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Crucial P1 USB-NVMe-Schreibrate bricht ein

virk
virk28.11.2011:48
Auf einer Crucial P1 1TB, eingebaut in ein USB-3.1-Gehäuse (Billiggehäuse, KEIN Thunderbolt) erreiche ich aktuell nur noch Schreibraten lt. Blackmagic von ca. 120 MB/s, alldieweil das Lesen noch mit ca. 900 MB/s vonstatten geht. Schreibrate war "zu anfangs" ähnlich hoch wie die Leserate. Getestet an allen vier Ports eines MBP 13" 2020 sowohl unter Catalina als auch unter Big Sur (letzteres von der besagten SSD gestartet)
Die SSD ist zu ca. ⅔ gefüllt.
1) Kann/wird die schwache Schreibrate an fehlendem Trim liegen und könnte ich das irgendwie verifizieren?
2) Wenn das an fehlendem Trim liegt, kann ich das durch Initialisieren der SSD und neubespielen wieder "heilen" (bis es dann wieder los geht )?
3) Würde der Betrieb in einem Thunderbolt-Gehäuse das Problem, wenn es Trim ist, langsam wieder "abbauen"?
4) Woran könnte es liegen, wenn es nicht trim ist?
5) Hat sonst jemand eine Idee diesbezüglich?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Kommentare

piik
piik28.11.2012:32
1. vermute ich, ja. Aber die SSD hat eine eingebaute Garbage Collection, für dessen Wirkung aber Leerlaufzeiten notwendig sind. Der Hersteller meint dazu:
Crucial
Damit die Active Garbage Collection wirksam arbeiten kann, muss die SSD Leerlaufzeiten haben. Wenn der SSD keine Leerlaufzeit (d. h. bei konstanten Datenübertragungen) gegeben wird, wird die Active Garbage Collection nie ausgelöst. Außerdem muss das Laufwerk auch über freien Speicherplatz verfügen, da Trim und Active Garbage Collection auf die Möglichkeit angewiesen sind, Daten im Rahmen der Bereinigung zwischen den Sektoren zu verschieben. Für beste Ergebnisse sollten Sie mindestens 10 % der SSD dafür frei halten, damit dieser Vorgang optimal abläuft.
2. Nein. Es müssen ja belegte Blöcke wieder freigegeben werden. Da helfen nur Leerlaufzeiten.
3. Ja, weil Trim effektiver ist als Garbage Collection.
4. Nicht ausreichende Leerlaufzeiten. Mal einen ganzen Tag ohne Nutzung angeschlossen lassen vielleicht.
5. Eine Idee wäre, die SSD mal in einem anderen Rechner intern anzuschließen, damit Trim aktiv wird. Ein PC beispielsweise, der noch einen solchen freien Steckplatz hat.

Alles in allem aber würde ich einfach die SSD angesteckt lassen und auch den Rechner einige Stunden an. Er darf dabei die externe SSD nicht in den Schlafmodus versetzen.
+3
virk
virk28.11.2012:51
Danke Dir, pink! Das waren gute Hinweise. Ich habe jetzt gerade selbst noch mal bei Crucial geschaut und werde die Hinweise berücksichtigen. Ich melde mir hier noch mal, sollte ich feststellen, dass das geholfen hat oder vielleicht auch nicht.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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stargator28.11.2016:14
Hallo, die P1 ist QLC (langsam) mit eine SLC (schnell) Cache von 12GB min / 100GB max, je nachdem wie weit sie gefüllt ist. Das heißt sie wird immer langsam sobald der Cache voll ist. Wer also mehr als 12 GB schreibt muss bei voller SSD damit leben, dass sie bei größeren schreibmengen langsam wird. Eine Samsung 970 EVO + hat das Problem nicht, ist deswegen auch teurer.
. Man darf die SSD dann ein paar minuten nicht trennen, damit der SLC cache in den QLC bereich geschrieben werden kann, dann ist sie später wieder schnell.
+3
virk
virk29.11.2009:48
Heute Nacht hatte ich mal versucht, Leerlaufzeit zu erzwingen. Eventuell ist mein MBP 2020 doch in den Ruhezustand gegangen und hat der NVMe den Strom weggenommen; jedenfalls brannte heute morgen das Lämpchen am Gehäuse der NVMe nicht mehr. Auch hat der Speedtest keine Verbesserung erkennen lassen. Lesen weiterhin hoch bei ca. 900 MB/s, Schreiben von ca. 30-120 MB/s.
Ich versuche es heute mal über Tag.
- Funktioniert Eurer Ansicht nach die Methode, die NVMe unzumounten, jedoch dann am USB-port angestöpselt zu lassen?
- Weiß jemand, nach welcher "Leerlaufzeit" die P1 denn mit ihrer "active garbage collection beginnt?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Sputnik123
Sputnik12329.11.2010:24
man muss 2 dinge unterscheiden.

Garbage Collection ersetzt kein Trim und umgekehrt.

Ich kann mir nicht vorstellen das Garbage Collection bei dir nicht läuft.

Aber um Garbage Collection aktiv zu starten gibt der Hersteller deiner SSD folgende Anweisungen:
If you notice performance decreasing on the SSD, you might need to force Active Garbage Collection to run by powering the SSD on and leaving it idle for 6 to 8 hours. After that, your drive’s functionality and performance should be restored.

Follow these steps to trigger Active Garbage Collection on your Crucial SSD:

On a PC, power on with the SSD installed and enter your system's BIOS or UEFI (please refer to your system manufacturer’s documentation on how to access the BIOS). Leave the system in this menu for 6-8 hours, which will power the SSD but not execute any operations, allowing Garbage Collection to run.

On a Mac®, hold down the Options key while powering on to enter the Startup Manager screen. Leaving the Mac on that screen provides the SSD with power but keeps it in an idle state so Garbage Collection can function, just like the BIOS or UEFI on a Windows® laptop.
To prevent the SSD performance from degrading again in the future you can adjust your power settings to ensure the SSD stays powered on when your computer goes into sleep mode, which will allow Garbage Collection to run.

....

Go to System Preferences
Go to Energy Saver
Make sure 'Put the hard disk(s) to sleep when possible' is unchecked.



Mein Vermutung liegt eher auf Trim, kannst du die SSD nicht ausbauen und in einem M2 Slot einbauen oder ähnliches?
„cum hoc ergo propter hoc“
+3
virk
virk29.11.2010:36
Danke Dir! Den Crucial-Hinweis hatte ich bereits auf deutsch gefunden und versucht, heute Nacht umzusetzen. Das hat jedoch nicht zufriedenstellend geklappt. Crucial schreibt ja, dass nach 6-8 h "drive functionality and performance should be restored". Ja, aber nach welcher Zeitspanne der Leerlaufzeit beginnt die SSD mit der "active garbage collection".
Natürlich könnte ich die NVMe in ein thunderbolt-Gehäuse einbauen (oder fällt mir gerade ein, in den mac mini 2014 backup-server, in dem eine 500 GB P1 mit Catalina läuft), eine andere Möglichkeit habe ich zur Zeit nicht, aber mir geht es darum, Probleme und Phänomene zu verstehen.
Ich bin auch davon überzeugt, dass nur trim eine dauerhafte Lösung bietet, jedoch möchte ich erfahren/feststellen, ob ich die Crucial P1 tatsächlich wiederbeleben kann, wenn ich halt diese "active garbage collection" durchführe.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Sputnik123
Sputnik12329.11.2010:44
ich vermute das Garbage collector bei dir schon lief, auch im dauerhaften betrieb.

Da aber die SSD ohne Möglichkeit der Kommunikation mit dem BS nicht die Sektoren/Blocks etc. löschen kann hilft dir nur noch Trim weiter.
„cum hoc ergo propter hoc“
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virk
virk29.11.2012:13
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann ist doch der Betrieb einer SSD ohne Trim gar nicht zufriedenstellend möglich. In welchem Falle hilft denn dann die "active garbage collection", die Crucial ja so bewirbt, dass nach 6-8h die ursprüngliche performance wieder vorhanden ist. Ich hätte jetzt gedacht, Trim halte die SSD dauerhaft sauber und mit der "active garbage collection" benötigt man halt besagte 6-8h Leerlaufzeit.
Sehe ich das falsch?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Sputnik123
Sputnik12329.11.2012:33
ja - ich glaube du verwechselst da was.
Grundsätzlich ist Trim für eine SSD wichtig - sehr wichtig sogar.

Garbage collection hat jede SSD es als Verkaufsgrund darzustellen ist eig. unsinnig.
Das eine ersetzt aber das andere nicht.

hier ein Artikel zum schnellen durchlesen:

Auch würde ich es unterschreiben das ein betrieb einer SSD ohne Trim nicht dauerhaft zufriedenstellend ist. Samsung hat damals für XP und Vista extra ein Tool zur verfügung gestellt was Trim Simuliert, das sollte Wöchentlich händisch aktiviert werden.
„cum hoc ergo propter hoc“
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rmayergfx
rmayergfx29.11.2013:02
@virk
Die TRIM Informationen sind doch nichts wirklich neues, du bist doch auch nicht erst seit gestern hier im Forum unterwegs. Kauf dir doch einfach ein Gehäuse aus diesem Thread:
ORICO Aluminium M.2 NVME SSD Externes Gehäuse USB 3.1 auf M.2 SATA Adapter für PCIe M-Key 2230/2242/2260/2280 SSDs,Grau
von ORICO Official Store

Bau die NVME ein und lass das Gerät mit TRIM laufen und seh was passiert. Unter Umständen musst du die Daten umkopieren, die SSD einmal leeren und die Daten zurückspielen, dann sollte sie wieder die volle Performance haben.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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virk
virk29.11.2014:25
Soll das heißen, daß das, was Crucial schreibt
If you notice performance decreasing on the SSD, you might need to force Active Garbage Collection to run by powering the SSD on and leaving it idle for 6 to 8 hours. After that, your drive’s functionality and performance should be restored.
falsch ist, oder daß ich das vielleicht anderes interpretieren muss?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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rmayergfx
rmayergfx29.11.2014:36
Hast du denn den Tipp von oben mal umgesetzt:
Go to System Preferences
Go to Energy Saver
Make sure 'Put the hard disk(s) to sleep when possible' is unchecked.
Dann sollte sich das doch in den nächsten Tagen bessern.
Muss leider auch den Eintrag oben korrigieren. Das ist ja wieder das USB 3.1 Gehäuse, das wird immer noch nicht funktionieren, da Apple nach wie vor kein TRIM über USB aktiviert hat. (Zumindest habe ich keine positive Rückmeldung erhalten das es jetzt gehen würde.) Wäre interessant zu wissen ob ein Besitzer der neuen Geräte mit M1 Chip und macOS Big Sur und diesem Gehäuse mal prüfen könnte ob Apple da nun was geändert hat.
In einem anderen Thread habe ich gelesen, das es auch reichen würde den Mac im Single User Mode zu starten und dort für eine Weile stehen zu lassen.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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virk
virk29.11.2014:46
Ja, den Tipp habe ich umgesetzt, unwissend dessen, dass der "oben" irgendwo steht.
Und bessern würde es sich ja nur, wenn es denn tatsächlich an fehlendem Trim und nicht eingesetzt habender "active garbage collection" läge. Nicht, dass einfach nur die P1 'ne Macke hat.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+1
gfhfkgfhfk29.11.2015:15
virk
Heute Nacht hatte ich mal versucht, Leerlaufzeit zu erzwingen. Eventuell ist mein MBP 2020 doch in den Ruhezustand gegangen und hat der NVMe den Strom weggenommen; jedenfalls brannte heute morgen das Lämpchen am Gehäuse der NVMe nicht mehr. Auch hat der Speedtest keine Verbesserung erkennen lassen. Lesen weiterhin hoch bei ca. 900 MB/s, Schreiben von ca. 30-120 MB/s.
Sinnvoller ist es einen Teil der SSD von Anfang an nicht einer Partition zuzuweisen. Dadurch steht dem Garbabe Collector mehr freier Speicher zur Verfügung, so dass er damit besser arbeiten kann.

Ohne Trim durch das OS sieht der SSD Controller nach kurzer Zeit 100% Belegung der SSD und daran ändert sich für ihn auch nichts mehr.
+1
virk
virk29.11.2019:48
gfhfkgfhfk
Ohne Trim durch das OS sieht der SSD Controller nach kurzer Zeit 100% Belegung der SSD und daran ändert sich für ihn auch nichts mehr.
Und dann ist die SSD tot, oder wie verstehe ich das?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Sputnik123
Sputnik12329.11.2020:38
Schreibraten brechen massiv ein, so wie man es bei dir sieht.

vereinfacht gesagt: sammelt Garbage collection einfach nur die vorhandenen Daten zu blöcken zusammen. Der name ist leicht irreführend da die SSD nicht weis was Müll und gut ist. Sie sotiert sodass die Blöcke möglichst voll werden und so neue frei werden.

Trim hingegen weiß was Müll und gut ist, da es mit dem OS kommuniziert so werden die blocke gelöscht und sind dadurch deutlich schneller wieder beschreibbar.

(schlagt mich nicht, ich weiß das es nicht 100% korrekt dargestellt ist)

nun hast du das problem das dein OS die Dateien löschen muss und wieder beschreiben SEHR LANGSAM ...
„cum hoc ergo propter hoc“
-1
piik
piik29.11.2022:03
Sputnik123
vereinfacht gesagt: sammelt Garbage collection einfach nur die vorhandenen Daten zu blöcken zusammen. Der name ist leicht irreführend da die SSD nicht weis was Müll und gut ist. Sie sotiert sodass die Blöcke möglichst voll werden und so neue frei werden.
Das ist soweit vereinfacht, dass es nicht mehr stimmt. Selbstverständlich weiß auch "die Garbage Colelction", was Müll ist und was nicht, denn das OS informiert beim Löschen darüber, dass diejenigen Böcke nicht mehr benötigt werden. Trim ist lediglich effektiver.
Ab der Tipp von stargator helfen würde (die SSD gegen eine von Samsung zu tauschen), weiß ich nicht, aber undebkbar ist es nicht.
+1
gfhfkgfhfk29.11.2023:11
virk
Und dann ist die SSD tot, oder wie verstehe ich das?
Nein, die SSD hat mehr Speicherzellen als man einer Partition zuweisen kann. Aber Consumer SSDs haben nur wenig mehr Speicher als man von der SSD sieht. D.h. der GC kann nur langsam bei einer vollen SSD arbeiten. Server SSDs haben da deutlich mehr Sicherheitsspielraum, so dass man da auch kein TRIM benötigt.
piik
… denn das OS informiert beim Löschen darüber, dass diejenigen Böcke nicht mehr benötigt werden.
Nein, genau das wird bei fehlendem TRIM Support ja gerade nicht getan
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Krypton29.11.2023:53
virk
gfhfkgfhfk
Ohne Trim durch das OS sieht der SSD Controller nach kurzer Zeit 100% Belegung der SSD und daran ändert sich für ihn auch nichts mehr.
Und dann ist die SSD tot, oder wie verstehe ich das?

Nein, die SSD ist nicht tot, der Controller «sieht» nur keinen großen freien Block mehr. Durch komplettes löschen der SSD und (laut Crucial) hängenlassen am laufenden Rechner für mehrere Stunden (ggf. einen Tag) und anschließendes Rückspielen der Daten wird sie wieder flott.
Bei der P1 weiß ich es nicht genau, aber heise.de hatte vor kurzem ebenfalls eine QuadLevelCell (QLC) SSD im Test (Samsung 870 QVO). Diese SSD (wie auch die P1) hat die billigsten Speicherzellen verbaut. Hier kann jede Zelle 4 Zustände (deswegen Quad-Level) speichern, während eine TLC (Tripple Level Cell) nur 3 Zustände, eine MLC (Mulit-Level-Cell) zwei Zustände und eine SLC (Single Level Cell) einen an/aus Zustand (somit 1 Bit) speichern kann.
Je mehr Zustände pro Zelle gespeichert werden, desto mehr passt auf die SSD, desto billiger wird sie. Da das sehr präzise Speichern und teilweise das auslesen aber viel mehr Zeit benötigt, wird sie deswegen auch um so langsamer.

Um die Geschwindigkeit zu kompensieren, haben QLC SSDs einen Schreibcache. Hierfür wird ein Teil des Speicherplatzes abgezwackt und im schnellen SLC-Modus betrieben. Die oben erwähnt Samsung hat im leeren Zustand 78 GB als schnellen Cache (bis der voll ist, ist die sehr schnell). Um die 78 GB Cache zu bekommen (da er nicht extra drauf ist, sondern durch zeitweise Funktionsänderung der QLC auf SLC-Zellen erzeugt wird, gehen für die 78 GB Cache ganze 312 GB an regulärem Speicher drauf (eben das vierfache, da die Quad-Zellen jetzt nur noch ein Viertel speichern können).
Wird die SSD voll, dann verwendet der Conroller immer mehr des ursprünglichen Caches für die Datenspeicherung. Wirkt die SSD für den Controller «komplett voll», dann ist nur noch ein Mini-Cache (bei der Samsung von 6 GB) vorhanden und die SSD wirkt langsam und zäh. Da scheint (auf Ferndiagnose) bei dir der Fall zu sein.

Um das zu beheben, gibt’s mehrere Möglichkeiten
1. Das oben erwähnte löschen (hilft kurzfristig, bis die SSD wieder voll ist), mit hängenlassen am laufenden Rechner auch längerfristig
2. Ein Thunderbolt-Gehäuse mit TRIM Support kaufen (hilft langfristig
3. Eine TLC-SSD und ein Thunderbolt Gehäuse mit TRIM Support (ist noch schneller und hilft langfristig)
4. Eine viel größere QLC-SSD, die dann eben viel länger den Schreibcache erhalten kann und nur seltene «Garbage Collection» Zeiten

Im Endeffekt musst du entscheiden, ob du Zeit, Strom und einen stundenlang laufenden Rechner und Zeit für Kopiervorgänge «investiertst» oder Geld in ein anderes Gehäuse in eine andere SSD. Sehr günstig und sehr schnell gibt’s auf dem Markt leider nicht.

Was aus deinen Posts nicht ersichtlich war, ob du das von Crucial empfohlene Vorgehen umgesetzt hast. Sie schreiben, dass du den Rechner mit angeschlossener SSD ausschalten, dann bei gedrückert -Taste einschalten sollst. Dadurch erscheint (normalerweise) das Festplatten-Auswahlmenü, in dem du das Startlaufwerk auswählen kannst.
In diesem Modus (ohne etwas auszuwählen oder zu starten) lässt du den Rechner mehrere Stunden (am besten mal über Nacht) laufen. Dann läuft kein Betriebssystem es wird nichts gespeichert, Spotlight indiziert die Platte nicht, der Rechner schläft nicht ein, etc.
+2
virk
virk30.11.2007:21
Krypton
Was aus deinen Posts nicht ersichtlich war, ob du das von Crucial empfohlene Vorgehen umgesetzt hast. Sie schreiben, dass du den Rechner mit angeschlossener SSD ausschalten, dann bei gedrückert -Taste einschalten sollst. Dadurch erscheint (normalerweise) das Festplatten-Auswahlmenü, in dem du das Startlaufwerk auswählen kannst.
In diesem Modus (ohne etwas auszuwählen oder zu starten) lässt du den Rechner mehrere Stunden (am besten mal über Nacht) laufen. Dann läuft kein Betriebssystem es wird nichts gespeichert, Spotlight indiziert die Platte nicht, der Rechner schläft nicht ein, etc.

Danke Euch Beiden soweit.

Was ich gemacht hatte war, die SSD zu unmounten und dennoch angeschlossen zu lassen.
Das, was Crucial vorgeschlagen hatte, hatte ich nicht gemacht, da ich nich die ganze Nacht den Laptop mit dem gleichen Bild (Startvolume wählen) stehen lassen wollte. Da hatte ich ein wenig Bedenken.
Jedoch finde ich bei Crucial nicht, dass man die Daten löschen und wieder neu aufspielen muss. In dieser Richtung hatte ich nämlich garnichts unternommen.

Eventuell liegt es ja auch an einem Defekt des USB-C-Gehäuses. Thunderbolt- und USB-C-Gehäuse habe ich bereits neu bestellt.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Krypton30.11.2018:55
virk
Krypton
Was aus deinen Posts nicht ersichtlich war, ob du das von Crucial empfohlene Vorgehen umgesetzt hast. Sie schreiben, dass du den Rechner mit angeschlossener SSD ausschalten, dann bei gedrückert -Taste einschalten sollst. Dadurch erscheint (normalerweise) das Festplatten-Auswahlmenü, in dem du das Startlaufwerk auswählen kannst.
In diesem Modus (ohne etwas auszuwählen oder zu starten) lässt du den Rechner mehrere Stunden (am besten mal über Nacht) laufen. Dann läuft kein Betriebssystem es wird nichts gespeichert, Spotlight indiziert die Platte nicht, der Rechner schläft nicht ein, etc.

Danke Euch Beiden soweit.

Was ich gemacht hatte war, die SSD zu unmounten und dennoch angeschlossen zu lassen.
Das, was Crucial vorgeschlagen hatte, hatte ich nicht gemacht, da ich nich die ganze Nacht den Laptop mit dem gleichen Bild (Startvolume wählen) stehen lassen wollte. Da hatte ich ein wenig Bedenken.
Jedoch finde ich bei Crucial nicht, dass man die Daten löschen und wieder neu aufspielen muss. In dieser Richtung hatte ich nämlich garnichts unternommen.

Eventuell liegt es ja auch an einem Defekt des USB-C-Gehäuses. Thunderbolt- und USB-C-Gehäuse habe ich bereits neu bestellt.
Du musst die Daten nicht löschen und neu aufspielen. Das wäre nur der äußerste Notfall, falls das andere nicht hilft und war auf deine Frage gemünzt, ob die SSD jetzt tot sei. Ist sie (vermutlich) nicht.
Ob das Unmounten hilft, weiß ich nicht. Eventuell geht es aber am Laptop, die Helligkeit voll runter zu drehen, so dass der Monitor nicht an bleibt. Am TFT dürfte aber nichts passieren. Die Menüleiste und das Dock laufen ja auch den ganzen Tag, ohne dass das Display schaden nimmt.
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virk
virk01.12.2011:42
Seit heute morgen verharrt die SSD am Reserve-MB 13" 2017 bei der startvolume-Eingabemaske. Die SSD ist knapp 40°C warm; irgendwas wird sie hoffentlich tun Ich lasse die dran, bis ich heute abend nach Hause fahre und werde diese dann noch einmal testen. Mittlerweile denke ich, dass es evtl. ein "Defekt" des Gehäuses sein könnte. Mal abwarten!
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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adiga
adiga01.12.2011:54
Darf ich mich da anhängen? Ich habe eine 1TB Samsung 970 EVO Plus in ein TB3-Gehäuse gesteckt und an einem MBP16 habe ich eine Lesegeschwindigket von 2.3 GB/s und Schreibgeschwindigkeit von 1.2 GB/s. In Webberichten aber auch auf Youtube hört und liest man von höheren Geschwindigkeiten, besonders bei Schreiben (2-3 GB/s). Nicht, dass ich nicht zufrieden bin mit der SSD, aber kann man da noch etwas rausholen mit Bordmitteln?
+1
piik
piik01.12.2012:16
Krypton
... Diese SSD (wie auch die P1) hat die billigsten Speicherzellen verbaut. Hier kann jede Zelle 4 Zustände (deswegen Quad-Level) speichern, während eine TLC (Tripple Level Cell) nur 3 Zustände, eine MLC (Mulit-Level-Cell) zwei Zustände und eine SLC (Single Level Cell) einen an/aus Zustand (somit 1 Bit) speichern kann.
Nur um es zu präzisieren:
SLC = 1 b/c = 2 Zustände
MLC = 2 b/c = 4 Zustände
TLC = 3 b/c = 8 Zustände
QLC = 2 b/c = 16 Zustände (der Grund, warum die nicht so lange leben)

Die Bezeichnung X-Level-Cell ist (außer bei MLC) einfach irreführend gewählt von der Industrie, weil es sich beim X um Bits und eben nicht um Level handelt. Korrekt bezeichnet wäre z.B.
DLC = Dual Level Cell = 1 bit/Zelle
QLC = Quad Level Cel = 2 bit/Zelle
ELC = Eight Level Cell = 3 bit/Zelle
HDLC = HexDec Level Cel = 4 bit/Zelle
aber der Zug ist längst abgefahren, da sich diese Bezeichnungen eben eingebürgert haben.

Und Flash mit 5 bit/Zelle = 32 Zustände werden wir in absehbarer Zeit nicht erleben, weil die dann keine 30 Schreibzyklen überleben würden.
+1
piik
piik01.12.2012:21
PS:
Ich habe gestern die für einen Reserve-Klon des Boot-Volumes vorgesehene SSD ersetzt und war erstaunt:
Anstelle einer MX500 von Crucial habe ich jetzt eine 860 EVO von Samsung in Betrieb, übrigens angeregt durch diesen Thread.
Ein Cloning mit CCC ergab fast 400MB/s - unglaublich. Die MX500 lag typisch bei etwa 270MB/s.
+2
virk
virk01.12.2017:13
virk
Seit heute morgen verharrt die SSD am Reserve-MB 13" 2017 bei der startvolume-Eingabemaske. Die SSD ist knapp 40°C warm; irgendwas wird sie hoffentlich tun Ich lasse die dran, bis ich heute abend nach Hause fahre und werde diese dann noch einmal testen. Mittlerweile denke ich, dass es evtl. ein "Defekt" des Gehäuses sein könnte. Mal abwarten!

Die SSD blieb bis soeben 8h im Leerlauf. Es hat sich an der performance nichts signifikantes verändert.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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piik
piik01.12.2020:06
virk
Die SSD blieb bis soeben 8h im Leerlauf. Es hat sich an der performance nichts signifikantes verändert.
Na dann würde ich doch darüber nachdenken, das Ding zu löschen und es nochmal zu probieren.
Oder es gleich zu verebayen und eine Samsung EVO anzuschaffen.
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virk
virk01.12.2022:28
Ich habe zunächst mal ein neues USB-C- und ein neues thunderbolt-Gehäuse bestellt; mal schauen, wie es damit aussieht. Die kommen allerdings aus China; das dauert noch.
Noch was: Jetzt fällt es mir wieder ein: Bei meinem alten MBP wurde fast alles von AppleCare getauscht; u.a. liefen thunderbolt-ports nicht mehr richtig. Eventuell haben diese ja einen kleinen Defekt des NVMe-Gehäuses verursacht; wer weiß.

Die SSD benutze ich aktuell als Klon für mein MBP und auf einem Container ist Big Sur installiert, was ich am Wochenende immer mal teste. Klons habe ich noch zwei andere; wichtig ist diese SSD also nicht.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+1
stiffler
stiffler02.12.2009:27
Ich habe zwar keine Info, wie es um aktuelle Versionen steht und was du im Details einsetzt, aber aus meiner Erinnerung:
- in MacOS ist TRIM bei externen SSDs nicht aktiviert, das muss man erst forcieren ( sudo trimforce enable )
- welches Dateisystem ist auf der SSD? APFS benoetigt kein separates TRIM, die entspr. Funktionalitaeten sind im APFS implementiert
- Crucials SSDs u.a. SSDs mit Micron-Controller haben div. Bugs in der Firmware. Im Linuxkernel sind daher etliche dieser SSDs in einer "TRIM-Ausnahmeliste". Vielleicht ja auch im MacOS Hast du mal geprueft, ob evt. ein Firmwareupdate vorliegt?
„To understand recursion you need to understand recursion“
+1
stiffler
stiffler02.12.2010:15
Btw: hier ist die genannte Blacklist aus Linux:
Die P1 habe ich auf den ersten Blick nicht gefunden...
„To understand recursion you need to understand recursion“
+1
virk
virk02.12.2013:47
Firmware ist lt. meiner Recherche aktuell. Die SSD habe ich mit APFS initialisiert, soweit ich mich erinnere. Sind dann mehrere Container drauf: ein 10.15.7-Klon und eine Big Sur-Testinstallation.
Ich glaube, dass "sudo trimforce enable" Apple-fremden-SSDs trim ermöglicht; extern über USB ist das, zumindest bis 10.15.7, nicht möglich.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+1
Weia
Weia02.12.2014:34
stiffler
APFS benoetigt kein separates TRIM, die entspr. Funktionalitaeten sind im APFS implementiert
Ist das so? Davon habe ich noch nie gehört. Hast du da eine Quelle?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia02.12.2014:39
Was mich in dem hier diskutierten Zusammenhang noch interessieren würde:

Angenommen, ich habe eine SSD, die bereits in Verwendung war und wo TRIM nicht aktiv war. Wenn ich diese SSD nun an ganz anderer Stelle neu einsetzen will und dementsprechend neu partitioniert habe, schleppt sie dann noch Altlasten aus ihrem „vorigen Leben“ mit sich herum und falls ja, was könnte ich tun, um die zu beseitigen?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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stiffler
stiffler02.12.2015:07
Weia
stiffler
APFS benoetigt kein separates TRIM, die entspr. Funktionalitaeten sind im APFS implementiert
Ist das so? Davon habe ich noch nie gehört. Hast du da eine Quelle?
Ich versuche mal, die entspr. Infos zu finden, ist schon ein paar Tage her...
Imho war die Info die, dass du kein separates trimforce benoetigst, die Funktionen/Calls sind im APFS implementiert.
„To understand recursion you need to understand recursion“
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stiffler
stiffler02.12.2015:08
Weia
Was mich in dem hier diskutierten Zusammenhang noch interessieren würde:

Angenommen, ich habe eine SSD, die bereits in Verwendung war und wo TRIM nicht aktiv war. Wenn ich diese SSD nun an ganz anderer Stelle neu einsetzen will und dementsprechend neu partitioniert habe, schleppt sie dann noch Altlasten aus ihrem „vorigen Leben“ mit sich herum und falls ja, was könnte ich tun, um die zu beseitigen?

Sitze gerade nicht am Mac. Unter Linux gibt es dafür blkdiscard.
Ein secure-erase sollte es aber auch tun.
„To understand recursion you need to understand recursion“
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virk
virk02.12.2016:00
@Weia: Ich verweise mal auf einen alten thread, den ich aber nicht noch einmal gelesen habe:
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Weia
Weia02.12.2016:18
virk
@Weia: Ich verweise mal auf einen alten thread, den ich aber nicht noch einmal gelesen habe:
Danke! Und ich habe fleißig mitdiskutiert.  Oje, mein Hirn …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
gfhfkgfhfk02.12.2019:00
Weia
Angenommen, ich habe eine SSD, die bereits in Verwendung war und wo TRIM nicht aktiv war. Wenn ich diese SSD nun an ganz anderer Stelle neu einsetzen will und dementsprechend neu partitioniert habe, schleppt sie dann noch Altlasten aus ihrem „vorigen Leben“ mit sich herum und falls ja, was könnte ich tun, um die zu beseitigen?
Ok, doch eine längere Erklärung wie das mit ATA TRIM bzw. SCSI UNMAP funktioniert. SCSI UNMAP ist deutlich leistungsfähiger als TRIM und erfordert noch mehr Aufwand im OS.
  • Das OS muss es unterstützen.
  • Das Filesystem muss es unterstützen.
  • Das OS muss Treiber für den Ausgabekanal haben. macOS scheitert daran an den diversen USB zu SATA Bridges bzw. USB zu NVMe Bridges. Dank UASP gibt es jetzt bei USB zwei Möglichkeiten Blöcke auf dem Device freizugeben. Einmal in dem man in SCSI Kommandos gekapelste ATA TRIM Kommandos an das Devices schickt, die andere Methode ist das native UNMAP des SCSI Protokolls. Linux ist in der Lage je nach erkanntem Device die bessere Methode zu nutzen. Manchmal gibt das auch die USB Device Bridge vor. Man sollte das beim Kauf des Gehäuses beachten.
  • Hat man etwa unter macOS eine Device solange genutzt, dass das TRIM überfällig ist, dann kann man das Device an einen anderen Computer/VM mit Windows oder Linux anschließen und dort die TRIMs nachholen. Das setzt aber voraus, dass das andere OS Treiber für das Filesystem hat und darauf TRIM unterstützt.
+2
Weia
Weia02.12.2019:29
gfhfkgfhfk
macOS scheitert daran an den diversen USB zu SATA Bridges bzw. USB zu NVMe Bridges.
USB kommt in meinem Fall gar nicht vor. Es handelt sich um interne SATA-Laufwerke eines Mac Pro 5,1. Mit APFS, insofern scheidet alles außer macOS aus.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
rmayergfx
rmayergfx02.12.2020:09
Und woher weißt du das alles andere ausscheidet? Kennst du etwa die Umsetzung der Hardware und Protokolle die Apple dort im SATA Chip und Bus implementiert und auch umgesetzt bzw. bei Zukauf freigeschaltet hat ? So hat der MP5.1 schon einmal "nur" SATAII, ob und welche Optionalen Befehle und Fähigkeiten implementiert wurden darüber gibt es leider keine offiziellen Datenblätter.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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Weia
Weia02.12.2020:21
rmayergfx
Und woher weißt du das alles andere ausscheidet? Kennst du etwa die Umsetzung der Hardware und Protokolle die Apple dort im SATA Chip und Bus implementiert und auch umgesetzt bzw. bei Zukauf freigeschaltet hat ? So hat der MP5.1 schon einmal "nur" SATAII, ob und welche Optionalen Befehle und Fähigkeiten implementiert wurden darüber gibt es leider keine offiziellen Datenblätter.
Was hat das denn damit zu tun, dass die SSDs mit APFS formatiert sind und sie deshalb weder von Linux noch Windows aus angesprochen werden können?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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gfhfkgfhfk02.12.2021:05
Weia
USB kommt in meinem Fall gar nicht vor. Es handelt sich um interne SATA-Laufwerke eines Mac Pro 5,1. Mit APFS, insofern scheidet alles außer macOS aus.
Was für ein macOS?
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Weia
Weia02.12.2021:15
gfhfkgfhfk
Was für ein macOS?
10.14.6 in meinem Fall, oder war die Frage anders gemeint?

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, wir reden gerade aneinander vorbei … ?!?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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gfhfkgfhfk02.12.2022:01
Weia
10.14.6 in meinem Fall, oder war die Frage anders gemeint?
Ja, denn für Mojave soll es doch einen TRIM enabler geben.
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Weia
Weia02.12.2022:39
gfhfkgfhfk
Weia
10.14.6 in meinem Fall, oder war die Frage anders gemeint?
Ja, denn für Mojave soll es doch einen TRIM enabler geben.
Ja, logisch, die SSDs mit TRIM unter Mojave zu betreiben ist gar kein Problem. Abgesehen von prinzipiellem Interesse ist der konkret Anlass meiner Frage, dass ich 2 SSDs habe, die ein paar Wochen aus Versehen betrieben wurden, ohne dass TRIM eingeschaltet war, und ich mich jetzt eben frage, ob das eine Erblast darstellt und falls ja, wie ich die loswerde, während ich die SSDs neu formatiere.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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gfhfkgfhfk03.12.2011:45
Weia
… dass ich 2 SSDs habe, die ein paar Wochen aus Versehen betrieben wurden, ohne dass TRIM eingeschaltet war, und ich mich jetzt eben frage, ob das eine Erblast darstellt und falls ja, wie ich die loswerde, während ich die SSDs neu formatiere.
Warum schreibst Du dann vorher von komplett anderem?

Die SSD setzt man zurück in dem das ATA ERASE Kommando an sie schickt (Mit Linux hättest Du das zu 100% sicher machen können.). Das machen einige Formatierungsprogramme, ob das Diskutil von macOS macht … . Wenn das nicht reicht bzw. unsicher ist, dann einmal eine große Datei anlegen, die die komplette SSD belegt, und dann löschen. Dann wird auf alle freie Blöcke auf der SSD ein TRIM abgesetzt.
+1
Weia
Weia03.12.2013:30
gfhfkgfhfk
Weia
… dass ich 2 SSDs habe, die ein paar Wochen aus Versehen betrieben wurden, ohne dass TRIM eingeschaltet war, und ich mich jetzt eben frage, ob das eine Erblast darstellt und falls ja, wie ich die loswerde, während ich die SSDs neu formatiere.
Warum schreibst Du dann vorher von komplett anderem?
Ich bin mir nicht bewusst, dass ich das hätte?!?

Wie auch immer, danke für Antwort und Tipps!
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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virk
virk28.12.2011:00
So, da werde ich nach Weihnachten noch Information und eine Frage nachschieben: Ich hatte weitere Gehäuse gekauft, u.a. ein thunderbolt 3 NVM3-Gehäuse. In diesem hatte ich die Crucial P1 jetzt geraume Zeit eingebaut und den Rechner von dort mit Big Sur testweise immer mal wieder laufen lassen.
Soeben habe ich die Crucial P1 testweise wieder in das USB-C-Billigehäuse umgebaut und siehe da, die Schreibrate, kurz mit Blackmagic Disc Speed Test gemessen, war wieder auf dem alten Wert.
1) Kann/wird das daran gelegen haben, dass die Crucial mittels thunderbolt 3 angeschlossen war?
2) Wenn 1) ja, kann es sein, dass durch den Anschluß mittels thunderbolt lediglich EIN Hindernis aus dem Weg geräumt wurde oder wird es dann irgendwie an Trim gelegen haben.
3) Kann ich irgendwie eindeutig verifizieren, woran es gelegen hat, bzw. zukünftig liegen wird?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+1
Buginithi
Buginithi28.12.2011:38
Ob Trim unterstützt wird kann man in den Systeminformation sehen. Da schon mal geschaut.

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virk
virk28.12.2016:07
Trim wird wohl aktiviert sein; ist ja über thunderbolt angeschlossen; einen "Trim-Eintrag" finde ich jedoch dort nicht, wo er bei Dir steht. Ich interessiere mich noch immer für meine 3 Fragezeichen Danke Dir für den Hinweis!

Nachtrag: Ich werde nach Spaziergang wohl doch noch einmal prüfen, ob trim aktiviert ist. Bislang kenne ich "sudo trimforce enable". Ist das noch nötig oder ist trim standardmäßig aktiviert bei thunderbolt-angeschlossenen SSD unter 10.15.7?

Weiterer Nachtrag: Trim ist wohl standardmäßig aktiviert hier...
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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