kompetenzschwerpunkt ist die Börse nun ganz sicher nicht.

Mein augenblicklicher Forschungsschwerpunkt ist die Hermeneutik von Präsidentenreden.
Weia
Die Tatsache, dass der Markt heute so stark eröffnet (kursmäßig – die Marktbreite ist mau), obwohl doch eingetreten ist, was der Markt mehr als alles andere befürchtet hat – kein klarer Sieger –, zeigt einmal mehr überdeutlich, dass der Markt seinen eigenen Gesetzen folgt und mitnichten externen Faktoren wie einer Wahl.
Oder dass er deutlich mehr Angst vor einem demokratischen Senat und einer so möglichen Rücknahme der Steuergeschenke für Reiche hatte, eine Gefahr die jetzt wohl ausgeräumt ist. Egal ob mit Trump oder Biden.
Jaja, irgendeine fundamentale Begründung gibt es im Nachhinein immer für Kursbewegungen.

Die entscheidende Frage ist doch viel mehr: konntest Du Ende letzter Woche schon wissen, dass die Wahl mit hoher Wahrscheinlichkeit so ausgehen würde? Ich konnte durch das Zyklenmodell Ende letzter Woche schon wissen, dass die Kurse sich mit hoher Wahrscheinlichkeit spätestens ab Dienstag (letzter Tag des Zyklus-Zeitfensters) so entwickeln würden, wie sie es taten. Und übrigens begannen die Kurse de facto wie gesagt bereits freitagabends zu steigen und die heutige Bewegung war lediglich die linealgerade Fortsetzung des freitagabends begonnen Trends. Wussten die Käufer am Freitagabend schon, was Du jetzt am Tag nach der Wahl weißt?

Glück? Zufall? Warum funktioniert das dann seit jetzt eineinhalb Jahren mit 100% Trefferquote?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Dante Anita04.11.2022:05
beanchen

Zum Thema Wisconsin:

Zitat:

Bundesrichter lässt Postverteilzentren durchsuchen

Der Bundesrichter Emmet Sullivan hat die US-Post (USPS) angewiesen, in mehreren Bundesstaaten Durchsuchungen in Verteilzentren durchzuführen, unter anderem in Texas, Pennsylvania , Arizona, Florida, Georgia und Wisconsin. Die Post soll die Zentren auf Stimmzettel durchsuchen – konkret geht es um Stimmzettel, die einen Stempel vom Wahltag oder einem früheren Datum enthalten.

Die erste Durchsuchung in Texas soll sofort starten, eine weitere um 10.00 Uhr (MEZ). Sollten solche Stimmzettel gefunden werden, müssen sie den Wahlbehörden unverzüglich übermittelt werden. In Texas werden Briefwahlstimmen, die einen Stempel vom Wahltag oder einem früheren Datum enthalten, noch bis 11.00 Uhr (MEZ) ausgezählt. Davor hat Sullivan auch eine Durchsuchung im Bundesstaat Pennsylvania angeordnet. Dabei wurden 13 Stimmzettel entdeckt.

Zuvor hat USPS ein richterlich gesetzte Frist versäumt, zu prüfen, wie viele Briefwahlstimmen sich noch in ihren Verteilzentren befinden, und diese sofort zuzustellen. Zu Beginn der Woche waren laut US-Post etwa 300.000 Briefwahlstimmen nicht den zuständigen Wahlbehörden zugestellt worden. Später soll auch eine Anhörung stattfinden.

Zitat Ende.
Quelle: www.orf.at

Ich befürchte das wird diesmal länger bis zu einem Ergebnis dauern.
+4
Kujkoooo04.11.2022:12
Ich dachte es geht um Aktien?
+6
thomas b.
thomas b.04.11.2022:43
Kujkoooo
Ich dachte es geht um Aktien?

In der letzten Zeit driftet es hier öfter mal ziemlich ab, so sad.
+2
stefan04.11.2022:56
Kujkoooo
Ich dachte es geht um Aktien?
Nein, ursprünglich ging es um genau eine Aktie, nämlich AAPL. Es gab Zeiten, da wurde hier schon gemault, wenn mal eine andere erwähnt wurde.
0
beanchen05.11.2007:37
Kujkoooo
Ich dachte es geht um Aktien?
Das ist aber kein Grund Fake News umkommentiert stehen zu lassen.
Zum Thema, ich lese hier eigentlich nur mit aber wenn ich nicht ganz falsch liege hängt in Sachen Apple Aktie nicht gerade wenig vom Ausgang der Wahl ab und wie sehr sich die US-Demokratie dabei selbst zerlegt.
+1
stefan05.11.2008:16
beanchen
Das ist aber kein Grund Fake News umkommentiert stehen zu lassen.
Aber auch das ist kein Grund für persönliche Angriffe in diesem Forum.
+4
beanchen05.11.2010:27
@stefan
Du wirst nicht erleben, dass ich aus einer sachlichen Diskussion heraus jemand ohne Vorgeschichte persönlich angreife. Insgesamt handhabe ich das aber nach dem Motto, so wie man in den Wald hineinruft ...
Andere mit Spitzfindigkeiten maßregeln und dann selbst so eine widersprüchliche Aussage treffen ... sorry, das war eine Steilvorlage.
So und jetzt lass ich euch wieder mit Aktien spielen.
+1
macscout
macscout05.11.2011:44
Kennt Ihr zufällig "Streit um Asterix"? So wie Tullius Destructivus seine Umgebung grün färbt, so schafft es Good Old Donald auch über den Teich hier im Forum, die Agenda zu bestimmen und zu polarisieren. Es redet auch niemand mehr darüber, dass er, gegen alle Gepflogenheiten, noch mal eben einen Richterposten im Supreme Court besetzt hat. Oder darüber, dass er seit Wochen dieses Szenario vorbereitet, Briefwahl als Betrug hinstellt und seine Anhänger aufwiegelt (“The only way we’re going to lose this election is if this election is rigged”, “This will be the most corrupt Election in American History!”). Er stellt damit den Kern der Demokratie – die Wahl – infrage, und sät Zwietracht, wo er nur kann. Darüber kann man sich gut aufregen, und da sind wir sicherlich auch einig.
Statt dessen beschimpfen wir uns, üben uns in "was er sagt" und "was er meint"-Diskussionen. Dass Weia zurecht darauf hinweist, dass das, was die ganze Welt in seine Worte interpretiert, nicht das ist, was er gesagt hat, führt zu einem emotionalen Ausbruch, wie wir ihn hier lange nicht mehr erlebt haben. Damit spielen wir sein Spiel. Und es ist SEIN Stil, Worte zu verdrehen und Dinge so auszulegen, wie es ihm passt. Und den anderen zu beschimpfen.

Er sagte ganz klar, dass das "voting" stoppen soll. Später sagten die Schlagzeilen, dass die Trump-Truppe per Gericht das "counting" stoppen will. Das war aber verkürzt. Wenn man genauer nachliest, sieht das bspw. so aus:
The Trump campaign’s lawsuit argues that Michigan did not provide it with proper access to observe the opening of absentee ballots, and asks for a temporary halt to the counting until the campaign has “meaningful access” and the opportunity to review ballots.
Ich bin wahrlich kein Freund von Trump, aber dass man ihm hier unterstellt, er wolle regelgerecht abgegebene Stimmen einfach unterschlagen, ist nach Faktenlage überzogen. Vielleicht würde er das gerne so tun, ganz in seinem verqueren Inneren, aber damit würde doch keiner seiner Anwälte loslaufen. Und kein Gericht würde da mitgehen.
Tatsächlich stellt er infrage, ob Briefwahl-Zettel gezählt werden dürfen, die nach Schließung der Wahllokale (bzw. Tage später) eintrudeln. Und fragen darf er ja, das ist sein Recht. Auch wenn der Supreme Court in den letzten Tagen dazu ja schon einiges gesagt hat.
Bei uns zählen solche Stimmen m.W. nach bspw. nicht. Und niemand ruft, dass das das Ende der Demokratie sei.
+4
macbeutling
macbeutling05.11.2011:53
macscout
Tatsächlich stellt er infrage, ob Briefwahl-Zettel gezählt werden dürfen, die nach Schließung der Wahllokale (bzw. Tage später) eintrudeln. Und fragen darf er ja, das ist sein Recht. Auch wenn der Supreme Court in den letzten Tagen dazu ja schon einiges gesagt hat.
Bei uns zählen solche Stimmen m.W. nach bspw. nicht. Und niemand ruft, dass das das Ende der Demokratie sei.

Das ist nunmal Sache der einzelnen Bundesstaaten und es gibt Staaten, die das absolut erlauben.
Bislang ist das halt nie groß ins Gewicht gefallen, bislang gab es am Tag der Wahl aber auch keine Pandemie.

Ich denke, DJT hat recht früh gesehen, dass viele Demokraten per Post abstimmen und wollte dies direkt torpedieren....interessiert ihn wohl weniger, das alles Over-Sea-Service-Personal ebenfalls per Mail abstimmt.
„Glück auf🍀“
+1
macscout
macscout05.11.2012:15
macbeutling
macscout
Tatsächlich stellt er infrage, ob Briefwahl-Zettel gezählt werden dürfen, die nach Schließung der Wahllokale (bzw. Tage später) eintrudeln. Und fragen darf er ja, das ist sein Recht. Auch wenn der Supreme Court in den letzten Tagen dazu ja schon einiges gesagt hat.
Bei uns zählen solche Stimmen m.W. nach bspw. nicht. Und niemand ruft, dass das das Ende der Demokratie sei.

Das ist nunmal Sache der einzelnen Bundesstaaten und es gibt Staaten, die das absolut erlauben.
Bislang ist das halt nie groß ins Gewicht gefallen, bislang gab es am Tag der Wahl aber auch keine Pandemie.
Das ist zwar Sache der Bundesstaaten, aber das letzte Wort hat der Supreme Court:
Why the Supreme Court let some states count mail-in ballots received after Election Day but not others
Und da steht wohl nicht umsonst: "The court, issuing some of the orders after hours, has navigated a minefield ..."
Fraglich ist nur, warum Trump diese bereits getroffenen Entscheidungen des Supreme Court nun wieder vor diesen bringen will. Das ist natürlich Unsinn. Aber das passt ja wieder ...
macbeutling
Ich denke, DJT hat recht früh gesehen, dass viele Demokraten per Post abstimmen und wollte dies direkt torpedieren....interessiert ihn wohl weniger, das alles Over-Sea-Service-Personal ebenfalls per Mail abstimmt.
Und nebenbei auch alle Soldaten, die irgendwo in den USA oder sonstwo stationiert sind.
+2
Florian Lehmann05.11.2012:28
ALL

Ist das hier jetzt der Off-Topic Kanal?
Finde ich nicht gut, diese Entwicklung.
Dafür kann man sich an andere Postings hängen. 👮‍♀️

Apple steigt wieder gut an! Das Gesamtumfeld ist freundlicher und die Verluste der letzten Woche sind wett gemacht! Bin gespannt auf kommenden Dienstag - wie auch den Intel Switch werde ich das etwas zelebrieren

Hab mich Montag mit einem Optionsschein eingedeckt um den move mitzunehmen.

Denke wir sollten vielleicht bis Ende des Jahres bei alten Höhen angekommen sein, spätestens aber nächstes Jahr mit Amtsantritt des neuen/alten? Präsidenten.
+5
pünktchen
pünktchen05.11.2013:42
@ macscout: du musst schon unterscheiden zwischen dem was Trump sagt und dem was seine Anwälte sagen. Letztere müssen sich halbwegs an Recht und Fakten halten, Trump hingegen kann erzählen was er will um seine Anhänger aufzuhetzen. Und nein, Weia hat eben nicht recht und du auch nicht. Es geht doch im Moment noch gar nicht um irgendwelche später eintrudelnde Stimmzettel sondern um die Auszählung der Stimmen die längst da sind, am Wahltag vorlagen. Auf später eintreffende Stimmen wird es vermutlich auch überhaupt nicht ankommen. Ignoriert ihr das einfach um euch eine demokratiekompatible Deutung zu verschaffen mit der ihr ruhiger schlafen könnt?

@ Florian Lehmann: ich denke die Wahl in den USA hat kurz und langfristig mehr Einfluss auf den Kurs der Apple Aktie als sagen wir die Vorstellung des nächsten Apple TV. Das ist mitnichten off topic.
-3
pünktchen
pünktchen05.11.2013:58
Ich hasse ja aus unerfindlichen Gründen Trump und bin daher nicht in der Lage den offensichtlichen Sinn seiner glasklaren Aussagen zu verstehen, sein Haussender Foxnews schafft das aber auch nicht:

Yet again, Trump accused Democrats — calling them a “sad group of people” — of trying to steal the election, saying he wanted “all voting to stop,” which of course it had by the time he spoke.

What Trump really meant was that he wanted the courts to help him exclude millions of valid mail-in and early votes from the Midwestern and other battleground states where the winner of the presidential race remained undetermined, but which seem likely to go to for former Vice President Biden.
...
There have been many “sad” moments in the campaign, but none more pathetic and outrageous than the president’s effort to delegitimize some of the more than 150 million votes cast ...
0
beanchen05.11.2014:33
macscout
Ich bin wahrlich kein Freund von Trump, aber dass man ihm hier unterstellt, er wolle regelgerecht abgegebene Stimmen einfach unterschlagen, ist nach Faktenlage überzogen.
Nein ist es nicht. Wenn am Wahltag per Gesetz im Bundesstaat die Briefwahl noch erlaubt ist und nur der Poststempel zählt, dann kann man am Tag danach nicht die abgegebenen Stimmen für ungültig erklären (lassen). Selbst wenn ein Gericht im Nachhinein noch etwas anderes entscheidet, wäre das Betrug am Wähler, der am Wahltag ja noch davon ausgehen musste, richtig und nach dem Gesetz zu handeln.
Ob so ein Verfahren sinnvoll ist und eventuell sogar Wahlbetrug fördert, darüber kann man gerne diskutieren und auch gerne anders entscheiden – vor der Wahl!
+5
beanchen05.11.2014:36
pünktchen
... sein Haussender Foxnews ...
... war der erste, der den Demokraten Arizona zugeschlagen hat, noch bevor Trump meinte den noch gewinnen zu können in dem man weiter auszählt.
+3
SuperGrobi05.11.2015:02
das mit der Post und den verspäteten Briefwahlstimmen ist ja auch so eine Sache....
+2
Timeo Danaos05.11.2016:02
Weia
Voting. Not: Counting the existing votes. Das ist ja wohl ein klarer Unterschied.

Zum Glück hat Melanias Ehemann das ja dann höchstpersönlich noch klargestellt. Ist halt doch ein talentierter Auto-Hermeneutiker, das Kerlchen…

+4
Weia
Weia05.11.2017:13
Timeo Danaos
Weia
Voting. Not: Counting the existing votes. Das ist ja wohl ein klarer Unterschied.
Zum Glück hat Melanias Ehemann das ja dann höchstpersönlich noch klargestellt.
Hat er nicht, denn da gab es nichts klarzustellen. Das, was er gesagt hatte, war semantisch eindeutig. Er hat jetzt schlicht etwas anderes gesagt. Das tut er ja nun oft.

Ändert nichts daran, dass er das so zuvor nicht gesagt hat, es aber dennoch so kolportiert wurde.
Ist halt doch ein talentierter Auto-Hermeneutiker, das Kerlchen…
Nö, das ist er offenkundig eben gerade nicht.

Es sei denn, Du meinst, er hätte per definitionem die Deutungshoheit über das, was er zuvor gesagt hat. Dann begingest Du jedoch eine petitio principii und Deine Aussage wäre trivial. Die Annahme der Deutungshoheit ist de facto aber falsch. Dem Verdacht der Konsistenz setzt Trump sich ja nun wirklich nicht aus.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-4
pünktchen
pünktchen05.11.2018:39
Du kannst auch nicht zugeben mal Unrecht gehabt zu haben oder?
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Weia
Weia05.11.2019:25
pünktchen
Du kannst auch nicht zugeben mal Unrecht gehabt zu haben oder?
Doch, kein Problem. Ich hatte in diesem Fall nur nicht Unrecht. Ich habe doch nie behauptet, dass Trump heute nicht posten wird, was er heute gepostet hat. Ich habe nur darauf beharrt, dass er das gestern nicht getan/gesagt hat. Und das ist nach wie vor korrekt.

Nimm mal ein drastisches, aber wahres Beispiel aus der jüngeren Zeit:

Am 6. Oktober tweetet Trump, dass er die republikanische Verhandlungsdelegation angewiesen hat, nicht mehr weiter mit den Demokraten über ein 2. Corona-Hilfspaket zu verhandeln. Daraufhin bricht die Börse ein und das wiederum veranlasst Trump am 7. Oktober kundzutun, dass er doch ein Hilfspaket wolle, zunächst eingeschränkt, schließlich sogar viel größer als alles bisher Verhandelte.

So weit die Fakten. Nun nimm mal an, die Presse wäre am 6. Oktober unisono der Einschätzung gewesen, dass Trump nie und nimmer kurz vor der Wahl einen Börseneinbruch riskieren würde und daher schlicht nicht wörtlich gemeint habe, was er gesagt habe, sondern irgendwie anders.

Als Kommentar zur Situation wäre eine solche Einschätzung ja durchaus in Ordnung, aber die Presseleute und auch andere sind so von ihrer Einschätzung von Trump überzeugt, dass sie schlicht als Faktum berichten, Trump habe irgendwas Aufmunterndes zu dem Corona-Hilfspakte getwittert.

Nun wendet jemand ein, dass Trump aber gar nicht getwittert hat, was kolportiert wird. Ihm wird beschieden, er dürfe Trumps Tweets nicht wörtlich nehmen, sondern müsse den Kontext berücksichtigen, dürfe auch nicht so naiv sein anzunehmen, dass Trump keine Hintergedanken gehabt habe, verstehe offensichtlich nichts von Trumps Charakter und überhaupt, warum würde die gesamte Presse denn dann etwas anderes berichten?

Dann kommt am nächsten Tag Trumps entgegengesetzter Tweet und der wird nun von Presse & Co. triumphierend als Beleg dafür genommen, dass sie am Vortag sehr wohl mit ihrer Wiedergabe des Geschehens recht hatten.

Damit wird die Presse ihrem Auftrag wahrheitsgetreuer Berichterstattung gleich mehrfach nicht gerecht:
  • Sie vermischt Berichterstattung über tatsächliches Geschehen mit der Interpretation desselben – eine journalistische Todsünde.
  • Sie gibt die Fakten vom 6. Oktober falsch wieder.
  • Dadurch verschwindet eine der wichtigsten Informationen über diesen Vorgang: Trumps abrupter Sinneswandel. Denn gemäß Berichterstattung schiene es dann ja so, als habe Trump bereits am 6. Oktober das gesagt (nur vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt), was er auch am 7. Oktober gesagt habe.

Damit erschiene der Vorfall als ein im Kern komplett anderes Geschehen, Sinneswandel oder auch nur Inkonsistenz von Trumps Äußerungen kommen gar nicht mehr vor. Einem außenstehenden Beobachter, der nur diese Informationen zur Verfügung hat, wäre dann der Kurseinbruch am 6. Oktober genauso wie die postwendende Erholung am 7. Oktober vollkommen unverständlich. Die relevanten Informationen sind dadurch verloren gegangen, dass die Berichtenden nicht so naiv waren, Trump wörtlich zu nehmen, sondern meinten, ihn sofort implizit interpretieren zu müssen.

Ja, der Fall war krasser, und ja, damals hat die Presse nicht so reagiert. Aber wenn Du nicht siehst, dass der Fall, um den wir jetzt streiten, strukturell einfach eine abgemilderte Variante des drastischen ist und exakt dieselben Probleme mit sich bringt, dann kann ich dazu nichts weiter sagen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
Timeo Danaos05.11.2019:38
Weia
. Aber wenn Du nicht siehst, dass der Fall, um den wir jetzt streiten, strukturell einfach eine abgemilderte Variante des drastischen ist und exakt dieselben Probleme mit sich bringt, dann kann ich dazu nichts weiter sagen.

Also ich hab‘s noch nicht kapiert. Kannst Du es für mich vielleicht nochmal ausführlich erklären?
+1
Weia
Weia05.11.2020:40
Timeo Danaos
Kannst Du es für mich vielleicht nochmal ausführlich erklären?
Ist das jetzt böse Ironie ohne Smiley? Ich werde doch immer für meine viel zu langen Beiträge gescholten.

Ich versuch’s stattdessen nochmal in plakativer Kurzform. Beispiel 6./7. Oktober rot (Reaktion der Presse fiktiv!), Wahläußerungen jetzt grün, Problematik blau:
  • Trump tweetet (kein Corona-Hilfspaket Stimmauszählung zu spät eintreffender Wahlzettel stoppen)
  • Presse interpretiert, berichtet das aber als Faktum (Trump macht Druck, damit Corona-Hilfspaket-Verhandlungen vorangehen Trump will Stimmenauszählung stoppen) Problem: entspricht nicht Trumps tatsächlich getätigten Äußerungen („alternative Fakten“)
  • Trump tweetet erneut (für großes Corona-Hilfspaket Stimmenauszählung insgesamt stoppen)
  • Presse fühlt sich in ihrer Interpretation bestätigt und lobt sich für korrekte Vorausschau Problem: Trumps Verhaltensänderung verschwindet als Information, damit zusammenhängende Auswirkungen können nicht mehr korrekt zugeordnet werden

Klarer krieg ich’s jetzt nicht dargestellt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
thomas b.
thomas b.05.11.2021:14
War das hier nicht einmal ein Apple Aktien-Thread für November? Für solche themenfremden Endlosdiskussionen gibt es doch sicher auch anderswo reichlich Gelegenheit.
+7
Weia
Weia06.11.2004:35
Nach den Wahlkrimi-Bäumen ist es an der Zeit, mal wieder einen Blick auf den Langfrist-Wald zu werfen.
Weia am 30.08.2020 um 23:41 Uhr
Sieht man sich den Chart an, so wirkt es plausibel, dass der S&P 500 nach nunmehr fast dreijährigem Kampf sich anschickt, die rote Linie endgültig zu überwinden; das wäre dann das finale Signal zum Run auf den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals.

„Kurzfristig“ wurde er offenkundig magisch von der Aufwärtstrendlinie seit 2009 angezogen; will er sie noch berühren, müsste er bis mindestens 3570 laufen. Dann wäre ein guter Punkte für ein „kurzfristiges“ (wir reden hier immer von Monaten!) Top gekommen und eine Korrektur, die die rote Linie wie üblich nach erfolgtem Ausbruch von oben antestet. Das wäre ein Rückgang bis ca. 3200, also ca. 10%, das würde von der Größenordnung her passen. Der alles entscheidende Lackmustest wäre dann, dass der S&P 500 diesen Test diesmal besteht – bislang fiel er jedes Mal unter die rote Linie zurück, und jedes Mal noch brutaler.

Hier der aktuelle Wochenchart dazu:


Im Wesentlichen ist alles genau so gekommen wie im August beschrieben: Hoch bis zur Aufwärtstrendlinie seit 2009, dann kurzfristiges Top und 10%-Korrektur als Test der zuvor nach oben durchbrochenen Roten Linie von oben (exakte 10% bei 3229,30, tatsächliches Tief am 24. September bei 3209.45, wiederholtes Tief am 30. Oktober bei 3233,94, beide knapp über der Roten Linie).

Und der entscheidende Punkt, der „Lackmustest“: Anders als bei den vorangegangen Tops 1 – 3 scheint die Rote Linie diesmal, wie im August spekuliert, tatsächlich zu halten. Schon nach dem ersten Test im September war das kraftvolle Abstoßen nach oben ermutigend, doch nun gab es einen erneuten Test und erneut eine super-kräftige Wende nach oben.

Jetzt wird es also ernst, denn ich schieb im August weiter:
Wenn diesmal die rote Linie also halten und der S&P 500 wieder nach oben wenden würde, wäre das ziemlich sicher die letzte Bestätigung für das Blow-Off-Top.
Die wilden Kursschwankungen seit 4 geschehen um das vorangegangene Hoch 3 herum, das zugleich den Hochpunkt der Megaphon-Formation darstellt, die bei 1 begann. Ein nachhaltiges Überschreiten dieses Hochs 3 wäre also auch die charttechnische Bestätigung der Megaphon-Formation mit dadurch prognostiziertem Ausbruch nach oben.

Es sträubt sich innerlich wirklich alles in mir, das zu glauben (insbesondere angesichts der viel zu optimistischen Stimmung), aber wie ich schrieb – die Technik sagt in diesem Falle: Blow-Off-Top wahrscheinlich (S&P 500 irgendwo um die 5000 je nach Zeitpunkt).
Und AAPL? Hier ist ein Monatschart mit der gesamten Lebensspanne der Aktie:
[…]
Die grüne Aufwärtstrendlinie seit 2003, die im Februar noch der Startpunkt für die fulminante Abwärtsbewegung war – jetzt als Widerstand praktisch non-existent. Die violette Widerstandslinie durch die Hochs 2000 und 2007, die den Aufwärtstrend deckelte – auch schon durchlagen, als gäbe es sie nicht.

Bleibt nur noch die blaue Widerstandslinie durch die Hochs 2000 und 2012. Darüber begänne “uncharted territory”, man kann schlicht keine Linie zeichnen, die dann noch Widerstand leisten könnte – probiert es aus. Die blaue Widerstandslinie verläuft 2021 zwischen 180$ (Jahresanfang) und 225$ (Jahresende).

Natürlich muss AAPL diese Linie nicht erreichen; 2012 war AAPL ja auch über die violette Linie gestiegen und fiel dann doch wieder darunter zurück. Aber 2012 gab es die blaue Linie als weiteren „Anziehungspunkt“ noch nicht – sie wurde durch das Hoch 2012 ja erst definiert. Wenn AAPL nicht rasch (aus Monatssicht!) unter die violette Linie zurückfällt und so eine Bullenfalle ausbildet, wäre es – bei einem Blow-Off-Top – wahrscheinlich, dass sie versucht, die blaue Widerstandslinie zu erreichen.
Hier der aktuelle AAPL-Monatschart:



AAPL musste heftiger um die violette Linie kämpfen als der S&P 500 um die Rote Linie (ist bei beiden Tests von oben kurzfristig unter die violette Linie getaucht), konnte sich aber ebenfalls beide Male wieder nach oben abstoßen, wenn auch beim jetzigen zweiten Male bislang nicht ganz so überzeugend (was ein Hinweis darauf sein könnte, dass AAPLs beste Zeiten vorbei sind). AAPL hat keine hundertjährige Geschichte und so gibt es keine der Bedeutung der Roten Linie beim S&P 500 ebenbürtige Trendlinie, aber die violette Linie kommt ihr sicher am nächsten. Bei AAPL wäre im Falle eines Blow-Off-Tops also wie gesagt die blaue Linie (2021 zwischen 180$ (Jahresanfang) und 225$ (Jahresende)) ein plausibles Ziel.

Aber wichtig: Wenig ist so bearish wie eine bullishe Formation, die nicht aufgeht. Nach der jüngsten Kursentwicklung gilt also umso mehr: Sollten S&P 500 und AAPL Rote bzw. violette Linie jetzt doch noch beide nach unten durchbrechen, dann wäre Alarmstufe rot! So langfristig kann man gar nicht investiert sein, um sich erlauben zu können, diese Entwicklung ggf. zu ignorieren. Ich hoffe, das ist verständlich und eindeutig genug.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+6
torgem06.11.2011:27
Ich glaube ebenso nach wie vor an das Blow Off Top, bevor alles zusammenbricht. Die Börsen spielen: Nach wie vor steigende Liquidität, nach und nach kommende Privatanleger, US Wahl abgehakt, Corona nach zweiter Welle irgendwann besser im Griff, Wachstum in Asien, ...

Am Ende wird es den erwarteten großen Knall geben und dann stehen und gute Zeiten bevor mit ganz neuen Geschäftsmodellen und Technologie. Ich bin guter Dinge, dass es Apple dann wie auch immer immer noch gibt.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+3
Weia
Weia06.11.2016:09
torgem
Ich glaube ebenso nach wie vor an das Blow Off Top
Das Hauptproblem ist halt, dass Du damit bei weitem nicht alleine dastehst …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Florian Lehmann06.11.2019:54
Weia
torgem
Ich glaube ebenso nach wie vor an das Blow Off Top
Das Hauptproblem ist halt, dass Du damit bei weitem nicht alleine dastehst …

Yup. Ich bin auch dabei. 😅
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