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Forum>Off-Topic>Auf Wiedersehen 8K-Fernseher in der EU

Auf Wiedersehen 8K-Fernseher in der EU

FlyingSloth
FlyingSloth26.12.2216:19
Das Verkaufsverbot von grossen Stromfressern wird vielen nicht schmecken in der Beschneidung der persoenlich Freiheit.

Aber die Hersteller werden sicher ein Schlupfloch finden.
Default Stromsparmodus im Auslieferungszustand oder sowas.
„Fly it like you stole it...“
-12

Kommentare

Schens
Schens29.12.2213:51
spheric
- jeder xyz, der die Kunden beliefert
"Lieferwagen."

Lieferwagen geht nichtmal im ländlichen Bayern (viel zu wenig Last auf der HA) mit Erhebungen, die im allgemeinen Sprachgebrauch als "Berg" (bei uns eher "Hügel" bezeichnet werden.
10-20cm Schnee auf Matsch und ohne 2-3 Diff-locks geht wenig. Ohne 4WD bleibst Du halt im Tal. Muss er halt schaun, der Bauer, wo er sein Insulin herkriegt.
-2
marm29.12.2214:04
spheric
Nee, aber der Habeck und die Ökodiktatur kaufen jetzt Flüssiggas aus Qatar, die scheinheiligen Schweine…damit bei der Omma, die sich keine Solaranlage aufn Balkon bauen durfte, der 8K-Fernseher nicht ausgeht — richtig?
Zur Photovoltaik.

Heute sieht es noch gut aus für die Erneuerbaren. An anderen Tagen sind es 45 % Kohle.
Ich beschäftige mich selbst mit Erneuerbaren Energien. Statt Partei-Ideologie (und wilde Ausbrüche wie von Dir) geht es da eher um ganz praktische Umsetzung.
-3
spheric
spheric29.12.2214:29
marm
spheric
Nee, aber der Habeck und die Ökodiktatur kaufen jetzt Flüssiggas aus Qatar, die scheinheiligen Schweine…damit bei der Omma, die sich keine Solaranlage aufn Balkon bauen durfte, der 8K-Fernseher nicht ausgeht — richtig?
Zur Photovoltaik.

Heute sieht es noch gut aus für die Erneuerbaren. An anderen Tagen sind es 45 % Kohle.
Ich beschäftige mich selbst mit Erneuerbaren Energien. Statt Partei-Ideologie (und wilde Ausbrüche wie von Dir) geht es da eher um ganz praktische Umsetzung.

Huch. Da hat man fünfzehn Jahre den Ausbau der Pholtovoltaik per Genickschuss zu unterbinden versucht, und heute hat sie tatsächlich mitten in einem regnerischen Winter nur die Hälfte des Anteils an der Stromversorgung, den das Gas ausmacht, was die letzten Monate DAS Energiethema war, das unsere Nebenkosten verdoppelt hat und eine ganze Bevölkerungssparte der Armutsgrenze nähergebracht hat. Es musste sogar eine Gaspreisbremse her und eine "Energiepauschale".

Ja sowas, wie kann das nur angehen?

Derweil Wind — TROTZ aktiver Sabotage über Jahre (hallo CSU!) fast zwei Drittel des Strommixes ausmacht.

Wie sähe der Mix wohl aus, wenn wir die letzten 15 Jahre massiv in Wind, Solar und entsprechende Speicher investiert hätten?

Aber tja, verstehe schon: man kann halt nicht alles subventionieren.

Außer Gas, offenbar.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+3
spheric
spheric29.12.2214:42
Schens
spheric
- jeder xyz, der die Kunden beliefert
"Lieferwagen."

Lieferwagen geht nichtmal im ländlichen Bayern (viel zu wenig Last auf der HA) mit Erhebungen, die im allgemeinen Sprachgebrauch als "Berg" (bei uns eher "Hügel" bezeichnet werden.
10-20cm Schnee auf Matsch und ohne 2-3 Diff-locks geht wenig. Ohne 4WD bleibst Du halt im Tal. Muss er halt schaun, der Bauer, wo er sein Insulin herkriegt.
So a Schmarrn.

Wo man mit'm Golf hochkommt, kommt man auch mit 'nem VW-Bus hoch. Gibt's auch mit Allrad.

Aber selbst wenn das so ist, obliegt es üblicherweise demjenigen, der dort wohnt, sich zur Infrastruktur zu bewegen und nicht umgekehrt.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+1
marm29.12.2214:45
spheric
Derweil Wind — TROTZ aktiver Sabotage über Jahre (hallo CSU!) fast zwei Drittel des Strommixes ausmacht.

spheric
Wie sähe der Mix wohl aus, wenn wir die letzten 15 Jahre massiv in Wind, Solar und entsprechende Speicher investiert hätten?
Mit dem Speicher hast Du nicht kapiert, oder? Wo willst Du denn die Staudämme errichten? Alles andere reicht für den lokalen Ausgleich des Haushaltsstroms mit der Dachphotovoltaik.
-2
spheric
spheric29.12.2214:59
marm
spheric
Derweil Wind — TROTZ aktiver Sabotage über Jahre (hallo CSU!) fast zwei Drittel des Strommixes ausmacht.

spheric
Wie sähe der Mix wohl aus, wenn wir die letzten 15 Jahre massiv in Wind, Solar und entsprechende Speicher investiert hätten?
Mit dem Speicher hast Du nicht kapiert, oder? Wo willst Du denn die Staudämme errichten? Alles andere reicht für den lokalen Ausgleich des Haushaltsstroms.
Gotha, Happurg, Höxter, Edersee und einige andere. Dazu die Stauseen, die noch nicht auf Pumpspeicherbetrieb umgerüstet sind. Dann noch einiges im europäischen Ausland, in den Alpen, Finnland. Es ist noch einiges an Kapazität möglich, vor allem mittel- und langfristig.

Und dass man über alles, wo "kW" dransteht, nicht diskutieren braucht, ist grundsätzlich falsch.

Denn wenn tatsächlich jedes Grundstück im kW-Bereich dezentrale Erzeugungs- und Zwischenspeicherlösungen hätte, sähe die gesamte Stromversorgung schon vollkommen anders aus.
Und das war/ist ja einer der Grundgedanken.

Natürlich müssen Industrie et al. versorgt werden (wenn ich recht erinnere, verbraucht BASF alleine ungefähr so viel Strom wie Dänemark). Und dass das nicht über hunderttausende an privaten Ladegeräten hängende ungenutzte E-Autos geht, ist klar.

Apropos hat ThyssenKrupp gerade verkündet, sie wollen bis 2050 mittels E-Wasserstoff CO2-neutral ihren Stahl produzieren. Bin gespannt, wie realistisch das ist — die benötigten Mengen an Wasserstoff lassen sich fast unmöglich grün herstellen…
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+1
marm29.12.2215:04
spheric
Apropos hat ThyssenKrupp gerade verkündet, sie wollen bis 2050 mittels E-Wasserstoff CO2-neutral ihren Stahl produzieren. Bin gespannt, wie realistisch das ist — die benötigten Mengen an Wasserstoff lassen sich fast unmöglich grün herstellen…
Wasserstoff wird notwenig sein, weil gewisse Dinge nur mit Wasserstoff gehen. Du kannst keinen Stahl kochen mit der überschüssigen Wärme einer Biogasanlage, um es mal überspitzt zu sagen.
Biogas bekommt übrigens auch Probleme - Methan-Emissionen ...
spheric
Gotha, Happurg, Höxter, Edersee und einige andere. Dazu die Stauseen, die noch nicht auf Pumpspeicherbetrieb umgerüstet sind. Dann noch einiges im europäischen Ausland, in den Alpen, Finnland. Es ist noch einiges an Kapazität möglich, vor allem mittel- und langfristig.
Die Skigebiete brauchen wir ja nicht mehr. Und Schweizer auch nicht.
Pumpspeicher dienen dem kurzen Lastspitzenausgleich, aber nicht als Speicher um Flauten über Tage auszugleichen. Deswegen verstehe ich deine Begeisterung für Pumpspeicher nicht.
-1
nova.b29.12.2217:03
Der Strom liefert nur zwischen einem Fünftel und einem Viertel von der Energie, die wir in Deutschland brauchen. Aus 50% Wind wird dann 5% Windenergie bisher. Frohes Schaffen beim weiteren Ausbau, 20 Jahre waren es bisher. Die lukrativen Standorte sind abgegrast. Ab jetzt wird es viel anstrengender. Das Ziel ist nicht mal in Sichtweite.

Ausser in grünen Narrativen, aber die glauben, dass Physik durch Sprechakte ersetzt werden kann.
-3
colouredwolf29.12.2217:07
marm
spheric
Apropos hat ThyssenKrupp gerade verkündet, sie wollen bis 2050 mittels E-Wasserstoff CO2-neutral ihren Stahl produzieren. Bin gespannt, wie realistisch das ist — die benötigten Mengen an Wasserstoff lassen sich fast unmöglich grün herstellen…
Wasserstoff wird notwenig sein, weil gewisse Dinge nur mit Wasserstoff gehen. Du kannst keinen Stahl kochen mit der überschüssigen Wärme einer Biogasanlage, um es mal überspitzt zu sagen.
Biogas bekommt übrigens auch Probleme - Methan-Emissionen ...
spheric
Gotha, Happurg, Höxter, Edersee und einige andere. Dazu die Stauseen, die noch nicht auf Pumpspeicherbetrieb umgerüstet sind. Dann noch einiges im europäischen Ausland, in den Alpen, Finnland. Es ist noch einiges an Kapazität möglich, vor allem mittel- und langfristig.
Die Skigebiete brauchen wir ja nicht mehr. Und Schweizer auch nicht.
Pumpspeicher dienen dem kurzen Lastspitzenausgleich, aber nicht als Speicher um Flauten über Tage auszugleichen. Deswegen verstehe ich deine Begeisterung für Pumpspeicher nicht.

in diesem Jahrtausend gab es in D keine Dunkelflaute die 15 min oder länger dauerte.
Generell werden wir erheblich weniger Primärenergie benötigen, wenn wir elektrifizieren. Gerade der Ausbau der e-Mobilität halbiert den Strombedarf. Gleichzeitig kann man mit den Kfz rund 14 Tage Primärenergiebedarf abdecken, wenn sie am Lader hängen und P2G erlauben.
Wasserstoff wird’s nur zur Stahlerzeugung geben. Mobilität wird sich den gar nicht leisten können, nur den braunen oder roten. Aber warum freiwillig das Fünffache zahlen?
+2
colouredwolf29.12.2217:08
nova.b
Der Strom liefert nur zwischen einem Fünftel und einem Viertel von der Energie, die wir in Deutschland brauchen. Aus 50% Wind wird dann 5% Windenergie bisher. Frohes Schaffen beim weiteren Ausbau, 20 Jahre waren es bisher. Die lukrativen Standorte sind abgegrast. Ab jetzt wird es viel anstrengender. Das Ziel ist nicht mal in Sichtweite.

Ausser in grünen Narrativen, aber die glauben, dass Physik durch Sprechakte ersetzt werden kann.

es waren ja jetzt 17 Jahre Stillstand. Einfach schauen, wie schnell China ausbaut. Nur 1% von dem umsetzen was die machen.
0
colouredwolf29.12.2217:10
[quote=ssb]
Interessant finde ich auch zwei Projekte für Stromspeicher, die in Versuchsanlagen bereits umgesetzt wurden.

Da wären erst einmal die Drehimpulsspeicher oder Rotationskinetikspeicher. Da wird ein runder Betonklotz horizontal auf einer Achse gelagert. Ein Motor versetzt die Masse in Rotation und der kann in sekundenschnelle vom Motor zum Generator umgeschaltet werden. Entwicklet wurde die an der Uni Dresden. Diese könnten direkt an WKAs errichtet werden und kurzfristige Flauten abfangen. In Garching wird das gleiche Prinzip genutzt, um den Forschungs-Tokamak zu zünden. Speicherkapazität 500 kWh und Belastbarkeit von 500 kW:

Die zweite Variante sind Flüssigsalzspeicher. Da sind 2 Tanks, einer mit kühlerem flüssigen Salz und einer mit heißem. Bei Überangebot wird das Salz erhitzt und in den 2. Tank gepumpt, bei Mangel wird mit dem heißeren Salz eine Dampfturbine betrieben. Fraunhofer hat solche Anlgane schon gebaut und das große Solarkraftwerk in den USA funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip (dort wird das Salz direkt von gebündeltem Sonnenlich erhitzt). Der Vorteil: Bestehende Heißwasserkraftwerke (AKWs und KohleKWs) ließen sich darauf umrüsten. Heizkessel raus & Tanks rein. Man kann die Dampfturbine weiter nutzen und an das Stromnetz sind die Kraftwerke ja schon angebunden. (Harald Lesch hatte die mal bei TerraX vorgestellt).

Dann gibt es noch Ideen für Druckspeicher (auch Fraunhofer), die Verwendung von „ausgedienten“ BEV-Akkus (die werden meist bei 80% SoH ausgetauscht) als 2nd-Life bevor sie später recycled werden oder V2G (Vehicle to Grid - also dass BEV zur Netzstabilisierung nicht nur aus dem Netz geladen sondern auch in das Netz zurückspeisen).

Ideen und die Technik sind schon da, brauchen vielleicht noch Weiterentwicklung, aber man könnte sie skalieren
0
lautsprecher29.12.2217:13
Oh Mann... die ganze Öko-Front ist hier versammelt.

Und munter wird undifferenziert auf Teufel komm raus großflächig Bashing betrieben. Alle Autos verbieten, vor allem SUVs und schwere Autos... und überhaupt. Wer braucht schon 8k-Fernseher? Aber selber möglicherweise den ganzen Tag vorm Rechner und 2 5k Monitoren hängen...

Vielleicht hilft ja manchmal, einfach nachzudenken und nicht gleich die üblichen Stereotypen nachzuplappern. Möglicherweise könnte dann eine Antwort sein, dass sich sowieso nicht viele einen SUV leisten können (oder wollen) und noch weniger 8k Fernseher und das Problem eigentlich gar nicht so groß ist, wie man eigentlich gemeint hat.

Dass Energie teuer ist, wird inzwischen bei jedem angekommen sein. Ich möchte wetten, dass beim Kauf von solchen Fernsehern inzwischen durchaus auf das Energielabel geschaut wird. Der Markt wird es regeln.

Und jetzt her mit den Minusbewertungen!
+1
spheric
spheric29.12.2218:47
lautsprecher
Oh Mann... die ganze Öko-Front ist hier versammelt.
[…]
Vielleicht hilft ja manchmal, einfach nachzudenken und nicht gleich die üblichen Stereotypen nachzuplappern.

Wie schön zu sehen, wie jemand so unbedarft in eine Diskussion einsteigt, die er offensichtlich nicht gelesen hat.

Gratulation!
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+1
barty7529.12.2219:55
lautsprecher
Oh Mann... die ganze Öko-Front ist hier versammelt.

Das ist hier im Forum leider schon seit längerem zu beobachten. Wenn Du mal einen richtigen Wokoharam-Shitstorm lostreten willst, reicht es schon ein Autobild zu posten.
-2
X-Jo29.12.2220:33
lautsprecher
[…] die ganze Öko-Front ist hier versammelt.

[…]

[…] und nicht gleich die üblichen Stereotypen nachzuplappern. […]
lautsprecher
[…] einfach nachzudenken […]
Dito.
+4
Robby55529.12.2220:41
barty75
lautsprecher
Oh Mann... die ganze Öko-Front ist hier versammelt.

Das ist hier im Forum leider schon seit längerem zu beobachten. Wenn Du mal einen richtigen Wokoharam-Shitstorm lostreten willst, reicht es schon ein Autobild zu posten.

Der Neid der freiwillig oder unfreiwillig Besitzlosen eben ... Das die meisten heute gekauften Fernseher kaum mehr als früher die 100 W Glühbirne im Wohnzimmer verbraucht kommt keinem in den Sinn. Von Opas altem Röhrenfernseher reden wir erst gar nicht. Oder das aktuelle Fahrzeuge heute kaum mehr verbrauchen als vor 30 Jahren, obwohl sie gut das doppelte wiegen und um einiges schneller sind. Leben und leben lassen sollte die Devise für ein entspanntes Miteinander sein. Solange ich meine Stromrechnung selber bezahle und nicht übers Amt von der Allgemeinheit finanziert bekomme geht es keinem was an was der Fernseher, Computer usw. verbraucht. Das selbe gilt auch für den Spritverbrauch meines Autos.
0
Roman v Astorien29.12.2220:57
Mir geht das alles sowas am A.. vorbei. Dieses ganze scheinheilige Getue "wir retten die Welt"!
Die Chinesen haben 1800 Kohlekraftwerke am Laufen, Indien mit 1 MRD Menschen dasselbe und in Afrika verbrennen sie unsere Reifen zu Millionen.
Und diese Öko-Fans schreien herum ..:-)

Das ist alles so dumm. Die sind wie die Taliban - Hirn wird duch Fanatismus und Ideologie ersetzt. Und wie die Taliban wollen die Ökos zurück ins Mittelalter.
-3
lenn1
lenn129.12.2221:02
Zum Thema die Leute kaufen zu viele Fernseher nacheinander neu:

Ich kaufe nächste Woche innerhalb von 3,5 Jahren das 3. mal einen tv neu. Ich hätte gern, dass man die wie früher 10 Jahre und länger nutzen kann, geht aber offenbar nicht. Beide waren kurz nach ihrer Garantie kaputt. Beides übrigens Philips 55 Zoll TVs. Bei beiden ist mir das Smart Menü etc. egal. Nutze eh komplett alles an Netflix und so übers angeschlossene appletv.

Wenn’s jetzt 8k geben würde zum gleichen Preis wie die alten Geräte würd ich auch das nehmen. 4K hatten wir ja auch nur weil die alte Glotze so schnell kaputt war und es fullhd nicht günstiger mehr gab.


(Diesmal zahlt den tv wenigstens die Mediamarkt Versicherung…)
0
Warp29.12.2221:15
ruphi
...
Warp
Was den aktiven Schutz gegenüber Fußgänger usw betrifft ist die Aussage heutzutage pauschal nur noch falsch. Da hat sich sehr viel getan was die Gestaltung der Frontpartie betrifft, so dass diese Art von Verletzungen gar nicht erst auftreten.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was du mit aktivem Schutz meinst. Aber wenn du elektronische Sicherheitssysteme meinst, die die Kollision an sich verhindern sollen: Die gibt's in anderen Autos doch genauso. Und da die Unfallrate ja nicht auf 0 geht (schön wär's), bleibt im Fall der Kollision weiterhin menschlicher Matsch übrig (meinetwegen optimiert gestalteter Matsch).

Das Problem mit der unnötig hohen Masse besteht ebenso weiterhin (Auffahrunfall => Halswirbelsäule der Insassen im vorderen Fahrzeug). Und sag mir jetzt nicht, dass SUVs aufgrund ihrer besonderen aktiven Sicherheitssysteme keine Auffahrunfälle bauen
Nein, ich meinte schon die Gestaltung der Frontpartie, Haube usw. Was PKW an sich betrifft, da ist es ja eher so, dass die Persone ausgehebelt wird und eher mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe knallt. Ich meine deshalb werden die jetzt "weicher" verbaut.
Wenn du einen SUV mit einem PKW in der gleichen! Klasse vergleichst wirst du feststellen, dass da kaum ein Gewichtsunterschied besteht. Die PKWs wurden an sich alleine durch die ganzen Sicherheitsmassnahmen, sei es durch mechanischer in der Karosserie, sei es durch zusätzliche Komponenten für ABS usw, sei es durch (viel unnötigen) Komfortgedöns. Wenn du auf das Gewicht an sich anspielst, dann kannst du mit dem Argument die E-Autos auch gleich wieder verbieten. Denn die bringen richtig Kilos auf die Waage. Dagegen ist so mancher herkömmlicher SUV ein Leichtgewicht dagegen.
0
trw
trw29.12.2221:19
lenn1
... Ich kaufe nächste Woche innerhalb von 3,5 Jahren das 3. mal einen tv neu. Ich hätte gern, dass man die wie früher 10 Jahre und länger nutzen kann, geht aber offenbar nicht. ... Beides übrigens Philips 55 Zoll TVs. Bei beiden ist mir das Smart Menü etc. egal. Nutze eh komplett alles an Netflix und so übers angeschlossene appletv. ...

Philips war die absolut SCHLECHTESTE Erfahrung (von wegen Software- & Firmware-Updates) die ich mit einem SmartTV bisher gemacht habe.
(das Ding werkelt nun noch beim Sohn meines besten Freundes im "Jugendzimmer") ... der ist aber auch genervt)

... und wie weiter "oben" schon erwähnt, wurden TVs "früher" eher über 1-2 Generationen "vererbt" als nach 3-4 Jahren ersetzt, :'(
0
massi
massi29.12.2222:59
Oder das aktuelle Fahrzeuge heute kaum mehr verbrauchen als vor 30 Jahren, obwohl sie gut das doppelte wiegen und um einiges schneller sind.
Aha und das nennt man dann Fortschritt? Wäre es nicht eher Fortschritt, wenn es leichte Autos gäbe, die weniger verbrauchen als früher?

Mir leuchtet einfach nicht ein, warum bei immer kleiner werdendem Verkehrsraum, die Karren* immer größer werden (müssen).
Mal abgesehen davon, daß 90% der Fahrer solcher großen Autos damit gar nicht umgehen können, weil sie mit den Maßen vollkommen überfordert sind.

Und wenn diese unsägliche DIenstwagenpauschale endlich mal abgeschafft würde, wäre es ganz schnell vorbei mit den großen Karren.

*Damit meine ich nicht nur SUVs!!
+3
Robby55530.12.2208:00
massi
Aha und das nennt man dann Fortschritt? Wäre es nicht eher Fortschritt, wenn es leichte Autos gäbe, die weniger verbrauchen als früher?

Ja das wäre wirklicher Fortschritt nur ist das mit batteriebetriebene Fahrzeuge nicht machbar. Vielleicht mit e-Fuels oder Wasserstoff wenn die Politik sich endlich locker macht und nicht alles auf eine Karte setzen will. Was technisch möglich ist kann man sich im Rennsport anschauen, da passt das Gewicht zu Leistung Verhältnis
-1
spheric
spheric30.12.2212:58
Robby555
massi
Aha und das nennt man dann Fortschritt? Wäre es nicht eher Fortschritt, wenn es leichte Autos gäbe, die weniger verbrauchen als früher?

Ja das wäre wirklicher Fortschritt nur ist das mit batteriebetriebene Fahrzeuge nicht machbar. Vielleicht mit e-Fuels oder Wasserstoff wenn die Politik sich endlich locker macht und nicht alles auf eine Karte setzen will. Was technisch möglich ist kann man sich im Rennsport anschauen, da passt das Gewicht zu Leistung Verhältnis
E-Wasserstoff ist in den erforderlichen Mengen gar nicht herstellbar, zumal die Industrie schon mehr davon braucht, als vermutlich zu machen ist.

E-Fuels sind eine Finte, deren einziger Zweck ist, weiterhin den gleichen ausentwickelten (=Reiner Profit ohne jegliche Entwicklungsinvestition) Verbrenner zu verkaufen.
Es wird sie geben, weil für bestimmte Bereiche Verbrenner immer existieren werden, aber sie werden niemals effektiv oder billig genug herstellbar sein, dass sie sich für allgemeine Mobilität eignen würden. Porsche sieht das natürlich anders und war wohl maßgeblich daran beteiligt, E-Fuels ausdrücklich in den Koalitionsvertrag zu schreiben.
Aber anders gefragt: nach wievielen Kilometern zu 10-12€/Liter lohnt sich der Umstieg auf einen Elektrischen?
„Früher war auch schon früher alles besser!“
0
Robby55530.12.2214:14
spheric
E-Fuels sind eine Finte, deren einziger Zweck ist, weiterhin den gleichen ausentwickelten (=Reiner Profit ohne jegliche Entwicklungsinvestition) Verbrenner zu verkaufen.

Aber anders gefragt: nach wievielen Kilometern zu 10-12€/Liter lohnt sich der Umstieg auf einen Elektrischen?

Was ist an ersteres verwerflich? Versuch mal über den Tellerrand zu schauen. VW hatte schon vor Jahren bewiesen, dass ein 3 Liter Auto mit konventionellen Antrieb möglich ist. Bei weiterer Gewichtsreduzierung ist sicher sogar ein 1 Liter Auto machbar. Also warum soll man 2 Tonnen durch die Gegend schieben und lange Wartezeiten beim Laden in Kauf nehmen? Die Infrastruktur, sprich das Tankstellennetz ist schon vorhanden, ob da Benzin oder e-Fuels im Tank liegen ist egal und betankt ist das Auto in einer Minute. Preise von 10-12 €/Liter sind vielleicht heute realistisch, Porsche geht zukünftig von ca. 3 €/Liter aus. Die Produktion wäre eine gute wirtschaftliche Chance für ölarme Länder in Afrika oder Süd-Amerika. Sonne, Wind und Wasser ist in den Tropen und am Äquator reichlich vorhanden. Das selbe gilt auch für die Wasserstoffproduktion. Leider schläft unsere Regierung noch während China bereits seine Claims absteckt und gute Beziehungen zu diesen Ländern pflegt.

Bei der ganzen Diskussion vergisst man auch schnell, dass es alleine in Deutschland schon kein Stromnetz gibt was 40 Mio. PKW, LKW, Busse und was sonst noch so fährt jederzeit und überall preiswert aufladen kann. Wohl dem der eine eigene Photovoltaik auf dem Dach hat aber der einfache Laternenparker oder Mieter eines Mehrfamilienbunkers bleibt hier leider auf der Strecke. Von den entgangenen Steuereinnahmen für den Staat reden wir noch gar nicht, die werden später beim Strom eingetrieben.
0
spheric
spheric30.12.2215:00
Robby555
spheric
E-Fuels sind eine Finte, deren einziger Zweck ist, weiterhin den gleichen ausentwickelten (=Reiner Profit ohne jegliche Entwicklungsinvestition) Verbrenner zu verkaufen.

Aber anders gefragt: nach wievielen Kilometern zu 10-12€/Liter lohnt sich der Umstieg auf einen Elektrischen?

Was ist an ersteres verwerflich? Versuch mal über den Tellerrand zu schauen. VW hatte schon vor Jahren bewiesen, dass ein 3 Liter Auto mit konventionellen Antrieb möglich ist. Bei weiterer Gewichtsreduzierung ist sicher sogar ein 1 Liter Auto machbar.
Abgesehen davon, dass das Weiterverkaufen-Wollen von ausentwickelter Technologie über Jahrzehnte genau die Korruption verursacht hat, die uns in die jetzige Misere gebracht hat, ist daran natürlich nichts verwerflich.

Es ist ja mitnichten so, dass gewissen Bevölkerungsgruppen suggeriert würde, man könne einfach weitermachen wie bisher — der Sprit wird eh bald E-Fuel, und dann hat sich der ganze Öko-Heckmeck sowieso erledigt. Richtig?

Nur, dass E-Fuels noch in weiter Ferne liegen und in den herstellbaren Mengen sowieso niemals all die Verbrenner betreiben können werden, die jetzt noch verkauft werden.

Dazu kommt dann natürlich noch die "Neid"-Debatte, denn mein Problem ist ganz offensichtlich, dass ich einfach nur neidisch bin auf diejenigen, die es sich dann leisten können, 12€ und mehr für den Liter auszugeben — wobei das natürlich diejenigen sind, die sich das rein technisch mögliche Drei-Liter-Auto im Lupo-Format kaufen — und nicht etwa den im Unterhalt viel billigeren E-Wagen.

Besonders absurd und lustig wird Deine Argumentation allerdings im Hinblick auf die ganze "SUV"-Randdiskussion, die sich hier über den Thread ergossen hat.
Bei der ganzen Diskussion vergisst man auch schnell, dass es alleine in Deutschland schon kein Stromnetz gibt was 40 Mio. PKW, LKW, Busse und was sonst noch so fährt jederzeit und überall preiswert aufladen kann. Wohl dem der eine eigene Photovoltaik auf dem Dach hat aber der einfache Laternenparker oder Mieter eines Mehrfamilienbunkers bleibt hier leider auf der Strecke.

Ja Mensch! — was man da wohl in zwanzig Jahren hätte erreichen können (wie eigentlich geplant und beschlossen)?

Tja, nun ist es zu spät. Müssen wir wohl weitermachen wie bisher und dem AfD-Wähler später einfach erklären, warum er sich die E-Fuels für seinen gerade erst gekauften Benziner nicht leisten kann.

"Neiddebatte" ohe!
„Früher war auch schon früher alles besser!“
-1
massi
massi30.12.2215:15
man könne einfach weitermachen wie bisher
Das ist ja das größte Problem, daß man, selbst wenn man sich auf die E-Mobilität beschränken würde, meint, es könne immer so weiter gehen. Das sieht man halt auch am Verhalten der Autoindustrie, da stampft z.B VW den E-Up(oder BMW den ID3) ein um dann mit ihrer ID.x Linie rauszukommen, die sich in Größe und Gewicht in keinem Punkt von den Verbrennern unterscheiden, hlat, doch in einem Punkt schon, im Preis.
Wir müssen uns wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden, daß der Individualverkehr keine Zukunftschance hat und wir eben nicht so weiter machen können wie bisher, die Innenstädte kollabieren, weil kein Parkraum da ist, die Autobahnen sind verstopft, sodaß es meistens nur im Schrittempo weitergeht (aber wir brauchen unbedingt Autos mit 300PS ).
Das kann doch so nicht weitergehen, da hat die Politik in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, die es jetzt gilt auszumerzen(wobei der sicher nicht dazu beitragen wird, SCNR ), das geht nicht von heute auf morgen, aber vielleicht sollte man es jetzt einfach mal anpacken und jeder sich selbst hinterfragen und bei sich anfangen und ja, man wir auch mal verzichten müssen.(Ich höre schon die Steine fliegen. )

Müssen wir wohl weitermachen wie bisher und dem AfD-Wähler später einfach erklären
Dem AfD Wähler musst Du nichts erklären, der weiß es eh besser.
+2
Robby55530.12.2215:23
@spheric

Lass mal schön die AFD und die Nazikeule aus dem Spiel, die hat hier nichts verloren. Das selbe gilt auch für die Hätte Hätte Argumentation. Fakt ist, es gibt aktuell keinen Mangel an konventionellen Kraftstoffen (obwohl der uns schon in den 70ern vorhergesagt wurde) und auch keine Notwendigkeit für Ökoaktivismus. Die Welt geht nicht unter und den Rest des Planeten interessiert es nämlich kaum was die Deutschen hier so treiben. Die Geschichte hat gezeigt, dass sich langfristig immer das durchsetzt was technisch einfach zu realisieren und preislich günstig ist. Batteriebetriebene Fahrzeuge gab es schon um 1900 und sie hatten sich nicht durchgesetzt (die Elektrifizierung der Bahn und Straßenbahn hingegen war ein voller Erfolg). Im 2. Weltkrieg wurden dann Autos wegen dem Treibstoffmangel z.B. mit Holzgas betrieben. Der Mensch ist sehr erfinderisch wenn es um individuelle Mobilität geht, eine einseitige Bevormundung "von oben" ist dabei fehl am Platz.
-2
Warp30.12.2216:43
Die Frage dürfte auch sein, wenn der Liter Sprit 12€ kostet was dann die kWh kostet. Würde mich nicht wundern wenn die sich auf 100km umgerechnet ähnliche Preise rauskommen. Im Grunde genommen muss der Verbrauch an sich in allen Bereichen optimiert werden. Egal ob das nun aus fossilen oder regenerierbaren Quellen generiert wird. Was ja auch witzig ist, wenn man über diese pösen SUVs lästert und als unnötig abtut bekommt man Applaus und wenn man sagt, dass diese E-Bikes in den allermeisten Fällen so überflüssig wie sonstwas sind bekommt man Schelte. Die Dinger dienen nur rein der Bequemlichkeit damit man seinen faulen Hintern nicht über Gebühr belasten muss.
Seltsamerweise werden die zum Teil massivsten Probleme die mit Solartechnik, E-Autos usw usw geflissentlich ignoriert. Dafür wird in nicht geringen Mengen Lithium gebraucht. Das wird in Ländern wie z. B. Chile, Argentinien und so wie das ausschaut in naher Zukunft verstärkt in Mexiko im Tagebau abgebaut da hier die mit am grössten Vorkommen liegen. Dazu werden Unmengen an Wasser benötigt für die Vorkommen in Salzlagerstätten. Das führte zu Dürreperioden in Chile und Argentinien! Soviel zum Thema grüne Technologie hätte keine Auswirkung bzw ist gut fürs Klima. Dazu kommt ja noch, dass das Lithium zu den gefährlichen und besonders gesundheitsgefährdeten Stoffen gehört. Dieser Abbau hat auch verheerende Folgen für die Bevölkerungen und Umwelt in diesen Gebieten. Diese Unterscheiden sich ansonsten auch in keinster Weise von irgendeinem beliebigen Tagebauvorhaben. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Auf der einen Seite wird gegen fossile Energieträger protestiert weil Umwelt/Klimaschädlich und überhaupt und auf der anderen Seite werden die dazu notwendigen Rohstoffe wie Lithium zu absolut umweltschädlichen usw Bedingungen abgebaut. Daran sieht man schon wie verlogen diese System überhaupt ist. Mich hat schon damals die Cadmiumgeschichte aufgeregt, vor allem als da nachgefragt wurde was mit den Arealen passieren soll wo die Solarzellen draufstehen wenn die abgebaut werden müssen. Da wurde sinngemäss drauf geantwortet "das interessiert uns nicht, da sollen sich andere drum kümmern". Leider findet man da nicht alles im Netz dazu. Jetzt mit dem Lithium, Kobalt usw das gleiche in wesentlich grösserem Stil. Sowas gehört auch in die Gesamtbilanz aufgeführt, eigentlich täglich in die Presse. Was nützt denn das der Welt wenn das Europa, das Deutschland, aber ach so sauber ist und ein anderer Teil der Welt daran verreckt?
0
Steph@n
Steph@n30.12.2217:34
@Warp
Stimme zu!
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