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iOS 27: Bislang nicht angekündigte, aber weiterhin geplante Neuerungen

Üblicherweise zeigt Apple auf einer Keynote alle großen neuen Funktionen, die man für die jeweilige Systemgeneration vorsieht. Das muss nicht heißen, diese auch pünktlich zum Septemberstart fertigzustellen, oft verstreichen erst mehrere .x-Updates. Gleichzeitig tauchen in der zweiten bis vierten Entwicklerbeta oft noch Verbesserungen auf, von denen auf der WWDC-Präsentation nichts zu hören war. Mark Gurman zufolge gibt es drei Funktionen, welche Apple erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt freischaltet, möglicherweise aber durchaus für die finale Version in rund drei Monaten einplant.


Unterstützung für KI-Drittanbieter
So sollen Drittanbieter wie OpenAI, Anthropic oder Google ihre KI-Dienste künftig über eine allgemeine Erweiterungsschnittstelle direkt in Siri integrieren können. Apple müsste dann nicht länger mit jedem Anbieter eine individuelle Vereinbarung treffen. Gurman zufolge führte Apple bereits Gespräche über die technischen Voraussetzungen sowie eine dafür erforderliche Berechtigung. Warum Apple die Funktion bislang nicht im Detail vorstellte, ist unklar. Gurman nennt als möglichen Grund, dass weitere KI-Anbieter dem Hauptthema "Siri AI" die Aufmerksamkeit hätten nehmen können.

Anpassbare Kamera-App
Vor der WWDC hieß es außerdem, Apple wolle die Kamera-App unter iOS 27 umfassend anpassbar machen. Nutzer sollen Steuerelemente nach eigenen Vorlieben verschieben und für die einzelnen Aufnahmemodi auswählen können, welche Funktionen besonders schnell erreichbar sind. In der ersten Entwicklerbeta ist davon noch nichts zu sehen. Gurman erwartet die Funktion weiterhin für September, möglicherweise zusammen mit der Vorstellung der neuen iPhone-Generation sowie des iPhone Ultra.

Watchface "Modular Ultra" für alle Uhren
Für die Apple Watch plant Apple indes noch eine sichtbare Neuerung. Demnach sei die Überarbeitung des Ziffernblatts "Modular Ultra" vorgesehen – und zwar als zusätzliche vereinfachte und schlichtere Variante. Dieses soll die große Anzeige der Uhrzeit übernehmen, jedoch auf eine zweite Reihe mit Komplikationen verzichten. Was bislang nur für die Apple Watch Ultra zur Verfügung stand, könnte dann auch für Uhren mit kleineren Displays angeboten werden.

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