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Forum>Apple>Der Apple-Aktien-Thread (August 2021)

Der Apple-Aktien-Thread (August 2021)

macbeutling
macbeutling06.08.2110:14
Hallo....irgendwie habe ich den Monatswechsel verpennt.....mea culpa.

Alsdann.....
„Glück auf🍀“
+1

Kommentare

torgem06.08.2112:10
Er lebt 😅
Ab dem 7. rufen wir die Fahndung aus.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+1
Florian Lehmann06.08.2123:08
macbeutling
Hallo....irgendwie habe ich den Monatswechsel verpennt.....mea culpa.

Alsdann.....

Die Impfzertifikatsausstellung scheint ne Goldgrube zu sein 😅
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macbeutling
macbeutling07.08.2108:15
...nicht mehr;-)
Florian Lehmann
macbeutling
Hallo....irgendwie habe ich den Monatswechsel verpennt.....mea culpa.

Alsdann.....

Die Impfzertifikatsausstellung scheint ne Goldgrube zu sein 😅
„Glück auf🍀“
0
Florian Lehmann07.08.2109:12
macbeutling
...nicht mehr;-)

Dann können wir uns zukünftig wieder über mehr Zeilen von dir freuen 😃
0
-=Flo=-16.08.2122:09
ATH, wer will mitfeiern? 🥳🎊🎉🍾
+1
thomas b.
thomas b.16.08.2122:43
-=Flo=-
ATH, wer will mitfeiern? 🥳🎊🎉🍾

Ich!
+1
Weia
Weia17.08.2100:11
thomas b.
-=Flo=-
ATH, wer will mitfeiern? 🥳🎊🎉🍾
Ich!
Vorsicht, Vorsicht! Muss das Wall Street Journal etwa seinen Artikel über Dich korrigieren?

Heut war ein sehr ungewöhnlicher (und potentiell gefährlicher) Tag:

Es kommt immer wieder mal (und seit letztem Jahr ganz besonders häufig) vor, dass ein Aktiensegment anzieht, während ein anderes fällt, so dass in summa nicht sehr viel passiert.

Aber heute geschah Folgendes:
NYSE (alle Aktien an der New York Stock Exchange, viele Finanzaktien): -0,19%
NASDAQ (Technologiewerte): -0,20%
Russell 2000 (kleine, oft lokale Aktien): -0,89%
Marktbreite: 2:1 negativ

Also ganz klar ein (leicht) negativer Tag, egal wohin man schaut?

Nö:

S&P 500: +0,26%

Alle Marktsegmente fallen, aber der S&P 500 steigt? Wie ist das – rein rechnerisch – möglich?

Das geht nur, weil der S&P 500 nach Marktkapitalisierung gewichtet ist. Sprich, wenn ganz wenige, aber hochkapitalisierte Aktien (AAPL z.B. ) steigen, kann das den Index ins Plus drehen, auch wenn die meisten anderen Aktien in allen Segmenten fallen.

Nur noch wenige, aber hochkapitalisierte Aktien – das heißt, die Luft wird dünn, alle Welt setzt auf die wenigen Aktien, die noch sicher scheinen. Und in der Tat, mittlerweile gibt es am Markt die mit Abstand ausgeprägteste bearishe Divergenz seit dem Corona-Tief zwischen Marktbreite und S&P 500: die Marktbreite machte ihr Hoch nämlich am 2. Juli , vor über 6 Wochen. Natürlich könnten ein paar Tage mit exzellenter Marktbreite auch bei der Advance-Decline-Linie für ein neues Allzeithoch sorgen und das Warnsignal würde sich in Luft auflösen, aber dazu müsste das erstmal passieren, und Tage wie heute helfen da gar nicht.

Dreht der Markt nach unten, ohne dass zuvor die bearishe Divergenz durch ein neues Allzeithoch der Advance-Decline-Linie unschädlich gemacht wurde, kann das sehr böse werden – passend zum Ruf der Zeit zwischen August und Oktober (von dem zur Zeit aber „zu viele“ Leute reden).

Wie auch immer, ich gehe nach wie vor davon aus, dass der S&P 500 höchstwahrscheinlich bis zum oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals steigt (sind ja gerade mal noch 10%), aber der Weg dahin könnte holprig werden. 🥴
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
MKL
MKL17.08.2108:09
Weia
Danke für Deine Einschätzung der aktuellen Lage.
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macbeutling
macbeutling17.08.2108:17
Hey, ich will auch mitfeiern...

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Kurs ENDLICH mal die guten Ergebnisse der letzten Quartale registriert und nach oben auf neue ATHs ausbricht.
Zumal uns auch nun die heiße Zeit des Jahres bevorsteht: neues iPhone, Weihnachtsquartal...

Kein Grund, jetzt zu verkaufen...
„Glück auf🍀“
+1
Weia
Weia17.08.2109:49
macbeutling
Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Kurs ENDLICH mal die guten Ergebnisse der letzten Quartale registriert und nach oben auf neue ATHs ausbricht.
Ist jetzt nur leider der denkbar verkehrteste Zeitpunkt. Ich hätte ja schon gehofft, dass Apples Orwell-Ambitionen mit einem massiven Kurseinbruch abgestraft werden; juckt aber offenbar mal wieder keine Sau.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
MKL
MKL17.08.2110:12
Weia
Dreht der Markt nach unten, ohne dass zuvor die bearishe Divergenz durch ein neues Allzeithoch der Advance-Decline-Linie unschädlich gemacht wurde, kann das sehr böse werden – passend zum Ruf der Zeit zwischen August und Oktober (von dem zur Zeit aber „zu viele“ Leute reden).

Könnt der Markt auch drehen, ohne dass die bearishe Divergenz unschädlich gemacht wurde? Bzw. wieso würde es dann ggf. nicht so "böse"?

Ergo: Sollten vorsichtige Anleger wie ich jetzt über einen baldigen Ausstieg nachdenken - nicht nur bei AAPL sondern auch bei ETFs auf MSCI-World o.ä.?
0
Weia
Weia17.08.2112:35
MKL
Weia
Dreht der Markt nach unten, ohne dass zuvor die bearishe Divergenz durch ein neues Allzeithoch der Advance-Decline-Linie unschädlich gemacht wurde, kann das sehr böse werden – passend zum Ruf der Zeit zwischen August und Oktober (von dem zur Zeit aber „zu viele“ Leute reden).
Könnt der Markt auch drehen, ohne dass die bearishe Divergenz unschädlich gemacht wurde? Bzw. wieso würde es dann ggf. nicht so "böse"?
Da ist jetzt irgendwas gedanklich durcheinandergeraten.

Der Markt kann natürlich immer alles, was er will. Und irgendwann dreht er mit Sicherheit mal wieder für mehr als ein paar Stunden nach unten. Die Frage, die sich analytisch dann stellt, ist, wie heftig die dann soeben begonnene Abwärtsbewegung wahrscheinlich werden wird. Und an dieser Stelle hilft dann eben der Blick auf die Advance-Decline-Linie:
  • Besteht die bearishe Divergenz zu diesem Zeitpunkt nach wie vor, d.h. im jetzigen Falle, gab es kein neues Allzeithoch der Advance-Decline-Linie mehr seit dem 2. Juli, ist das ein Zeichen innerer Schwäche des Marktes (nur noch wenige Aktien ziehen mit), und die Wahrscheinlichkeit für eine stärkere Abwärtsbewegung steigt.
  • Wurde die bearishe Divergenz zwischenzeitlich behoben, d.h. im jetzigen Falle, es gab ein neues Allzeithoch der Advance-Decline-Linie zwischen dem heutigen Tag und dem Beginn der Abwärtsbewegung, ist das ein Zeichen innerer Stärke des Marktes (die Mehrzahl der Aktien zieht mit), und die Wahrscheinlichkeit für eine harmlose Abwärtsbewegung steigt.
Ergo: Sollten vorsichtige Anleger wie ich jetzt über einen baldigen Ausstieg nachdenken - nicht nur bei AAPL sondern auch bei ETFs auf MSCI-World o.ä.?
Nach heutigem Stand der Dinge würde ich noch die Nerven behalten und darauf warten, dass der S&P 500 noch die letzten 10% bis zum oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals macht, auch wenn es dazwischen mal kurz böse wird. Das hängt natürlich auch vom eigenen Nervernkostüm ab (es ist eher suboptimal, sich vorzunehmen, eine Schwäche durchzuhalten, aber am Tiefpunkt die Nerven zu verlieren und doch auszusteigen) und der spezifischen finanziellen Situation. Aber sich gedanklich schon mal mit dem Thema Ausstieg zu beschäftigen ist sicher nicht verkehrt. Wenn der S&P 500 das obere Ende des Jahrhunderttrendkanals erreicht, würde ich massiv glattstellen.

Historischer Anhaltspunkt: Es gab jetzt drei Tage hintereinander mit neuen Allzeithochs bei negativer Marktbreite. Das ist extrem selten und ein deutliches Warnsignal. Das letzte Mal trat das auf am 16. Juli 2007.In den darauffolgenden 4 Wochen fiel der S&P 500 knapp 12% und stieg in den dann folgenden 8 Wochen zu einem neuen Allzeithoch am 11. Oktober 2007. An diesem Tag (übrigens dem Ausgangspunkt der legendären Roten Linie ) begann dann die Abwärtsbewegung, die nach einem Rückgang um mehr als 50% im Finanzkrisen-Tief 2008/2009 endete.

Jetzt ist der Markt 1 Monat später dran, also beginnt der Kurszusammenbruch am 11. November. (Nein, so einfach ist die Börse nun auch wieder nicht, aber als denkbare Skizze für die Zukunft scheint der Vergleich gar nicht so verkehrt.)
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
uni.solo17.08.2112:44
Weia
Wenn der S&P 500 das obere Ende des Jahrhunderttrendkanals erreicht, würde ich massiv glattstellen.

Da Du nicht der Einzige wärest, kann man ja ahnen was geschehen wird (selbsterfüllende Prophezeihung?).
+2
MKL
MKL17.08.2112:54
Weia
Nach heutigem Stand der Dinge würde ich noch die Nerven behalten und darauf warten, dass der S&P 500 noch die letzten 10% bis zum oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals macht, auch wenn es dazwischen mal kurz böse wird.

Ok. Was meinst Du mit "böse"? Wohl mehr als diese Dips von 2-3% Mitte Juni und Mitte Juli, oder?

Diese Muster mit diesen kleinen Dips zum Mitte des Monats finde ich übrigens spannend, ohne aber eine Erklärung o.ä. zu haben - die Du sicher hast
0
Weia
Weia17.08.2113:06
uni.solo
Weia
Wenn der S&P 500 das obere Ende des Jahrhunderttrendkanals erreicht, würde ich massiv glattstellen.
Da Du nicht der Einzige wärest, kann man ja ahnen was geschehen wird (selbsterfüllende Prophezeihung?).
Dazu müsste es noch irgendjemandem auf der Welt außerhalb von MacTechNews geben, der diesen Jahrhunderttrendkanal im Blick hat. Irgendwelche Leute gibt es sicher, die scheinen das aber alle für sich zu behalten – ich habe jedenfalls, zu meinem großen Erstaunen, noch nie irgendwo von dem Ding gelesen. (Ihr dürft mir alle 1% von Eurem Gewinn spendieren, wenn Ihr da glattstellt und dann dreht der Markt nach unten. )

Ich weiß, dass viele meinen, dass Chartanalyse als selbsterfüllende Prophezeiung funktioniert, aber das ist einfach falsch. Denn jeder, der ein bisschen von Börse versteht, weiß, dass man nicht einfach beliebig verkaufen kann in dem Augenblick, wo alle zum Ausgang stürmen. Folglich wird er sicherheitshalber seine Verkaufsorder 1% oder so unter die Ziellinie legen. Und wenn das alle tun, wird die Ziellinie eben gerade nicht erreicht werden.

Es ist also genau umgekehrt: Sollte das mit dem oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals tatsächlich funktionieren (ich bin seit einem Jahrzehnt gespannt darauf wie ein Flitzbogen, was da tatsächlich passieren wird), dann ist das ein starkes Indiz dafür, dass ihn kaum jemand im Blick hatte.



Hier noch ein Chart mit dem S&P 500 und der bearish divergierenden Advance-Decline-Linie, damit das nicht so abstrakt bleibt:

„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia17.08.2114:45
MKL
Ok. Was meinst Du mit "böse"? Wohl mehr als diese Dips von 2-3% Mitte Juni und Mitte Juli, oder?
Yep. Eher sowas wie im März oder auch letzten September/Oktober.

Eine derart ausgeprägte bearishe Divergenz wie jetzt kann auch als deutliches mittelfristige Warnsignal verstanden werden, aber da denke ich halt immer noch, dass die Anziehungskraft des oberen Rands der Jahrhunderttrendkanals zunächst die Oberhand behält und die mittelfristige Auswirkung sich erst danach zeigt.

Insofern ist die Parallele zu 2007 wirklich ganz nützlich: Rückgang bis zu ≈ 10% (muss nicht, kann aber) für 1, 2 Monate, nochmal neue Hochs (diesmal bis zum oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals) und danach richtig böse. Der Rückgang vor dem Erreichen des oberen Rands des Jahrhunderttrendkanals muss nicht sein, der Markt könnte sich auch einfach weiter nach oben schleppen, aber es ist sicher gut, im Hinterkopf zu haben, dass das eine denkbare Variante ist. Der zentrale Punkt bleibt: Ich gehe davon aus, dass es der Markt noch bis dahin schafft. Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Markt intern sehr schwach ist und das Risiko besteht, dass auch bei einem Abdrehen nach unten vor Erreichen des oberen Rands des Jahrhunderttrendkanals nicht auszuschließen ist, dass bereits die richtig böse Abwärtsbewegung à la 2008 beginnt.

Dieses Risiko macht die jetzige Situation für mittelfristig orientierte Anleger, die gerne bis zum Erreichen des oberen Randes des Jahrhunderttrendkanals im Markt bleiben wollen, zu einem gewissen Nervenkitzel: Denn um die restlichen 10, 15% nach oben (je nachdem, wann der obere Rand erreicht wird) noch mitzunehmen, muss man 15% nach unten riskieren und kann erst dort einen Stop legen (der dort dann aber wiederum zwingend wäre angesichts des noch viel höheren Potentials nach unten). Das Chance/Risiko-Verhätltnis ist also ca. 1:1, nicht so toll. Je nach Höhe der Gewinne, auf denen man jetzt sitzt, und Verfassung des eigenen Nervenkostüms kann es daher auch eine absolut vernünftige Strategie sein, bereits jetzt sukzessive mit dem Glattstellen zu beginnen.
Diese Muster mit diesen kleinen Dips zum Mitte des Monats finde ich übrigens spannend, ohne aber eine Erklärung o.ä. zu haben - die Du sicher hast
Nö. Dem habe ich bislang noch keine Aufmerksamkeit geschenkt. Ich staune gerade, wie regelmäßig zur Zeit ein intraday-Muster abläuft: Schwäche bis 10:00/11:00 Uhr (New Yorker Zeit), dann Wende nach oben und Beschleunigung in buchstäblich den letzten (3, 4) Handelsminuten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
MKL
MKL18.08.2117:16
Danke für Deine Einschätzung. Ich habe heute mal mit dem Glattstellen begonnen... Sicher ist sicher
0
Weia
Weia18.08.2122:40
Weia
Dreht der Markt nach unten, ohne dass zuvor die bearishe Divergenz durch ein neues Allzeithoch der Advance-Decline-Linie unschädlich gemacht wurde, kann das sehr böse werden
Dieser Fall ist jetzt eingetreten. Die Gefahr eines stärkeren Kursrückgangs ist also augenblicklich hoch.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
torgem19.08.2113:16
Weia

Das passt ganz gut. Ich muss in den nächsten Wochen kaufen.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
0
Weia
Weia19.08.2113:27
torgem
Ich muss in den nächsten Wochen kaufen.
Du musst kaufen? Wer zwingt Dich?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Xardas22019.08.2113:36
Weia
torgem
Ich muss in den nächsten Wochen kaufen.
Du musst kaufen? Wer zwingt Dich?

Wahrscheinlich genau wie bei mir: Zu viel Bargeld auf dem Sparkonto.
0
torgem19.08.2114:17
Weia
Du musst kaufen? Wer zwingt Dich?

Mein Sparplan bzw. Investitionsplan.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
0
rosss19.08.2114:18
»Negativzinsen treiben Kleinsparer in den Aktienmarkt«
+4
pünktchen
pünktchen19.08.2115:52
Interessante Definition von Kleinsparer hast du da. Und wer weniger als 100t € auf dem Sparkonto liegen hat ist dann ein Kleinstsparer?
0
MKL
MKL19.08.2116:23
torgem
Mein Sparplan bzw. Investitionsplan.

Gibt es da nicht eine kleine Mindestsumme?
So ist es bei meinen Sparplänen.
0
Weia
Weia19.08.2116:29
torgem
Weia
Du musst kaufen? Wer zwingt Dich?
Mein Sparplan bzw. Investitionsplan.
Dann würde ich – je nachdem, wie Euer Verhältnis ist – mal ein deutliches Wort mit ihm reden oder aber ihm ein Himbeereis spendieren.

Für Neuinvestitionen ist jetzt ganz sicher nicht der richtige Zeitpunkt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia19.08.2116:32
rosss
»Negativzinsen treiben Kleinsparer in den Aktienmarkt«
Weil es da höhere Negativzinsen gibt?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
pünktchen
pünktchen19.08.2116:39
Weia
Für Neuinvestitionen ist jetzt ganz sicher nicht der richtige Zeitpunkt.

Und wie weit müssen die Kurse jetzt erst mal runter? So 10%?
0
Weia
Weia19.08.2117:04
pünktchen
Weia
Für Neuinvestitionen ist jetzt ganz sicher nicht der richtige Zeitpunkt.
Und wie weit müssen die Kurse jetzt erst mal runter? So 10%?
Ich rede ja nicht von „erst mal“. Angesichts der Tatsache, dass ich für die wahrscheinlichste Variante halte, dass der S&P 500 jetzt zwar – mit vorausgehender ≤ 10% Korrektur oder nicht – noch bis 4800/4900 läuft, danach aber das nicht unerhebliche Risiko eines Kursrückgangs um mehr als die Hälfte besteht, halte ich den jetzigen Zeitpunkt für Aktienkäufe nur für Trader für vertretbar, nicht für Anleger. OK, wenn der S&P 500 jetzt erst mal tatsächlich an die 10% fällt, vielleicht auch für kurzfristige Anleger – aber nur mit einem Finger auf dem Verkaufsbutton.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
torgem20.08.2115:36
Hey @Weia,
mein Investitionsplan ist da relativ stur und lässt nicht wirklich mit sich reden. Ich habe aber keinen AAPL-Sparplan. Der geht auf ETFs. Von daher ist es mir recht, wenn der Markt jetzt noch mal abtaucht und Luft holt für die letzten Meter.

Ein Anlegertyp wird hier immer etwas stiefmütterlich behandelt. Wer als Langfrist-Anleger nahe dem DAX-Top im Jahr 2000 investiert hätte, konnte sein Geld bis heute verdoppeln. Völlig prognosenfrei und ganz ohne Trading.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+1
torgem20.08.2115:41
Hey @Weia - Part II,
für wie wahrscheinlich hältst du es denn, dass der S&P nach seinem wahrscheinlichen Run auf ca. 4800+x Punkte nach unten abdreht? Möglicherweise ist hier die Wahrscheinlichkeit Gewinne mit Shorts zu machen hoch genug, um diese Wette dann einzugehen? Die anderen Fälle wären ja: S&P klebt an dem Jahrhunderttrendkanal oben fest und hangelt sich daran weiter oder läuft Seitwärts oder aber er überwindet nach langem Kampf erstmals nachhaltig diese Barriere und die Geschichte muss neu geschrieben werden. Wir können kein Szenario ausschließen. Daher die Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines deutlichen Einbruchs nach Erreichen der Kanalgrenze.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
+2
Weia
Weia20.08.2116:37
torgem
mein Investitionsplan ist da relativ stur und lässt nicht wirklich mit sich reden.
Na, dann hoffe ich mal, dass er seine Sturheit nie bereuen muss.
Ein Anlegertyp wird hier immer etwas stiefmütterlich behandelt. Wer als Langfrist-Anleger nahe dem DAX-Top im Jahr 2000 investiert hätte, konnte sein Geld bis heute verdoppeln. Völlig prognosenfrei und ganz ohne Trading.
Welchen Anlegertyp meinst Du, den Glückspilz?

Wäre 2000 1929 gewesen, dann hätte dieser Anlegertyp jetzt, 2021, noch etwa die Hälfte seines Vermögens und müsste noch bis 2025 warten, bis er wenigstens nominell wieder dort wäre, wo er 2000 war. Real (sprich, unter Berücksichtigung der Inflation) müsste er noch bis 2029 warten. Von Zugewinn reden wir erst gar nicht, denn den gäbe es nachhaltig (ohne dazwischen erneut ins Minus abzurutschen) real erst ab 2056 .

Deine Überlegung ergibt nur Sinn unter der Annahme, dass 2000 – 2009 das denkbar Schlimmste sei, was passieren könne, und 1929 – 1932 sich niemals mehr wiederholen könne. Könnte sein, aber wie man sich auf diese Annahme „stur“ verlassen kann, verstehe ich nicht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia20.08.2117:09
torgem
für wie wahrscheinlich hältst du es denn, dass der S&P nach seinem wahrscheinlichen Run auf ca. 4800+x Punkte nach unten abdreht? Möglicherweise ist hier die Wahrscheinlichkeit Gewinne mit Shorts zu machen hoch genug, um diese Wette dann einzugehen? Die anderen Fälle wären ja: S&P klebt an dem Jahrhunderttrendkanal oben fest und hangelt sich daran weiter oder läuft Seitwärts oder aber er überwindet nach langem Kampf erstmals nachhaltig diese Barriere und die Geschichte muss neu geschrieben werden. Wir können kein Szenario ausschließen.
Das ist richtig.
Daher die Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines deutlichen Einbruchs nach Erreichen der Kanalgrenze.
Das ist in der Tat die Frage aller (Börsen-)Fragen. Und eine wichtige qualifizierende Zusatzfrage wäre, was denn ein „deutlicher Einbruch“ sei. 50% Wahrscheinlichkeit für einen „Einbruch“ um 20% ist etwas anderes als ein 50% Wahrscheinlichkeit für einen „Einbruch“ um 80%.

Ich denke, falls der obere Rand des Jahrhunderttrendkanals sich tatsächlich als Schlusspunkt des Aufwärtstrends seit 2009 erweisen sollte, dass dann ein Rückgang auf den unteren Rand des Jahrhunderttrendkanals eine Variante ist, mit der man definitiv rechnen muss. Und das wären um die 80%, je nachdem, wie schnell das geht und wo sich der untere Rand dann befindet. Ginge das so schnell wie 1929, dann wäre das 2024 und etwa 670 (≈ -85%), also praktisch exakt das Tief von 2009, schleppte es sich so dahin wie in den 0er Jahren, wäre es um 2030 und etwa 900 (≈ -80%). Zumindest würde ich mit einem Rückgang auf 1600 rechnen, denn der Test des Hochs der 0er Jahre von oben steht noch aus. Das wären auch schon -66%.

Ob man nun die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses mit 20% oder 50% angibt, ist angesichts des potentiellen Ausmaßes der Bewegung müßig; es ist in jedem Fall eine Möglichkeit, die man aufgrund des Ausmaßes nicht ignorieren kann.

Für weitere Überlegungen muss man jetzt erstmal abwarten, ob der S&P 500 überhaupt wie erwartet den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals erreicht und wie er sich dann verhält. Hier und heute wollte ich ja nur darauf hinweisen, dass das Mantra des Langfristanlegers, es könne gar nichts passieren, was diese Strategie erschüttert, falsch ist. Ob es dann wirklich so schlimm kommt, ist eine andere Frage. Aber wenn es das nicht tut, liegt das eben nicht daran, dass der Langfristanleger so eine tolle Strategie hat, sondern daran, dass er, wie gesagt, zum Typ Glückspilz gehört.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Florian Lehmann22.08.2112:15
Alle erwarten sie die 10% Korrektur. Am Ende kommt die gar nicht, erwarten ja alle und es geht weiter bergauf ..
+1
torgem22.08.2117:17
Florian Lehmann
Alle erwarten sie die 10% Korrektur. Am Ende kommt die gar nicht, erwarten ja alle und es geht weiter bergauf ..

Das denke ich auch mittlerweile!
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
0
MKL
MKL22.08.2122:33
torgem

Aber wenn alle diese Korrektur wirklich erwarten, verkaufen zumindest viele (so wie ich Mitte letzte Woche), was doch zu fallenden Kursen führen sollte, oder?
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Weia
Weia23.08.2104:05
Florian Lehmann
Alle erwarten sie die 10% Korrektur.
Woher nimmst Du diese Weisheit? Alle Sentiment-Statistiken sagen etwas anderes, ca. 50% Bullen und 30%, die eine Korrektur erwarten. Unter „alle“ verstehe ich etwas anderes.

Trotzdem kann es durchaus sein, dass der Markt gleich weiter Richtung oberer Rand des Jahrhunderttrendkanals läuft, weil der nah genug ist, dass seine Anziehungskraft andere Faktoren in den Hintergrund drängt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia23.08.2104:21
MKL
Aber wenn alle diese Korrektur wirklich erwarten, verkaufen zumindest viele (so wie ich Mitte letzte Woche), was doch zu fallenden Kursen führen sollte, oder?
Hat es doch schon? Die „Vielen“, die so wie Du verkaufen, haben das ja eben – so wie Du – bereits getan. War das tatsächlich die Mehrheit, dann wäre jetzt bereits alles vorbei, weil alle, die zur Zeit verkaufen wollten, das getan haben. Das ist ja genau die Logik, die dazu führt, dass die Mehrheit immer irrt. Da der Rückgang trotz der vielen, die verkaufen wollten, minimal war, wäre das natürlich ein Zeichen für eine innere Stärke. Einige kurzfristige technische Indikatoren sehen in der Tat gerade eher stark aus.

Nur ist zur Zeit definitiv keine Mehrheit der Auffassung, es müsse eine Korrektur geben; das ist statistisch einfach falsch.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Danger23.08.2108:53
Naja, der CNN Fear & Green liegt derzeit bei 25 und das ordnen die Kolleginnen und Kollegen als "Fear" ein:

Es gibt also Märkte, die sorgenbelastet sind und sinkende Kurse erwarten.
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Weia
Weia23.08.2114:27
Danger
Naja, der CNN Fear & Green liegt derzeit bei 25 und das ordnen die Kolleginnen und Kollegen als "Fear" ein:
Das ist ein sehr seltsamer „Sentiment-Indikator“, de facto ein Sammelsurium unterschiedlichster technischer Indikatoren, die so zusammenzufügen wenig statistischen Sinn ergibt.

Da sind anerkannte Sentiment-Indikatoren wie die CBOE-Put/Call-Ratio enthalten, die sich allmählich nach Monaten einer historisch hohen Euphorie etwas normalisieren in Richtung Neutralbereich und das wird dort schon als Extreme Angst gewertet, bloß weil es vorher so über die Maßen euphorisch war?

Und dann gibt es Momentum-Indikatoren wie z.B. die Zahl der 52-Wochen-Hochs und -Tiefs, deren Sinken aber tatsächlich eine Gefahr für den Markt darstellt, weil es sich eben nicht um Sentiment-Indikatoren handelt, die entgegengesetzt interpretiert werden müssen; vielmehr stellt das eine klassische bearishe Divergenz dar.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia26.08.2117:54
Die bearishe Divergenz zwischen S&P 500 und Marktbreite wird immer extremer:

Nach einem erneuten Allzeithoch des S&P 500, das von der Marktbreite erneut nicht bestätigt wurde, macht der Markt wieder Anstalten, nach unten abzudrehen. Das wäre augenblicklich noch gefährlicher als das letzte Mal. Bearishe Divergenzen gehen so lange gut, wie sie gutgehen. Wenn sie das nicht mehr tun, ist das Ausmaß der Divergenz ein guter Hinweis auf das bevorstehende Risiko.



Beachtet, dass die Advance-Decline-Linie nicht nur unter ihrem Allzeithoch geblieben ist, sondern auch unter ihrem vorangegangen Zwischenhoch. Das ist also mittlerweile gleich eine mehrfache Divergenz.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
pünktchen
pünktchen26.08.2118:09
Immer wenn mein Bauchgefühl mit deiner Analyse übereinstimmt und ich aussteige steigt der Markt ohne mich weiter.
+1
Weia
Weia26.08.2118:26
pünktchen
Immer wenn mein Bauchgefühl mit deiner Analyse übereinstimmt und ich aussteige steigt der Markt ohne mich weiter.
Und, stimmt Dein Bauchgefühl gerade mit meiner Analyse überein?

Übertreibungen können bisweilen übertrieben lang übertrieben hoch übertreiben. Euphorie ist keine sonderlich genau eingrenzbare Stimmungslage. Aber jede noch so exzessive und bis zum Morgengrauen gehende Party endet schließlich mit einem Kater, der umso größer ist, je exzessiver die Party war.

Ob die Partygänger bei dieser Party mittels nicht näher zu diskutierender Substanzen die Party gleich bis zum oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals durchziehen oder aber zwischendurch nochmals nach Hause gehen, kann ich, wie mehrfach ausgeführt, nicht hinreichend sicher sagen. Das definitive Ziel bleibt der obere Rand des Jahrhunderttrendkanals, der ist noch 10% entfernt.

Aber falls die Partygänger zwischendurch doch nochmal nach Hause gehen, könnte der Kater am nächsten Morgen bereits heftig sein. Morgen meldet sich ja die Fed zu Wort, vielleicht spielt Onkel Powell ja den Elternteil, der in der vermeintlich sturmfreien Bude zwischendurch überraschend schon mal nach dem Rechten sehen will.
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Florian Lehmann26.08.2119:30
Weia

Ist denn gerade Euphorie im Markt?
Bin gerade etwas gelangweilt und merke davon nix. Vielleicht bei MSFT oder Google, aber bei Apple?
Die könnten eigentlich auch bei 180€ stehen.
Bei denen brummt doch das Geschäft.
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Weia
Weia26.08.2121:17
Florian Lehmann
Ist denn gerade Euphorie im Markt?
Ja, historisch hoch auf längerfristiger Basis (auf den Gesamtmarkt bezogen, nicht auf AAPL, und ohne Vergleich zu 1929, denn da gab es noch keine Sentiment-Indikatoren).
Bin gerade etwas gelangweilt
Ist das nicht eine gute Illustration der gegenwärtigen Stimmungslage?

Es gibt übelste bearishe Divergenzen, der Markt hat sich in in eineinviertel Jahren verdoppelt, ist, gemessen an längerfristigen Durchschnitten, extrem nach oben überdehnt, bricht einen historischen Rekord nach dem anderen, ist am oberen Rand eines Trendkanals, wo er sich in den letzten 100 Jahren nur zweimal für ein bis zwei Jahre aufhalten konnte, bevor es jeweils zu massiven Finanzkrisen kam, und statt dass Du zitterst wie Espenlaub, ist Dir – langweilig?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
pünktchen
pünktchen26.08.2122:31
Weia
Und, stimmt Dein Bauchgefühl gerade mit meiner Analyse überein?

Ja.
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Weia
Weia27.08.2115:52
Vielleicht zwei kurze Vergleiche, um den Zeitrahmen beim Aufbau längerfristig bedeutsamer bearisher Divergenzen zwischen Advance-Decline-Linie und S&P 500 besser einschätzen zu können:

2007 toppte die Advance-Decline-Linie 4 Monate vor dem S&P 500. Resultat: -58%

1929 toppte die Advance-Decline-Linie sagenhafte 17 Monate (also noch 1928) vor dem S&P 500. Resultat: -86%

Bedeutsame Divergenzen können sich also über einen längeren Zeitraum aufbauen, in dem der Markt immer weiter steigt, mutmaßlich so lange, bis keiner mehr glaubt, dass die Divergenz irgendeine Bedeutung hätte. Aber dann …

Ein kurzfristiges Timing-Werkzeug sind solche Divergenzen daher jedoch leider nicht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Timeo Danaos27.08.2117:17
Weia
2007 toppte die Advance-Decline-Linie 4 Monate vor dem S&P 500. Resultat: -58%

1929 toppte die Advance-Decline-Linie sagenhafte 17 Monate (also noch 1928) vor dem S&P 500. Resultat: -86%

Bedeutsame Divergenzen können sich also über einen längeren Zeitraum aufbauen, in dem der Markt immer weiter steigt, mutmaßlich so lange, bis keiner mehr glaubt, dass die Divergenz irgendeine Bedeutung hätte. Aber dann …

Kurz und gut also: Der Markt steigt immer so lange, bis er fällt

SCNR
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Weia
Weia27.08.2117:33
Timeo Danaos
Weia
2007 toppte die Advance-Decline-Linie 4 Monate vor dem S&P 500. Resultat: -58%

1929 toppte die Advance-Decline-Linie sagenhafte 17 Monate (also noch 1928) vor dem S&P 500. Resultat: -86%

Bedeutsame Divergenzen können sich also über einen längeren Zeitraum aufbauen, in dem der Markt immer weiter steigt, mutmaßlich so lange, bis keiner mehr glaubt, dass die Divergenz irgendeine Bedeutung hätte. Aber dann …
Kurz und gut also: Der Markt steigt immer so lange, bis er fällt
Ich bin diese unterbelichteten naseweisen Polemiken mittlerweile so leid.

Die hier beschriebenen Divergenzen sind kein Timing-Werkzeug, das habe ich ja extra geschrieben, aber deshalb doch nicht unnütz. Sie weisen auf das Maß des Risikos hin, wenn der Markt zu fallen beginnt. In den beiden erwähnten Fällen hieß das: Das ist – anders, als bei anderen Rückgängen – nichts, was man auszusitzen versuchen sollte. Und umgedreht: Beginnt der Markt von einem Top aus nach unten zu drehen und es gibt keine bearishe Divergenz, ist das Risiko gering und man kann das als längerfristiger Anleger wahrscheinlich gut aussitzen.

Wer nicht in der Kategorie Größenordnung des Risikos denken und daher kein Chance/Risiko-Verhältnis in seine Überlegungen mit einbeziehen kann, hat keine guten Karten an der Börse.

Fürs Timing gibt es andere Indikatoren.

Ich schreibe doch nicht so unverständlich, dass man das mit ein bisschen hermeneutisch gutem Willen nicht verstehen könnte.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
SuperGrobi27.08.2117:54
Weia
...
Beachtet, dass die Advance-Decline-Linie nicht nur unter ihrem Allzeithoch geblieben ist, sondern auch unter ihrem vorangegangen Zwischenhoch. Das ist also mittlerweile gleich eine mehrfache Divergenz.
unter lese ich die A/D Linie beim SP500 aber nicht so, wohl aber beim NASDAQ 100..

HIer ist das ATH der Linie und des Charts in etwa gleich.. kann es sein dass diese Quelle nicht die Richtige ist oder wo liegt der Unterschied?
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