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Forum>Software>Defragmentierer für externe Festplatten?

Defragmentierer für externe Festplatten?

LittleBOFH29.11.2121:28
Hallo zusammen,

an unserem Fernseher hängt eine externe 2TB-Festplatte, die mit FAT32 formatiert ist und dort als Aufnahmemedium dient. Die Platte binde ich gelegentlich in eine Windows-10-VM ein, die in VMware Fusion läuft, um sie dort mit O&O Defrag zu defragmentieren. Das läuft prinzipiell sehr passabel; ich frage mich nur, ob das nicht auch direkt von macOS aus möglich ist...?

Auf die Schnelle bin ich bei einer Suche auf iDefrag gefunden, was aber nicht mehr weiterentwickelt wird und auf aktuellen Systemen offenbar auch nicht mehr läuft. Drive Genius und TechTool Pro sollen defragmentieren können, aber die Websites geben leider keine Info über die unterstützten Dateisysteme.

Hat jemand von euch Erfahrung damit oder kennt ein Programm, welches Defragmentieren nativ unter macOS anbietet?
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Kommentare

froyo5229.11.2121:50
Defragmentieren ist doch völlig überflüssig.
+1
LittleBOFH29.11.2122:00
froyo52
Defragmentieren ist doch völlig überflüssig.
Bei SSDs mag das zutreffen, aber nicht bei normalen Magnet-Platten. Daher die Frage.
+2
milk
milk29.11.2122:42
LittleBOFH
froyo52
Defragmentieren ist doch völlig überflüssig.
Bei SSDs mag das zutreffen, aber nicht bei normalen Magnet-Platten.
Doch, auch dort. Die Optimierung, die man da rausholen kann, war mit einer 40MB Quantum durchaus spürbar, aber mit modernen Platten, also allen aus den letzten 20 Jahren, ist das doch akademisch.
+2
KarstenM
KarstenM29.11.2123:21
Mal davon abgesehen, dass ich FAT32 auch nicht ruhigen Gewissens verwenden würde wegen seiner 4GB-Dateibegrenzung. Wenn möglich würde ich hier auf exFAT setzen, was von den meisten Betriebssystemen bearbeitet werden kann.
+4
frankh29.11.2123:26
Halte ich auch insbes. für TV-Aufnahmen für überflüssig, da hier eher weniger aber große Files angelegt werden. In unserem HD-Recorder werkelt seit 10 Jahren eine 1TB Platte ohne Probleme.
+3
sahnehering30.11.2108:05
frankh
Halte ich auch insbes. für TV-Aufnahmen für überflüssig, da hier eher weniger aber große Files angelegt werden. In unserem HD-Recorder werkelt seit 10 Jahren eine 1TB Platte ohne Probleme.
Und die Dateien werden auch nicht nachträglich in der Größe verändert. Ein mal schreiben und dann nur noch lesen und löschen. Es gibt kaum Anwendungen, in der eine Platte weniger fragmentiert. Wenn die Platte nicht ständig sehr voll ist (<10Gb frei), würde ich mir gar keine Sorgen machen.
„Kein Backup, kein Mitleid“
+4
LittleBOFH30.11.2116:06
KarstenM
Mal davon abgesehen, dass ich FAT32 auch nicht ruhigen Gewissens verwenden würde wegen seiner 4GB-Dateibegrenzung. Wenn möglich würde ich hier auf exFAT setzen, was von den meisten Betriebssystemen bearbeitet werden kann.
Ich kenne die Nachteile von FAT32, bin aber am Fernseher darauf festgelegt, da der nichts anderes kann.
frankh
Halte ich auch insbes. für TV-Aufnahmen für überflüssig, da hier eher weniger aber große Files angelegt werden. In unserem HD-Recorder werkelt seit 10 Jahren eine 1TB Platte ohne Probleme.
Längere Aufnahmen werden bei unserem TV auf verschiedene Files aufgesplittert; müsste jetzt nachschauen, wie groß die maximal sind. Aber weit von dem weg, was FAT32 anbietet. Dementsprechend tritt eine Fragmentierung sehr wohl auf, insbesondere wenn öfter was aufgenommen und wieder gelöscht wird. Das Problem an unserem Gerät ist blöderweise, dass der gelegentlich eine laufende Aufnahme abbricht, wenn gleichzeitig von der Platte was angesehen und darin (weit) vorgespult wird, während die Platte bereits mehr oder weniger stark fragmentiert ist

Um den Umweg über Windows zu vermeiden würde ich eine Defragmentierung daher gerne von macOS aus selbst vornehmen und bin entsprechend auf der Suche nach geeigneten Tools...
+2
LittleBOFH30.11.2116:14
sahnehering
Und die Dateien werden auch nicht nachträglich in der Größe verändert. Ein mal schreiben und dann nur noch lesen und löschen. Es gibt kaum Anwendungen, in der eine Platte weniger fragmentiert. Wenn die Platte nicht ständig sehr voll ist (<10Gb frei), würde ich mir gar keine Sorgen machen.
Du hast das Problem doch gerade selbst beschrieben: "schreiben und dann nur noch lesen und löschen". Genau bei diesen Fällen tritt bei FAT32 auf jeden Fall eine Fragmentierung ein, je nachdem, was an Files geschrieben und gelöscht wurde...
Das Problem ist nicht der verfügbare Plattenplatz, sondern die Art und Weise, wie die Platte bei (Neu-)Aufnahmen beschrieben wird. Das Filesystem fragmentiert daher im Laufe der Zeit zwangsweise, was sich jedenfalls bei unserem Gerät dadurch bemerkbar macht, dass nach häufigem Aufnehmen und Löschen irgendwann ein gleichzeitiges Befüllen (== Aufnahme läuft) und Abspielen mit häufigem Vorspulen darin zu einem Glücksspiel mit der Aufnahme wird
0
milk
milk30.11.2116:33
LittleBOFH
Das Problem an unserem Gerät ist blöderweise, dass der gelegentlich eine laufende Aufnahme abbricht, wenn gleichzeitig von der Platte was angesehen und darin (weit) vorgespult wird, während die Platte bereits mehr oder weniger stark fragmentiert ist
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das an einer eventuellen Fragmentierung liegen könnte.
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LittleBOFH30.11.2117:17
milk
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das an einer eventuellen Fragmentierung liegen könnte.
Scheint aber der Fall zu sein. Wenn alles defragmentiert ist, tritt das nicht auf. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Gerät schon ein paar Jährchen alt ist und nur USB-2 spricht; die Platte selbst kann USB-3...
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LittleBOFH30.11.2117:20
milk
LittleBOFH
froyo52
Defragmentieren ist doch völlig überflüssig.
Bei SSDs mag das zutreffen, aber nicht bei normalen Magnet-Platten.
Doch, auch dort. Die Optimierung, die man da rausholen kann, war mit einer 40MB Quantum durchaus spürbar, aber mit modernen Platten, also allen aus den letzten 20 Jahren, ist das doch akademisch.
Auch da ist das alles andere als akademisch. Bei stärkerer Fragmentierung macht sich das durchaus bemerkbar, wenn Datenblöcke quer über die Platte verteilt sind.
+1
gfhfkgfhfk30.11.2117:23
milk
Doch, auch dort. Die Optimierung, die man da rausholen kann, war mit einer 40MB Quantum durchaus spürbar, aber mit modernen Platten, also allen aus den letzten 20 Jahren, ist das doch akademisch.
Nein, das trifft auch bei heutigen Festplatten noch immer zu. Der wesentliche Unterschied ist das verwendete Filesystem. Die alten Filesysteme waren sehr anfällig für Fragmentation, die neuen sind extra so gestaltet, dass sie das vermeiden bzw. sogar während des Betriebs defragmentieren. Einen Mainframe oder UNIX Server kann man nicht herunterfahren, um ihn zu defragmentieren. Bei den typischen Desktop OS hat das alles länger gedauert, bis es sich durchgesetzt hat. Windows verwendet das Filesystem von NT und Apple nutzt seit Jahren auch nicht mehr das Original HFS sondern modernere FS (HFS+ bzw. APFS).
+2
Mr. Weisenheimer30.11.2117:25
Jetzt lasst ihm doch seinen Glauben, dass es an der Fragmentierung liegt und beantwortet einfach seine Frage:
Hat jemand von euch Erfahrung damit oder kennt ein Programm, welches Defragmentieren nativ unter macOS anbietet?

Ich kenne keines.
+1
milk
milk30.11.2118:08
LittleBOFH
Wenn alles defragmentiert ist, tritt das nicht auf. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Gerät schon ein paar Jährchen alt ist und nur USB-2 spricht
Und was hat USB jetzt schon wieder mit Fragmentierung zu tun?
Sei's drum. Defragmentier halt irgendwie, irgendwas, wenn dich das glücklich macht.

(Ich weiß übrigens auch nicht wie man das unter macOS nativ tun kann, denn auch Apple hält das scheinbar nicht für nötig.)
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KarstenM
KarstenM30.11.2119:09
LittleBOFH
Ich kenne die Nachteile von FAT32, bin aber am Fernseher darauf festgelegt, da der nichts anderes kann.

Tut mir leid, bei den ersten Wörtern war ich scheinbar noch geistig abwesend gewesen. Das habe ich völlig übersehen.
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frankh30.11.2119:11
LittleBOFH
milk
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das an einer eventuellen Fragmentierung liegen könnte.
Scheint aber der Fall zu sein. Wenn alles defragmentiert ist, tritt das nicht auf. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Gerät schon ein paar Jährchen alt ist und nur USB-2 spricht; die Platte selbst kann USB-3...

Dann kommt vermutlich alles zusammen: lahme Hardware, unrobuste Software, langsame Schnittstelle. In meinen PVRs sind interne HDs über IDE dran. Früher fing es mit Topfield an, so 2003? Dann Technisat, die noch wussten/wissen, wie man gute hardwarenahe Software entwickelt, inkl. eigenem Dateisystem.
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herwighenseler
herwighenseler30.11.2119:41
Alle Daten einmal runterkopieren, Platte löschen und alles wieder raufkopieren. Perfekt defragmentiert.

Herwig
„Life is a heuristic guided depth-first search without backtracking“
+11
Marcel Bresink30.11.2120:42
milk
(Ich weiß übrigens auch nicht wie man das unter macOS nativ tun kann, denn auch Apple hält das scheinbar nicht für nötig.)

Doch, Apple hält das für nötig. Auf konventionellen Festplatten ist automatische Defragmentierung während des Betriebs bei HFS+ grundsätzlich eingeschaltet, bei APFS kann man es auf Wunsch pro Volume oder pro Container einschalten.
+1
chill
chill30.11.2120:59
ich denke MacKeeper kann das. Die sagen ja die können alles. Und vor allem besser. Auch wenn die das immer bewerben.

(LASS BLOSS DIE FINDER DAVON. DANACH GEHT DANN GAR NIX MEHR)
„MBP M1 256/16 Monterey 12.1 . iPhone 11 128 GB, iOs 15.2“
+1
bmonno230.11.2123:11
Marcel Bresink
milk
(Ich weiß übrigens auch nicht wie man das unter macOS nativ tun kann, denn auch Apple hält das scheinbar nicht für nötig.)

Doch, Apple hält das für nötig. Auf konventionellen Festplatten ist automatische Defragmentierung während des Betriebs bei HFS+ grundsätzlich eingeschaltet, bei APFS kann man es auf Wunsch pro Volume oder pro Container einschalten.

Wenn die Defragmentierung bei APFS nötig wäre, dann wäre es hoffentlich automatisch eingeschaltet.
Und für HFS+ gilt m.W., dass das Dateisystem seit macOS 10.3 im Jahr 2005 einen internen Defragmentierungs-Algorithmus besitzt: Das Dateisystem prüft beim Öffnen einer Datei, ob diese kleiner als 20MB und fragmentiert ist. Wenn ja, nimmt macOS diese Datei, sammelt die Einzelteile ein und legt sie in einen zusammenhängenden Bereich der Festplatte. Bei den hier diskutierten Video-Dateien wird also nichts defragmentiert, da die in der Regel größer als 20 MB sind.
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milk
milk30.11.2123:20
Marcel Bresink
Doch, Apple hält das für nötig. Auf konventionellen Festplatten ist automatische Defragmentierung während des Betriebs bei HFS+ grundsätzlich eingeschaltet, bei APFS kann man es auf Wunsch pro Volume oder pro Container einschalten.
Wir reden hier doch die ganze Zeit von manueller Defragmentierung, oder hab ich was verpasst? Die hält Apple für so unnötig, dass keinerlei Tools dafür zur Verfügung stehen.
+1
LittleBOFH01.12.2108:58
milk
LittleBOFH
Wenn alles defragmentiert ist, tritt das nicht auf. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Gerät schon ein paar Jährchen alt ist und nur USB-2 spricht
Und was hat USB jetzt schon wieder mit Fragmentierung zu tun?
Sei's drum. Defragmentier halt irgendwie, irgendwas, wenn dich das glücklich macht.
USB hat damit an sich nichts zu tun; es ist vermutlich aber die Kombination ältere (TV-)Hardware, langsame Schnittstelle zur HDD (die deutlich schneller ist), ...
milk
(Ich weiß übrigens auch nicht wie man das unter macOS nativ tun kann, denn auch Apple hält das scheinbar nicht für nötig.)
Das hättest du auch gleich schreiben können
Wie ich eingangs ja schrieb bezog sich die Frage nicht auf Apple-eigene Filesysteme, sondern explizit auf FAT32...
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LittleBOFH01.12.2109:01
herwighenseler
Alle Daten einmal runterkopieren, Platte löschen und alles wieder raufkopieren. Perfekt defragmentiert.

Herwig
Super, darauf wäre ich natürlich nie gekommen
Mangels verfügbarem Platz auf meinem Mac ist das nur nicht drin...
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MikeMuc01.12.2109:43
LittleBOFH
Mangels verfügbarem Platz auf meinem Mac ist das nur nicht drin...
Faule Ausrede, du kannst die Daten ja auch auf eine externe Platte kopieren. Sollte es in ausreichenden Größen geben
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tjost
tjost01.12.2110:29
Bringt defragmentieren überhaupt noch etwas? Die Platten sind doch so schnell mittlerweile das man den Unterschied kaum mehr merkt man nutzt nur noch die Platte ab.

Zudem was wird denn nur aufgenommen damit? FAT32 kann doch nur max 4GB Dateien aufnehmen. Wenn ich ein F1 Rennen in 1080p aufnehmen habe ich mal schnell 12GB als eine Datei. ExFat würde da mehr Sinn machen wenn der Fernseher das kann, wovon ich ausgehe.
-1
heliworld01.12.2111:11
LittleBOFH
froyo52
Defragmentieren ist doch völlig überflüssig.
Bei SSDs mag das zutreffen, aber nicht bei normalen Magnet-Platten. Daher die Frage.
jein, da du große Dateien speicherst (video) ist das ganze zu vernachlässigen.
Selbst mit hunderttausenden Bildern zu 300-6000KB wäre es recht egal.
0
heliworld01.12.2111:15
LittleBOFH
Ich kenne die Nachteile von FAT32, bin aber am Fernseher darauf festgelegt, da der nichts anderes kann.

Doof, da NTFS von den meisten TVs schon etliche Zeit unterstützt wird.
Wird Zeit für neuen TV
und dann auch einfaches Streaming per Airplay2.

durch die ganzen Mediatheken hatte ich schon lange keinen Grund mehr irgendwas aufzunehmen, und zur Not gibts online service dafür.
-8
LittleBOFH01.12.2114:44
MikeMuc
LittleBOFH
Mangels verfügbarem Platz auf meinem Mac ist das nur nicht drin...
Faule Ausrede, du kannst die Daten ja auch auf eine externe Platte kopieren. Sollte es in ausreichenden Größen geben
Damit hätte ich quasi ein Backup der Aufnahme-HDD, falls aus irgendwelchen Gründen mal was schief gehen sollte
+1
LittleBOFH01.12.2117:57
tjost
Bringt defragmentieren überhaupt noch etwas? Die Platten sind doch so schnell mittlerweile das man den Unterschied kaum mehr merkt man nutzt nur noch die Platte ab.

Zudem was wird denn nur aufgenommen damit? FAT32 kann doch nur max 4GB Dateien aufnehmen. Wenn ich ein F1 Rennen in 1080p aufnehmen habe ich mal schnell 12GB als eine Datei. ExFat würde da mehr Sinn machen wenn der Fernseher das kann, wovon ich ausgehe.
Bei unserem Gerät bringt Defragmentieren durchaus was, vor allem wenn gleichzeitig aufgenommen und was angesehen wird und man bei der Wiedergabe kräftig vorspult.

Zu deiner Frage mit den Aufnahmen: Die Länge spielt keine Rolle, da das TV Aufnahmen in einzelne Files von max. 256MB aufsplittet. Insofern spielen die Begrenzungen der Dateigröße von FAT32 keine Rolle. Und nein, ExFat wird leider nicht unterstützt. Zu moderner Kram und so
+1
LittleBOFH01.12.2118:06
heliworld
LittleBOFH
froyo52
Defragmentieren ist doch völlig überflüssig.
Bei SSDs mag das zutreffen, aber nicht bei normalen Magnet-Platten. Daher die Frage.
jein, da du große Dateien speicherst (video) ist das ganze zu vernachlässigen.
Selbst mit hunderttausenden Bildern zu 300-6000KB wäre es recht egal.
Theoretisch ja, da gebe ich dir recht. In der Praxis schaut's am Gerät nur leider anders aus. Ich vermute eine Kombination von (suboptimaler) TV-Software, integrierter (USB2)-Schnittstelle und der Art und Weise, wie die Software auf eine Aufnahme zugreift, wenn davon wiedergegeben wird.

Statt einer HDD würde ich mir heutzutage lieber eine SSD gönnen, aber die waren damals™️ zum Zeitpunkt des Kaufs der Platte noch nicht günstig (genug)...
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tjost
tjost01.12.2119:39
LittleBOFH
Bei unserem Gerät bringt Defragmentieren durchaus was, vor allem wenn gleichzeitig aufgenommen und was angesehen wird und man bei der Wiedergabe kräftig vorspult.

Zu deiner Frage mit den Aufnahmen: Die Länge spielt keine Rolle, da das TV Aufnahmen in einzelne Files von max. 256MB aufsplittet. Insofern spielen die Begrenzungen der Dateigröße von FAT32 keine Rolle. Und nein, ExFat wird leider nicht unterstützt. Zu moderner Kram und so

das ist ja Wahnsinn. 256MB Files¿ Ja da ergibt es einen Sinn. Was ist das für ein TV?
Schon mal über TVHeadend und einem Raspberrypi nachgedacht?
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pixler02.12.2107:26
Vor 20 Jahren hatte ich jeweils Norton Disk Doktor fürs defragmentieren benutzt. Die Norton Utilities scheinen immer noch zu existieren. Schau doch mal da ob Dir das weiterhilft.
-1
ssb
ssb02.12.2110:27
Früher gab es auch den DiskWarrior, der neben dem Defragmentieren vor allem bei Reparaturen von Filesystemen extrem gut Arbeit gemacht hat. Besser als deren Konkurrenz. Den wird es aber vermutlich nicht mehr geben. FAT32 konnte er meines Wissens auch reparieren und defragmentieren.

Es gab schon lange TV-Geräte oder DVB-Receiver, die Filmaufnahmen in kleine Dateischnipsel zerlegt hatten. Das hatte keinen technischen Grund sondern diente nur als "Kopierschutz", damit es sehr umständlich wird, von Aufnahmen DVD zu erstellen. Lediglich das Springen innerhalb der Wiedergabe wurde vereinfacht, weil man dann einzelne Dateiblöcke auslassen konnte. Im Grunde macht HLS (HTTP Live Streaming) es nicht anders, nur dass die Blöcke noch kleiner sind (oft nur 1-2 Sekunden).

Ich hatte immer darauf geachtet, Receiver zu verwenden, die die Aufnahmen nicht in kleine Dateien zerlegen. Damals war es noch ein Topfield, mittlerweile verwende ich eine Vu+ Solo2 auch für Aufnahmen auf eine interne HDD, die mit extFS formatiert wird. Achte einfach darauf, dass ein Receiver das Enigma2 OS verwendet, dann hast du keine Probleme und du kannst sogar vom Receiver auf andere Geräte streamen zum Beispiel mit meiner App vuplustv for iOS und tvOS (ist kostenlos). Die Aufnahmen werden dann als MPEG Transport Stream mit Endung .ts in eine einzelne Datei abgelegt, selbst wenn die Aufnahme mal ein paar Stunden lang ist. Zudem kann man per die Dateien per FTP auf den Rechner oder eine NAS holen. Man kann nach ein wenig Konfiguration auch Aufnahmen direkt auf einer NAS ablegen. Das ist halt ein Linux-System, da ist vieles möglich.

Zu guter Letzt: statt sich eine Aufnahme anzusehen, während man eine Sendung aufnimmt, könnte man sich natürlich auch einfach die Sendung "live" anschauen und die Aufnahme danach oder später die Mediatheken bemühen. (Nicht böse sein - ich weiß, es gibt gute Gründe für deine Anwendung - aber das musste ich trotzdem mal anbringen)
+1
Phil Philipp
Phil Philipp02.12.2115:30
Ich würde ja mal eine andere Platte (evtl. eines anderen Herstellers) besorgen und an den TV dran hängen. Kann mir vorstellen, dass eine andere Platte vielleicht einfach mehr Pufferspeicher hat oder eine andere Firmware und damit das Problem des Schreib-/Lesekopf-Fahrens besser adressiert wird.
Oder gleich mal eine SSD ausprobieren.
Also immer wieder HHD abstöpseln und defragmentieren wäre mir schlicht viel zu lästig.
+1
113702.12.2117:17
ssb
Früher gab es auch den DiskWarrior, der neben dem Defragmentieren vor allem bei Reparaturen von Filesystemen extrem gut Arbeit gemacht hat. [/i]

DiskWarrior gibts noch (https://www.alsoft.com/) konnte aber nie defragmentieren.
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113702.12.2117:27
pixler
Vor 20 Jahren hatte ich jeweils Norton Disk Doktor fürs defragmentieren benutzt. Die Norton Utilities scheinen immer noch zu existieren. Schau doch mal da ob Dir das weiterhilft.

Norton Utilities gibts nur noch für Windows und nennt sich nun Norton Utilities Ultimate. (https://de.norton.com/norton-utilities-ultimate)
Norton funktionierte auf dem Mac nur bis OS 9.
0
almdudi
almdudi04.12.2100:28
ssb
Es gab schon lange TV-Geräte oder DVB-Receiver, die Filmaufnahmen in kleine Dateischnipsel zerlegt hatten. Das hatte keinen technischen Grund sondern diente nur als "Kopierschutz", damit es sehr umständlich wird, von Aufnahmen DVD zu erstellen.
Und diese Unsitte kann man nur verhindern, wenn möglichst viele Menschen konsequent sind und solche Geräte einfach nicht kaufen, egal ob sie billiger sind oder vielleicht bequemer zu bedienen.
Wie bei allen Kopierschutzmaßnahmen gilt: Kriminelle Massenkopierer finden schnell Möglichkeiten, das zu umgehen (oder die Masse an Raubkopien rechtfertigt einen größeren Aufwand), anständige Normalnutzer werden aber eingeschränkt, behindert, bestraft.
+1

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